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Schieder: "Griechen sollten ein paar Burgenländer holen"

27.02.2012 | 12:35 |  von Nikolaus Jilch (Die Presse)

SP-Staatssekretär Andreas Schieder sieht das Burgenland als Vorbild für Athen und findet, dass die Europäische Zentralbank mehr wie die amerikanische Fed handeln sollte. Ein "Presse"-Interview.

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Die Presse: Der Chef der Europäischen Zentralbank Mario Draghi hat kürzlich gemeint, das europäische Sozialstaatsmodell sei tot. Ist es das?

Andreas Schieder: Meiner Meinung nach überhaupt nicht. Das europäische Modell von Gemeinwohlwirtschaft ist der Grund, warum es sich lohnt für den Erhalt der Europäischen Union und die Überwindung der Schwierigkeiten zu kämpfen.

 

Aber wir hatten doch schon vor dem Beitritt zur Europäischen Union einen Sozialstaat in Österreich.

Wenn man aus der Sicht der USA nach Europa blickt, dann sieht man: Europa hat viele Vorteile gegenüber dem amerikanischen Way of Life. Etwa im Bereich der sozialen Sicherheit oder bei Schutzmaßnahmen für Konsumenten und Arbeitnehmern: All dies führt zu einer höheren Lebensqualität in Europa. Es ist nicht notwendig, das europäische Sozialmodell totzureden. Und ich ärgere mich sehr, dass das EZB-Chef Draghi macht. Es ist nicht die Aufgabe der EZB, gesellschaftspolitische Fragestellungen zu beantworten und über alles und jedes mit zu philosophieren – sondern, Geldwertstabilität sicherzustellen.

 

Warum hat sich Zentralbankchef Draghi dann überhaupt zu diesem Thema geäußert?

Heutzutage haben wir das öfters, dass Zentralbankchefs auch über Dinge reden, die eigentlich nicht ihre Angelegenheit sind. Ich weiß nicht, warum er sich geäußert hat. Ich bin nur nicht seiner Meinung. Wir müssen in Europa auch ganz klar und offen darüber diskutieren: Welche Rolle hat die Europäische Zentralbank in Zukunft? In der Bewältigung der Krise könnte die Zentralbank eine wesentlich aktivere Rolle einnehmen. Da finde ich die amerikanische Federal Reserve besser organisiert als die EZB.

 

Soll die EZB Staatsanleihen direkt kaufen und die Notenpresse anwerfen, so wie das die US-Notenbank Fed tut?

Ich halte die Diskussion darüber für richtig und notwendig. Was ist eine aktive EZB? Was sagen wir zum Thema Eurobonds? Jetzt wird die Diskussion abgewürgt, bevor man alle Argumente auf den Tisch gelegt hat.

 

Aber ist nicht der Zweck einer unabhängigen Zentralbank der, dass eben nicht über Staatsfinanzierung durch die Notenpresse diskutiert wird?

Eine unabhängige Zentralbank heißt, dass sie unabhängig von der Tagespolitik die mittelfristige Stabilität des Währungssystems gewährleistet. Aber der Rest ist Definitionssache. Die EZB hat leider nur die Geldwertstabilität verankert, während die Fed ein breiteres Mandat hat. Ich bin ein großer Verfechter der Unabhängigkeit der Notenbanken, weil sie diese Unabhängigkeit brauchen. Aber wenn ein EZB-Gouverneur das gesamte europäische Sozialmodell infrage stellt, dann wird man diese Diskussion auch aufgreifen.

 

Auch Ewald Nowotny, der Chef der österreichischen Nationalbank, hat sich zur Notwendigkeit des Sparens geäußert. Überschreitet er damit auch sein Mandat?

Ich finde die Frage irrelevant. Wir haben ja bereits ein Konsolidierungspaket vorgelegt. Wenn die Nationalbank nochmals die Sparnotwendigkeit unterstreicht, sehe ich das als Unterstützung der Arbeit der Regierung. Jener Arbeit, die wir bereits erledigt haben.

Wird es ein drittes Hilfspaket für Griechenland geben, wie der deutsche Finanzminister angedeutet hat?

Es ist jetzt einmal ein zweites geschnürt – obwohl noch nicht einmal alle Mittel aus dem ersten abgerufen wurden. Hier sieht man, dass noch das Auslangen gefunden wird. Das ist wichtig, denn es sind alle Hilfspakete in einem Ausmaß, das für die Helferstaaten politisch sehr schwer verdaubar ist.

 

Muss Griechenland aus dem Euro austreten, um wieder auf die Beine zu kommen?

Der Euroaustritt ist keine nachhaltige Lösung des Problems, das in den Ungleichgewichten in Europa liegt – aber auch in Griechenland selbst: ein denkbar schlecht organisierter Staat, ein politisches System, das nicht dazu geeignet ist, die Probleme zu überwinden. Ein Zurück in die alte Währung würde nur heißen, dass die Schulden im Euro bleiben und dann mit einer abgewerteten Währung doppelt so hoch sind.

Die Staatsschulden sind zu mehr als 90Prozent nach griechischem Recht vergeben. Es wäre also kein Problem für die griechische Regierung, die Staatsschulden auf die alte Währung Drachmen umzuschreiben.

Es gibt verschiedenste Sichtweisen dazu, ob das der gangbare Weg ist. Es gibt jedenfalls keinen einfachen Weg aus der Misere. Ein Währungswechsel klingt so bestechend, aber Griechenland wird nichts anderes übrig bleiben, als den Schuldenberg abzubauen und eine Wachstumsstrategie zu entwerfen, egal in welcher Währung man sich befindet. Und daher glaube ich, dass der Austritt aus dem Euro nicht das Vordringlichste ist.

 

Was soll Griechenland dann machen?

Es braucht in Griechenland dringend Reformen. Aber Reformen, die auch das Wirtschaftswachstum wieder ankurbeln. Es braucht auch harte Einschnitte in der griechischen Gesellschaft. Wir müssen uns nicht nur fragen, ob wir genug Mittel bereitstellen, sondern auch, warum Änderungen in Griechenland nicht funktionieren. Gehen Sie ins Burgenland! Dort sieht man, wie man EU-Mittel mustergültig richtig einsetzt.

 

Die Griechen laden sich jetzt deutsche Steuerexperten ein.

Das halte ich auch für wichtig. Auch das österreichische Finanzministerium hat schon Steuerexperten und Steuereintreiber angeboten. Aber die Griechen sollten sich auch ein paar Burgenländer holen.

Zur Person

Andreas Schieder (42) ist seit Dezember 2008 SPÖ-Staatssekretär im Finanzministerium. Der Wiener hat Volkswirtschaft studiert und zog 2006 in den Nationalrat ein. Schon seit 2002 ist er SPÖ-Vorsitzender im 14. Wiener Gemeindebezirk Penzing. Schieder lebt in einer Lebensgemeinschaft und hat einen Sohn.

Ziel 1-Förderung
Seit dem EU-Beitritt Österreichs 1995 sind mehr als 985 Millionen Euro an Ziel 1-Förderungen für das Burgenland vergeben worden. Diese Fördermittel wurden gemeinsam von EU, Bund und Land zur Verfügung gestellt. Das Burgenland hat sich laut Statistik Austria in der Folge zum wachstumsstärksten Bundesland Österreichs seit dem EU-Beitritt entwickelt. 1995 gab es eine Bruttowertschöpfung von rund 3,5 Milliarden Euro, 2003 stieg diese bereits auf rund 5,4 Milliarden Euro.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.02.2012)

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142 Kommentare

darabos ist burgenländler

auch den können die griechen gerne haben!
Hier wird ihn kaum jemand vermissen.

Nun zu herrn Schieder:
Das europäische Sozial(isten)staatsmodell ist tot, mausetot.
Die party ist nun leider vorbei das geld ist weg, die schulden nehmen uns jeglichen handelsspielraum, und bevölkerung und politik stehen jetzt mit einem karter da.
Fazit: das modell kreisky und der sozialismus ist 20 jahre nach mauerfall endgültig auch in österreich gescheitert!

Für die zukunft muss es wohl heißen
1)mehr arbeiten
2)länger arbeiten
3)weniger sozialhilfe, bzw für langzeitarbeitslose gar keine sozialhilfe
4)eine schlankeres und effizienteres gesundheits und verwaltungswesen (wobe das österreichische gesundheitswesen vergliche mit dem der usa ja immer noch um längen besser und billiger ist)

die EZB zur FED zu maxchen ist aber sicherlich keine lösung, denn dies überschreitet klar das mandat der EZB, welches die PREISSTABILITÄT als oberstes ziel der ezb nennt.
Ein derartiges vorgehen wäre also ein klarer vertragsbruch, würde zu horrender infaltion fürhen und alle euroländer bestrafen und den mittelstand weiter enteignen nur weil einige ihre aufgaben ncith gemacht haben

2 0

Re: darabos ist burgenländler

5. weniger Politiker
6. Keine Privilegien für Politiker
7. Fachleute als Politiker
8. Direkte Demokratie

Re: Re: darabos ist burgenländler

stimmt genau, eine expertenregierung wie in italien könnte österreich auch dringenst brauchen, wenn man sich ansieht wie tapfer und entschlossen mario monti gegen den von berlusconi hinterlassenen saustall ankämpft bekommt man echt respekt.
er hat reformen eingeleitet starre wirtschaftsfeindliche monopole aufgebrochen die nichts als geld verschlingen, uvm

für österreich wäre uu ein ideologie loses, pragmatisches triumvirat aus nowotny(önb),felderer(staatsschuldenausschuss) und moser(RH) hilfreich, welches zur umsetzung ihrer refompläne meiner meinung nach die vorbehaltslose unterstützunge des parlaments und der landeshauptleute haben sollte (da müssten sich halt pröll und häupl mit ihren unqualifizierten aussagen und spätrömischen dekadenz etwas zurückhalten)

einer expertenregierung wäre zuzutrauen die probleme zu lösen und endlich die hunderten vorschläge des Rechnungshofes bezüglich verwaltung,pensionen und gesundheit umzusetzen anstatt ständig nur weiterzuwurschteln und alle heiligen zeiten wenn das geld wieder mal knapp wird die ohnehin schon exorbitante steuerquote zu erhöhen

aber auch auf unionseben gehört viel getan

was die EZB da aufführt ist schlichtweg falsch, und vertragswidrig, aber keinen scheint es zu interessieren.
Wo ist bitte schön die tolle kommission?
Auf ungarn trauen sie sich hinzudreschen aber wenns darum geht die massenenteignung der "nordländer" durch die ezb notfalls vor dem EUGH zu beenden kneifen diese feigen bonzen

Gast: der grosse Ökonom
27.02.2012 08:49
2 0

Paperlapapp

da versucht ein lächerlicher Provinz-Kader -
dessen intellektueller Horizont an der Grenze des 22. Bezirks endet -
über Dinge zu palavern von denen er nix versteht.
Natürlich hat Mario Draghi recht - aber unsere Genossen müssen erst alles kaputt machen bis es auch der letze Kaschperl versteht - siehe aktuell die AUA.

Der schleimspur-ziehende Eiertänzer zum Quadrat ...

Andreas Schieder, Weltmeister im schleimziehenden Eiertanz :-(

oje ausgerechnet Schieder, er hat von 1991-2002

Volkswirtschaft studiert, beachtlich 11 Jahre, der kennt sich sicher aus )-:
Freundschaft!!

Die Griechen hab eh schon Burgenländer zwecks Lösung ihres Schuldenproblems geholt. Das war so um 2007 herum.

Gast: miramar
27.02.2012 08:04
8 0

Schwachsinn

Unglaublich, dieser Schwachsinn. Draghi hat vollkommen recht. Das europäische Sozialstaatsmodell ist für die Masse der Staaten nicht aufrecht zu erhalten. Davon ausgenommen sind die Nordländer, die erkannt haben, dass die soziale Versorgung der Massen nur mit einem effizienten Staat zu gewährleisten ist. Diese Einsicht hat sich leider bei Genosse Schieder und seinen ÖVP-Handlangern noch nicht durchgesetzt. Da herrscht noch die "Des werma scho irgendwie finanzieren kenna"-Mentalität vor. Und: Die EZB ist bereits in groben Zügen wie die Fed. Durch unlimitierte Tender (zB der jüngste 3-Jahres-Tender) werden die Staaten bereits durch die Hintertüre von der EZB finanziert. Target2 ist ein Stichwort, wo einem übel wird. Was die EZB noch von der Fed unterscheidet: Das Ausmaß ist nicht so gigantisch wie in den USA. Der größte Gläubiger der USA ist wer? Nein nicht China, sondern die Fed. Und würde in den USA die Inflationsrate korrekt berechnet werden (und nicht künstlich gedrückt), dann würden die Bürger schon seit Jahren auf der Straße stehen (selbiges gilt mit Abstrichen auch für die Eurozone). Die Inflation ist bereits da, der einfache Bürger erkennt es aber mangels Bildung nicht, sondern vertraut nach wie vor auf diesen gequirlten Blödsinn, den unsere angeblichen Eliten von sich geben. Der große Knall mit sozialen Unruhen ist nur mehr eine Frage der Zeit. Jeder der Geldvermögen hortet und es nicht in Aktien, Immos und Rohstoffe umschichtet, ist selbst schuld.

Werden Personen


mit solchen Krankheiten in Österreich nicht behandelt?

Die Sozialisten haben Österreich zu einem Griechenland 2 gemacht und wollen jetzt gute Ratschläge geben?

Österreich ist nur deshalb nicht völig bankrott, weil wir unseren großen deutschen Bruder haben!!!

Sonst könnten wir bei uns längst das Licht abdrehen!


Re: Werden Personen

geben sie schieder doch einen tip:

wo lassen SIE sich behandeln?

Antworten Gast: Wumpus
27.02.2012 08:20
6 0

Re: Werden Personen

Die unfähigste aller österreichischen Bundesregierung möge sich einige Schweizer als Berater ins Land holen. Die wissen auch wie es geht.

0 0

POSITIV

Die negative Meinungen hier zu Schieders fachlichen Kenntnissen mögen schon stimmen. Ich bin aber der Meinung dass Schieder der weitaus beste Mann der derzeitigen SPÖ ist. Vergleichen Sie das mit anderen SPÖ-Granden.

0 0

Re: POSITIV

Richtig !

Antworten Gast: Alien (Dauerzensuriert)
27.02.2012 10:34
0 0

Re: POSITIV

Unter den Blinden ist der Einäugige König...

1 0

Errungenschaften

Keine Ahnung, für Kreisky hat jeder geschwärmt weil er Geschenke ausgeteilt hat. Für die Fristenlösung danke, sonst alles katastrophal. Früher wollten sie den freien Samstag und die 4 Wochen Urlaub,super, jetzt vielleicht noch die Mindestlöhne und dann können sie noch Alleinerziehende züchten.
In D merken sie nicht einmal, daß die Umfragewerte sinken und sinken weil sie für die vereinten (Staaten) Schulden von Europa sind. Was die Leute auf keinem Fall wollen.

Die Frage nach dem Sinn dieses Interviews?

Die Frage nach dem Sinn dieses Interviews wird man ja noch stellen dürfen?
Was sollen diese sinnentleerten Fragen, was erwartet man sich da für Antworten?

Oder ist das auch Teil eines Deals damit reichlich Presseförderung fließt?

Der Wiener hat Volkswirtschaft studiert - wo an der Karl-Marx-Universität?

Antworten Gast: powidl
27.02.2012 08:32
7 0

Re: an der Karl-Marx-Universität?

beleidigen Sie doch nicht den guten alten Karli Marx. Egal welch' ideologische Ansichten man vertritt, Marx war ein guter Philosoph.

Der Schieder hingegen ist nichts anderes, als ein rotes Wiener-Protektionskind.

Re: Re: an der Karl-Marx-Universität?


Marx war übrigens auch Burschenschafter!

Das dürfte sich aber bis zu den Chloropyllkommunisten noch nicht rumgesprochen haben!

Er hätte auch den WKR-Ball besucht!

Aber nicht als Demonstrant!


Antworten Antworten Antworten Gast: uibel
27.02.2012 10:06
0 4

Re: Re: Re: an der Karl-Marx-Universität?

Es mag sich in Ihre Geistestiefen noch nicht herumgesprochen haben:

Die Burschenschafter von damals haben mit den Korporierten von heute nur mehr die Vergangenheit gemein; aber nicht die Gegenwart oder die fehlende Zukunft.

Gast: Montana
27.02.2012 03:04
15 0

die Griechen sollten sich auch ein paar Burgenländer holen.

Aber keine Eisenstädter Finanzbeamten.
Die sind bekanntlich mehr an Vertuschung als an Aufklärung interessiert.
Von der Sorte haben die Griechen selber mehr als genug.

Gast: Hubertus
27.02.2012 00:41
21 1

Traurig

Und das ist der "Finanzfachmann der SPÖ. Erschreckend.Der passt intellektuell zu Rudas.Er glaubt,weil er Staatssekretär ist,versteht er etwas von Finanzen.Und er gibt Draghi den Rat, sich nicht zum Sozialstaatsmodell zu äußern (wie zB Pensionen für Tote,Blindenrenten für Sehende,keine Steuern für Reeder und Rechtsanwälte,Notare und ärzte=typische arme Klassen),während er sich erdreistet der EZB Ratschläge zu geben.Sie solle wie die Fed agieren.Ja lieber Herr das tut sie doch schon.Sie leiht den PIIGS Banken unlimitiert Geld(auch unser Geld)und nimmt als "Sicherheiten" handgeschnitzte Wertpapiere,die nichts wert sind.Früher mußten die Italiener,Spanier und Griechen ihre eigenen Leute ausplündern,indem sie ihre Landeswährungen abwerteten.Heute brauchen sie das nicht.Sie nehmen via EZB(und Target2) das Geld von den Idioten im Norden und nennen das europ. Solidarität.Wer da nicht mitmacht ist schäbig,wie der neue EU Parlamentspräs.Schulz einem slowakischen Politiker mitteilte,weil sich die slowak. pensionisten mit € 400,- Durchschnittspension weigern könnten den Griechen mit € 700,- durchschnittspension zu helfen.Es erübrigt sich zu sagen daß Schulz Sozialist ist,wie Schieder.Und die österr.kleinen Sparer zahlen fleißig aber von ihnen unbemerkt mit Mit ihren Ersparnissen finanzieren sie den Konsum der PIIGS,der durch wirtschaftliche Gegenleistung nur sehr unzureichend gedeckt ist besondersarg bei den Griechen.Die EZB ist keine Bundesbank,sie ist wiedie Banca dItaliaetc.Kauft Gold

Antworten Gast: Der Notar
27.02.2012 08:35
3 0

Sozialismus auf paneuropäischer Ebene

ist die Geisteskrankheit des 21. Jahrhunderts. Mit Verve und Inbrunst trägt Schulz Unsinn pur vor. Und alle anderen Chorknaben singen dies nach. Schieders Hirn ist vom falsch verstandenen Keynes verklebt. Er sollte sich der Wiener Schule zu wenden.

8 0

"Griechen sollten nicht nur ein paar Burgenländer holen"

sondern ein Wiener, teilweise stark angesäuseltes Beamten & Politikerparlament und einen glatzerten Niederösterreicher hätten wir auch gratis abzugeben - unter der Prämisse, sie sicher zu verwahren und nie zu retournieren.

Die Menschen merken bereits

das es nurmehr Blödsinn in korrupter Reinkultur ist, den diese Leute von sich geben.

Das ist nur mehr gequirlter Quatsch.

bla-bla-quack-quack!

Gast: Martin_S
26.02.2012 23:00
9 0

Schickts

den Schieder nach Griechenland! Dabei kann er gleich den daraboschi und die Schmied mitnehmen! Denen weint sicher keiner hier eine Träne nach!!!!

Re: Schickts

Die Vasi soll er mitnehmen! Die gehört eh dort hin.

Gast: Hanibal L.
26.02.2012 22:48
7 0

Au weh , der dumme bua

..

Gast: Februar
26.02.2012 22:44
5 0

Ein Dolm

"Das europäische Modell von Gemeinwohlwirtschaft ist der Grund, warum es sich lohnt für den Erhalt der Europäischen Union und die Überwindung der Schwierigkeiten zu kämpfen."

Versuchen Sie einmal, die vielbeschworene Mobilität zu leben und in der EU einmal hier zu arbeiten und dort zu wohnen und umgekehrt.
Und versuchen Sie ienmal, den diesebzüglichen Sozialversicherungsdschungel zu durchforsten.
Chancenlos.
Alle Lügen.

Draghi hat mehr Ahnung von der Politik als Schieder von Finanz- und Geldpolitik,

eigentlich traurig für Österreich!

Re: Draghi hat mehr Ahnung von der Politik als Schieder von Finanz- und Geldpolitik,

Die Wahrheit ist das beide keinerlei Ahnung haben, werden sie doch von denselben Kreaturen bezahlt: Den Korruptionisten!

Gast: Februar
26.02.2012 22:40
2 0

Unverständlich

Burgenkand hat mit Abstand die meisten EU - Mittel in A kassiert.
Burgenland ist mit Abstand das Bundesland mit der geringsten Zustimmung zur EU.
Pannonisch eben.
Will Schieder jetzt, daß der Grieche Geld von der EU kassiert und diese dann ablehnt ?
Will Schieder erreichen, dass noch mehr Griechen gegen die EU sind ?
Fragen über Fragen ...

PS:
Der Eingeweihte weiß, daß es im Burgenland einige Unklarheiten betreffend EU-Mittel Verwendung gibt und gab und diesbezügliche Berichte der zuständigen Kommissionen.
Gehört hat man nix mehr davon. Warum wohl ?

Re: Unverständlich

"Burgenland ist mit Abstand das Bundesland mit der geringsten Zustimmung zur EU."

tatsächlich?
das wäre kein besonderes kompliment fürs burgenland. denn bekanntlich ist die zustimmungsrate zur eu umso geringer, je niedriger das bildungsniveau ist....

ist also das burgenland das doofland österreichs?

Antworten Gast: montana
27.02.2012 03:13
1 0

Re: Unverständlich

Die Griechen kassieren immer schon Geld von der EU und lehnen die EU immer mehr ab.
Schon lange vor dem Burgenland.

Gast: Huch
26.02.2012 22:38
2 0

Ein paar Burgenländer?

Die sagen doch auch nur dasselbe wie die Griechen zuzeit: "Es ist alles sehr kompliziert."

Gast: beschwerer
26.02.2012 22:23
2 0

der will wirklich

burgenländer nach athen tragen. kann er ja gleich wiener nehmen.

Wie hiess das 1930-er Äquivalent zu Genossen Schieder?


20 0

Gelddrucken bringt nicht mehr Wohlstand

Könnte bitte irgendjemand dem Herrn Staatssekretär für Finanzen erklären, dass Gelddrucken nicht mehr Wohlstand, sondern nur mehr Inflation bringt?

Re: Gelddrucken bringt nicht mehr Wohlstand


Da Sie sich offensichtlich für die Themenkreise rund um die globale Finanz-Politik interessieren: Zur Inflation durch Geld-Drucken gibt's auch genau gegenteilige Meinungen von sehr angesehenen Experten:

Friedhelm Busch von n-tv hat vor einiger Zeit die Meinung vertreten, dass zu viel gedrucktes Geld, das stationär unter Geld-Instituten herum geschoben wird, ohne in die Wirtschaft einzufließen, auf Dauer eher deflationäre Blüten treibt.

Noch schärfer formuliert es Fredmund Malik in

http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/boerse-inside/fredmund-malik-im-interview-es-droht-eine-teuflische-abwaertsspirale/6255962.html

Welche der gegenläufigen Meinungen über die Wirkung des Geld-Druckens richtig ist, will und kann ich als Laie nicht feststellen. Vielleicht gibt's auch gar kein Richtig und kein Falsch, sondern lediglich verschiedene Optionen, die sich je nach der weiteren Entwicklung der Lage verifizieren, oder falsifizieren können.

Wollt Ihnen damit nur einen Anstoß zu Ihren sachlichen Überlegungen liefern. Schönen Tag noch, und alles Gute!

1 0

Re: Gelddrucken bringt nicht mehr Wohlstand

Der Sinn des Gelddruckens ist auch nicht Wohlstand zu erzeugen - es weiß wohl jeder, dass man mit Geldfälschen keinen Wohlstand begründen kann -, sondern den Schuldner temprorär aus der Klemme zu helfen, damit das Finanzsystem nicht komplett zusammenbricht. Das sollte zumindest so lange halten, bis sich die Mächtigen es sich so eingerichtet haben, dass sie beim Zusammenbruch nicht zu viel Schaden erleiden müssen.

Als kleiner Bürger sollte man aber diese vielleicht widersprüchlich erscheinenden Zeichen richtig deuten und sich auf das Schlimmste vorbereiten. Man kann ja trotzdem das Beste hoffen.

Wer nicht entsprechend vorbereitet ist, den wird es im Ernstfall sehr hart treffen.
Tritt der Ernstfall nicht auf, kostete die Vorbereitung ein wenig Geld. Das ist wie bei einer Versicherung.


Die FED handelt derart unkontrolliert

das ein Großteil der Amerikaner die Abschaffung dieser Institution fordert. Und genau das sollte man auch mit der EZB machen, sollte sie die Inflationspolitik der FED aufgreifen.

Diese "sozialistischen Einrichtungen" die erst unter Kennedy und der endgültigen Entkopplung des Dollars vom Gold als Nominativwert so richtig an Bedeutung gewonnen haben, dienen i.e.L der Verschleierung der Unfähigkeit einer Regierung mit ihrem Geld Haus zu halten.

Was in Europa passieren würde, würden wir dieselbe Währungspolitik wie die Amerikaner verfolgen möchte man sich gar nicht ausdenken - denn im Gegensatz zu Europa wissen die Amerikaner wofür sie ihr Geld ausgeben und auf welchen Positionen Schulden machen.

In Amerika war, im Gegensatz zu Europa, niemals die Rede von "Zahlunsgunfähigkeit" - wenn man dort den Krieg in Afghanistan abdreht saniert man sich von selbst.

Wenn die EU bzw. der EURO-Währungsraum die Finanzpolitik der FED einschlägt, können wir in 5 Jahren z'sammpacken - und zwar alle.

Schulden zu cachieren beseitigt sie nicht, lieber Herr Schieder.

Und wissen Sie wieso die Amerikaner so handeln können - weil sie keine Sozialisten am Hals haben.

In diesem Sinne: wiedermal der lebhaften Beweis wieso man dieser Partei sämtliches Mitspracherecht in finanziellen Belangen aberkennen sollte.

Antworten Gast: isosdk
26.02.2012 23:13
0 0

Re: Die FED handelt derart unkontrolliert

Stellen Sie sich einmal die Frage, warum man in den USA bei einer Staatsverschuldung von über 90 % nicht von Zahlungsunfähigkeit spricht?!
Die Finanzmärkte wissen, dass die FED alles unternehmen wird, um die USA im Notfall mit Geldmittel zu versorgen. Deshalb ist der Zinssatz für US-Schatzanleihen auch so niedrig!!

Europäische Staaten wurden bei diesem Schuldenstand schon fast vom Finanzmarkt abgeschnitten aufgrund der hohen Zinsen - siehe Portugal.
Und trotz der expansiven Geldpolitik der FED habe ich noch nichts von einer angeblichen Hyperinflation in den USA gehört.


Re: Re: Die FED handelt derart unkontrolliert

Es ist allerdings eine Tatsache das der Schuldenstand irrelevant ist wenn man derart wirtschaftet das ausgabenseitige Reduktionen dazu führen das die Einnahmenseite überwiegt und man seine Schulden reduziert.

In Amerika gab es Diskussionen weil die Schuldenobergrenze (sowas kennen unsere Kurpfuscher nichtmal europaweit) überschritten wird - das ist etwas anderes als Zahlungsunfähigkeit.

Die Zahlungsunfähigkeit bedeutet das man die Zinsen der Kredite die man für Kredite aufgenommen hat nichtmehr zahlen kann - davon sind die USA weit weit weit weit weiter weg als jeder Staat in Europa.

Bei uns gehört Buchfälschung zum guten Ton....


Re: Re: Die FED handelt derart unkontrolliert


China könnte die USA jederzeit sterben lassen, wenn es wollte!

Die brauchen ihre Dollar nur mit dem Flugzeug abwerfen.


Gast: Killerkomet Tomatl-Kojotl
26.02.2012 21:24
6 0

Griechen brauchen die Feinstaubplakette

und die Hülsenfrüchtebeihilfeverordnung.
Und den Umwelteinzelplan 14.

Mit diesen Manifesten deutschen Regelwerks werden die Griechen dem Hades entfliehen.
( aber einer nach dem anderen. Ordnung muß sein)

Antworten Gast: montana
27.02.2012 03:19
2 0

Re: Griechen brauchen die Feinstaubplakette

Nicht zu vergessen die neue EU- Spritzenrichtlinie, die die Ausgaben der Gesundheitseinrichtungen für Spritzen auf einen Schlag verzehnfacht.

Verzehnfacht.

Btw wäre interessant, wie viel die Spritzenindustrie für dieses Gesetz bezahlt hat, und wer das Geld eingesteckt hat.

Gast: Halbwissen
26.02.2012 21:10
0 0

So lange die EVN mein Haus saniert

könnens machen was sie wollen.

Gast: Guckst du
26.02.2012 21:04
1 0

Ich weiß nicht, warum sich da und dort und hier und überall alle ihre Köpfchen zerbrechen

Es wurde jahrzehntelang einfach nur beschissene Politik gemacht. Alles auf Schuldenberge aufgebaut, die nicht mehr rückzahlbar sind.
Allen steht das Wasser bis zum Hals. Jetzt wird versucht die Überschwemmung ausgerechnet wiederum durch Zufuhr von Wasser in den Griff zu bekommen. Man kennt ja nichts anderes bzw. fängt vielleicht langsam an, sich vor dem Volk uns dessen Reaktionen zu fürchten.

Gast: Grieg, Liszt & Händel
26.02.2012 20:31
19 0

Ein paar Burgenländer nach Athen??

Wien meinen, Herr Schieder??

Zum Einschwärzen der ohnehin wenigen griechischen Steuerakte??

14 0

Beispiel Burgenland?


Was meint Herr Schieder, wie es wird, wenn der Bank Burgenland-Verkauf vom EUGH endgültig als rechtswidrig erkannt wird und über 100 Millionen den Bach hinuntergehen könnten?

Dies ist nicht ausgeschlossen.

Dann ist Burgenland Griechenland. Und wird auch von der EU gerettet werden.

Schön für das Burgenland.

Und wenn das geklappt hat, könnte das Burgenland Beamte auch nach Italien, Spanien und Portugal entsenden.

Sozialstaatsmodell

Wenn der Chef der Europäischen Zentralbank Mario Draghi meint, dass das europäische Sozialstaatsmodell tot sei dürfte er schon recht haben - die aktuelle Krise, ist nichts anderes als eine Folge jahrzehntelangen Ausgebens von nicht verdientem Geld.

Wenn die Sozialsysteme erst einmal finanziell trocken sind, wird es eng für die Roten. Und von leeren Versprechungen allein lässt sich deren Basis nicht bedienen.


Antworten Gast: Hainibal L.
27.02.2012 12:16
0 0

Re: Sozialstaatsmodell

"Und von leeren Versprechungen allein lässt sich deren Basis nicht bedienen"

aeh wie ? das haben sie (und viele andere EUdssr staaten) doch zumindest die letzten 30 jahre betrieben. das "sozialistisch wohlfahrtsstaat pyramidenspiel" hat ihnen die waehler nur so zugetrieben.

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