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EZB: Erster Schritt für Ende der Krisenhilfe

22.03.2012 | 10:26 |   (DiePresse.com)

Die EZB will damit beginnen, Sondermaßnahmen gegen die Folgen der Euro-Schuldenkrise zu beenden.

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Die Europäische Zentralbank (EZB) denkt laut einem Pressebericht über erste Schritte hin zum Ausstieg aus den Sondermaßnahmen gegen die Folgen der Euro-Schuldenkrise nach. Ohne Angaben von Quellen bezieht sich die Zeitung auf das bisher nur wenig genutzte zweite Kaufprogramm von gedeckten Anleihen (Covered Bonds). Von dem Gesamtvolumen des aktuellen Programms in Höhe von 40 Milliarden Euro, das bis Oktober 2012 eingeplant ist, sind bisher nur knapp 9 Milliarden Euro verbraucht.

Die Zeitung schließt daraus, dass es sich hierbei "um einen ersten Schritt" beim Ausstieg aus den Sonderprogrammen handeln könnte, nennt aber zugleich die unlängst deutliche Entspannung in vielen Marktsegmenten.

Gedeckte Anleihen wie Pfandbriefe sind festverzinsliche Anleihen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass dem Investor neben der Bonität der emittierenden Bank im Fall einer Insolvenz noch besondere Sicherheiten zur Verfügung stehen. Für Banken sind sie wichtig, weil sie über den Verkauf von Pfandbriefen frisches Geld hereinholen, um sich zu refinanzieren. Um diese Refinanzierungsquelle zu sichern, hatte die EZB ein erstes Programm über 60 Milliarden Euro Mitte 2009 aufgelegt. Ein zweites folgte im Herbst 2011. Wegen der Griechenland-Krise hatten die Banken zeitweise kaum noch unbesicherte Anleihen begeben können.

 

(APA)

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