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Troika: "Griechenland ist noch nicht über dem Berg"

29.03.2012 | 06:42 |   (DiePresse.com)

Laut dem EU-Vertreter Matthias Mors könnte die Krise trotz Finanzhilfen noch immer "aus dem Ruder laufen". Es benötige weitere schmerzhafte Einschnitte.

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Griechenland ist nach Einschätzung des EU-Vertreters in der internationalen Troika trotz der Hilfen noch nicht über dem Berg. Die Krise könne noch immer "aus dem Ruder laufen", sagte Matthias Mors, der die EU-Kommission in der Troika mit Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) vertritt, der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe).

Der Regierung in Athen bescheinigte Mors laut Vorabbericht zwar Fortschritte und eine gute Chance, die Krise in der Euro-Zone zu überwinden. Doch auch nach dem zweiten Hilfspaket für das hoch verschuldete Land bedürfe es noch vieler auch schmerzhafter Maßnahmen und Durchhaltevermögen, damit es auf die Beine komme und den Euro behalte. Dafür sei 2012 das entscheidende Jahr.

Wie groß das finanzielle Risiko ist, das die Euro-Länder mit ihren milliardenschweren Hilfen eingegangen sind, ließ Mors offen. Einerseits könne niemand ausschließen, dass Griechenland zum europäischen Dauersanierungsfall werde, sagte er. Andererseits sei er relativ zuversichtlich, dass die Euro-Staaten darauf dringen, dass keine dauerhafte Subventionsmentalität aufkomme.

 

(Ag.)

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9 Kommentare

Auch gut

Nach alldem sagt der gute Mann, die Krise könne noch "aus dem Ruder laufen" ?

Gast: bub
29.03.2012 12:56
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niedergerede sollte grenzen haben

meine güte was nen dämlicher Bericht,hptsache griechenland wir d ständig erwähnt. laßt doch de leut leben und stoppt doch endlich mal die öffentliche denaunzierung, zum kotzen echt!!! danke

Re: niedergerede sollte grenzen haben

Das Problem ist, dass GR auch weiterhin Geld brauchen wird. Das wenigste davon werden übrigens "de Leut" sehen, aber das ist ein Detail.
Wie wollen Sie dem resteuropäischen Steuerzahler das verkaufen? Recht einfach - sie halten das Thema warm und als "Tagesgeschäft" in den Köpfen, damit´s dann nicht zu überraschend schmerzhaft wird.

Zwickts mi

Griechenland hat ein strukturelles Problem.
Auch wenn Griechenland auf 0 entschuldet werden würde, hätten sie nächstes Jahr ca. Milliarden Euro neue Schulden.....

Das ganze Geschwafel dient doch nur zur Verschleierung dieser neuen Behörde, an die die Staaten ihre Budgethoheit de facto abgeben werden.

Gast: 1. Parteiloser
29.03.2012 11:31
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Griechenland ist doch noch immer vollkommen außer Kontrolle!

Das geht auch schon viele Jahre so und hat zu einer Staatsverschuldung von 164,5% des BIP (Ende 2011) geführt.

Die Verantwortlichen haben den Riesenschuldenhaufen von knapp 400 Mrd. Euro (Ende 2011) mit verschiedenen Maßnahmen auf die Steuerzahler umgelegt. Wesentliche Teile sind bei der EZB und den lokalen Notenbanken gelandet, erhebliche Summe auch bei Landesbanken und verstaatlichten Banken. Die Gläubiger der 400 Mrd. Euro an Staatsschulden haben kaum auf etwas verzichten müssen, obwohl das Finanzunwesen über viele Jahre mit den Zinsen schön abkassiert hat.

Auch wenn der stinkenden Misthaufen der Entscheidungsträger diesen Betrug an den Steuerzahlern begangen hat, so bleiben Griechenlands Probleme noch immer erhalten.

Das Defizit von 9,6% des BIPs wird durch die Entlastung bei den Zinsenzahlungen nur wenig weiter gedrückt werden. Die Strukturprobleme von Griechenland kann man auch den Staatseinnahmen / Staatsausgaben 2011 deutlich erkennen.

Staatseinnahmen:..124,5 Mrd. USD
Staatsausgaben:....154,5 Mrd. USD
Defizit:...30 Mrd. USD!
Diese Defizit besteht nach 3 Jahren an Sanierungsbemühungen, vielen Sparpaketen und vielen Hilfeleistungen!

Würde man dieses Defizit auf alle verfügbaren Arbeitskräfte von knapp 5 Mio. umlegen, dann müsste jeder um 6.000.- USD mehr an Staatsabgaben bezahlen. Das können die Griechen, in einem globalen Wettbewerb, niemals erwirtschaften!

Die Totalversager haben noch immer keine Sanierung geschafft!

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"Griechenland ist noch nicht über dem Berg"

Bitte was soll denn diese Aussage?

Soll das vielleicht vermitteln, daß es für Griechenland noch Hoffnung gibt? Das ist ja wohl ein schlechter Witz, sowohl für die Griechen, als auch für die Zahler, die diesen Irrsinn finanzieren müssen!

Es reicht doch, wenn man sich den Kurswert von griechischen Anleihen ansieht. Da wurde zuerst der Schuldenschnitt durchgepreßt und dann für einen lächerlichen Rest bekam man noch ein paar Anleihen. Gestückelt, daß sich ein Verkauf gar nicht auszahlt, außerdem wieder zu einem Kurs, der erahnen läßt wie Griechenland wirklich dasteht oder besser gesagt in den letzten Zügen liegt.
Wer den Blödsinn glaubt, daß Griechenland noch zu retten ist, der soll das beweisen indem er jetzt griechische Anleihen kauft. Und wenn er das sicherheitshalber nicht tut, dann muß er sich aber auch den Vorwurf gefallen lassen, daß er am Untergang von Europa mitschuld ist!

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Gääähn

Und das soll eine Nachricht sein?

Gast: the scientist
29.03.2012 09:28
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Unendliche Geschichte

Wer nichts arbeitet, soll auch nicht essen. Dann ist das Problem GR in ein paar Wochen erledigt.

Mit dem Euro kommt Griechenland nie auf die Beine!


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