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Rettungsschirm: Schlafender Riese, der hoffentlich nie geweckt wird

30.03.2012 | 12:21 |  Von unserem Korrespondenten OLIVER GRIMM (Die Presse)

Der Euro-Rettungsschirm festigt Deutschlands Vormacht in Europa. Doch ob er Krisen vorbeugen kann, ist ungewiss. Kann es überhaupt eine Summe geben, die groß genug ist, um künftige Schuldendramen abzuwenden?

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Brüssel. Wie viel Geld braucht es, um der Eurozone künftig Schuldenkrisen vom Schlage der griechischen zu ersparen? 700 Milliarden Euro, 940 Milliarden Euro, oder gar mehr 1000 Milliarden Euro, wie es Frankreichs Finanzminister François Baroin am Donnerstag forderte. Oder doch 800 Milliarden, wie Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble Donnerstagabend sagte: Vor dem informellen Treffen der europäischen Finanzminister im dänischen Kopenhagen am Freitag und Samstag übt man sich allerorten in wilden Zahlenspekulationen.

Eines vorweg: Die Antwort wird eher bei 700 als bei 940 und keinesfalls bei 1000 Milliarden Euro liegen. Verhandlungspapiere, die mehreren Medien zugespielt wurden, schlagen vor, jene 240 unverbrauchten Milliarden Euro an Garantien der Eurostaaten aus dem befristeten Euro-Rettungsvehikel EFSF für Krisenzeiten einzufrieren. Die 200 Milliarden Euro an Garantieren, gegen die der EFSF Geld an den Märkten für die Programme Griechenlands, Irlands und Portugals aufnimmt, sollen dem neuen, dauerhaften Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) angegliedert werden.

Doch kann es überhaupt eine Summe geben, die groß genug ist, um künftige Schuldendramen abzuwenden? Und was ändert sich im Machtgefüge Europas mit der Schaffung dieses Währungsfonds?

Die zweite Frage ist leicht beantwortet, meint Thomas Klau vom European Council on Foreign Relations in Paris. „Es ist klar, dass durch die Verknüpfung mit dem Fiskalpakt Deutschland wieder einmal sein altes Ziel durchzusetzen versucht, Keynes für alle Zeiten aus der operativen Wirtschaftspolitik Europas zu verbannen. Dieser Versuch wurde mit dem Maastricht-Vertrag gestartet und mit dem Stabilitätspakt fortgesetzt.“

Historische Parallelen zum IWF

Die Ablehnung staatlicher Konjunkturpolitik schlage sich nun im ESM nieder, der zahlungsunfähigen Euroländern im Gegenzug für die Sanierung ihrer Budgets und Reform ihrer Märkte Kredite geben soll. „Deutschland versucht gleichsam, mit der einen Hand zurückzunehmen, was es mit der anderen gegeben hat“, lautet Klaus Interpretation dieses Abtausches von Geld für Reformen.



Geld gegen Reformen: Das ist auch das Geschäft des Internationalen Währungsfonds (IWF). Doch mit dieser Konditionalität transportiert der Fonds auch eine wirtschaftspolitische Ideologie. Der „Washington Consensus“, eine Mischung aus völliger Marktöffnung, Senkung der Staatsausgaben und Deregulierung der Finanzmärkte, machte den IWF zur Zielscheibe der Globalisierungskritiker. Droht dem ESM, der vordergründig ja als Akt der nordeuropäischen Solidarität mit südeuropäischen Finanzproblemen gezeichnet wird, ein ähnliches Schicksal? Klau bejaht dieses Risiko, gibt aber mit Hinweis auf den Kurswechsel unter dem vorletzten IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn zu bedenken, „dass die Geschichte des IWF zeigt, dass solch eine Fixierung auf eine bestimmte makroökonomische Ideologie keinesfalls unveränderbar ist“. Zudem sind die Parallelen zum IWF enden wollend. Die Europäer gründen ja den ESM nicht, weil sie davon ausgehen, dass sein Einsatz nach Überwindung der aktuellen Schuldenkrise zum Standardfall in der Eurozone wird. „Ein schlafender Riese, der nach Überwindung der jetzigen Krise nicht mehr geweckt werden muss: Das ist zumindest die Hoffnung der Optimisten“, sagt Klau.

Eine Banklizenz für den ESM?

Doch wenn er geweckt werden sollte, ist es fraglich, ob seine Ausrüstung wirksam ist. Daniel Gros (Centre for European Policy Studies, Brüssel) und Thomas Mayer (Chef-Volkswirt der Deutschen Bank) verneinen das. „Spanien und Italien würden jeweils mehr als 1000 Milliarden Euro erfordern.“ Stattdessen schlagen sie vor, dem ESM eine Bankenlizenz zu geben. So könnte er im Krisenfall unbegrenzt Mittel von der Europäischen Zentralbank (EZB) erhalten. Das aber lehnt die deutsche Regierung ab. Gros und Mayer meinen aber: Der ESM würde als Bank nur am Sekundärmarkt Anleihen kaufen, wie es die EZB ohnehin schon tut. Ist die Krise vorüber, würde die EZB dem ESM einfach den Geldhahn zudrehen.

Auf einen Blick

Der ESM soll künftig überschuldete Euro-Länder vor der Pleite retten. Er wird ähnlich wie der IWF günstige Kredite zur Verfügung stellen. Im Gegenzug müssen die betroffenen Länder einem Reformplan und der Überwachung ihrer Sanierungsmaßnahmen zustimmen. Dieser neue Rettungsschirm kann nur von Ländern genutzt werden, die sich an ihm beteiligt haben. Über einzelne Hilfsmaßnahmen werden die Teilnehmerländer im gemeinsamen Gouverneursrat entscheiden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.03.2012)

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58 Kommentare
 
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Gast: uranium
30.03.2012 18:43
2 0

Hurra EudSSR!

Millionen, Milliarden, Billionen, ach was... sind doch nur Zehnerpotenzen dazwischen.

Unsere Dressureliten wissen was gut fuer uns ist: ungedecktes Papiergeld, Rechts(unsicherheit), staatlicher Verfassungsbruch wobei vom Buerger jedoch strikte Unterwerfung gefordert wird. Unmuendigkeit bis hin zum zentralisiertesten EudSSR Politbuero welches uns die Wahl des Beleuchtsungsmittels vorschreibt.

Weitere Milliarden Schulden und Steuern mit denen sinnvolle Projekte finanziert werden: Oeko, Sicherheits und Gesundheitswahn, Gender Forschung, Anti Atom Panik, intelligente Kuenstlerprojekte, 3 Reich Schuld Kult, Lebensmittelampel, Gesamtschule, noch mehr Inflation, noch mehr Regulierung usw. usf..

Alles zu unserem Besten!

Wenn die Grünen umfallen...


....und der ESM mit 2/3 Mehrheit beschlossen wird, dann gibt´s kein Zurück mehr!!!

Der ESM ist unkündbar!

Egal, welche Mehrheiten wir in Zukunft haben, den ESM werden wir nie wieder los.


genau das ist sein vorteil...


Re: genau das ist sein vorteil...


....daß die Grünen wieder umfallen?

Re: genau das ist sein vorteil...

:-)

Gast: Falsch konstruierter Euro zerstört Europa
30.03.2012 11:32
7 0

Mit der euphemistisch "Rettungsschirm" genannten Sprengbombe

in Kombination mit der gleichzeitig durch geheime Kabinettspolitik hinter verschlossenen Türen in höchst anti-demokratischer Weise überfallsartig etablierten EU-Transferunion soll unter Federführung des gezielt neubesetzten IMF mit Hilfe der unheilvollen Komplizität von EU und Troika der "Sozialstaat" atomisiert werden, denn das milliardenweise Geldrequirieren (richtig wäre: Stehlen) durch die Milliardäre & ihre Bankster geht ja dank Rettungsschirm ungestört und fröhlich weiter. Der dank Steueroasen nahezu unbesteuerte Rebbach der Superreichen wird von EU und Staat geschützt, während das Volk emsig aller Ressourcen beraubt und zielstrebig versklavt wird. Etwaiges Entrinnen verhindert der eilends eisern eingeführte Überwachungsstaat. Auf die bald allen Besitzes Enteigneten wartet das oppressive Arbeitslager der EUdSSR mit Ausbeutung bis zum Tod durch Erschöpfung. Der Rettungsschirm sichert nur das wegen geschickt placierter Gesetzeslücken legale Wettstehlen und bedeutet Zeitgewinn für die Politiker, um sich über die nächste Wahl machterhaltend hinüberzuretten. Er deckt nur den gigantischen Umverteilungsraubzug von unten nach oben.

Schockiert veröffentlichte selbst die ansonsten wallstreetgläubige „New York Times“, daß die top 0,01 % an skrupellosen Finanzhaien 2010 37% der von ihren burnoutgefährdeten Sherpas erwirtschafteten Einkommenszuwächse plünderten http://rwer.wordpress.com/category/plutonomy/ während wir 99 % Systemsklaven mit lächerlichen 7 % davon stagnierten.


Antworten Gast: Die Mittelschicht wird ausradiert
30.03.2012 15:30
6 0

Re: Mit der euphemistisch "Rettungsschirm" genannten Sprengbombe

Insbesondere bei den EU-Nettozahlern wie D und Ö ist die Absorptionsfähigkeit an den immense Kosten verursachenden Migranten, die keiner braucht, schon bei weitem überschritten. Der von diesen geplünderte Sozialstaat ist an der Grenze der Finanzierbarkeit angelangt. Nur ein rigoroser Migrationsstop könnte die gefährliche Situation gerade noch retten. Zerbricht der Rettungsschirm und mit ihm das Füllhorn Sozialstaat, droht Bürgerkrieg, denn die ausgebeuteten Zahlmeister werden dann nicht mehr bereit sein, für die militanten fremdländischen Nichtstuer zu hungern und zu darben, im Winter in eisigen Wohnungen zu sitzen. Den meisten Österreichern geht es bereits weitaus schlechter als den Migranten. Während jedoch die Migranten-Lobbies lautstark mit Medienunterstützung agieren, versuchen die Österreicher noch so weit wie möglich ihre triste Situation zu kaschieren, auch da sie keinerlei Unterstützung durch Medien und Politik bekommen, was die gereizte Stimmung weiter anheizt.

Der Rettungsschirm ist der Ruin Europas.

Ohne Euro könnten die Club-Med-Länder abwerten und alles wäre paletti.

So aber sind massive soziale Spannungen vorprogrammiert.
Überwachung hin oder her.
Im Kittchen wird es bald angenehmer sein als draußen: Essen, Heizung, Spazierengehen, Ausschlafenkönnen, Gesundheitsversorgung, Menschenrechte, alles problemlos frei Bett geliefert: Herz, was willst du mehr?

Antworten Gast: Einfacher Unternehmer ohne Rettungsschirm
30.03.2012 12:31
4 0

Re: Mit der euphemistisch "Rettungsschirm" genannten Sprengbombe

nur die finazbranche,die wallstreet u. die milliardäre haben schuld an diesem dilemma/desaster ?? die millionen menschen die sozialbetrug betreiben,irregulär pensionen kassieren,geld für kühe u. agrarflächen ankassieren die es gar nicht gibt,die- die durch vorgetäuschte wehwehchen sich in die frühpension gaunern,all die unterkommer u. ausnutzer die auf ihren unnützen u. geschützten jobs sitzen wie die bruthennen(die ihr ganzes leben nur nettoempfänger sein werden) usw. usw. usw. die haben keine schuld ?? na,ja selbstkritik war noch nie die stärke des volkes(um es höflich auszudrücken),lieber sich anderswo einen schuldigen suchen und ........ !?

Alles nur noch Taschenspielertricks

Was soll dieses gejammere ???
Hat denn wirklich jemand geglaubt das D dauerhaft ca. 27% (also gut 1/3) der ganzen Schuldenkrise zahlt ohne dafür Forderungen zu erheben ?????
Das würde privat keiner tun, jeder würde Forderungen stellen und die sind nun mal naturgemäß darauf bedacht auch einen Vorteil zu haben.

Ausserdem wird weder ESM noch EFSF helfen wenn heute Spanien in die Knie geht. Spanien kann durch die EU nicht gerettet werden, genausowenig wie Italien oder Frankreich, nicht einzeln und nicht zusammen. Das ist Fakt und das wissen die hohen Herren. Sie hoffen darauf das die Instrumente abschrecken mehr nicht.

D hat auch so seine Probleme. Sollte das BVG von D irgendwann seine Urteile durchsetzen dann gehen sowieso in der EU die Lichter aus.
Urteil 1: D muss eigentlich den €-Raum verlassen wenn dieser zur Schuldenunion wird.
Urteil2: Vor weiterer Abgabe nationaler Rechte ist ein Referendum nötig.
Noch tut Merkel so als könne sie alles allein entscheiden. Klagt jedoch einer und bekommt beim BVG recht wird D sehr schnell als Zahlmeister ausfallen, dann ist der € sowieso Geschichte.
Und zum Schluss, die ganze EU ist selbst schuld wenn D unumgänglich geworden ist. Hätten die alle Ihre Hausaufgaben gemacht dann wären die heute auf das Geld von D nicht angewiesen und müssten auch keine Kröten schlucken. Die EU hat doch D zur größten Melkkuh gemacht! D kann doch nichts dafür wenn andere keine Milch (Geld) mehr geben können. Tatenlos ließ man zu das D unentbehrlich wurde

Der ESM ist eine undemokratische Institution...


....der ESM und seine Mitglieder geniesen absolute Immunität gegenüber staatlicher und gerichtlichter Verfolgung

....und an diese Institution übertragen wir mittels Blankoscheck unser Staatsvermögen und somit unsere Finanzhoheit.

Daß Grichenland ein 3. Sparpakett braucht, Portugal defacto bankrott ist und Spanien kurz vorm Bankrott steht, heißt, wir müssen zahlen!

Und sogar in Deutschland titelt "die Welt":

"Spanien-Misere lebensgefährlich für Deutschland"

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article106129958/Spanien-Misere-lebensgefaehrlich-fuer-Deutschland.html

10 0

Eines steht fest,

es gibt eine kleine Gurppe von Leuten, die sich an dem billigen EZB Geld kräftigst bedient.

Die Korruption greift in solch einem System überall um sich. Jeder möchte an den Kuchen kommen, egal mit welchen Mitteln.

Mittlerweile sitze auch die Gauner in den Managementetagen (besonders bei staatsnahen Betrieben), während früher solche Leute eher auf der Straße stehlen gingen.

Gast: Xiongerl
30.03.2012 10:50
2 0

klar haben die Hartwährungsländer Recht

Geld gibt es nur gegen Sanierung und Marktliberalisierung. Punkt. Die staatliche Konjunkturpolitik ist wirklich kein Instrument mehr, da der Staat nicht mehr das meiste Geld hat, er muss ja viel mehr für den Schuldendienst abdrücken. Und die Politiker haben immer versäumt in Hochkunjunkturzeiten die Schulden zu reduzieren. Keynes und Solidarität funktionieren nicht, das haben die letzten 40 Jahre wunderbar gezeigt, auch in Österreich. Daher: Danke Deutschland.

Gast: durchblicksuchender
30.03.2012 10:05
3 0


Gast: trade
30.03.2012 10:02
8 0

nur noch Politikergehirne

sehen in diesen unsinnigen Rettungsschirmen eine Lösung des zu Grunde liegenden Problems.
DAS GELDSYSTEM IST DAS PROBLEM:
JEDER SCHULD STEHT EIN GLEICHES GUTHABEN GEGENÜBER

Frage an die Politiker

WER HAT DAS GUTHABEN ???????

Schulden mit immer noch mehr Schulden in den Griff zu bekommen ist eigentlich nur noch lächerlich.

Es ist, als ob man einen Flächenbrand mit Superbenzin löschen will.

Mit diesen Politikern wird Europa schon sehr bald in die Frühsteinzeit zurückversetzt.

Re: nur noch Politikergehirne

Sehr treffend beschrieben. Dieser Umgang (Schulden mit Schulden bekämpfen) ist übrigens der Klassiker der Schuldenspirale. Immer mit bekanntem Ende.
Das Guthaben hat jeder, dessen geldwertes Vermögen seine Verbindlichkeiten übersteigt. Erkennen diese, dass das Geldsystem tatsächlich das Problem (und eben nicht die Lösung) ist, geht´s mit den Sachwerten bergauf, weil "Papierwerte in Sicherheit gebracht" werden müssen. Beispiele: Gold, Immobilien. Bei Beidem sieht man zumindest Anzeichen von überdurchschnittlichen Wertsteigerungen.

Ich würde hier Politikern gar nichtmal die ganze Schuld geben wollen. Wir können uns (noch) kein anderes System vorstellen. Der Ruf nach Veränderung od. auch Regulierung der Finanzmärkte wird immer lauter. Aber nie mit konkreten Vorschlägen und klaren Voraussagen, was genau dann passieren wird.

Bei allen diesen Rettungsschirmen

kommt, so wie früher, eigentlich wieder der Vergleich mit den Alkoholkranken zu tragen.

Wo sich die Hausgemeinschaft einen gemeinsamen Akoholvorat im Keller (Rettungsschirme, ESM) anlegt, woraus sich die anderen kostengünstiger bedienen können, welche selbst keinen mehr direkt einkaufen können. Zwecks Bedienung aus dem Vorrat müssen sie nur neuerlich versprechen, in Zukunft etwas weniger zu trinken (max. Verschuldung Vers. 2.0).

Die in der realen Welt vorhandene Bremse, "Du kannst Dir das nicht mehr leisten, also einbremsen", wird damit außer Kraft gesetzt.

Finanzwirtschaft a la EU.

Re: Bei allen diesen Rettungsschirmen

Auch ein treffender Vergleich.
Wobei ja im Grunde jeder von uns täglich in den Keller geht um einen zu trinken.

Bei den genannten Summen ist es jedoch so, dass sie gar nicht existieren, d.h. sie besteht nur aus gegenseitigen Garantieversprechen, die niemand halten kann.
In Ihrem Vergeleich also virtueller Alkohol. Und ein Alkoholiker, der nicht mehr unterscheiden kann, ob er tatsächlich trinkt oder es sich nur einbildet, ist auch schon eher grenzwertig unterwegs;-)

Re: Re: Bei allen diesen Rettungsschirmen

Es wäre daher wahrscheinlich nicht ganz so treffend gewesen weiter auszuholen, und "den Umweg" über das Geld (die Kredite und Zusagen der Haftungen dafür) zum Einkauf von Alkohol = Bewahrung der Besitzstände, etc. mit anzuführen.

Aber der virtuelle Alkohol ist auch gut. Die Hoffnung, dass er virtuell bleibt, meinerseits jedoch leider eher gering.

Euro oder der „kollektive Wahnsinn“!


Wer noch imner nicht begreift, dass der Euro eine „Fehlkonstruktion“ ist (so jetzt Schäuble und Merkel!), dem ist nicht zu helfen. Sie entsprang „kollektivem Wahnsinn“ (Außenminister Hague), weil eine Währungsunion ohne Politische Union – die von allen EU-Mitgliedern mehrheitlich vehement abgelehnt wird - nicht bestehen kann. Die EWU verstößt gegen das währungspolitische Grundprinzip „One State – One Maney“ (Prof. Breuss).

Zahlungen und Haftungen machen für Österreich bereits 50-70 Milliarden Euro aus. Wir zahlen sie durch höhere Steuern und Inflation. Der Familienwarenkorb ist gegenüber dem Vorjahr um 7,8% gestiegen!

Es gibt für Ö nur eine Möglichkeit: Raus aus dem Euro, und zwar schnellstens. Möglichkeit dazu: Nichtzustimmung zum ESM. Doch leider werden die „Grünen“ umfallen. Sie werden nicht einmal Faymann an seine versprochene Volksabstimmung erinnern. Sie gehören zur gleichen Österreich-Verräterclique wie SPÖVP.

Gast: Hans im Glück
30.03.2012 09:58
5 0

Schade...

Es muss immer erst ans Eingemachte gehen bis sich die Bevölkerung meldet. Wird dann, bei der Hyperinflation, die wiener Innenstadt bis auf die Grundmauern abgetragen?

Wenn es soweit sein wird, wird es leider die Falschen treffen.

Die "Diebe" werden schon längst über alle Berge sein.

Hauptsache unsere Politkasperl freuen sich auf die neuen Dienstwagen.

-auf Kosten

der eigenen Bevölkerung ,von der immer größere Teile verarmen!

4 1

Zermürbungstaktik

Das Problem ist, dass der Durchschittsbürger schon die Nase voll hat, gar nichts wissen will von den ganzen Gerede vom Schutzschirmen, den Hut draufhaut und sich denkt: "Sollen´s doch machen was sie wollen".

So gesehen funktioniert die Zermürbungstaktik wunderbar, stimmen wieder mal ab wenn der Großteil der Bevölkerungen mit den Gedanken schon im Osterurlaub sind......

Antworten Gast: Vogel Strauss
30.03.2012 09:59
0 0

Re: Zermürbungstaktik

Osterurlaub ... dort erfährt man dann von den gleichgeschalteten Medien, für wieviele Milliarden wir wieder bürgen dürfen.

Das glaub ich nicht

,dass alle so geil darauf sind, Griechenland zu retten. ESM ist eher ein Finanzkonstrukt zwecks Diebstahl von Volksvermögen und göttlich sanktionierter Ausbeutung der Nationen.

Machtgefüge

Die einzigen, deren Macht beständig wächst, sind die Brüsseler Bürokraten!

Wir brauchen Neuverschuldung!


Sonst kommen das frisch gedruckte EZB-Geld in den Kreislauf und wir haben eine Hyperinflation!


 
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