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Stiglitz: "Überdosis Sparen macht alles nur schlimmer"

11.04.2012 | 13:47 |   (DiePresse.com)

Der Schuldenerlass für Griechenland sei viel zu gering ausgefallen, sagt der Nobelpreisträger. Er ist überzeugt, dass eine Transferunion den Euro rettet.

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Der US-Ökonom Joseph Stiglitz übt scharfe Kritik am europäischen Krisenmanagement. Eurokrisenländer wie Griechenland oder Portugal hätten keine Chance, die vorgegebenen Sparziele zu erreichen: Durch den Wirtschaftsabschwung würden nämlich die Steuereinnahmen sinken und die Sozialabgaben steigen.

"Eine Überdosis Sparen macht alles nur schlimmer", sagt Stiglitz in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochsausgabe). Der Nobelpreisträger vergleicht die Rettungsversuche der Euro-Zone mit mittelalterlichen Methoden: "Wenn ein Patient starb, hieß es: Der Arzt hat den Aderlass zu früh beendet, es war noch etwas Blut in ihm".

Die Euro-Zone hätte eine Staatspleite Griechenlands zulassen sollen, so der US-Wirtschaftsforscher: "Der Bankrott - auch von Staaten - gehört zum modernen Kapitalismus". Der Schuldenerlass sei viel zu gering ausgefallen. "Es war gerade der Versuch, die Pleite zu verhindern, der für Europa zum großen Problem wurde".

"Sehr harte" Jahre für Europa

Europa drohe die zweite Rezession in kurzer Zeit: Die nächsten Jahre würden "sehr hart" werden. Stiglitz befürchtet außerdem, dass die Wut und Unzufriedenheit in den Krisenländern weiter zunimmt.

Sparen ist für den US-Ökonomen der falsche Weg. Er appelliert an die europäischen Regierungen, die Staatsausgaben in Krisenzeiten zu erhöhen anstatt zu senken. Außerdem tritt er für Finanztransaktionssteuern ein - und fordert, dass die Europäische Investitionsbank kleinere und mittlere Unternehmen verstärkt mit Krediten unterstützt.

Langfristig brauchen die Euro-Länder Stiglitz zufolge eine gemeinsame Haushaltsbehörde, die Unterschiede ausgleicht. "Ich spreche von der sogenannten Transferunion, die von vielen Deutschen so gehasst wird", erklärt der Ökonom im Gespräch mit der "Süddeutschen".

Verschiebung des Machtzentrums nach Asien

Die Euro-Krise und die schwächelnde US-Wirtschaft würden den Einfluss von China und Indien auf die Weltwirtschaft verstärken, so Stiglitz. Das sei auch gut so: Damit werde nämlich endlich eine "Anomalie der Geschichte" korrigiert. 1820 habe Asien schließlich noch für die Hälfte der weltweiten Wirtschaftsleistung gestanden, bevor die Region an Einfluss verlor.

Geschmeidig werde der Machtwechsel zurück zu den Schwellenländern aber nicht verlaufen. Stiglitz erwartet "eine ganze Menge geopolitische und wirtschaftliche Auseinandersetzungen". 

Joseph Stiglitz (69)
Der Wirtschaftsforscher Joseph Siglitz war Chefökonom der Weltbank und unterrichtet an der New Yorker Columbia University. Im Jahr 2001 erhielt er den Wirtschaftsnobelpreis für eine Arbeit über das Verhältnis von Information und Märkten. Er ist Mitbegründer des Institute for New Economic Thinking, in dem neue Denkansätze für die Volkswirtschaftslehre entwickelt werden sollen.

(Red.)

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97 Kommentare
 
12 3

widersprüchlich

"durch den Wirtschaftsabschwung würden.. die Steuereinnahmen sinken"
Wenn die Griechen sowieso fast keine Steuern zahlen, wird auch das Steuereinkommen nicht viel sinken.
Außerdem IST Europa ja schon eine Transferunion. Die Griechen und Spanier leben ja schon seit fast 10 Jahren von Geldern aus Deutschland & Co.
Und eine "Haushaltsbehörde" die Unterschiede ausgleicht, ist Planwirtschaft pur.
Stiglitz Ideen würden zu großflächiger Ressourcenverschwendung in Europa führen.

Gast: freund?
12.04.2012 12:41
0 3

überdosis linker quatsch macht doof...



was stiglitz beweist.

Gast: Hans im Glück
12.04.2012 09:43
0 2

"Überdosis an Sparen" schämen Sie sich nicht? In einer Konsumgesellschaft von einer Überdosis an Sparen zu sprechen???

Kann man Nobelpreise auch aberkennen und zurückfordern?

Re: "Überdosis an Sparen"

Das stimmt schon so. Stiglitz spricht von den Sparpaketen, mit denen der Europäische Rat (die Regierungschefs der EU-Staaten) die Griechenlandprobleme lösen wollten. Sie haben sie aber nicht gelöst, sondern nur verschärft.

Off topic


Kommentieren Sie eigentlich jedes Posting? Sie sollten versuchen zu verstehen, dass es andere Meinungen gibt und insbesondere dass die Wirtschaftswissenschaften keine Naturwissenschaften sind. Es gibt einfach mehrere Schulen der Nationalökonomie und deren Proponenten sind Schwergewichte, die mich, sie und alle anderen Poster hier locker in die Tasche stecken. Einen Richtungsstreit zwischen Keynesianismus und der Austrian School of Economics wird hier nicht durch deren jeweilige Jünger entschieden werden.

Ihr oberlehrerhaftes Getue und diese simplen Zitate aus Ihrer Einführungsvorlesung "Grundlagen der VWL" können Sie sich sparen. Die Presse hat ein mehrheitlich konservatives, wirtschaftsliberales Publikum um die Hayek-Anhänger sind hier eben in der Überzahl. Leben Sie damit!

P.S. Falls Sie es noch nicht gesehen haben: Der Hayek vs. Keynes Rap.

http://www.youtube.com/watch?v=d0nERTFo-Sk

http://www.youtube.com/watch?v=GTQnarzmTOc

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
12.04.2012 12:22
1 1

Re: Re: "Überdosis an Sparen"

Das einnahmenseitige Sparen konnte doch niemals funktionieren, das hat alles nur noch viel schlimmer gemacht.

Einnahmenseitiges Sparen macht doch nur die Disbalancen zwischen Privat und Staat größer. Das bringt jeder Volkswirtschaft doch eine reduzierte Realwirtschaft bei noch höheren Kosten in den geschützten Bereichen.

Einnahmenseitiges Sparen haben wir aber überall in Europa genauso wie viel zu große geschützte Bereiche, einen Förderwahnsinn und Pensions- Ruhegenusswahnsinn.

Einnahmenseitiges Sparen wird die Abgabenhöhe von irren 40-50% in Europa noch weiter treiben und die Realwirtschaft, welche die Versorgung der Gesellschaft sicherstellen muss, noch weiter beschädigen. Neben der monetären Betrachtung wird so der Gesellschaft auch immer die Versorgung erschwert.

Wenn der Hr. Stiglitz also das einnahmenseitige Sparen meint, welches eine Überdosis bekommen hat, dann hat er durchaus Recht.

Die Transferunion wird uns retten, eh klar!

Schicken wir alles, was wir haben nach Südeuropa, daran wird die EU genesen, ganz bestimmt.

das für die presse fast schon typische unterirdische niveau im forum!

wenn ihr tatsächlich den horzizont einer schwäbischen hausfrau habt, dann konzentriert euch aufs stollenbacken und ob ihr eure tagesabrechnung eh korrekt addiert habt.

aber bittte, bitte lasst so intellektuell anspruchsvolle dinge wie volkswirtschaft nicht als thema am mittagstisch zu: voll blamabel, da muss man nämlich ein bisserl fitter sein im kopf! oder weniger ideologisch einzementiert.


Antworten Gast: No bitte
12.04.2012 13:09
2 2

Jetzt erklärt Oberst Falaffel die Welt!

Aber, Herr Obstler, Schwabien ist doch ein tolles Land. Ein großer Teil der Deutschen Industrie findet hier statt, die Menschen wohnen in schönen Häusern und fahren tolle Autos. Also irgendetwas scheinen die Schwaben doch richtig zu machen.

Hier noch ein Mantra für Welterklärer als Konzentrationsübung: Eine Schuldenfalle ist eine Schuldenfalle ist eine Schuldenfalle.

Re: presse ... unterirdische niveau forum

Tja, die klassische Vertauschung von BWL und VWL.
Tragisch nur, dass dieser Fehler nicht im Forum bleibt. Die obersten Regierungsspitzen (nicht nur in Österreich) zeigen - leider - genau das gleiche Verhalten. Das Forumsverhalten ist bedauerlich, das Regierungsverhalten ist dagegen aber echt tragisch ... fast schon eine attische Tragödie.

Volkswirtschaft

Ihrem Lamento zum mangelnden volkswirtschaftlichen Verständnis im Presseforum - speziell die beiden direkt drünter stehenden Kommentare sprechen Bände - wäre an sich nichts hinzuzufügen.
"Wäre", weil dieses Unverständnis auf der einfachen Übertragung von simplen BWL-Kenntnissen auf die VWL beruht. Und die ist nicht nur falsch, sondern führt direkt ins Disaster, das man grad vermeiden wollte.
"Wäre" auch deshalb, weil gerade diesen Fehler auch oberste Regierungsspitzen machen. Und das ist das eigentliche Problem.

Gast: Kein Wirtschaftsforscher
12.04.2012 08:51
1 1

Stiglitz sollte sich umbenennen: In Mumpitz

Wenn nicht JETZT gespart wird, wann dann?!?

Schicker Nick

In Zeiten, wenn die Wirtschaft gut läuft, muss gespart werden. Wenn man genau dann spart. wenns grad nicht so gut geht, wird nur die Krise länger und die sozialen Problem werden größer.

Genau IN der Krise darf nicht gespart werden. Es sei denn, man will sich noch größere Probleme aufhalsen.

Antworten Antworten Gast: Hans im Glück
12.04.2012 09:51
2 0

Re: Schicker Nick

Ja, so steht es in der Theorie.

In der Praxis wurde, als die Wirtschaft gut lief, nicht gespart. Der Staat hat laufend Schulden gemacht.

Jetzt wo der Staat mit Geld um sich werfen sollte bekommt er keinen Kredit, da er diesen schon verspielt hat.

Die nahe Zukunft wird ziemlich brutal.
Dies zu mildern oder zu vermeiden geht nur über den Schuldenabbau des Staates.

Da Sparen bei geleichzeitigem Schrumpfen der Wirtschaft einem Harakiri gleich kommen würde mussen die Schulden anders abgebaut werden.

Es bleiben die Möglichkeiten einer moderaten Inflation oder Währungsreform mit Haircut. Beide Alternativen sind ein Verbrechen gegen die eigene Bevölkerung bzw. das geringere Übel.

Wir haben leider keine Zeit für die moderate Inflation, die wir eh schon die ganze Zeit praktizieren.

Somit wird man über kurz oder lang es zu einer Währungsreform kommen müssen.

EUR RIP.

Re: ja und nein

Nein, das ist eine ökonomiehistorische Erfahrung.
Ja, das fehlende Sparen, als es gut lief, hat auch einen Namen - Leviathanansatz. Soll heißen, der Staat (seine Organe) tendiert zum Wachstum (ohne weiteren Nutzen für die Bevölkerung).
Ihre "Brutalitätseinschätzung" sehe ich auch so, allerdings wird das durch das Sparen verschärft.
Die Möglichkeiten:
# 1 funktionierendes Steuersystem in ganz Europa,
# Regelungen für Finanzmärkte, inklusive der Transaktionssteuer (da bremst GB),
# die unten von "Kein Wirtschaftsforscher" eingeforderten Korruptionsregeln (inkl. juristischem Ahndungskatalog),
# Strukturreformen.
Den Euro sehe ich noch nicht ganz so beerdigt wie Sie.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Hans im Glück
12.04.2012 11:13
2 0

Re: Re: ja und nein

Für alles kann es theoretisch eine Lösung geben.

Wie wahrscheinlich ist es, dass die von Ihnen vorgeschlagenen Regelungen rechtzeitig ausgearbeitet, umgesetzt und durchgesetzt werden?

Wir haben seit 2008 keine Fortschritte gesehen.

Wir werden keine Zeit mehr haben.
Dem einen oder dem anderen wird der Geduldsfaden reißen. Dann wird der Ball nicht mehr bei der Politik oder den Behörden sein.

Antworten Antworten Gast: Kein Wirtschaftsforscher
12.04.2012 09:45
0 0

Parteien werden mit 300 Mio. gefördert

Staatlicherseits bekommt die Parteienlandschaft um die 300 Mille. Dazu kommen noch private Spenden.

Die ganzen Gaunereien rund um Flughafen/ ÖBB/ Banken haben mindestens 10 Mrd gekostet, eher 15-20.

Da ist enormes Potential da. Beginnen würde alles mit Bestrafung und Ächtung von Korruption und Mißwirtschaft.

Absolut super: Der normale Bürger würde das auch nichteinmal irgendwie merken!

Re:

Für den angesprochenen Korruptionsbereich brauchts klare Regelungen und einen damit verknüpften Strafkatalog.

Parteienförderungen? Hm. Also ich hätte nicht gern das US-amerikanische System. Dort "kaufen" sich die Industriezweige ihre Politiker direkt (bsp.weise über Wahlzuschüsse). Über die Ausgestaltung der Förderungen könnte man reden, amerikanischen "Politikerkauf" lehne ich ab. Auf letzteres würde auch die stark geforderte Persönlichkeitswahl letztlich hinauslaufen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Kein Wirtschaftsforscher
12.04.2012 12:05
0 0

Auch in Ö kauft die Wirtschaft Politiker!

Oder sind die ganzen Jagden schon vergessen?!

Abgesehen davon sitzen reihenweise Wirtschaftsbosse im Parlament oder "beraten" die Regierung.

Bereden wollen wir auch die ganzen Vorfeldorganisationen der Parteien. Selbstverständlich werden die auch aus Steuergeld erhalten.

Eigentlich dürfte eine Partei, die von der öffentl. Hand lebt, gar keine Spenden mehr annehmen. Zumindest müssten die Geldgeber auch aus der Anonymität herauskommen.

Aber das ist halt Österreich: Da wird für eine Sache gleich zweimal kassiert.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Kein Wirtschaftsforscher
12.04.2012 12:04
0 0

Auch in Ö kauft die Wirtschaft Politiker!

Oder sind die ganzen Jagden schon vergessen?!

Abgesehen davon sitzen reihenweise Wirtschaftsbosse im Parlament oder "beraten" die Regierung.

Bereden wollen wir auch die ganzen Vorfeldorganisationen der Parteien. Selbstverständlich werden die auch aus Steuergeld erhalten.

Eigentlich dürfte eine Partei, die von der öffentl. Hand lebt, gar keine Spenden mehr annehmen. Zumindest müssten die Geldgeber auch aus der Anonymität herauskommen.

Aber das ist halt Österreich: Da wird für eine Sache gleich zweimal kassiert.

Gast: tc_t
12.04.2012 07:58
2 1

ich erwarte, dass die schulden bei meiner

bank mit heute storniert werden... kann ja nach griechenland nicht so ein problem sein.... und der herr "ökonom" und "noble preisträger" wird sicher dafür sein... also flott flott

0 1

ein Kapitalist, der von der Pfründe- und Privilegienwirtschaft keine Ahnung hat, pasta

. . . Naivität, Inkompetenz und Größenwahn der Eurokraten brachte den Euro. Nicht um die Wirtschaft zu integrieren, Merkel werkt an einem multikulturellen Superstaat. Sonst nur Jasager.
Persönlichkeitswahlrecht!

naja

"Kapitalist"? Wenn Sie damit den Stiglitz meinen, tun Sie immer unrecht. Der ist Keynesianer (lehnt den Nachwächterstaat ab).
"keine Ahnung von ..." - mag sein, aber der Dollar funktioniert in den USA ja auch. Den Unterschied zwischen Calabrien, Kärnten, Baden-Württemberg und der Lombardei bringen sie in den USA auch zusammen ... allemal.
"... brachte den Euro" - Der Dollar funktioniert. Warum sollte das der Euro nicht können?
"Wirtschaft integrieren" - das bräuchte der Euro nicht (vgl. Dollar).
An was "werkt die Merkel"? Ah geh, doch ned die Pastorentochter.
"Persönlichkeitswahlrecht" ... das wollen SPÖ und ÖVP auch,. Gehören Sie dort dazu? Das wird dann wird der USA Wahlk(r)ampf oder die Waschmittelwerbung. Wer braucht denn das schon?

Gast: Na und?
12.04.2012 07:26
6 0

Er soll bitte keine Märchen erzählen!

In Griechenland stinkt die Korruption zum Himmel. Da werden Steuern hinterzogen und dafür dank sozialbetrug Renten und Zusatzpensionen kassiert, die ganz einfach nicht berechtigt sind.

Auch in Österreich versickern Milliarden irgendwo zwischen Bund, Ländern, Gemeinden. Im Gegenzug steigt die Steuerbelastung in Höhen jenseits von Gut und Böse.

Normal sollte der Staat mit 20 % der Wirtschaftsleistung auskommen. Mittlerweile stehen wir bei 50 %, Tendenz steigend.

Steigend sind auch die Schulden, denn noch immer geht dem Staat das Geld aus.

Unsere Waffenindustrie

Wir schauen ja gern, dass es unserer Waffenindustrie gut geht. Aber so mit der Direktförderung, das sieht unsere Bevölkerung nicht gar so gern. Das wissen wir.
Die Griechen kaufen gern Waffensysteme. Das wissen wir auch.

Also fördern wir Griechenland. Damit helfen wir Griechenland, und unserer Waffenindustrie. Und unsere Bevölkerung schaut ned ganz so schief, als wenn wir die direkt fördern täten. Und das gute Gewissen gibts als Bonus obendrauf.

Antworten Gast: Saiffenstayn
12.04.2012 08:02
1 0

Re: Er soll bitte keine Märchen erzählen!

Steuern hinterzogen ...
in Österreich auch
Korruption ..
in Österreich auch

wozu die dummen Griechen Bashings gut sein sollen ??

m sich als was Besseres zu fühlen !!!

 
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