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Spanien will Euro-Hilfen für angeschlagene Banken

18.04.2012 | 09:09 |   (DiePresse.com)

Mehrere Regierungen fordern, dass der Euro-Rettungsschirm EFSF seine Vergabekriterien lockert. Er soll Geld direkt an Banken überweisen können. In Deutschland stößt der Vorschlag auf wenig Gegenliebe.

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In der Euro-Zone soll ein Streit über die Vergabe der Gelder aus dem Rettungsfonds EFSF entbrannt sein. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Verhandlungskreise. Eine Reihe von Regierungen sowie Vertreter aus der Europäischen Zentralbank (EZB) sprechen sich demnach dafür aus, die Kriterien zu lockern, wenn das Hauptproblem nicht im Staatshaushalt sondern im Bankensektor liegt. In diesen Fällen sollte der EFSF direkt Gelder an die angeschlagenen Institute überweisen können und die nationalen Regierungen umgehen, hieß es.

Zu den Befürwortern dieser Regelung zählt dem Bericht zufolge Spanien. Für Ministerpräsident Mariano Rajoy würde das die Lösung des Bankenproblems des Landes bedeuten und die Staatsschuldenquote bliebe konstant. Zudem müsse das Land keine strengen Spar- und Reformauflagen erfüllen, die bei den bisherigen Hilfspaketen aufgelegt wurden. Von der EZB würde der Druck genommen, im Bemühen um eine Stabilisierung des Bankensektors auf sich alleine gestellt zu sein.

In Deutschland - einem der wichtigsten Geberländer des EFSF - werde der Vorschlag jedoch abgelehnt, berichtete die Zeitung weiter. Nach Ansicht des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble sind Spanien, Italien und Europa insgesamt auf gutem Weg aus der Krise. Spanien brauche kein Hilfspaket, sagte er am Dienstag.

(Ag.)

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55 Kommentare
 
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Gast: Ruhepol
19.04.2012 20:37
0 0

Krisen - Kirtag

Der Krisen - Kirtag geht weiter. Was in Spanien so schlummert, ist hier ganz gut beschrieben

http://www.andaluz.tv/nachrichten/nachricht-andalusien.php?idNot=8512&url=immobilienpreise-fallen-nur-langsam-in-andalusien-und-spanien

Analysten warnen, Experten fordern, Merkel sagt nein, der IWF ist besorgt, Draghi beruhigt, Schäuble ist von irgendwas überzeugt, und wer ist jetzt gschwind der Herr Faymann?

Die Leute wollen nicht mehr. Die nächste Wahl wird spannend.


Gast: Tempa
19.04.2012 11:15
0 0

Waren das noch Zeiten!

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,459762,00.html

"Madrid - Der wirtschaftliche Aufstieg Spaniens werde weitergehen, sagte Jose Luis Rodriguez Zapatero der Zeitung "El Pais". "Wir sind uns sicher, dass wir Deutschland und Italien beim Pro-Kopf-Einkommen in zwei oder drei Jahren überholen werden", sagte er weiter. "Wir werden sie uns schnappen.""

3 1/2 Jahre später:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-71030017.html

Antworten Gast: Hammvieh
19.04.2012 11:59
0 0

Re: Waren das noch Zeiten!

Sozialist halt. Das Einzige, was die vom Geld verstehen ...

Gast: freund?
19.04.2012 11:12
1 0

weils eh wurscht ist....



ich hätte gerne 150.000.000. auf mein konto, aber in schweizer franken bitte, ich will ja nicht gleich wiederkommen müssen !

der ganze Süden ...

fordert und fordert und fordert ... und handelt nicht. Eine Lähmung die bald schreckliche Folgen haben wird ....

Ihr Eindruck ist falsch!

GR handelt nach den Vorgaben der EU und durch die damit einhergehende Rezession kommen sie auf keinen grünen Zweig.

ITALIEN hat tiefgreifende Strukturreformen eingeleitet.

In SPANIEN sind die Privathaushalte und die Banken das Problem, dass sie durch die Rezession nicht in den Griff bekommen können.

etc.

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
19.04.2012 11:46
0 0

Re: Ihr Eindruck ist falsch!

1) Mit GR haben Sie Recht, das Land wurde, und wird, einfach nur ausgeraubt. Die Hilfen sind nie bei den Menschen angekommen.

2) I hat kaum wirkliche Strukturreformen eingeleitet, sonder versucht die Sanierung vorwiegend mit "einnahmenseitigen Sparen". Das kann prinzipiell nicht funktionieren und wird auch eine Einbruch von den wirtschaftlichen Aktivitäten auslösen. I kann den Schuldenberg niemals wirklich unter Kontrolle bringen.

I fehlten 2011 gut 60 Mrd. Euro auf ein ausgeglichenes Budget und die Staatsausgabenquote von 50% soll ja auch kaum fallen. Die 60 Mrd., zum Stabilisieren der Schulden, die wird I niemals schaffen, genauso wenig wie es auch F schaffen kann.

3) E hat auch enorme Probleme mit den Staatsfinanzen. 2011 ein schönes Defizit von 6,5% des BIPs, also gut 75 Mrd. Euro. Diese Summe wird der Staat niemals holen können ohne einen Bürgerkrieg zu bekommen. Die Probleme der Privatverschuldung verstärken den Wahnsinn in E.

Es ist doch so, dass in der gesamten Eurozone eine komische Planwirtschaft herrscht. Riesige geschützte Bereiche, Förder- und Frühruhestandswahnsinn sind ein Zeichen davon. Diese komischen Planwirtschaft ist aber eine Mangelwirtschaft und kann nicht mehr sehr lange finanziert werden.

Wenn nicht grundlegend saniert wird, also die strukturellen Fehler beseitigt werden, dann kann kaum ein Land in der Eurozone saniert werden. Die hilflosen Versuche des einnahmenseitigen Sparens werden scheitern, weil eben eine Rezessionsprovokation.

Gast: thisiskalösung
18.04.2012 22:16
3 1

der teuro und die eu existieren nur mehr auf kosten der deutschen u. österreichischen hackler u.asvg pensionisten. nur mehr a skandal diese eu


das endspiel um den euro beginnt!

langsam sieht es echt so aus, als ist der traum dass die fleißigen produktiveren nordländer mit den faulen auf pump konsumierenden südländern eine währungsunion bilden können, geplatzt!

und was sich die spanier da erlauben ist wohl eine absolute frechheit, auf der einen seite wollen sie geld von österreich, deutschland und den niederlanden, auf der anderseits wollen sie nicht dass die geldgeber die verwendung der finanzmittel kontrollieren dürfen

wie unverschähmt sind die bitte?

schon allein wegen einer derart vermessenen, und dreisten forderung sollte man die faulen hunde an die wand fahren lassen

meine meinung:
pfeif am euro!!!
dieses inflationsweichwährungsparpierdl ist am ende, es ist zeit zu nationalen währungen zurückzulehren, und den wirtschaftlichen fokus wieder verstärkt auf das produzierende gewerbe zu richten, und nicht auf die ganzen immobilienfirmen, versicherungen, oder banken, außerdem ist es endgültig an der zeit, dass jeder selbst verantwortung übernimmt, und der staat damit aufhöhrt die bürger mit irgendwelchen wahlzuckerln, ide allesamt schuldenfinanziert sind zu verar...

Gast: newy
18.04.2012 20:40
8 0

An Dummheit nicht zu überbieten

Seit mehr als zwei Jahren erhöht sich die Summe der notleidenden Hypothekarkredite. Und nun wird diese Situation als komplett überraschend eingestuft.
Anstatt aktiv gegen zu steuern hat man das ganze gegen die Wand fahren lassen.
Die Spanier rücken jetzt mit der Wahrheit heraus. Es müssen die Banken gestützt werden. Warum? Weil alternativlos. Der grösste Raubzug der Menschheitsgeschichte geht munter weiter.
Wie jede Firma muss auch eine Bank das Risiko richtig einschätzen. Hat man das versäumt- geht man Pleite.
Aber bei Banken sind alle betriebswirtschaftlichen Regeln ausser Kraft gesetzt. Warum? Weil sie wichtig für unser System sind. Wer sagt das? Ach ja die Banken und die von ihnen bezahlten Lobbyisten und Politiker.

Re: An Dummheit nicht zu überbieten

1. warum hilft man statt den banken und nicht den kreditnehmern? dann haben die banken kein problem mehr.

2. banken vergeben doch eh nur 50% des hauswertes als kredit? wie können die in eine krise kommen?

3. jede zweite bank könnte man ruhig pleite gehen lassen.

0 0

Re: Re: An Dummheit nicht zu überbieten

ach übrigens... in Spanien sind die Immobilien nicht mit 50 sondern meist 100 bis 130% fremdfinanziert. ist aber blunzen, weil der ganze leerbestand vollkommen wertlos ist. und schon wieder verfällt...

Antworten Antworten Gast: Messalina-X
19.04.2012 09:11
0 0

Re: Re: An Dummheit nicht zu überbieten

stimme ihnen zu

0 0

Re: Re: An Dummheit nicht zu überbieten

ja, ich haett auch gern 2-3 anlegerwohnungen zu100 % auf pump wie so viele degos, wenn die Aussicht bestehen würde, dass der esm die Tilgung übernimmt...
sonst geht ihnen aber gut?

Antworten Antworten Antworten Gast: Messalina-X
19.04.2012 09:13
1 0

Re: Re: Re: An Dummheit nicht zu überbieten

es gibt auch andere Kreditnehmer, die sich für ihr Häuschen / Haus krumm schuften und teotzdem auf keinen grünen Zweif kommen sie Troll

Gast: newy
18.04.2012 20:40
2 0

An Dummheit nicht zu überbieten

Seit mehr als zwei Jahren erhöht sich die Summe der notleidenden Hypothekarkredite. Und nun wird diese Situation als komplett überraschend eingestuft.
Anstatt aktiv gegen zu steuern hat man das ganze gegen die Wand fahren lassen.
Die Spanier rücken jetzt mit der Wahrheit heraus. Es müssen die Banken gestützt werden. Warum? Weil alternativlos. Der grösste Raubzug der Menschheitsgeschichte geht munter weiter.
Wie jede Firma muss auch eine Bank das Risiko richtig einschätzen. Hat man das versäumt- geht man Pleite.
Aber bei Banken sind alle betriebswirtschaftlichen Regeln ausser Kraft gesetzt. Warum? Weil sie wichtig für unser System sind. Wer sagt das? Ach ja die Banken und die von ihnen bezahlten Lobbyisten und Politiker.

Gast: freund?
18.04.2012 19:55
5 0

MERKE : spanien FORDERT



fremdes geld, österreich BITTET durch seine löblichen vertreter um irgendwas in brüssel .


und ZAHLT fremde schulden .


das ist ÄÄUU .

staat ist die illusionn, der koenne aufkosten von jemand anderen leben


Zudem müsse das Land keine strengen Spar- und Reformauflagen erfüllen,

das hättens wohl gerne!
Schei.. EU-Politiker und Euro!!

5 0

Mehrere Regierungen fordern, dass der Euro-Rettungsschirm EFSF seine Vergabekriterien lockert. Er soll Geld direkt an Banken überweisen können.

na freilich, wieviel darf s denn sein, um damit den Schirm immer weiter aufspannen zu "müssen" und bisher noch gute Länder in den Ruin zu treinben ?

Schluss damit; Banken sollen in den geordneten Konkurs gehen, wie jedes andere private Unternehmen auch !!!

Die evtl anfallende Einlagensicherung würde ein vielfaches weniger ausmachen, und der Geldmarkt endlich bereinigt werden !

RBanken sollen in den geordneten Konkurs gehen ...

Das hat ja bei Lehman wirklich gut funktioniert!

Antworten Gast: Messalina-X
19.04.2012 09:14
2 0

Re: Mehrere Regierungen fordern, dass der Euro-Rettungsschirm EFSF seine Vergabekriterien lockert. Er soll Geld direkt an Banken überweisen können.

mindestens die Hälfte aller Banken (egal wo) kann man ruhig pleite gehen lassen

Gast: 1. Parteiloser
18.04.2012 14:19
6 0

Mit

Der Finanzsektor wurde doch vor allem durch die gewaltigen Staatsschulden so gewaltig aufgebläht. Die 10.000 Mrd. an Staatsschulden der Eurozone liegen doch irgendwo in der Finanzwirtschaft als "assets" in den Büchern. Der Druck auf die Finanzlandschaft kommt also vorwiegend durch den Staatssektor und wird nur etwas von einer fahrlässigen Kreditvergabe (zB Immoblase in Spanien) begleitet.

Das Phänomen wird noch dadurch verschärft, weil ja wesentliche Teile der Finanzwirtschaft auch Landesbanken oder Genossenschaftsbanken sind, also irgendwie der Staatlichkeit zugerechnet werden können. Die Verflechtung zwischen dem Monster Finanzunwesen und Staatsunwesen liegen doch auf der Hand. Problemlösungen für die 2 Problembereiche zu finden indem die Probleme hin- und hergeschoben werden wird also nicht funktionieren können.

Problemlösungen kann es nur dann geben, wenn beide Bereiche saniert werden. Die gewaltigen Staatsausgaben, durch riesige geschützte Bereiche, dem Förder- und Ruhegenusswahnsinn müssen doch kurzfristig zu Gunsten der Realwirtschaft um min. 30% zurückgefahren werden. Das Finanzwesen müsste in die volle Eigenverantwortung zu entlassen werden und auf eine Größe gebracht werden, welche wieder einen Nutzen für die Gesellschaft bringen kann. Eine Schrumpfung um bis zu 50% erscheint notwendig.

Wie auch immer mit den Mitteln des EFSF umgegangen werden wird, diese Mittel werden nichts zu Heilung beitragen, weil eben nur neue Schulden!

Gast: Hans im Glück
18.04.2012 13:13
3 0

Gleiches Recht für alle!!!

Sollten die Banken Geld aus dem EFSM/ESM direkt bekommen so soll das auch für alle anderen Unternehmen gelten.

So bald ein Unternehmen an der Kippe steht gibt es Geld aus Deutschland, alle anderen EU-Länder sind bereits insolvent.

Diesen Ansatz kann man beliebig ausweiten.

Also:
Mein Konto ist leer,
ich brauche Geld,
zum Glück gibt es den ESM.

Antworten Gast: Halbwissen
18.04.2012 15:18
1 1

Re: Gleiches Recht für alle!!!

Seit wann gibt es in einem Versklavungssystem Rechte ?


Deutsche Bank schlägt Alarm: Vier Euro-Staaten werden in die Pleite schlittern

In der Finanzkrise wird das Schlimmste wohl noch kommen. Und zwar dann, wenn die Flut an Zentralbank-Geldern abebbt.

http://bit.ly/IY7Mop

 
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