Kurz vor dem Ende der Umtauschfrist für griechische Staatsanleihen nach internationalem Recht hat die Regierung weiter Probleme mit widerspenstigen Anlegern. Investoren, die Bonds im Volumen von insgesamt 8,5 Milliarden Euro halten, wollten sich nicht an dem Schuldenschnitt beteiligen oder hätten sich nicht gemeldet, sagte ein hoher Beamter des Athener Finanzministeriums.
Unter ihnen sollen eine große niederländische Bank und einige Hedgefonds sein. Die Umtauschfrist für Staatsanleihen nach internationalem Recht war dreimal verlängert worden und endet nun an diesem Freitag. Insgesamt ging es um eine Summe von rund 29 Milliarden Euro, etwa 20 Milliarden Euro sind unter Dach und Fach. Experten rechnen mit einem langjährigen juristischen Tauziehen rund um die 8,5 Milliarden Euro Rest-Staatsanleihen.
Der griechische Finanzminister Filippos Sahinidis hat wiederholt erklärt, es werde keine besseren Bedingungen für diejenigen geben, die sich nicht am Schuldenschnitt beteiligten. Beim Schuldenschnitt für Staatsanleihen, die griechischem Recht unterliegen, hat das Land große Fortschritte gemacht. Die Beteiligung der privaten Gläubiger sei auf etwa 97,5 Prozent gestiegen, hieß es.
(APA/Ag.)

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