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EFSF-Chef: Euro-Austritt Griechenlands wäre Katastrophe

07.05.2012 | 12:40 |   (DiePresse.com)

Regling tritt für eine Fortsetzung des Reformkurses ein. Bei einem Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone hätten alle ein Problem.

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Ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone wäre nach Einschätzung des Chefs des Euro-Schutzschirmes EFSF, Klaus Regling, für alle Beteiligten eine Katastrophe. Ein solcher Schritt "hätte natürlich gewaltige Auswirkungen nicht nur für andere Programmländer, nicht nur für die Banken, sondern für Griechenland selbst"", sagte Regling am Montag in Berlin. "Griechenland würde in eine katastrophale Lage kommen". Auch für die staatlichen Gläubiger des Landes wäre eine solche Entwicklung ein enormes Problem, ebenso wie für die Banken, ergänzte der EFSF-Chef.

"Die Frage, was passieren würde, wenn Griechenland ausscheiden würde oder müsste, ist natürlich sehr spekulativ", betonte Regling. Allerdings werde diese Frage an den Märkten seit den Wahlen am Wochenende diskutiert, "was grundsätzlich natürlich bedauerlich ist". Regling plädierte für die Fortsetzung der eingeleiteten Anpassungen in dem Land. "Wenn die Reformen weitergehen, hat Griechenland wirklich eine Chance", sagte er.

EU unterstützt Griechen bei Reformen

Griechenland kann nach der Wahl mit weiterer Unterstützung der EU-Kommission beim Spar- und Reformkurs rechnen. Die Parteien müssten jetzt eine Regierung mit stabiler Mehrheit bilden, sagte die Sprecherin von EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso am Montag in Brüssel. "Die Kommission ist bereit, Griechenland weiter zu helfen bei den Reformen des zweiten Anpassungsprogramms", ergänzte sie. Diese seien eine Basis für die Rückkehr des Landes zu Wachstum und Beschäftigungsaufbau. Die EU hoffe, dass sich die neue Regierung an das Programm halte.   

Bei der Parlamentswahl in Griechenland haben die Parteien der Großen Koalition, die das Sparprogramm mit der EU als Gegenleistung für Hilfskredite ausgehandelt haben, die Regierungsmehrheit verloren. Alle anderen Parteien lehnen die harten Auflagen der internationalen Geldgeber ab.

(APA/Ag.)

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19 Kommentare
Gast: Vogel Strauss
08.05.2012 08:01
0 0

Katastrophe für wen?

Für Hr. Regling auf jeden Fall, denn dann zerbröselts seinen Fonds und er ist hacknstad! Alles Lügner dort!

Gast: freund?
07.05.2012 19:16
1 0

KEIN PROBLEM FÜR UNS !!



schilling her, klopapier weg, raus aus der toten ÄÄUU- thema erledigt !

und wegen der haftungen brauchts gar nicht anrufen!

Gast: radius
07.05.2012 19:10
1 0

Klar, für die Profiteure wie Regling eine Katastrophe.

Für uns eine Erlösung, leicht wird es nicht, trotzdem wäre es gut.

Gast: tfhz
07.05.2012 18:17
2 0

Reglings Alternativlosigkeit

Er muss diese Aussage ja treffen. In Wahrheit aber gibt es bessere Alternativen als die Gesamthaftung. Z.B. der Euroaustritt von Deutschland und Hartwährungskonsorten. Dann zahlten zwar Reglings Freunde in den Banken ein wenig die Zeche, aber wir wären als Steuerzahler nicht die Primärhaftenden. Regling und Seinesgleichen sind der Sargnagel für Europa.

Die Griechen wollen nicht weiter sparen, ...

... aber auch nicht den Euro aufgeben. Droht jetzt das völlige Chaos? Antworten auf die brennendsten Fragen.

http://bit.ly/JP2SrY

Gast: Undemokratisches Gaunerpack
07.05.2012 15:34
4 0

Der EFSF ist ein größeres Problem als Griechenland


EU

sicher doch. Aber nur für jene die in Grichenland fest investiert haben.

Gast: Pflichtfeld
07.05.2012 14:53
4 0

Welches Problem?

Könnte mal wer, nur für die Laien unter uns, auflisten welche Probleme wir dann hätten, die wir jetzt nicht haben?

Dann ev. eine Pro und Contra Liste (ev. mit Zahlen) und dann drunter einen Strich und dann schaun wir mal, was uns denn jetzt mehr kostet.

Re: Welches Problem?

Nach dieser Rechnung frage ich schon seit Jahren. Bekommen Sie (dort hab ich´s bisher versucht) nicht von Volkswirten unterschiedlichen Glaubens, WU Wien, BK-Amt, BMF.
Mit anderen Worten: Das Experiment hatte von Anfang an keinerlei Risikoabschätzung oder Plan B, falls was schiefgeht. Also so richtig professionell vorbereitet.

Gast: Hans im Glück
07.05.2012 14:40
1 0

Richtig, es würde Ihn hart treffen, da wir dann...

den EFSF und wie das ganze Teufelszeug heißt nicht mehr brauchen würden.

wieso

Griechenland, die alten Ostblock Staaten und deren Nachfolger (also alles unterhalb von uns), Portugal, Spanien, Italien und Konsorten sind halt mental keine (keine) Mitteleuropäer

machen wir doch einen Schnitt ohne dieses Chaos ohne Ende

6 0

Wir HÄTTEN ein Problem?

Herr Regling, was heißt "wir HÄTTEN ein Problem"? Wir HABEN ein Problem, und dieses ist durch keinen Rettungsschirm zu lösen; nach diesem Wahlergebnis in Griechenland (und Frankreich) erst recht nicht!

Der inzwischen übliche Nebel

Also hätten alle ein Problem. Ok. Und welches ? "Das ist sehr spekulativ". Verstehe.
Hauptsache "Katastrophe". Das ist doch nur noch peinlich.

Entweder haben diese Leute keinen Plan B für jenen Fall, dass Plan A schiefgeht (was grob fahrlässig wäre), oder sie lügen. Und dann wundern sie sich tatsächlich, wenn die Leute (ohnehin nur ein wenig) kritisch werden.

Gast: little_brother_is_watching_you_too!
07.05.2012 13:32
5 1

unsinn!

es geht gar nicht anders, als den euro aufzulösen.
jedem land seine währung, die der jeweiligen wirtschaftsleistung entspricht.
die eu läuft amok und gehört sofort gestoppt!

3 0

Bei einem Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone hätten alle ein Problem.

Und wenn Griechenland bleibt, haben ebenfalls alle ein Problem! Vor allem wem wird da die Rechnung präsentiert für die Kosten?
Wenn die andauernd Geld brauchen aber nie zurückzahlen können, muß ja das Geld von anderen erarbeitet werden!

Griechen schlucken diese Köder nicht!

Deutschland versucht den Druck auf Griechenland zu erhöhen damit sich selbst zu retten! Ich glaube nicht, dass sie anbeissen!

Dann sollen Sie doch ein Problem haben!


Gast: euerror
07.05.2012 13:02
3 0

freie unabhängige und selbstständige nationen u demokratien sind den bankern schon immer ein dorn im auge

ein euroaustritt wäre für griechenlands volk die einzige chance zum neuanfang- weg vom IWF, derEU, u.den bankerlobbyisten in brüssel; das wollen die bankerlobbyisten natürlich mit allen mitteln verhindern. die wollen mit den langsamen eurostaatenniederängen noch lange und viel volksvermögen abkassieren

Alternativlos

und gut versteckt, der Artikel..

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