Die politisch und wirtschaftlich unsichere Lage in Griechenland hält immer mehr Touristen davon ab, ihren Urlaub heuer in Hellas zu verbringen. Bei Reiseveranstaltern wie TUI oder Stafa Reisen sind Griechenland-Buchungen um 20 bzw. 40 Prozent eingebrochen. Beim Verkehrsbüro verzeichnet man bis dato ein Passagierminus von 20 Prozent. Die Branche hofft auf Last-Minute-Bucher, um das Minus zu schmälern.
"Die Veranstalter haben massiv Flüge reduziert", berichtete der Geschäftsführer von Stafa Reisen, Robert Chlebec, am Mittwoch vor Journalisten. "Die Situation vor Ort ist zwar ruhig, aber das ist nicht entscheidend. Die Menschen lesen jeden Tag etwas Negatives über Griechenland", räumte Markus Einfinger, E-Commerce-Leiter bei TUI Austria, ein. Familien würden sich vor Streiks fürchten - in jedem Fall sei der Unsicherheitsfaktor groß, meinte Chlebec.
Preise sind nicht gesunken
Wer glaubt, seinen Griechenland-Urlaub deshalb besonders billig buchen zu können, irrt. Die Preise sind nicht nach unten gegangen. Gewinner der Griechenland-Krise sind die Türkei, Ägypten und Spanien.
(APA)

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