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Griechen holen ihr Geld von der Bank

16.05.2012 14:39 | 

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Nachdem alle Versuche eine neue Regierung zu bilden gescheitert sind geht in Athen jetzt die Angst vor dem Austritt aus der Eurozone um.

Über dem griechischen Parlament in Athen sind schwarze Gewitterwolken aufgezogen. Nachdem Dienstagabend der vorläufig letzte Versuch eine neue Regierung auf die Beine zu stellen gescheitert ist, herrscht offenbar Panik im Land. Aus Angst vor einem Austritt aus der Eurozone stürmen die Griechen seit Wochenbeginn regelrecht die Banken und plündern ihre Sparbücher und Konten.

Alleine am Montag sollen griechische Sparer laut Bankenkreisen bis zu 800 Millionen Euro aus den heimischen Geldinstituten abgezogen haben. Schlangen vor den Bankschaltern in Athen sind vorerst zwar ausgeblieben trotzdem wird die Situation immer bedrohlicher.

Volkswirtin Kleoniki Terzou: "Jeder hat schreckliche Angst, aber sie sehen nicht was mit der Liquidität der Banken passiert. Ich habe gehört das Leute ihr Geld von den Banken holen, sie haben Angst dass die Drachme zurückkommt, sie schaffen ihr Geld in sichere Schließfächer, es ist verrückt, es scheint fast so als ob ein Krieg kommen würde."

Vor allem Präsident Karolos Papoulias macht das hochnervös und tatsächlich steigt der Druck jetzt so schnell wie möglich eine Übergangsregierung auf die Beine zu stellen. Denn eines ist klar sollte auch dieser Versuch scheitern ist das Vertrauen im Inn- und Ausland wohl endgültig weg.

Was bei den Neuwahlen im Juni herauskommen wird ist mittlerweile also wieder völlig offen.

 

 

 

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2 Kommentare
Gast: debil
19.05.2012 16:13
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Geld bitte sofort einziehen

Ungeheuerlich, die Griechen haben Mrd Steuerschulden und Schulden bei der Eu,die Gelder haben sie privat einbehalten oder in die Steuerhinterziehungslaender wie Scheiz und Lichtenstein transferiert;ein Dank an unsere unfaehigen Politiker,dass sie uns Steuerzahler diese Sauereien blechen lassen

Ein Akt der Notwehr: Das letzte Geld wird noch schnell ins Ausland verschoben

Weil Geld kein Mascherl hat und man nie genau sagen kann, aus welchen Quellen es kommt, hätte man seit langem schon die Gewährung weiterer Überbrückungskredite an Griechenland an die Bedingung knüpfen müssen, dort befristet eine Devisenbewirtschaftung einzuführen.

Denn die Vermutung liegt nahe und ist nicht von der Hand zu weisen, sie drängt sich fast auf, dass die riesigen Euro-Beträge, die bisher von den Euro-Staaten in dieses Land gepumpt wurden, postwendend auf Bankkonten in der Schweiz und in Liechtenstein, wahrscheinlich auch in Österreich landeten.

Allerdings muss man den Griechen auch zugute halten, dass Steuerhinterziehung wegen der überaus harten Sparmaßnahmen, die ihnen die Troika, bestehend aus IWF, EZB und EU aufgebrummt hat, zu einem Akt der Notwehr geworden ist, weil sie für viele der einzig noch mögliche Weg ist, ihr wirtschaftliches Überleben abzusichern. Doch wäre sonst auch eine solche Zwangsmaßnahme durchaus begründet, wenn man weiß, dass es in Griechenland noch immer kein funktionierendes System der Steuereintreibung gibt.

Die Milliarden-Beträge, die derzeit von griechischen Banken abfließen, könnten daher zum Großteil durchaus hinterzogene Steuern sein.