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Ratingagentur Fitch stuft Griechenland erneut herab

17.05.2012 | 20:23 |   (DiePresse.com)

Fitch sieht die Gefahr eines Austritts aus der Eurozone. Die Bonität wurde für langfristige Verbindlichkeiten und kurzfristige Schulden gesenkt.

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Die Ratingagentur Fitch hat die Bonität Griechenlands erneut gesenkt. Wie Fitch am Donnerstag in London mitteilte, verschlechtert sich die Bewertung der langfristigen Verbindlichkeiten von "B-" auf "CCC". Damit sieht die Ratingagentur ein substanzielles Ausfall-Risiko. Ein möglicher Austritt aus der Eurozone würde demnach wahrscheinlich einen Kreditausfall nach sich ziehen. Die Bonität der kurzfristigen Schulden senkte Fitch von "B" auf "C".

Hintergrund sei die Gefahr, dass das angeschlagene Land die Eurozone verlassen könnte, erklärte Fitch. Das Scheitern einer Regierungsbildung zeige die mangelnde öffentliche und politische Unterstützung für das mit den internationalen Kreditgebern vereinbarte Sparprogramm. Sollten auch die Neuwahlen im Juni keine sparwillige Regierung hervorbringen, wäre ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone "wahrscheinlich".
 (Mehr dazu...).

 

(APA/Ag.)

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9 Kommentare
0 0

zeige die mangelnde öffentliche und politische Unterstützung

danke für die Einführung des Euro!

wie tief geht's noch?

dritte Welt?

Gast: LegendIn
17.05.2012 23:06
6 0

Der EURO kann niemals funktionieren!

Man möge sich erinnern:

Zu Beginn des Euro gab es einen Stabilitätspakt. Und dieser Pakt wurde bald darauf reihum nicht eingehalten.

Das führte zur strukturellen Überschuldung vieler EURO-Länder, welche mit der Bankenkrise 2008 schlagartig voll sichtbar wurde.

Die einzige logische Antwort wäre radikales Kürzen der AUsgaben (fälschlich sparen genannt, aber kein einziges Land spart im SInne von Überschuss erwirtschaftebn) und bereinigen der strukturellen Perv ersitäten: sprich Entlassung der vielen hunderttausend unnötigen Beamten und Staatsbediensteten, Kürzung der überhöhten Pensionen, Anhebung der Pensionsalter, Kürzung nicht wettbewerbsfähig hoher Löhne usw. usw.

Aber was passiert? Es werden wieder populistische Kasperl-Politiker a la Hollande gewählt und der alte Wahnsinn des Schuldenmachens geht fröhlich weiter, beklatscht von all den sich verschämt "keynesianer" nennenden Sozialisten aller Parteien, welche niemals zugeben könnten, dass sie mit ihrer unbekümmerten Schuldenpolitik ganz Europa an den Rand der Pleite geführt haben.

Und so werden die Märchen vom "Kaputtsparen" gebetet, der "Kapitalismus" für tot erklärt (gibt es eine höhere Form des Kapitalismus als jahrzehntelang auf Schulden unverdienten Wohlstand zu erkaufen?) Und die mittlerweile nach 40 Jahren angewandten Sozialismus wirtschaftlich zu absoluten Analphabetten gewordenen Durchschnittsbürger glauben diesen Unsinn.

Bestes Beispiel Griechenland: 90% wollen im EURO bleiben, aber 80% wollen nicht ausgaben kürzen und reformieren!

Und so kann sich Europa vor dem Hintergrund der Globalisierung und seiner Selbstfesselung mittels gutmensch- und -natürlichen Auswüchsen darauf einstellen, bald zum Armenhaus der westlichen Welt zu werden.

Gast: EUslawien
17.05.2012 22:58
1 0

Danke!

LOL

Was sonst?

Abstufung, Pleite, Austritt aus dem Euroraum und dann kommt das große Erwachen wenn die Haftungen schlagend werden und auf einmal Milliardenlöcher z. B. im österr. Budget aufklaffen.

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/455425_Der-groesste-Betrug-bzw.-Selbstbetrug-in-der-Geschichte-der-2.-Republik.html

Gast: freund?
17.05.2012 21:33
4 0

Na, wenn DIE die griecheln



so schlecht einstufen, sollten WIR den griecheln nichts mehr leihen, nicht wahr ?

Gast: Joes World
17.05.2012 21:13
6 0

Die Weltkriege sind auch nicht von einem Tag auf den anderen ausgebrochen. Sie haben sich über Jahre davor angekündigt. Zumindest für die, die denken konnten und sehen wollten. Hermann Hesse war einer der Warner, aber zu wenige wollten hören oder verstehen.


So ähnlich scheint es hier mit einer kommenden Wirtschaftskrise zu laufen, die sich gewaschen haben wird. Und auch wenn die Gräuel des 2. Weltkrieges mit nichts zu vergleichen sind, so könnte in Folge der sich anbahnenden wirtschaftlichen Katastrophe auch die soziale Ordnung Europas schwer beschädigt werden. Um es vorsichtig auszudrücken.

Ein Alarmzeichen dafür, ist die Art und Weise wie die Politik mit der sich anbahnenden Katastrophe umgeht. Zwischen klein reden und beruhigen hört man ganz klar heraus, dass die Regierenden nicht weiter wissen. Sowohl auf europäischer Ebene, als auch in Österreich.

Als Österreicher kann man nur der eigenen Regierung und dem Schweigepräsidenten mahnend zurufen, uns nicht länger mit vorgeschobenen Pimpifaxthemen abzulenken, die von ORF bis zu den instrumentalisierten Boulevardblättern gepushed werden. Denn Politiker wurden nicht gewählt, um der Bevölkerung unentwegt Sand in die Augen zu streuen. Sie haben die Bevölkerung aufzuklären, wohin die Reise geht und wie sie diese Reise gestalten wollen. Und wenn sie nicht weiter wissen, dann ist auch dies der Bevölkerung zu vermitteln.

Etwas sollte allen klar sein: Probleme löst man nur, wenn man sie auch ernst nimmt. Und sich ihnen mit seiner ganzen Energie stellt. Und nicht den Kopf bei der nächsten ORF Besetzung oder weiteren Inseraten hat. Oder seine Arbeitstage damit verbringt, wie man dem politischen Gegner am besten eines auswischen kann.

Gast: LegendIn
17.05.2012 21:05
2 0

Der EURO kann niemals funktionieren!

Man möge sich erinnern:

Zu Beginn des Euro gab es einen Stabilitätspakt. Und dieser Pakt wurde bald darauf reihum nicht eingehalten.

Das führte zur strukturellen Überschuldung vieler EURO-Länder, welche mit der Bankenkrise 2008 schlagartig voll sichtbar wurde.

Die einzige logische Antwort wäre radikales Kürzen der AUsgaben (fälschlich sparen genannt, aber kein einziges Land spart im SInne von Überschuss erwirtschaftebn) und bereinigen der strukturellen Perv ersitäten: sprich Entlassung der vielen hunderttausend unnötigen Beamten und Staatsbediensteten, Kürzung der überhöhten Pensionen, Anhebung der Pensionsalter, Kürzung nicht wettbewerbsfähig hoher Löhne usw. usw.

Aber was passiert? Es werden wieder populistische Kasperl-Politiker a la Hollande gewählt und der alte Wahnsinn des Schuldenmachens geht fröhlich weiter, beklatscht von all den sich verschämt "keynesianer" nennenden Sozialisten aller Parteien, welche niemals zugeben könnten, dass sie mit ihrer unbekümmerten Schuldenpolitik ganz Europa an den Rand der Pleite geführt haben.

Und so werden die Märchen vom "Kaputtsparen" gebetet, der "Kapitalismus" für tot erklärt (gibt es eine höhere Form des Kapitalismus als jahrzehntelang auf Schulden unverdienten Wohlstand zu erkaufen?) Und die mittlerweile nach 40 Jahren angewandten Sozialismus wirtschaftlich zu absoluten Analphabetten gewordenen Durchschnittsbürger glauben diesen Unsinn.

Bestes Beispiel Griechenland: 90% wollen im EURO bleiben, aber 80% wollen nicht ausgaben kürzen und reformieren!

Und so kann sich Europa vor dem Hintergrund der Globalisierung und seiner Selbstfesselung mittels gutmensch- und -natürlichen Auswüchsen darauf einstellen, bald zum Armenhaus der westlichen Welt zu werden.

Gast: b754
17.05.2012 20:53
8 0

nur mehr lächerlich


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