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Griechische Banken erhalten 18 Milliarden Euro

22.05.2012 | 22:05 |   (DiePresse.com)

Mit einer massiven Geldspritze sollen die vier größten Banken von Griechenland rekapitalisiert werden.

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Die vier größten griechischen Banken sollen am Mittwoch mit einer Geldspritze von 18 Milliarden Euro rekapitalisiert werden. Das gab der für die Unterstützung der Branche zuständige Stabilitätsfonds des Landes am Dienstag bekannt. Die entsprechende Vereinbarung soll am Mittwoch von den Banken und dem europäischen Stabilitätsfonds EFSF unterzeichnet werden. Die Banken sollen das Geld unmittelbar danach erhalten.

Die EZB hatte in der vergangenen Woche erklärt, wenn die Rekapitalisierung der Banken erfolgreich verlaufen sei, könnten diese auch wieder an den Standardoperationen der Notenbank teilnehmen. Der EZB zufolge ist der Hauptgrund für die Unterkapitalisierung die vor einigen Wochen erfolgte Umschuldung Griechenlands unter Beteiligung privater Investoren, bei der die Banken herbe Verluste auf Staatsanleihen hinnehmen mussten.

(APA/dpa)

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1 Kommentare

Nur Zwecks Vollständigkeit stelle ich fest

1) Es handelt sich um private Unternehmen in marktwirtschaftlichem Umfeld

2) Diese haben Anleihen zum Kurswert von 25% gekauft und

3) diese Positionen nachweislich (da ansonsten ja kein Finanzproblem entstehen könnte) jenseits aller Risikobewertung wachsen lassen

Keiner der EZB-Entscheider hat ein demokratisch legitimiertes Mandat dafür, 18 Mrd. € - die nebenbei bemerkt nichteinmal mit tatsächlichen Werten unterlegt sind und deshalb alle Bürgen um genau diese Summe verschulden - zu verschenken.

Man stelle sich vor, GR hätte die Anleihen ausbezahlt. Gewinn 300% in wenigen Monaten. Wieviel davon hätte die europäische Öffentlichkeit gesehen?

Das ist nur noch zum Kotzen.

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