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IWF-Chefin Lagarde: "Griechen sollen sich selbst helfen"

26.05.2012 | 13:26 |   (DiePresse.com)

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds liest den Griechen die Leviten: Sie sollen sich selbst helfen, "indem sie alle ihre Steuern zahlen".

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Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, geht mit dem hochverschuldeten Griechenland hart ins Gericht. Die Griechen sollten sich gemeinsam selber helfen. "Indem sie alle ihre Steuern bezahlen." Lagarde schloss aus, dass der internationale Geldgeber die Bedingungen für die vereinbarten Reformen lockert. Es sei Zeit, dass die Griechen ihren Teil beitragen und ihre Gegenleistung erbringen, sagte die frühere französische Finanzministerin in einem Interview des britischen "Guardian". Der IWF ist an den Milliardenhilfen für Griechenland beteiligt und pocht darauf, dass die Regierung in Athen die Wettbewerbsfähigkeit des Landes verbessert und die öffentlichen Finanzen saniert.

Sie habe mehr Mitleid mit den Ärmsten in Afrika als mit den Menschen in dem verschuldeten Euro-Land, so Lagarde weiter. "Ich denke mehr an die Kinder, die in einem kleinen Dorf im Niger in die Schule gehen und zwei Stunden Unterricht am Tag erhalten, sich zu dritt einen Stuhl teilen und sehr froh sind, eine Ausbildung zu bekommen", sagte Lagarde. "Ich habe sie immer im Auge, weil ich glaube, dass sie sogar mehr Hilfe brauchen als die Menschen in Athen."

Die Französin geht davon aus, dass die Schuldenkrise ihren Lauf nehmen muss. "Wissen Sie was: Was Athen anbetrifft, denke ich auch über all die Leute nach, die die ganze Zeit versuchen, ihren Steuern zu entkommen", sagte sie. Gleichermaßen beschäftige sie auch die Tatsache, dass der griechische Staat seinen Pflichten gegenüber den Bürgern nicht nachkomme.

Fekter: "Will nicht Kredite der Nachbarn zahlen"

Auch Österreichs Finanzministerin Maria Fekter ist dagegen, die Bedingungen der Eurozone-Länder an Griechenland weiter zu mildern. "Das haben wir schon dreimal für Griechenland getan", man könne nicht alle drei Monate die Abmachungen mit Griechenland neu hinterfragen, so Fekter im Ö1-Interview "Im Journal zu Gast".

Ob Griechenland in der Eurozone bleiben wolle oder nicht, könnten nur die Griechen selbst und die neue griechische Regierung entscheiden. Es sei aber klar, dass auch die Szenarien eines Euro-Austritts "sehr schmerzhaft" wären. "Wir sind heute unvergleichich besser aufgestellt für einen Bankrott eines Staates als vor drei Jahren", betonte Fekter. Ob die getroffenen Vorkehrungen ausreichend seien, könne heute aber niemand sagen.

Fekter kann sich die Einführung von Eurobonds in der Zukunft nur vorstellen, wenn es einen gemeinsamen europäischen Finanzminister gibt - derzeit sei die Situation aber anders und Eurobonds daher keine Option. Eurobonds seien "nur attraktiv für jene maroden Länder, die sehr hohe Zinsen zahlen, die zum Nachbarn mit guter Bonität gehen und sagen: Lieber Nachbar, zahle du meine Schulden", so Fekter. "Ich will nicht die Kredite der Nachbarn zahlen."

(APA)

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162 Kommentare
 
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Gast: biersauer
29.05.2012 19:10
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Unsere RotSchwarzen holen sich das Geld jetzt..

von den Autofahrern.
Raubritter in Uniform stieren die Autofahrer ab mit der Pickerlmasche und dem Pannendreieck, eine Anzeige 140€, dass der Euro in der Staatskasse wieder flüssig bleibt!

Gast: dietrojaner
27.05.2012 14:23
2 0

600 mrd. sollen in der schweiz liegen- wie konnte das die politik u.der IWF zulassen?- u.das ist nur die spitze des eisberges

die letzten beiden jahren haben die eu, der IWF, die weltbank und die banken zugeschaut usw., wie die superreichen,reeder und millionäre hunderte milliarden in steueroasen geschafft haben. die einfachen bürger,arbeiter, familien und pensionisten werden nun dafür aufkommen müssen, weil die politische klasse in griechenland, und hier wiederum vor allem die sozialisten, diese staatsbankrottmisere und ein mega-finanzchaos herbeigeführt haben. z.b. hat man hat trotz irrer staatsbudgetsdefizite um dutzende milliarden kriegswaffen, U Boote, Panzer und kampfbomber eingekauft. aber mit welchem Geld? die griechische politik hat den eigenen staat, das eigene volk mit solchen rüstungsgeschäften noch mehr an die finanzmärkte verpfändet. mit zusätzlichen bankenkrediten wurden diese unglaublichen rüstungsgeschäfte abgewickelt und hier haben die deutschen, französischen und britischen bankenkonzerne mächtig daran verdient. die eu wußte auch, dass griechenland ihre budgetzahlen und budgets geschönt hat, um in die eurozone zu gelangen u.mit hilfe der us banken und anderer hat man die griechischen zahlen für einen eurobeitritt auffrisiert. griechenland, aber auch andere südländer konnten die eurokriterien nicht erfüllen, aber das wußte man und nun werden diese banken u.europrobleme unlösbar. dass griechische volk, die familien, die kinder, die pensionisten müssen nun büßen dafür, dass die politik auf kosten des sozialen wohlstandes den rüstungs-bankenkonzernen zu riesigen gewinnen verhalf.

Antworten Gast: Fprester
29.05.2012 08:51
0 0

Re: 600 mrd. sollen in der schweiz liegen- wie konnte das die politik u.der IWF zulassen?- u.das ist nur die spitze des eisberges

600 Mrd. (griechisches Vermögen) "sollen" in der Schweiz liegen. Gemäss BIZ sind es nur 17 Mrd. In der EU insgesamt dürfte ein Mehrfaches davon liegen. Warum setzt man den Hebel nicht dort an?

Gast: Kyphos Skoliosis
27.05.2012 13:04
3 1

Steuern zahlen und Miiltär abschaffen!

So schnell sind die Schulden beglichen!

Übrigens: man sollte die Griechen genauso brutal und rücksichtslos behandeln wie sie mit den Asylanten umgehen!


Antworten Gast: Saiffenstayn
27.05.2012 13:59
0 0

Re: ist bei uns auch nicht anders ...........

wie überall in der Welt ! ...
gehen die Reichen und Mächtigen in GR
gerne mit Menschen brutal um,

da macht es keinen Unterschied ob "gemeiner Bürger" oder "Asylant" oder "Gastarbeiter" oder wer ....

nur die Touristen, die viel zahlen werden verschont,
solange sie genug Geld haben ....


jeder halbwegs

politisch interessierte Hausmeister der 2+2 zusammenzählen kann, wußte vor 3 Jahren, dass die "Griechenlandrettung" in dieser Form in die Hose gehen würde

bei unserer Ministerin hat´s halt ein bisserl länger gedauert

wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass diese Volksabzocke vom Finanzsektor von langer Hand geplant war, geraten wir so doch in eine immer größere Abhängigkeit desselben.
bis es einmal ordentlich tuscht und die Computer- u Pyramidenspiele in sich zusammenfallen

ausbaden tut das Ganze das liebe Volk

Antworten Gast: pächter der wahrheit
27.05.2012 13:24
0 0

Re: jeder halbwegs

Ja natürlich. Aber vorher müssen noch die Schulden der Banken auf die einzelnen Bevölkerungen verstaatlicht werden.

Und dann wird es krachen.

Antworten Gast: b754
27.05.2012 12:51
0 2

Re: jeder halbwegs

Waaaas? Muss ich mir um meine Computerspiele Sorgen machen?

der IWF und andere geldgeber

wie die eu-staaten helfen mit krediten. und niemand selbst als die griechen können sich aus dem schlamassel ziehen. die dame spricht nur an, was selbstverständlich ist. würden wir die schulden zur gänze erlassen, was wäre das für ein signal? sie müssen selbstständig werden, denn mit unmündigen, selbstgerechten bürgern ist kein staat zu machen.

während die griechen sich selbst tiefer in den schlamassel hineinreiten, weil die sowieso niedrige steuermoral noch weiter sinkt und der staatsapparat aufgebläht und marode ist, geht es in armen ländern um das nackte überleben, da die sowieso schwachen sozialprogramme bei finanziellen probleme dann meist gänzlich gestrichen werden. und auch schulen bleiben geschlossen, was für die nächsten generationen bedeutet, dass sich nichts ändern wird. bei armen ländern ist es daher etwas anderes - abgesehen von den schwierigen politischen umständen. da ist griechenland doch noch besser dran. sie müssen sich zwangsläufig an einen bescheideneren lebensstil gewöhnen. hoffentlich lernen andere staaten (auch österreich) und deren bürger aus der causa griechenland.

und auf die bösen geldgeber zu schimpfen, die eventuell (das gegenteil ist nicht beweisbar) die falschen visionen und die falschen instrumente für griechenland installiert haben, ist verantwortungslos.
eigenverantwortung wäre angebracht. und das beginnt damit, dass sie erkennen und akzeptieren, dass sie selbst sich in die situation der ohnmacht gebracht haben!

Gast: Altemanze
27.05.2012 11:14
4 1

im Prinzip ja richtige Aussage...

nur; klang das kürzlich nicht völlig anders rum?!
Von Fekter gesagt (gutes Geschäft usw..)

Und; entweder gibts 1 total vernetztes Europa mit EINER GEMEINSAMEN WÄHRUNG, oder eben KEINEN Euro für alle Länder mehr...früher wurden diese Probleme ja schlicht mit Abwertungen der Landeswährung `gelöst`, also WHAT SHALLS, oder?

Und dieses Gesülze bzgl. EIN Europa sein etc.;

Geographisch werden die Länder eh weiterhin dieses Europa sein...

0 0

Ja ja die EU!

Keine Ideen mehr? Dann helft euch selbst...nachdem die Eu ihnen das ganze Geld genommen hat!
Kann nicht verstehen warum Länder die nicht zur EU wollen gleich als nicht fortschrittlich etc. genannt werden?

Zur EU ist noch kein Land das nicht zu den löblichen G8 gehört und auch die sind betroffen...das sich nicht verschuldet hat bis zum geht nicht mehr!
So quasi zur EU könnt ihr nachdem ihr Millionen ausgegeben habt zum erfüllen der nötigen Voraussetzungen etc. und natürlich einen satten Kredit der EU Bank aufnehmen das die nähsten 5 Generationen auch gebunden sind!
Wenn die irgendwann nicht können selber helfen angesagt...
Die EU ist ein Witz...

Besonders wenn man ein Normalsterblicher ist...denn bald heißt es oben oder unten Mittelschicht adee...

Mafia leicht rein...Aber verdammt schwer wieder raus kommen!


Was Athen anbetrifft, denke ich auch über all die Leute nach, die die ganze Zeit versuchen, ihren Steuern zu entkommen"

ich hoffe, dass sie das etwas differenzierter machen als viele 'normalos': ein griechischer arbeiter/angestellter hat wie bei uns kaum eine möglichkeit zum hinterziehen.
das ist das privileg der selbständigen.

aber hoffentlich bleiben sie auch da nicht stehen, sondern öffnen ihre augen europaweit/global. allein in europa sollen deutlich über 1000 griechen-milliarden auf konten und in immobilienform herumliegen.
warum drängen nicht sie, frau lagarde, auf das brennen und versenden einer sog. steuer-cd? was für wien und berlin recht war, das kann doch auch für athen nur billig sein, oder?

klar, nicht jeder der +1000 mrd euros ist schwarzgeld. aber selbst wenn es nur die hälfte wäre, dann wäre die steuer + die strafe locker das äquivalent zu den griechischen schulden.

athen wäre mit einem schlag völlig schuldenfrei! alle gläubiger würden ihr geld und ihre garantien zurückbekommen, zinsen inklusive.

ok, einen nachteil hat es schon: dieses geld 'arbeitet', und so mancher fondsmanager kauft sich mit den erträgen sein schloss für die pension...

es stellt sich letztlich die frage: wer ist wichtiger, der fondsmanager und seine villa oder otto normalverbraucher und seine steuerbelastung?
ok, ich kenne die antwort!

Gast: Treibsand
27.05.2012 10:40
2 0

Weltheuchler

nicht Griechenland als Staat sondern die Politiker und Reeder, die mittlerweilen ihre Schäfchen längst im trockenen haben gehören zur Verantwortung gezogen.
Detto den Euro-Machern, Deutschland,Frankreich.
Da geht jetzt die europäische Post ab. Ich kann jedem Sparer nur empfehlen seine paar Moneten in Gold und Silber zu konvertieren.

Gast: ADVOCATUS DI
27.05.2012 10:39
2 4

FEMINISMUS=INTRIGE UND GEWALTÄTIGKEIT

Christine LAGARDE demonstriet der Welt-Gemeinschaft auf höchst eindringliche Weise, was die Gesellschaft von EGOZENTRISCHEN FEMINISTINEN zu erwarten hat:
UNVERSTAND, INTRIGE UND BRUTALITÄT, im Irrglauben, damit gleiche Top-Leistungsfähigkeit
mit dem "Alpha-Männern"- herzustellen!!
FAZIT: Was für ein FATALER IRRTUM-es verbleibt-UNFÄHIGKEIT IN DER SACHE, UND EGOZENTRIK-OHNE LEISTUNG!!

wir Normalos haben doch keine Ahnung

was die Mächtigen und maßgeblichen Entscheidungsträger hinter verschlossenen Türen besprechen. Offensichtlich ist für mich, dass der griechische Staatsbankrott vor zwei Jahren unabsehbare Folgen gehabt hätte und deshalb verhindert werden musste. Jetzt ist man vorbereitet und jetzt schickt man die Griechen - völlig zu Recht - über den Jordan. Die haben wirklich alle ihre Chancen verspielt und das trifft nicht nur für deren Politiker zu. wenn die Griechen glauben, sie könnten jetzt Parteien wählen, die die Begleichung von Schulden ablehnen, dann sind sie für alle Folgen selbst verantwortlich und man soll sie endlich sich selbst überlassen.

Wahrheit

POLITIKER in ALLEN Staaten Europas haben die Staatshaushalte ausgegripfelt bis zum Allerletzten und immer neue SCHULDEN zu miesesten Konditionen (Selbstverständlich gab`s fette Provisionen) gemacht um den täglichen Betrieb aufrecht zu erhalten.
POLITIKER haben die ganze Zeit gegen den STAAT gewirkt.

Vor ein paar Monaten noch

hat die Fr. Fekter die österreichische Milliardenhilfe an Griechenland als unabdingbar hingestellt. Außerdem sei es dank der Zinszahlungen ein "gutes Geschäft". Jetzt, wo das Geld überwiesen ist und Österreich dank Teilnahme am Euro-Rettungsschirm vertraglich für viele weitere Milliarden haftet, hat der populistische Gesinnungswandel Fekters eigentlich keine konkrete Bedeutung mehr.

ein einfacher und treffender vergleich

diese frau hat meinen respekt!!


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Klare Worte aus der Politik - Respekt!


Mit glatten Lügen und eindeutigem Betrug sind die Griechen in den EU gekommen, nur um Geld abzuschöpfen. Und die Investoren waren blind oder wollten das auch sein.

Jetzt argumentieren sie mit dem sozialem Notstand - und wir zahlen wieder - geht ja auch gar nicht anders.

Fazit: Betrug lohnt sich, wer ehrlich handelt ist offensichtlich ein Voll koffer in dieser Welt.

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rücktrittsreif

wenn die Zitate auch nur ansatzweise stimmen, muss die gute frau auf der stelle zurücktreten.

Antworten Gast: Erster_Sprecher
27.05.2012 10:18
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Re: rücktrittsreif

Eigenartiger intellektueller Ansatz -> Ihrer Meinung nach muss man zurücktreten wenn man die Wahrheit sagt ? Wenn die Wahrheit sich mit Ihrer Weltanschauung deckt darf man bleiben? Sie sind zufällig kein Alphatier?

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Re: Re: rücktrittsreif

keineswegs.
- die Formulierung , dass die Griechen sich selbst helfen sollen impliziert, dass sie dieses nicht tun. das ist, mit verlaub, hirnrissiger Quatsch und trifft wenn, dann nur auf die Elite zu, die sich offenbar auch vom IWF schmieren lässt, sicher aber nicht auf die Bevölkerung.
- der Vergleich mit den hungerleidenden in Afrika ist außer dumm nur zynisch.

Post scriptum: alphatiere sind nicht zwangsläufig reaktionäre Schlappschwänze.

Re: rücktrittsreif

weil die Wahrheit nicht zumutbar ist?

Antworten Gast: Gehbitte
27.05.2012 09:54
1 0

Re: rücktrittsreif

ganz im Gegenteil. Endlich spricht das mal jemand deutlich aus.

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die griechen sind die einzigen

intelligenten wesen innerhalb der euro knechtschaft
1999 hab ich mir kaffeemaschine um 19.90 ats gekauft - heute kostet die gleiche maschine im selben geschäft 19.99 euro !!! der selbe dreck !!

und bei lebensmittel haben sie es ebenso gemacht die lebensmittel mafia !! zuständige behörden sehen weg tja es kümmert niemanden

drum die intelligentesten wesen sind die griechen !!

 
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