23.05.2013 13:02 Merkliste 0

IWF-Chefin Lagarde: "Griechen sollen sich selbst helfen"

26.05.2012 | 13:26 |   (DiePresse.com)

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds liest den Griechen die Leviten: Sie sollen sich selbst helfen, "indem sie alle ihre Steuern zahlen".

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Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, geht mit dem hochverschuldeten Griechenland hart ins Gericht. Die Griechen sollten sich gemeinsam selber helfen. "Indem sie alle ihre Steuern bezahlen." Lagarde schloss aus, dass der internationale Geldgeber die Bedingungen für die vereinbarten Reformen lockert. Es sei Zeit, dass die Griechen ihren Teil beitragen und ihre Gegenleistung erbringen, sagte die frühere französische Finanzministerin in einem Interview des britischen "Guardian". Der IWF ist an den Milliardenhilfen für Griechenland beteiligt und pocht darauf, dass die Regierung in Athen die Wettbewerbsfähigkeit des Landes verbessert und die öffentlichen Finanzen saniert.

Sie habe mehr Mitleid mit den Ärmsten in Afrika als mit den Menschen in dem verschuldeten Euro-Land, so Lagarde weiter. "Ich denke mehr an die Kinder, die in einem kleinen Dorf im Niger in die Schule gehen und zwei Stunden Unterricht am Tag erhalten, sich zu dritt einen Stuhl teilen und sehr froh sind, eine Ausbildung zu bekommen", sagte Lagarde. "Ich habe sie immer im Auge, weil ich glaube, dass sie sogar mehr Hilfe brauchen als die Menschen in Athen."

Die Französin geht davon aus, dass die Schuldenkrise ihren Lauf nehmen muss. "Wissen Sie was: Was Athen anbetrifft, denke ich auch über all die Leute nach, die die ganze Zeit versuchen, ihren Steuern zu entkommen", sagte sie. Gleichermaßen beschäftige sie auch die Tatsache, dass der griechische Staat seinen Pflichten gegenüber den Bürgern nicht nachkomme.

Fekter: "Will nicht Kredite der Nachbarn zahlen"

Auch Österreichs Finanzministerin Maria Fekter ist dagegen, die Bedingungen der Eurozone-Länder an Griechenland weiter zu mildern. "Das haben wir schon dreimal für Griechenland getan", man könne nicht alle drei Monate die Abmachungen mit Griechenland neu hinterfragen, so Fekter im Ö1-Interview "Im Journal zu Gast".

Ob Griechenland in der Eurozone bleiben wolle oder nicht, könnten nur die Griechen selbst und die neue griechische Regierung entscheiden. Es sei aber klar, dass auch die Szenarien eines Euro-Austritts "sehr schmerzhaft" wären. "Wir sind heute unvergleichich besser aufgestellt für einen Bankrott eines Staates als vor drei Jahren", betonte Fekter. Ob die getroffenen Vorkehrungen ausreichend seien, könne heute aber niemand sagen.

Fekter kann sich die Einführung von Eurobonds in der Zukunft nur vorstellen, wenn es einen gemeinsamen europäischen Finanzminister gibt - derzeit sei die Situation aber anders und Eurobonds daher keine Option. Eurobonds seien "nur attraktiv für jene maroden Länder, die sehr hohe Zinsen zahlen, die zum Nachbarn mit guter Bonität gehen und sagen: Lieber Nachbar, zahle du meine Schulden", so Fekter. "Ich will nicht die Kredite der Nachbarn zahlen."

(APA)

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162 Kommentare
2 13

zynisch

Die Zitate, wie viele Kommentare auch, sind zynisch, dumm und i. hohem Grade diskriminierend. Grauslich.

3 0

Re: zynisch

Korrekt.
Griechenland heilt die EU indem sie den Euro sprengt und das Zwangskorsett des neuen Völkerkerkers unter UdssR zentralwirschaftlichem, mointär vergemeinschafteter Verarmung, politischem und wirtschaftlichem Kuratell durch den eigenen Untergang beendet.
So gesehen müßte man für den heldenhaften ökonomischen und politischen Selbstmord, der uns mit hineinzieht und aus dem EU Gefängniss einen Fluchttunnel gräbt, dankbar sein.

Re: Re: zynisch

Richtig, vielleicht rettet die "Wiege der Demokratie" auf diese Weise tatsächlich die, sich im Endstadium (EUDSSR) befindende
Demokratie.
(In Frankfurt gab es bereits die ersten Demonstrationsverbote gegen Blockupy.)

Antworten Antworten Antworten Gast: Wenn ich davon ausgehe,
31.05.2012 13:16
0 0

dass "feee" auch weiblich ist, dann liebe "stefania"

freut es mich zu sehen, dass wenigstens die Frauen noch kritisch denken können. Leider haben Sie recht damit, dass die EU alles andere ist als eine Demokratie. Und wenn ich die USA als solche ansehe, habe ich zumindest auch in diesem Gedanken mit "nein!" zu antworten, weil es nicht demokratisch legitimiert sein darf, und in der EU ist sie (zumindest, dass sie jederzeit eingeführt werden darf!) ausdrücklich vorgesehen, die Todesstrafe auszuüben.

35 1

Wenn man das noch vor drei Wochen gesagt hätte,

wäre man (vor allem in Österreich) als ahnungsloses, unsolidarisches , politisch rechtsrechtes Drecksschwein beschimpft worden.

0 0

Re: Wenn man das noch vor drei Wochen gesagt hätte,

das ist heute nicht anders.

Gast: Konservativer
26.05.2012 18:03
21 3

Jeder Cent, der den Griechen gegeben wird, ist ein Löffel Reis, der einem europäischen Kind vom Teller geraubt wird.


Re: Jeder Cent, der den Griechen gegeben wird, ist ein Löffel Reis, der einem europäischen Kind vom Teller geraubt wird.

Sagen wir lieber ein Lutscher weniger, was sogar förderlich sein könnte.

Reis essen die meisten unserer Kinder ohnehin nicht mehr, nur noch Süssigkeiten und gelegentlich Fertigprodukte.

Gast: Lagarde
26.05.2012 17:41
6 18

hat für mich einmal zu den klügeren Politikern der Euro-Zone gegolten.

Seit sie beim IWF beschäftigt ist, hat sich dieses Bild immens verändert, wenn nicht gar umgekehrt. Was für eine hilflose, aggressive und auch menschenverachtende Forderung, die auch beweist, dass selbst Politiker der obersten Stufe vor der Krise geistig kapitulieren. Da kann man nur hoffen, dass nicht schon eine Währungsreform aller Staaten gemeinsam vorbereitet worden ist, was mich aber nur in meiner viele Jahre alten These solcher Notwendigkeit bestätigte.

Antworten Gast: Verstanden
26.05.2012 23:18
0 0

habe ich aufgrund Ihrer Gegner jetzt nur Bahnhof!

Aber vorher habe ich eigentlich, bevor ich die Gegenargumentationen gelesen habe, nur verstanden, dass Sie die Frau Lagarde irgendwann geschätzt haben, dies derzeit aber nicht mehr tun, weil sie alle, die sie im IWF sitzen, unfähig sind, der Krise Herr zu werden? Ja, Sie haben recht, das ist eine eigenartige und selbst für den IWF neue Situation. Und Sie haben recht, dass es dem Kleinbürger gegenüber menschenverachtend ist, weil der für die elenden Eliten nichts kann. Von Steuern habe ich ja in Ihrem Text nichts gelesen, was Ihnen aber von ihren Kritikern angelastet wird, dass Sie nämlich für den Transfer von uns nach Griechenland seien. Aber ich sehe in Ihrem Text die Besorgnis, dass es eine für alle geltende Währungsreform mit all ihren argen Folgen geben könnte. So habe ich Ihren Text verstanden. Ist das richtig? Einige hier scheinen leider zu den Halbalphabeten zu gehören, die zwar lesen, aber nicht verstehen können. In der Literatur wird solches Verhalten auch als Überinterpretation bezeichnet. Heißt, dass Leser in einem Text nur die eigene Meinung erkennen können und nicht, was da steht, weshalb sie hineininterpretieren, was im Kontext nicht zu finden gewesen ist. Ich entschuldige mich bei Ihnen, Frau Lagarde, für die Leser in diesem Blog, die so sind wie ich sie beschrieben habe und versuche zwei Wörter für sie zu finden, wie sie wohl aus Thomas Bernhards Feder stammen würden, äußerte er sich dazu: Die Überinterpretierer!

Antworten Antworten Gast: Verstanden
31.05.2012 21:31
0 0

habe ich nur, dass ich folgende Fehler korrigieren muss, bevor mich

"… die Leser in diesem Blog, die so sind wie ich sie beschrieben habe …"

… die Leser dieses Blogs, die so sind, wie ich sie beschrieben habe …

bestrafen.

Re: hat für mich einmal zu den klügeren Politikern der Euro-Zone gegolten.

spenden sie nach griechenland!!

Antworten Antworten Gast: Mach ich doch:
27.05.2012 04:00
0 0

Und Sie übrigens auch!

:-)

Re: Und Sie übrigens auch!

no way!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Immer ärger
27.05.2012 16:15
1 0

werden die Spendenströme,

die "Gott Kupfer" unwissend nach Griechenland überweist – mittelst seiner Steuern, die das Finanzamt abschöpft und genau dorthin verteilt, wo "Gott" nicht zu spenden glaubt.

Antworten Gast: Schweinchen schlau
26.05.2012 18:34
13 0

Re: hat für mich einmal zu den klügeren Politikern der Euro-Zone gegolten.

Es ist wirklich eine hilflose, aggressive und menschenverachtende Forderung, dass die griechischen Millionäre auf einmal Steuern zahlen sollten. So geht das nicht. So ein ehrwürdiges Volk wie die Griechen kann man doch nicht mit etwas so Erniedrigendem wie Steuern belästigen. Das ist doch wirklich die Pflicht von uns Barbaren aus dem Norden.

Antworten Gast: Luzifer
26.05.2012 18:29
8 0

Re: hat für mich einmal zu den klügeren Politikern der Euro-Zone gegolten.

Verstehe ich richtig? Die steinreichen griechischen Reeder und dgl. wollen keine Steuern zahlen und die Europäer soll ihren Staat finanzieren?

Mit einem Wort "Sozialismus" auf griechisch. Und wenn die Österreicher und anderen Europäer mit dem "Zaster" nicht herausrücken, sie die Griechen auf sie böse?

Situation nach Ö übertragbar

Seht ihr das SPÖ und ÖVP?
Helft euch mit euren Schulden selbst!

Re: Situation nach Ö übertragbar

die Parteiförderung wird gerade wieder einmal erhöht, also wurde Ihr Wunsch bereits erfüllt!

Gast: ME AGAIN
26.05.2012 17:27
4 0

OeNB - GRIECHENHILFE

...und auch unsere Nationalbank hat Unternehmen günstig an einen Griechen verkauft (2007 bis 2011) - und die hohen Herren sitzen im Aufsichtrat , woher das Geld wohl gekommen ist...war es versteuert? Schweizurlaube stehen immer wieder an...

IWF-Chefin und Mitleid?

Es gibt gewisse Jobs, z.B. Totengräber oder Henker, wo Mitleid hinderlich bei der Ausübung ist. So ein Job ist auch der der IWF- Chefin.

Gast: b754
26.05.2012 16:55
11 6

die griechischen reder sind milliardäre und zahlen keine steuern

ärzte rechtsanwälte usw zahlen keine steuern
politiker sind korrupt und zahlen keine steuern
und der kleine mann muss bluten
wo der IWF auftritt bleibt nur verbrannte erde und die reichen kommen wie immer davon schande über euch

Antworten Gast: Halbwissen
26.05.2012 17:52
11 2

Re: die griechischen reder sind milliardäre und zahlen keine steuern

Keine Steuern zahlen und Steuerhinterziehung ist aber ein großer Unterschied !

Wenn vorher ausgemacht wurde das Reeder etc. keine Steuern zahlen müssen und Milliardäre werden, dann ist dies vollkommen in Ordnung und nichts illegales.
Die Verbrecher sind jene ( Politiker und Wähler ) die sich unter falschem Vorwand Geld gepumpt haben.
Und die Idioten sind jene ( Deutsche Banken und ihre Sparer ) die leichtgläubig ihr Geld verborgt haben.

Antworten Antworten Gast: Aber wo bleibt die Moral?
01.06.2012 13:21
0 0

Oder hat die Moral keinen Einfluss auf die Gesellschaften dieser Welt?

Wenn das so wäre, müssten wir ja auch alle Gesetze anerkennen. Tun wir das, oder leben wir hier in der typischen Scheinmoral aller Erdenvölker, dass nur gut ist, was wir selber wollen? Ist das Gesetz eines Staates vom Bürger einfach hinzunehmen, weil es das Gesetz ist? Nein, kann ich da nur rufen, weil wir dann auch aller arabischen Staaten Gesetze akzeptieren müssten, obwohl wir sie in Wirklichkeit bekämpfen. Ich sage: Ein Gesetz ist nichts, wenn es außerhalb moralischer oder vielleicht auch nur vernünftiger Regeln liegt. Aber wie sollen wir Moral und/oder Vernunft beurteilen, wenn diese Werte immer nur so viel wert sind, wie sie vorgelebt werden? Zur Zeit des Adolf H. ist es Gesetz gewesen, J. zu exekutieren. Wer dagegen gehandelt hat und erwischt worden ist, musste das gleiche Schicksal über sich ergehen lassen, was beweist, dass ein Gesetz nicht gleich ein Gesetz ist. Und von Ihnen Genanntes ist nicht okay, weil es den Weltfrieden zerstört, da Hyperreiche, die gar nicht mehr wissen, was sie mit ihrem Geld "anstellen" sollen, dadurch noch schneller noch reicher werden. Und dass führte am Ende eines Zinseszinssystems dazu, dass Sie und ich einen Kredit aufnehmen müssten, damit wir uns überhaupt noch Brot und Wasser leisten könnten, würde diesem Krieg durch das Geldwesen nicht bald Einhalt geboten.

Antworten Antworten Gast: b754
26.05.2012 18:33
0 0

Re: Re: die griechischen reder sind milliardäre und zahlen keine steuern

die deutsche bank und auch die eu politiker haben genau gewußt wen sie ins boot holen und gerade deutsche und französische banken haben prächtig verdient und zwar an unserem geld

Antworten Antworten Antworten Gast: Halbwissen
26.05.2012 20:25
0 0

Re: Re: Re: die griechischen reder sind milliardäre und zahlen keine steuern

An IHREM Geld !!!

Weder habe ich einer Bank Geld geborgt, noch werde ich mehr Steuern zahlen, als ich dafür Gegenleistung bekomme.

0 0

Re: Re: Re: Re: die griechischen reder sind milliardäre und zahlen keine steuern

naive Aussage. Sie zahlen genug Zinsen über Ihre Steuern.

Ui, ja wenn das die Frau Lagarde sagt werden jetzt bestimmt hunderte von Griechen sich fürchten!

Und WAS für Leviten - Steuer zahlen. Also ich persönlich hätte jetzt angst und würd sofort zur Bank rennen. Noch dazu wenn das die Frau Li-Lu-Lagrade sagt :)

/Sarkasmus off

Gast: LegendIn
26.05.2012 16:49
21 6

Liebe Frau Lagarde, sie haben vollkommen Recht!


ABER:

Diese Südstaaten wollen einfach nicht reformieren.

Man muss sich ja nur erinnern was ein gewisser Werner Faymann aufführte, als man die AUA privatisieren wollte: "Familiensilber nicht verscherbeln, rotweißrote Heckflosse muss erhalten bleiben, ..."

Und jetzt bedenken sie dass es in den Südländern noch viel mehr solcher grunddummen Leute gibt, die einfach nicht aus ihrem altmarxistischen Sumpf raus wollen.

All diese Länder, inkl. Österreich und Frankreich, haben die Wende von 1989 zumindest geistig nie vollzogen.

Einzig und allein der generalpräventive Rauswurf Griechenlands aus der EURO-Zone und der darauf folgende Staatsbankrott könnte ein letzter Rettungsfaden für Europa sein. Dann nämlich, wenn Faymann und Co. SEHEN, was es bedeutet, einen Staat in den Ruin getrieben zu haben.

"Aha, so schaut das aus wenn ein Land seine Beamten und Pensionisten nicht mehr bezahlen kann. Dann könnte ich auch nimmer inserieren, oder, Josef (Ostermeier)?"

Nur mehr so ein kollektives AHA-Erlebnis könnte all die kryprokommunistischen "Wir kaufen Wachstum auf Schulden"-Dümmlinge VIELLEICHT wecken.

Aber die Hoffnung wird immer dünner.

Das setzt aber Erkenntnis voraus.

Die wird aber lauten :" das ist doch auf Österreich nicht übertragbar."
Und das wird sich ziehen bis zum grossen :" ooohhh ! "

Re: Liebe Frau Lagarde, sie haben vollkommen Recht!

genau-sieht man ja gerade was mit der AUA nach der privatisierung passiert-zu billig und an den falschen verkauft-jetzt zerfällt die AUA in alle einzelteile-aber ein paar haben gut daran verdient!
glück auf!

0 0

Re: Re: Liebe Frau Lagarde, sie haben vollkommen Recht!

Die Steuerzahler können froh sein, diese Subventionen verschlingende AUA vom Hals zu haben. Die Lufthansa hat sie viel zu teuer bekommen, wurde sogar über den Tisch gezogen. Es hängen natürlich Arbeitsplätze dran, aber Sinnloses bleibt sinnlos. Anderswo gibt es sinnvollere Arbeitsplätze.

Re: Re: Liebe Frau Lagarde, sie haben vollkommen Recht!

staatssielber .... jahjahhh .... staatssilber in den roten konkurs fuehren und dann verschenken und dann noch motzen!!

roter, oder was???

Re: Re: AUA zu billig und an den falschen verkauft?

Lieber stakeholder, Sie sind im falschen Film. Die AUA wurde nicht (wirklich) verkauft. Die wurde a) verschenkt und b) wurde dem Beschenkten noch eine 1/2 Milliarde dazu gezahlt. Denn sonst hätte der sie gar nicht genommen.

Und die 1/2 Milliarde dem Beschenkten zusätzlich zu geben, war in Summe sogar die billigere Variante, als jährlich Millionen und Milliarden dort für die Selbstbefriedigung des Betriebsrates auszugeben. Man hätte das nur schon viel früher machen sollen.

Antworten Antworten Gast: Gast4711
26.05.2012 18:48
0 0

Re: Re: Liebe Frau Lagarde, sie haben vollkommen Recht!

Bekommen Sie überhaupt mit, was sich bei der AUA, oder sollte man sagen bei der fliegenden ÖBB, gerade abspielt?

Zu billig verkauft?

Der österreichische Staat kann froh sein, dass er dieses Fass ohne Boden noch rechtzeitig los geworden ist.

Gast: little_brother_is_watching_you_too!
26.05.2012 16:38
3 4

griechenland gehört sowieso aus dem euro geworfen!

das ist zwar vertragstechnisch nicht möglich, aber die eu hat sich bisher auch nichts um die einhaltung von verträgen geschert.

Re: griechenland gehört sowieso aus dem euro geworfen!

dann bekommen wir unser geld nie!

Re: Re: dann bekommen wir unser geld nie!

Und wie kommen Sie zu der Annahme, es im anderen Fall zu bekommen?

Wenn man sämtliche Schulden und Zinsen sofort auf Null stellt, braucht GR sofort wieder neue Schulden, denn sie geben weiterhin mehr aus, als sie einnehmen.

Gast: Nordlicht
26.05.2012 16:37
12 1

Sie sollen sich selbst helfen, "indem sie alle ihre Steuern zahlen".

Als man dem Ghadaffi an die Gurgel ging hatte man blitzschnell alle Konten, die man kannte, gesperrt. Wieso ist das bei den Griechen nicht möglich. Alle Konten - speziell die im Ausland -sperren bis der Nachweis erbracht ist, dass alle Steuern bezahlt worden sin. Ich denke, da kommt schon was zusammen. Bis jetzt haben wir jedem Griechen - ob Säuglich oder Greis v- € 66.000.- geschenkt und das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange.

Re: Wieso ist das bei den Griechen nicht möglich.

Betrachten Sie es einmal so, nur als "alternativer Denkansatz":

Das was in GR an Steuern "hinterzogen" wurde, war ja großteils legal, also durch Gesetze gedeckt (z.B. Reeder, etc.). Das die Politiker das aber, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinklichkeit, nicht kostenlos gemacht haben, darf wohl vermutet werden. Also haben höchstwahrschlich auch die Freunde und Bekannten der politischen Elite mit abgesahnt (gab diesbezüglich sogar spärliche Artikel).

Und hier beginnt das Kreuz der im restlichen EURO-Land handelnden Brüder- und Schwesterparteien. Wie soll man damit umgehen, ohne den dortigen Parteifreunden (inkl. deren Freunde, etc.) ernsthaft weh zu tun?

Die Antwort kenen wir aber schon, nämlich die Steuerzahler aus Resteuropa dürfen das, gegen deren Willen, ausbügeln.

Gast: badbanksmacht
26.05.2012 16:31
8 2

Die Griechen und ALLE ANDEREN Europäer müssten sich eins klarmachen, erklärte Lagarde: Jahrzehntelang hätten sie es sich gut gehen lassen - nun sei ZAHLTAG-;so die französin lagarde im spiegel.de

es traut sich natürlich kein politiker sagen-die bankenlobby eu und der teuro sind gescheitert. die lebenserhaltungskosten sind in die höhe geschnellt u.trotz vollerwerbstätigkeit haben viele arbeitnehmer immer weniger zum leben. der teuro hat zwar vielen finanzkonzernen geholfen,riesige gewinne einzufahren. aber es werden firmen ausgelagert wie noch nie u.das erwirtschaftete vermögen kommt nicht mehr bei den leuten an. die folge davon sind sozialabbau bei den asvgpensionen usw.auch die Jugendarbeitslosigkeit in vielen eu ländern wird immer schlimmer. auch die altersarmut in weiten teilen europas spricht nicht für den teuro. und immer noch sollen staatliche asvg pensionen gekürzt werden u.noch länger soll für die finanzmärkte gearbeitet werden. die völker,arbeitnehmer u. steuerzahler werden so auf viele jahrzehnte hinaus zu schuldenknechten der bankenmärkte. das vertrauen der märkte ist erschüttert, sagen politiker u. bankmanager- da wedelt der schwanz schon mit dem hund u.die verursacher u.verzocker von vielen milliarden volksvermögen werden in den massenmedien nun als opfer dargestellt und schuld an der ganzen bankenkrise u.staatenfinanzmisere haben ja die invaliden arbeitnehmer, hackler u.die asvg pensionisten- die haben jahrzehnte über ihre verhältnisse gelebt und das auf kosten des staates-sagen die banker,medien,politiker u.der IWF. daher sollen schuldenbremsen in form von massiven sozialabbau her. auf diese art will man die finanz-u.bankenmärkte weiter subventionieren.

türkische Staatsbürger.

Wo ist die Solidarität? Warum wird das Land Griechenland so behandelt? Gerade jetzt erst braucht das Land Unterstützung aller Länder der Europäischenunion. Eurobons sollten so rasch als möglich verwirklicht werden. Somit könnte Spainien, Irland und Griechenland solidarisch besser geholfen werden. Es ist nur die Frage der Zeit.
Wo bleibt die Wille der Eu?
Einmal Weltmacht zuwerden?
Es lebe die Eu!
Es lebe die Sozialdemokratie!

Antworten Gast: Gast4711
26.05.2012 18:01
5 0

Re: türkische Staatsbürger.

Griechenland wird seit Jahrzehnten vom Rest der EU finanziell unterstützt. Ich würde meinen schon das alleine ist Solidarität genug. Oder soll das ewig so weitergehen? Vielleicht noch ein paar hundert Jahre?

Re: türkische Staatsbürger.

vasiliniakou, bist du das????

Re: Re: türkische Staatsbürger.

Ich bin Türke. Mein Name ist Zafer Celik. Ich habe ein Unternehmen in Transportwesen. Ich mag Ihren Land. Österreich ist ein gutes Land.

Antworten Gast: little_brother_is_watching_you_too!
26.05.2012 16:42
16 1

Re: türkische Staatsbürger.

bitte - erklären sie mal den menschen in den zahlerländern, wie sie ständig dazu kommen, für notorische steuerhinterzieher zu blechen?
was haben die griechen je für uns getan?
sie können sich sowohl ihre solidarität, als auch ihre sozialdemokratie einrexen;-)

Re: Re: türkische Staatsbürger.

Wir können alle nachvollziehen was passiert ist. Wir sind uns sehr sicher, dass so etwas nie wieder passieren wird. EU hat viel gelernt und ist viel schlauer geworden aus solchen Ausnahmezustand. Vor der Krise ging die Linie der EU-Länder auf Kuschelkurs. Jetzt ist die EU(wir) so stark, dass wir innerhalb der EU aufzeigen und auf fehler hinweissen und jene Länder zur Massnahmen zwingen können. Step by step! Eines Tages werden wir(EU) mit dem Usa oder China in diese Niveau handel. Ohne zweifel!

Meinen Sie das ernst ??


Re: Meinen Sie das ernst ??

Wir müssen uns öffnen. Uns lieben.

Antworten Antworten Gast: daswars
26.05.2012 16:55
1 0

Re: Meinen Sie das ernst ??

Ich hoffe nicht!

Es liesse sonst sehr tief blicken.

6 0

Re: türkische Staatsbürger???

Warum wird das Land so behandelt? Weil es auf allen Ebenen korrupt ist, Steuern hinterzieht und die EU betrügt. Die Mehrheit der EU Bürger will sicherlich keine Weltmacht werden sondern ihr hart verdientes Geld nicht Schwindlern nachwerfen.

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