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Venizelos: IWF-Chefin beleidigt Griechenland

27.05.2012 | 13:47 |   (DiePresse.com)

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat gefordert, dass die Griechen ihre Steuern zahlen.

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Der Vorsitzende der griechischen Sozialisten hat die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, für ihre Äußerungen zur Steuermoral seiner Landsleute scharf kritisiert. Lagarde habe damit "die Griechen beleidigt", sagte Sozialisten-Chef Evangelos Venizelos laut einem Fernsehbericht am Samstagabend. "Ich fordere sie auf, zu überprüfen und zu überdenken, was sie sagen wollte", fügte er hinzu.

Lagarde hatte die Bürger im hoch verschuldeten Griechenland in einem am Samstag im britischen "Guardian" veröffentlichten Interview aufgefordert, ihre Steuern zu zahlen, um das Land aus der Krise zu führen. Am späten Samstag erklärte Lagarde den Griechen zwar ihr Mitgefühl angesichts der einschneidenden Sparmaßnahmen. Zugleich verwies sie aber auf die Notwendigkeit einer gerechten Lastenverteilung in der Krise. Insbesondere reiche Griechen rief sie zur Einhaltung ihrer steuerlichen Pflichten auf.

Die griechische Wirtschaft befindet sich das fünfte Jahr in Folge in der Rezession. Im Gegenzug für Milliardenkredite der Europäischen Union und des IWF hatte sich die Anfang Mai abgewählte griechische Regierung aus Sozialisten und Konservativen zu einem drastischen Sparprogramm verpflichtet. Nach der Wahl, bei der sparkursfeindliche Parteien großen Zuspruch erfuhren, kam keine neue Regierung zustande, weshalb am 17. Juni erneut gewählt werden soll.

 

(APA)

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147 Kommentare
 
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Gast: Schullie69
29.05.2012 11:07
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Venizelos: IWF-Chefin beleidigt Griechenland

Das ist Sozialismu pur, Das Geld anderer ausgeben und dann beleidigt sein wenn auf Rückzahlung gepocht wird.

Gast: K. S.
29.05.2012 10:22
0 0

UNGLAUBLICH

Zuerst werden wegen Griechenland die Eurobanknoten verschandelt - nur der EURO
Aufdruck ist ja zu minder.

Jetzt wird der Euro nach und nach ruiniert.
Und wenn sich jemand erlaubt die Wahrheit auszusprechen wird beleidigt reagiert.

Die Wahrheit ist mitunter ziemlich grauslich.

Gast: geh anders
29.05.2012 08:43
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arme griechen

das geld verschwenden die korrupten für sich? - wieso zahlen OHNE KONTROLLE!

Gast: geh anders
29.05.2012 08:41
0 0

arme griechen

ich finde, die griechen aus der eu auszuschließen würde dazu führen, dass die wirklich armen leute dort weniger ausweichmöglichkeiten zur flucht ins ausland hätten. manche österreicher tendieren dazu auch griechen zu "hassen". vielleicht könnte die aufnahme und "versorgung" letzterer mit beihilfen für den start oder bei bedarf oder mit jobangeboten als HILFEakt von seiten jedes verdienenden und mitbürgers dargestellt werden. (in form von plakaten und ohne aufdringlichen prominenten). immerhin kann vieles schmackhaft gemacht werden. wieso nicht verpacken, wenns passt?

Gast: werbistdu
28.05.2012 22:49
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RESPEKT

Respekt vor dieser Dame !!!

Gast: E.T.
28.05.2012 13:00
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Die Griechische Seele hat Recht

Warum sollten die Griechen Geld zurückzahlen ? Sie haben nicht darum gebettelt, es wurde Ihnen nachgeworfen und, dass sie es genommen haben, liegt in der Natur der Sache.
Von Anfang an war der EU bewusst, dass Griechenland bei weitem anders denkt als die nördlichen Staaten und ich bin sicher, bald wusste man auch, dass da gefälscht wurde. Nur wollte man es nicht sehen, da hätte man einen Fehler eingestehen müssen.
Also was tat man, man schüttete immer mehr Wasser (Geld) in einen löchrigen Kübel (Staat) und hoffte, irgendwann schließen sich die Löcher von selbst.
Eigentlich sollte man sowohl die Verantwortlichen in Griechenland, als auch in der EU zur Rechenschaft ziehen, persönliche Haftungen wären künftig hin garantiert ein Hemmschuh.


Antworten Gast: pächter der wahrheit
28.05.2012 18:02
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Re: Die Griechische Seele hat Recht

Die Wahrheit wird wohl in der Mitte liegen; die Griechen haben es ja trotzdem die Gelder aus der EU und die Kredite gerne genommen. Aber da brauchen wir nicht zu den Griechen gehen, das machen ja andere Staaten und auch Österreich bzw. die Bundesländer auch ganz gerne - Hände aufhalten und nicht an morgen denken.

Dennoch haben Sie recht: Konsequenterweise müsste man hinterfragen, wer überhaupt für den Beitritt Griechenlands und auch zB. Portugals zum EURO war. Dass diese Länder nicht mit beispielsweise DE oder AT hinsichtlich der Produktivitätskultur und Mentalität kompatibel ist jedem klar der schon einmal in diesen Ländern war.

Ich befürchte wir würden bald auf der Suche bei den Exportindustrien Europas und dem dahinterstehenden Kapital ankommen, welche die Währungsintegration betrieben haben. Alles im Namen der EU natürlich und mit Segen des EU Parlaments. Wozu hat man schliesslich Lobbyisten. Und einige Industrien und Kapitaleigner haben ja auch blendend profitiert vom Export und Kreditvergabe. Den ArbeitnehmerInnen wurde zwar immer der Aufschwung präsentiert, pekuniär ist/war dieser real jedoch nicht zu spüren

Jetzt ist die Party vorüber. Die ehemals privat vergebenen Kredite werden sozialisiert. Die EuropäerInnen sollen immerhin für Ihren Aufschwung bezahlen.

beleileidigt bei jeder Gelenheit dürfen nur Moslems sein UND den Griechen (bin ein halber) gehört die Meinung noch viel härter gesagt... Ich kann mich an viele Besuche dort erinnen, bei denen man von den so "collen" griechen immer darauf hingewiesen wurde, dass die im gegensatz zu uns zu leben verstehen....wohin das für sieht man ja!!!!!!


Antworten Gast: STS?
28.05.2012 17:36
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Irgendwaunn bleib i daunn durt....

irgendwo in Griechenlaund, jede Menge weisser Saund, a Bottl Rotwein in da Haund......

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Re: beleileidigt bei jeder Gelenheit dürfen nur Moslems sein UND den Griechen (bin ein halber) gehört die Meinung noch viel härter gesagt... Ich kann mich an viele Besuche dort erinnen, bei denen man von den so "collen" griechen immer darauf hingewiesen wurde, dass die im gegensatz zu uns zu leben verstehen....wohin das für sieht man ja!!!!!!

um Gotteswillen, lassen`s wenigstens das " dr." weg bei dieser Ausführung...

( aber mein Einwand ist ohnehin unverständlich für Sie, inklusive die Grünstricherlmacher.)

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Re: beleileidigt bei jeder Gelenheit dürfen nur Moslems sein UND den Griechen (bin ein halber) gehört die Meinung noch viel härter gesagt... Ich kann mich an viele Besuche dort erinnen, bei denen man von den so "collen" griechen immer darauf hingewiesen wurde, dass die im gegensatz zu uns zu leben verstehen....wohin das für sieht man ja!!!!!!


Halber Grieche?

Dann kennen Sie ja die griechische Gemeinde hier.

Sagen Sie mal, zahlen die griechischen Unternehmer in Österreich auch keine Steuern?

Gast: ebbe
28.05.2012 11:38
4 1

Recht hat sie!

IWF-Chef Lagarde hat recht: Wenn die Griechen ihre Hausaufgaben nicht lernen, und da gehört nun einmal Steuererzahlen dazu, werden sie nie aus dem Schlamassel rauskommen.Und wer zahlt, darf auch fordern. Nur ob das die Griechen begreifen?

Gast: ebbe
28.05.2012 11:37
2 1

Recht hat sie!

IWF-Chef Lagarde hat recht: Wenn die Griechen ihre Hausaufgaben nicht lernen, und da gehört nun einmal Steuererzahlen dazu, werden sie nie aus dem Schlamassel rauskommen.Und wer zahlt, darf auch fordern. Nur ob das die Griechen begreifen?

kann die wahrheit überhaupt beleidigen?


Re: kann die wahrheit überhaupt beleidigen?

Offensichtlich schon - bei fortgeschrittener Realitätsverweigerung kommt das leider häufig vor!

Antworten Gast: Bumsditrudi
28.05.2012 11:59
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Re: kann die wahrheit überhaupt beleidigen?

Wenn man die "Darabos/Liebermann Kontroverse" betrachtet anscheinend schon ^^

Wie steht es wirklich um Europa?

Madame Lagarde ohrfeigt die Griechen, aber wie steht es um Europa und speziell die EU wirklich? Die Antwort gibt: www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de
Es wird wahrscheinlich wirtschaftlich gesehen sehr kalt werden und werden uns warm anziehen müssen. Da dürfte einiges auf uns zukommen.

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Das Unrecht!

Alle kritisieren Griechenland. Griechenland ist dennoch ein Staat, der eine Tradition hat und einiger Massen funktioniert.
Was ist mit Zypern, Malta, Luxemburg, Slowenien, Tschechien, Bulgarien, Liteaun, Lettland, Estland, Belgien, Slowakei und Kroatien?
Das sind alle Bananenrepubliken!

Re: Das Unrecht!

Man muss den Österreichern beibringen, dass die Wahrheit immer schmerzt! Mit einer roten Strich kann man die Wahrheit nicht verschwinden lassen!
Übrigens; Österreich ist zwar wirtschaftlich nicht aber politisch auch eine Bananenrepublik!

Re: Re: Das Unrecht!

Umgekehrt Dr.House, Österreich ist wirtschaftlich dank der fleißigen Steuerzahler gut drauf. Politisch jedoch ist das Land eine Bananenrepublik.

Re: Das Unrecht!

Vor 2500 Jahren waren sie gut

Re: Das Unrecht!

Griechenland hat sich mit dem Euro die Pest geholt. Der Euro ist bei weitem nicht das, was man uns mit ihm versprochen hat. Eine Einheitswährung für wirtschaftlich total unterschiedliche Staaten ist untragbar. Das war auch in der Vergangenheit so. Und der Euro ist keine Währung im herkömmlichen Sinn, der Euro war und ist ein Politikum, das insbesondere von den EU-Granden auf unsere Kosten missbraucht wird.

Re: Re: Das Unrecht!

Der EURO war als Hartwährung konzipiert (wie die DEM). Die Hoffnung war wohl, dass die Südeuropäer sich damit "zwangsweise" auf den Weg zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der BRD machen. Das sollte mit den Maastricht-Verträgen erreicht werden.

In der Praxis gab's jedoch laufend Vertragsbrüche. Zuerst zwar nur kleinere (Frandreich, Deutschland - Neuverschuldungsobergrenzen), doch die hatten u.a. verherrende Signalwirkung. Denn nachdem sich die beiden Länder gegen die in diesem fall vorgesehenen Strafen sperrten, waren diese auch für alle anderen praktisch vom Tisch.

Ein weiterer Höhepunkt war dann die Ausnutzung der durch die Hartwährung verbilligten Kredite durch die unverändert als Weichwährungsländer agierenden Südeuropäer für Lohn- (z.B. GR ca. +60%, BRD ca. +6% real) und Sozialleistungserhöhungen.

Die Folgen davon, u.a. der nachfolgende Totalersatz der relevanten Maastricht-Vertragspunkte durch "Wiege der Demokratie" bis zum "Friedensprojekt EURO" (im üblichen polit. Sprachgebrauch wurde EURO zu EU "abgekürzt), kennt aber mittlerweile jedes Kleinkind.

Beteilgt waren alle, profitiert haben und werden aber, wie in jeder Umverteilungsgesellschaft, nicht alle. Denn das "System" läuft nur, wenn auch einige draufzahlen. In Österreich gehören wir (noch) zur 2.ten Kategorie.

Re: Re: Das Unrecht!

Der Euro eignet sich hervorragend für Deutschland,als Exportwährung !
Nur Staaten mit einer hohen Produktivität profitieren vom Euro.
Rest in Peace !

Re: Re: Re: Das Unrecht!

Ach ja,Gratulation an die Polen,kluge Wirtschaftspraktik sich den Euro fern zu halten,wie man ernennen kann geht es auch ohne gut !

Gast: advo
28.05.2012 10:41
9 0

Gstell putzt

Dieses Staatswesen geriert sich seit Jahrzehnten als Steueroase für seine Bürger. Warum sollen andere Länder dafür ihre Geldbörse hinhalten. Es sind die richtigen Worte von Lagarde, jedoch ist bereits Hopfen und Malz verloren.
Die Suppe für das Versagen der Hochbürokratie in Brüssel dürfen die kleinen Steuerzahler in der EU auslöffeln!!

 
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