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Schuldenkrise: Spanien wird wohl EU-Hilfen brauchen

30.05.2012 | 18:06 |  von Nikolaus Jilch (Die Presse)

Spanien kann seine Banken nicht allein retten. Die EU-Kommission will, dass der ESM einspringt. Ein Rettungspaket für Spanien könnte 350 Mrd. Euro kosten. EZB lehnt Spaniens Plan ab.

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Wien/Madrid. Diplomatischer kann man es kaum formulieren: „Spanien steht weiterhin vor bedeutenden politischen Herausforderungen infolge des Platzens der Immobilien- und Kreditblase“, so die EU-Kommission in einem Bericht zur Finanzlage der europäischen Staaten. Währungskommissar Olli Rehn hat am Mittwoch auch vorgeschlagen, Spanien bis 2014 Zeit zu geben, um sein Defizit unter Kontrolle zu bekommen. Wie das funktionieren soll, ließ er offen. Dass die EU offenbar selbst nicht mehr daran glaubt, dass sich Spanien allein aus der Schuldenkrise ziehen kann, zeigt ein weiterer Vorschlag der EU-Kommission: Der „permanente Rettungsschirm“ ESM soll die Rekapitalisierung der europäischen Banken übernehmen. So will die Kommission der Währungsunion eine „Bankenunion“ beiseitestellen und die Renationalisierung des europäischen Bankensektors stoppen.

 

EZB lehnt Spaniens Plan ab

Diese findet nicht zuletzt deswegen statt, weil Staaten Pleitebanken retten und dann selbst in eine Zahlungskrise schlittern. Spanien ist dafür ein Paradebeispiel. Den eher exotischen Plan der Regierung in Madrid, den Bankensektor mithilfe neuer Staatsanleihen zu retten, die diese Banken dann bei der EZB als „Sicherheiten“ für frisches Geld hinterlegen sollen, wies die EZB am Mittwoch zurück. Es sei eine „echte Geldspritze“ für den spanischen Bankensektor notwendig, so die EZB. Übersetzung: Bilanztricks helfen jetzt nicht mehr. Die Bankia hat bereits 4,5 Mrd. Euro erhalten und benötigt noch mindestens 19 Mrd. Dazu kommen andere Problembanken, die laut spanischen Medien zusätzliche 30 Mrd. Euro brauchen könnten. Manche Experten beziffern den Kapitalbedarf der spanischen Banken sogar mit 100 bis 150 Mrd. Euro. Zum Vergleich: Der Bankenhilfsfonds der spanischen Regierung hat derzeit gerade mal 5,3 Mrd. Euro zur Verfügung.

Selbst die „Minimalvariante“ Bankia-Rettung würde sowohl das spanische Defizit als auch die Schuldenquote weiter explodieren lassen. In Madrid gilt aktuell trotzdem noch die Sprachregelung, wonach Spanien diese Krise allein bewältigen könne und man keine Hilfen aus dem EU-Rettungsschirm benötigen werde. Dies soll die Märkte beruhigen, was allerdings kaum gelingt. Die Kreditausfallversicherungen (CDS) auf spanische Staatsanleihen waren am Mittwoch so teuer wie noch nie. Auch der Euro wurde am Mittwoch weiter abverkauft: Die Gemeinschaftswährung fiel auf 1,2437 Dollar – den niedrigsten Stand seit Anfang Juli 2010. Anleger flüchteten in deutsche Anleihen – die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe rutschte auf ein neues Rekordtief von 1,305 Prozent. „Die Unterschiede bei den Anleiherenditen sind ziemlich krass. Das kann eine Währungsunion auf Dauer nicht aushalten“, sagte ein Händler.

 

Märkte zweifeln auch an Italien

Die europäische Schuldenkrise bekam auch Italien am Mittwoch zu spüren, als das ebenfalls hoch verschuldete Land für Anleihen deutlich höhere Renditen als zuletzt zahlen musste. Bei der Auktion fünfjähriger und zehnjähriger Bonds stiegen die Renditen auf den höchsten Stand seit Dezember beziehungsweise seit Jänner. Insgesamt nahm Italien 5,73 Mrd. Euro ein. Avisiert war eine Spanne zwischen 4,5 und 6,25 Mrd. Euro. Die Durchschnittsrendite für die fünfjährigen Anleihen lag bei 5,66 Prozent, bei der jüngsten Auktion Ende April mussten 4,86 Prozent gezahlt werden. Der Zins für zehnjährige Bonds stieg auf 6,03 Prozent, nach 5,84 Prozent Ende April.

Und es sind keineswegs nur die Probleme des Bankensektors, die Spanien zu einem Katalysator der Krise machen. Die Arbeitslosigkeit bleibt rekordverdächtig hoch und einige Regionen drohen unter den eigenen Schulden zu kollabieren – und könnten ebenfalls Geld aus Madrid benötigen. Kurz: Ohne EU-Hilfen dürfte Spanien auf einen Staatsbankrott zusteuern. „Die Situation sieht immer mehr wie eine Solvenzkrise aus – die Regierung ist nicht zahlungskräftig genug, um insolvente Banken zu retten“, schreibt die US-Bank JP Morgan in einem Kommentar. Nachdem die EZB weder direkt noch indirekt mit frischem Geld helfen will, müsse man sich überlegen, wie groß ein Hilfspaket für Spanien sein müsse, so JP Morgan: „Ein EU-Paket, das die Ausgaben der spanischen Regierung bis Ende 2014 abdeckt und 75 Mrd. Euro für Bankenrettungen bereitstellt, müsste rund 350 Mrd. Euro groß sein.“

Auf einen Blick

Die spanische Bankenkrise wird immer dramatischer. Die EZB lehnte den letzten Rettungsplan der Regierung in Madrid ab und während diese noch betont, keine EU-Hilfen zu benötigen, regt die EU-Kommission schon den Einsatz des ESM zur Bankenrettung an. Ein Paket für Spanien könnte bis zu 350 Mrd. Euro groß sein. Der Euro wurde am Mittwoch weiter abverkauft, die deutschen Bunds sind als sicherer Hafen so gefragt wie nie.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.05.2012)

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133 Kommentare
3 0

Re: andere Sichtweise...

Ihre Fragen haben schon was an sich! Wenn man die Vorgänge in der Welt so betrachtet, dann drängen sich solche Gedanken einfach auf!
Vielleicht eine kleine Erklärung dazu. Die Amerikaner haben, mit ein paar kleinen Ausnahmen, die weltweiten Medien unter ihrer Fuchtel. Hier in Europa ist es ihnen gelungen nur amerikafreundliche Regierungen zu installieren, da sie ansonsten von den Medien "fertig gemacht werden". Und solange die Wähler sich immer wieder hinters Licht führen lassen, dann wird sich auch nichts ändern. Ja, vielleicht dann, wenn eine überwiegende Mehrheit finanziell mit dem Rücken an der Wand steht. Nur dann wird es eben zu spät sein.

Sie sehen ja allein an der "roten" Bewertung Ihres Postings, wie die Leute ticken. Da muß schon jede Menge "Umerziehung" stattgefunden haben!

Antworten Antworten Gast: test
31.05.2012 11:46
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Re: Re: andere Sichtweise...

Da haben sie vollkommen recht. In den Medien steht vieles aber mit Sicherheit nicht die Wahrheit... Aber es hilft mir unsere Politiker besser zu verstehen. Sie sind garnicht so dumm wie mancher annimmt. Sie sind sehr intelligent nur leider ist es zu unserem Nachteil. Sie sind halt nur Marionetten in diesem globalen Spiel...

Der Zins für zehnjährige Bonds stieg auf 6,03 Prozent

Frage: Wann hat Italien zuletzt 10 Jahre in Folge 6% Wachstum nominell geschafft?

Griechenland ist schon kein Thema mehr, in Spanien werden jetzt schon 350Mrd. genannt (was erfahrungsgemäss nichtmal eine echte Aufwärmübung ist) und in Italien dreht sich die Schuldenspirale ebenfalls abwerwitzig und jenseits aller Leistungsfähigkeit.

Ein Projekt an dieser Stelle fortzusetzen ist jenseits von grober Fahrlässigkeit - es ist vorsätzliche Zerstörung.

0 0

Wann hat Italien zuletzt 10 Jahre in Folge 6% Wachstum nominell geschafft?

Na vielleicht vor 2000 Jahren, als da noch das römische Reich war!

Gast: snui
31.05.2012 09:50
3 0

aktien

ich will für jeden cent, der in spanische banken investiert wird, eine beteiligung an dieser bank in form von aktien. das wäre wohl das mindeste. aber ich gehe natürlich davon aus, dass unsere politiker das anders sehen und mein geld lieber verschenken...

3 0

Re: aktien

Na unsere Politiker denken sich doch. "Komisch ich komm mit meinem Gehalt blendend aus und es geht mir auch gut. Wieso meckern die Leute dauernd? Ist doch alles in Butter!"

Gast: HerrvonderInnerenStadt
31.05.2012 09:39
2 0

Spanien wird wohl EU-Hilfen brauchen

....und wann kommt Österreich an die Reihe?

0 0

Re: Spanien wird wohl EU-Hilfen brauchen

in Ö presst man noch den letzten Cent aus den Bürgern da man bereits weiss das dieses System bröselt, aber dennoch kramfhaft zusammengehalten wird, um allein schon die überbordende Bürokratie (Kleptomanie) aufrecht erhalten zu können.

Gast: E.T.
31.05.2012 09:39
5 0

Nachdenken über die Zukunft des Euro

Gestern Griechenland, heute Spanien, morgen Portugal, übermorgen Griechenland, Irland......
am Schluss dann Österreich, Niederlande, Deutschland.
Wie stellen sich die Granden der EU das vor - Bürgerkrieg oder totale Verarmung Europas.
Aus meiner Sicht sollten wir sowohl das Konzept EU und Euro überdenken.
Aus meiner Sicht, wäre eine Rückkehr zu nationalen Währungen oder einer Teilung der Währung in schwächere und härtere Währung sicherlich anzudenken und sollte kein Tabu sein.
Es ist durchaus möglich verschiedene Szenarien durchzurechnen und das sollten wir schleunigst angehen.
Die Unkenrufe, das ist teuer, ja....... das ist es sicherlich - fragt sich nur - was ist schlimmer Pest oder Cholera.


2 0

Passt nicht zusammen

Arme Länder ohne Ersparnisse und damit ohne Kapital für industrielle Investitionen neigen immer zur Geldentwertung. Reiche Länder wie unsereiner brauchen eine harte Währung, um die Ersparnisse zu schützen --> daher bitte einen Nord- und einen Südeuro!

Gast: Hans M..
31.05.2012 09:31
4 0

Ich hoffe die Jugend denkt friedlich um

Momentan legen wir einen Sprengsatz in Europa.
Viel länger werden sich das die Jungen und sogar Kinder die haben ja auch keine Zukunft in Europa nicht mehr länger gefallen lassen.
Lasst einfach alle Banken pleite gehen die pleite sind. Dann wäre GELD frei.

Blöde Frage,alle Banken gehen pleite,wer hat dann das ganze viele Geld das niemals existierte ?
Sollte ein Zeitreisender zurück kommen er würde nicht glauben wie dumm und gierig der Mensch ist.

Gast: Hans M..
31.05.2012 09:13
6 3

Hoffentlich kracht es bald

Jedenfalls so geht es nicht mehr weiter. Der Glückliche Mann der einen Kartoffelacker sein eigen nennt.
Trotzdem wir (die älteren) haben schon schlimmere Zeiten durchgemacht. Lasst einfach die Banken pleite gehen und aus. Man sagt eh, fällt eine fallen alle,also was soll es. Die neune Banken sprießen schneller aus dem Boden wie man denken kann.
Männer,Familienväter,Opas,Onkels,Tanten lasst euch von der Finanzmafia nicht irre machen. Schon alleine euren Kindern und Enkeln zuliebe oder sollen die ewig in Knechtschaft leben unter der Knute der Bankster?
Einfach NEIN sagen zu Faymann und Fekter wir wollen keine Bankenrettung mehr,kein Steuerabkommen mit der Schweiz und sogar schon kein ESM GIFT, so eine EU wollten wir nicht. Und aus.

Bürger Europas

ERHEBET EUCH

Antworten Gast: Mundl
31.05.2012 11:01
2 1

Re: Bürger Europas

Warum so theatralisch?

Bin heute eh schon früh genug aufgestanden.

:-)

Österreicher!

Euer Geld wird ins Ausland abgezapft!
Wie lange wollt ihr dem noch zusehen?
Keine Stimme für SP, VP und Grüne!

Mach endlich Schluss

Wenn jetzt der ESM auch noch dazu missbraucht wird Banken direkt europaweit zu retten dann gute Nacht.
1. Werden wir dann den ESM NIEMALS wieder loswerden.
2. Jubeln die Banken, denn ab dann können die endgültig und ohne Bedenken zocken was der Highspeed-Handel hergibt, denn der ESM wird dann alle und jeden Retten der Pleite ist.
3. die letzten zahlungsfähigen Regierungen werden dann mit dem ESM ungehemmt unbegrenzt ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Bekommen die dann Probleme dann kriegen die eben auch ein Sparpaket verordnet. Löhne, Renten solziales etc. werden dann noch weiter nach unten gedrückt ohne die Staaten letztendlich vor dem Untergang zu bewahren.
4. als folge von Punkt 4, werden nach und nach die Bürger der EU auf die Strasse und in den Aufstand getrieben.

Alles in allem, der Euro wird Europa auseinanderreissen und nicht wie uns vorgemacht wurde den Frieden sichern. da muss man ja schon fast froh sein wenn mal Alt ist, dann trifft einen der Niedergang nicht mehr so hart.

Europa hat in dieser Form für mich keine Zukunft, auch wenn das die hohen Herren (noch) anders sehen. Wenn ein Großteil der Bevölkerung verarmt ist wird es wohl zu Volksaufständen vielleicht auch zum Bürgerkrieg kommen. Die Politiker lassen den Bürgern wohl keine andere Wahl.

Re: Mach endlich Schluss

der ESM wird nicht mißbraucht, der wurde gerade für diese Szenario geschaffen

ansonst haben Sie vollkommen recht

Re: Re: Mach endlich Schluss

Gerade lese ich auf einer dt. Seite wie Frau Merkel den ESM sieht.

Frau Merkel behauptet derzeit der ESM hat mit Europa nichts zu tun und wäre ein Völkerrechtsvertrag der bewusst AUSSERHALB der EU konstruiert wurde.

Bekommt Sie Recht, dann kann Merkel in D alles was den ESM betrifft mit einfacher Mehrheit beschließen und hat damit alles in D ausgeschaltet was den ESM behindern könnte.

Selbst das vom Verfassungsgericht geforderte Referndum hat Sie damit geschickt umgangen.

Und genauso werden wir es in Österreich zu hören bekommen.

man sieht die Politiker tun alles um den BÜRGER draussen zu halten.

Antworten Gast: Hans M..
31.05.2012 08:50
3 0

Re: Mach endlich Schluss

Was denken Sie für was der ESM gedacht ist?
Dasselbe jetzt mit dieser Bankenunion klingt im Ersten Moment gut aber wenn man das Kleingedruckte liest (wer den Durchblick hat,außer die Bankster und ihre Lobbyisten die ihre Gesetze selber machen) dann schaut die Welt schon wieder anders aus.
Unsere Politiker egal welcher Farbe haben uns schon längst und verkauft an die Finanzmafia.
Der einzige der uns immer gewarnt hat und einen Teil vorhergesehen hat war Oskar Lafontaine von den Deutschen.
Man hat nur gespottet und verleumdet,bis jetzt.
Wenn wir unsere gekauften und vielleicht auch nur aus Dummheit bestehenden Politiker nicht in den Griff kriegen schaut es schlecht aus. Jedenfalls hat die Finanzmafia mit Faymann,Spindelegger und Fekter ein leichtes Spiel.
Warnungen (ein gutes Geschäft für Österreich,O-Ton Fekter) kamen von allen Seiten,ich kann nur hoffen das die alle noch zu Lebzeiten zur Rechenschaft gezogen werden.

1. Werden wir dann den ESM NIEMALS wieder loswerden

daher muss endlich unser Grinsekanzler sein Versprechen einlösen und das Volk befragen da es hier um eine Änderung der Verfassung geht!

Re: 1. Werden wir dann den ESM NIEMALS wieder loswerden

Das glauben Sie doch nicht ernst das es in irgendeinem Land der Euro-Zone eine VOLKSBEFRAGUNG oder VOLKSENTSCHEID in dieser Frage geben wird.

Dies wird mit juristischen Tricks etc. verhindert werden. Gucken Sie nach D zum Beispiel. deren Verfassungsgericht sagte eindeutig: BEVOR weitere Macht oder Haushaltsrechte an Brüssel abgegeben werden ist ein REFERENDUM unumgänglich.

Und was macht das Parlament von D es beschließt den ESM OHNE die Vorgabe des höchsten Gerichts zu erfüllen, obwohl der dt. Bundestag und alle anderen Regierungen mit dem ESM ihre Haushaltsrechts praktisch verlieren, da der ESM ja bekanntlich unbegrenzt auf die Steuereinnahmen durchgreifen kann.

In D wird der ESM von den Verantwortlich als "Nebenvertrag" ohne große Auswirkungen auf den Haushalt deklariert um eben nicht das Referendum durchführen zu müssen.

Und so wird es überall gehen, Referenden werden verhindert, nationalstaaten durch die Hintertüre praktisch abgeschafft und ein Europa geschaffen das letztendlich durch eine Finanz-Diktatur undemokratisch verwaltet und nicht mehr regiert wird.

Abwarten und Steuer zahlen!

Bald ist, allen Unkenrufen zum Trotz, der Spuk vorbei!

Gast: sid
31.05.2012 07:56
14 0

schön war die Zeit...

...als mit meinen Steuergeldern noch Straßen, Schulen und Krankenhäuser gebaut wurden.

Aber ich geh nat. auch gerne für Griechenlands, Spaniens, Italiens, und Portugals Banken bzw Manager arbeiten.

Und Österreich versucht mittels Korruption (und korruptionsausgleichender PR-Politik) den Staat sowet zu ruinieren, bis wir auch in den großen Pot greifen "dürfen".

Das wird sich aber nicht mehr ausgehen...

10 0

die südstaaten der eu können nicht umgehen mit einer starken wâhrung

sie sind es gewohnt geldzudrucken! diese lânder haben früher gehaltserhöhungen gegeben und gleichzeitig hat die zentralbank des landes geldgedruckt und auf den markt rausgeschmiessen. resultat hohe inflation!!! das war nur ein beispiel von vielen anderen. wer kann sich an die italienische lire mit milionen banknoten errinnern.

Re: die südstaaten der eu können nicht umgehen mit einer starken wâhrung

i fang jetzt a zum drucken an!

Gast: neweurope
30.05.2012 23:02
9 0

wärs nicht so tragisch-könnte man nur mehr lachen! für die irren casinobanken u finanzmärkte habens net millionen sondern schon billionen; aber bei der bildung, soziales, pensionen und familien müssen wir massiv einsparen-da haben wir nichts mehr,sagen viele politiker! ein abgekartetes spiel auf kosten des volkes!


Re: wärs nicht so tragisch-könnte man nur mehr lachen! für die irren casinobanken u finanzmärkte habens net millionen sondern schon billionen; aber bei der bildung, soziales, pensionen und familien müssen wir massiv einsparen-da haben wir nichts mehr,sagen viele politiker! ein abgekartetes spiel auf kosten des volkes!

Wer hat das Geld genommen? Die Politik kaufte sich jahrelang die Wähler ohne auch nur einen Cent zu haben und das Geld von der über über über nächsten Generation wurde ausgegeben. Zeig mir ein Land welches ind der Boomphase einen Überschuß erwirtschaftet hat.

na sowas aber auch, wer haette das gedacht!

ei der daus, mich duenkt oh graus - das war aber jetzt wirklich nicht vorhersehbar und kam voellig unerwartet. mit sowas konnte schliesslich niemand rechnen, nichtmal die experten. L O L

by the way:
gold & silber im keller, ein auge auf den voest aktienkurs - sobald der wieder einstellig ist und bei gold & silber eine 0 hinten dranhaengt beim preis, wird wieder getauscht gegen aktien.
weil es so lustig ist :-)

in der zwischenzeit zahlt deutschland genau 0 % zinsen fuer 2 jaehrige staatsanleihne, 10 jaehrige dollar-bonds 1.6% - die flucht der hedge fonds, die hunderte milliarden bewegen, ist nicht mehr uebesehbar

wenn man big-money anfaengt die reissleine zu ziehen (so wie derzeit), dann ist der ofen aus

uebrigens - 300 mrd fuer spanien wird nicht reichen.
am anfang sprach man auch von 30 mrd fuer griechenland.

vl heissts im juni schon 500 mrd fuer spanien, oder 800 mrd.

das kartenhaus bricht soeben zusammen.
derzeit erleben wir noch die letzten momente, wo gold & silber frei verfuegbar sind und auch noch leistbar! das fiat-funny-money system wird zusammenbrechen wie nur was.

es sollte jeder desweiteren einen lebensmittelvorrat fuer ein paar monate zuhause haben - nur fuer den notfall ...

0 0

Re: es sollte jeder desweiteren einen lebensmittelvorrat fuer ein paar monate zuhause haben - nur fuer den notfall ...

hab isch seit es diese Uniona gibt, längst angelegt; dazu kein Bankkonto, keine Versicherungen, ect mehr !

Einige Monate gehen sich so sehr gut aus ;-)

Re: Re: es sollte jeder desweiteren einen lebensmittelvorrat fuer ein paar monate zuhause haben - nur fuer den notfall ...

der richtige wohlstandszuwachs wird dann kommen, wenn man im laufe des prozesses die ueberbewerteten edelmetalle (die derzeit unterbewertet sind) gegen eine andere unterbewertete asset-klasse (die derzeit ueberbewertet ist, sowie aktien und immobilien) eintauscht


Re: na sowas aber auch, wer haette das gedacht!

habe mit sehr gutem Freund, Landwirt im Nebenerwerb, schon längst Deal gemacht:
ich bewach Haus, Hof und Felder (mit einigen Anderen) und werd dafür gefüttert....

das war ja klar

dass der ESM die Leichen im Keller der Banken bezahlt, nix Hilfe für Staaten, es geht nur um die Banken. Lasst die maroden Banken endlich pleite gehen!!

Gast: stierarenaole
30.05.2012 22:30
1 0

GR war nur ein klaks und der anfang des eu-euro niederganges; SP, Portugal und IT sowie FR stehen auch schon in der warteschlange; die hackler un steuerzahler in österreich und deutschland werdens schon wieder richten. auch wenn sie selber dabei alles verlieren. faymann von der SPÖ richtets schon-aber für wem?


Gast: Schlaubi
30.05.2012 22:03
10 0

Stop dem organisierten Diebstahl zugunsten der Finanzmafia!

Das Geld welches dorthin geschickt werden soll hilft dem Land eh nicht - nur solchen die ohnehin zuviel haben.

Gast: Teddy
30.05.2012 21:26
12 0

...

... also für AT ist es definitiv ein gutes Geschäft (jedenfalls laut Madam Fekter).

*sarkasm out*

jetzt wird's interessant

und richtig spannend wird's erst wenn Italien und Portugal dran sind.

Re: jetzt wird's interessant

Portugal? ist eh schon drin im ESFS, oder so, mir kommen die Buchstaben schon durcheinander!

18 0

jo

Feixemann und SchwindelDecker werden schon zahlen - aus der Eigenen ? Tasche ..

Gast: pamsaki
30.05.2012 20:52
10 0

lasst die banken doch krachen gehen !

ich wüsst etliche die das geld auch brauchen könnten, und zwar dringender.

Gast: b754
30.05.2012 20:50
10 0

eu hilfe diese lügner

das ist das geld von uns steuerzahlern

super

da könnten ja einige banken die spieler, die sie für einige spanische vereine gekauft haben, als pfand abtreten! wär doch lässig ronaldo beim wac oder admira!!!

Antworten Gast: eurostar
30.05.2012 22:15
2 0

Re: super

ronaldo ist tot und europa wird auch bald tot sein. zu tode gerettet.

Gast: Onkel Hans
30.05.2012 20:38
19 0

LOL


Das ändert natürlich nichts daran, dass sich Spanien seinen Anteil zur "Griechenland-Rettung" beitragen wird.

Ungekehrt wird sich vermutlich ja auch Griechenland an der "Spanien-Rettung" beteiligen.

Für uns ist das in jedem Fall ein GUTES GESCHÄFT.

das nächste Opfer!

der Sozialdemokratisierung der Gesellschaft mit Staatsverschuldung, staatlichen Reglementierungen und ausuferndem Sozialstaat!

Antworten Gast: recherchiertdochmal
30.05.2012 21:18
1 1

Re: das nächste Opfer!

sagen sie, LESEN sie auch jemals einen der artikel, zu dem sie ihre ergüsse absondern?

was da in europa derzeit abgeht und was das bankenkartell damit zu schaffen hat ist für sie anscheinend ein spanisches dorf ...

es gibt hervorragende artikel zum thema (links sind hier allerdings nicht erwünscht), die unter anderem die frage abarbeiten, wie es um österreichs budget stehen würde, wenn man das schuldzinssystem abschaffen und sämtliche abgaben an brüssel und artverwandte, sowie auswüchse des co2-hochamtlichen NICHT bezahlen würde ... googlen sie und erleben sie ein großes "ahhhhh ..."

vorweg: am sozialstaat liegts anscheinend nicht!

Gast: verlegung
30.05.2012 20:10
19 1

Das Volk wird enteignet, das Geld geht an die Hochfinanz.

Was das für die innere Sicherheit bedeutet, sollte jeder wissen.

Ich fordere daher den Austritt aus der EUdSSR, die Einführung einer Staatswährung, die Wiedererrichtung der Staatsgrenzen und die Erweiterung des Verbotsgesetzes auf die "One World"-Bewegung.

Antworten Gast: Gehbitte
31.05.2012 00:54
1 7

Re: Das Volk wird enteignet, das Geld geht an die Hochfinanz.

Na genau, alles wird gut wenn man sich die Decke über den Kopf zieht und man sich hinter dem Eisernen Vorhang versteckt.

Re: Das Volk wird enteignet, das Geld geht an die Hochfinanz.

.....und Einreiseverbot für die Krise.

wird nicht reichen

auch wenn man die situation in griechenland nicht 1 zu 1 auf spanien umlegen kann, werden 350 mrd wohl kaum das ende der fahnenstange sein. denn ein simpler größenvergleich zwischen beiden genannten ländern zeigt wohl deutlich, dass spanien ein anderes kaliber ist und die 350 mrd wurden ja schon fast verwendet um griechenland zu 'retten'. man kann gespannt sein was da noch kommt, viel gutes wird nicht darunter sein.

0 0

Re: wird nicht reichen

Na ja, wenn man den Multiplikator vergleicht, was man vorgab wie viel man braucht und wie viel man dann letztendlich ausgegeben hat, dann wird Spanien so an die 3 1/2 Billionen brauchen.

Da werden allerdings dann auch keine Bilanztricks mehr helfen. Was dann kommt weiß offensichtlich keiner. Vorsorge für unser Land ist bei unseren Politikern offensichtlich ein Fremdwort!

Gast: fj14
30.05.2012 19:58
15 0

schön langsam müssen wir die Wälder abholzen

damit wir genug Papier für die benötigten Geldmengen haben.

könnte es sein, das ein kleiner Fehler im Geldsysthem ist.
http://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ


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