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Merkel will Macht an Brüssel abgeben

07.06.2012 | 18:21 |   (Die Presse)

Die deutsche Kanzlerin plädiert für eine politische Union und eine gemeinsame Haushaltspolitik. Die Deutschen sind misstrauisch: Mehr als die Hälfte will inzwischen die D-Mark zurück.

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Wien/Berlin/Jil. So deutlich hat sich Angela Merkel, deutsche Kanzlerin und mächtigste Frau in Europa, noch nie zu ihrer Zukunftsvision für die EU geäußert: „Wir brauchen nicht nur eine Währungsunion, sondern wir brauchen auch eine sogenannte Fiskalunion, also mehr gemeinsame Haushaltspolitik“, so Merkel am Donnerstag in der ARD.

Die Kanzlerin machte bei dieser Gelegenheit auch kein Hehl daraus, was mehr gemeinsame Haushaltspolitik in Europa für die nationalen Parlamente bedeuten würde: „Wir brauchen vor allen Dingen auch eine politische Union, das heißt, wir müssen Schritt für Schritt im weiteren Verlauf doch auch Kompetenzen an Europa abgeben, Europa auch Kontrollmöglichkeiten einräumen.“

Druck aus London

Beim EU-Krisengipfel Ende Juni soll es bereits einen Arbeitsplan für diese politische Union geben. Ziel des Gipfels sei ein klares Bekenntnis für „mehr Europa“ und die Etablierung eines Zeitplans für weitere Reformschritte, so Merkel. Gleichzeitig warnte Merkel aber vor zu hohen Erwartungen an den Gipfel: Sie glaube nicht, dass es ein Ratstreffen geben werde, „auf dem der große Wurf entstehen wird“. Der Rat findet am 28. und 29. Juni in Brüssel statt.

Die Aussagen der deutschen Kanzlerin kommen nur einen Tag nachdem US-Präsident Barack Obama und der britische Premierminister David Cameron einen „Sofortplan“ für die angeschlagene Eurozone verlangt haben. Cameron war zudem am Donnerstag in Berlin, wo er seine Forderung wiederholte. Dass eine weitere Vertiefung der Währungsunion ein „Europa der zwei Geschwindigkeiten“ bringen würde, scheint Merkel nicht zu stören: „Wir haben durch den Euro quasi ein Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten“, sagte sie am Donnerstag. „Das wird sich verstärken, denn wer in einer Währungsunion zusammen ist, wird enger zusammenrücken müssen.“ Man müsse offen sein und allen Mitgliedstaaten die Möglichkeit geben, an Integrationsschritten teilzunehmen, so Merkel: „Aber wir dürfen nicht deshalb stehen bleiben, weil der eine oder andere noch nicht mitgehen will.“

Außerdem sei es beim Fiskalpakt sogar gelungen, dass sich 25 der 27 EU-Mitglieder auf eine straffere Budgetdisziplin geeinigt haben – nur Großbritannien und Tschechien haben dem Fiskalpakt nicht zugestimmt. Nach zwei Jahren Schuldenkrise und einer ganzen Reihe von Ad-hoc-Lösungsversuchen scheint sich sowohl in Berlin als auch in Brüssel die Erkenntnis durchzusetzen, dass ein großer Plan für Europa hermuss – oder zumindest ein Fünfjahresplan für den Euro. Auf ihrem informellen Treffen am 23. Mai haben die Staats- und Regierungschefs dem EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy, Kommissionschef José Manuel Barroso, dem Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker und dem Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, einen Auftrag erteilt: Die vier sollten einen Masterplan für die EU entwerfen. Van Rompuy will beim Gipfel Ende Juni Eckpunkte dieses Plans präsentieren. Er soll Vorschläge zu Strukturreformen und der Schaffung einer dreifachen Union beinhalten: Fiskalunion, Bankenunion und politische Union. Die EU-Kommission ließ allerdings dementieren: „Es gibt keinen Geheimplan für die Umstrukturierung der Union, die Rettung des Euro oder für andere Dinge“, sagte eine Barroso-Sprecherin.

Widerstand in Deutschland

Während Merkel weiterhin „mehr Europa“ fordert, kippt die Stimmung in ihrem Volk. So sorgt sich laut einer aktuellen ARD-Umfrage inzwischen mehr als die Hälfte der Deutschen um ihre Ersparnisse. Mehr als drei Viertel glauben, dass die schlimmste Phase der Eurokrise noch bevorstehe. Das Vertrauen in den Euro sinkt rapide: Mehr als die Hälfte der Deutschen (55 Prozent) wünscht sich die D-Mark zurück. Ganze 83 Prozent verlangen einen Euroausstieg Griechenlands, sollte das Land den Sparforderungen nicht nachkommen. Allerdings: 70 Prozent gehen davon aus, dass der Euro auch „in einigen Jahren“ existieren wird.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.06.2012)

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267 Kommentare
 
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Dem Inseratenkanzler kann es nur Recht sein,

wird er dadurch doch unnötige Komplexität los, der Steuerzahler darf es bezahlen!


Gast: Novaris
09.06.2012 10:15
2 0

EURO-Krise und die Vereinigten Staaten von Europa

EURO-Krise und die Vereinigten Staaten von Europa
Der Ausspruch der deutschen Kanzlerin, Frau Merkel, ist - etwas abgewandelt - zutreffend :
"Scheitert der EURO, dann scheitern die Vereinigten Staaten von Europa".
Es war der Politik bei der Einführung des EURO bekannt, das die Voraussetzungen für eine fehlerfreie Durchführung des EURO-Projektes
(Gemeinsame Finanz- und Wirtschaftspolitik + Länderfinanzausgleich) nur in einer Krise - der EURO-Krise - geschaffen werden können und dabei - ganz nebenher - die Vereinigten Staaten von Europa enstehen werden.
Natürlich ist die Mehrheit der Bevölkerung Europas nicht bereit, Souveränitätsrechte, insbesondere betr. des Staatshaushaltes, an eine zentrale Institution abzugeben, aber die Politik schafft nun unumkehrbare Fakten, mit denen sich die Völker abzufinden haben.
Reine Demokratie war gestern, wenn es nicht schon immer eine Diktatur der Eliten von HINTEN war !!
Das ist, was ist.

Re: EURO-Krise und die Vereinigten Staaten von Europa

Stimmt, nur Merkels ominöser Satz lautete wortwörtlich: "Scheitert der Euro, dann scheitert Europa". Also nicht die "Vereinigten Staaten von Europa", denn die gibt es bis heute nicht und die wird es kaum geben, da dafür in allen EU-Staaten verbindlich Volksabstimmungen stattfinden müssten. Wie diese allerdings ausgehen würden, darüber streiten schon heute die Wissenschaftler. Schon die jetzt existierende Transferunion stößt bei vielen Experten sauer auf. Die "Vereinigten Staaten von Europa" werden von einigen quasi nach dem Muster der USA gefordert, doch dass es da gravierende Unterschiede gibt, das wollen diese nicht wahrhaben.

Antworten Antworten Gast: Messalina-X
09.06.2012 13:06
0 0

Re: Re: EURO-Krise und die Vereinigten Staaten von Europa

und die Merkel ist eine gelernte Kommunistin...., mehr gibt es da ohnehin nicht zu sagen
Europa wird nicht scheitern, sondern die EU

Der Weg in die Knechtschaft kann beginnen

Es gibt keine demokratischen Mechanismen auf EU-Ebene, die auch nur der Rede wert sind (zumindest werden die vorhandenen Mechanismen nicht als solche wahrgenommen).

Allein die Machtballung, die notwendig sein wird, um den EU-Bundesstaat zusammenzuhalten, wird zu einer Zunahme der Ungleichheit und dadurch zu einer politischen und vor allem einer wirtschaftlichen Lähmung führen, die für 80% der Bevölkerung schlimmer sein wird als alles bisher erlebte.

Bemerkenswert, wie auch die Eurokraten nicht vor Flüster-Propaganda zurückschrecken - alle die gegen die Zentralisierung sind, sind jetzt "amerikanische Agenten".

Das beste wäre, den Peripherie-Ländern zu helfen und dann wieder den ECU mit einer gewissen Abwertungsbandbreite einzuführen. Die EU soll sich mit ihren bisherigen Kompetenzen begnügen.

Gast: Zentralismus+Planwirtschaft demotivieren+ruinieren
08.06.2012 22:21
2 0

Irrtum! Nationalstaaten statt Fiskalunion !!

Sobald es ums Geld geht, wird in Brüssel gefeilscht & getrickst wie am Basar, und jeder entdeckt egoistisch seine nationalen Partikularinteressen, die er mit Zähnen & Klauen unbedingt durchzusetzen trachtet:

Damit bahnt sich die Wiederauferstehung der Nationalstaaten an!

Und die EU ist Schnee von gestern.

Solidarität wird immer nur von der Meute der Pleitiers & Habenichtse von DL und dem masochistisch zahlfreudigen Ö gefordert, dessen Politiker sich nur allzu gerne mit "reich" prahlen, da sie mangels entsprechender Englischkenntnisse bloß mit lockerer Scheckbuchdiplomatie beeindrucken können. Der Steuerzahler hat dann das Bummerl von den Dummerln wie einen Mühlstein umgehängt, was die einheimischen gekauften Medien dann noch den Düpierten marktschreierisch als großartigen Erfolg verkaufen.

Und wieder bewahrheitet sich:
Die Verursacher dieser Finanzkatastrophe werden dann die Profiteure sein, während die Unschuldigen die Schuld der Verantwortlichen werden abarbeitend bezahlen müssen.

Verwunderlich ist nur, daß das Volk weiterhin so ruhig bleibt, und sich alles widerstandslos gefallen läßt. Kein Protest. Nichts.

Wegen der gigantischen Beträge wird im Nu auch DL pleite sein und als Zahlmeister der EU (das war der eigentliche Sinn des Euros) ausfallen.

Dann wird es für Jahrzehnte der Rezession zapperduster im einst wohlhabenden Europa. Alles nur wegen ein paar tricksenden Prassern, ignoranten Nichtskönnern an der Spitze und einer viel zu lange duldsamen Bevölkerung.


Gast: Hardliner 1
08.06.2012 20:37
7 1

Nicht demokratisch legitimiert

Merkel weiß genau, dass die Aufgabe von deutschen Souveränitätsrechten laut Grundgesetz nicht gestattet ist. Überdies sind Herrschaften wie Barroso oder van Rompuy mitnichten demokratisch legitimiert. Man sollte mit der Demokratie kein Schindluder treiben. Schlimm genug, dass die Euro-Einführung und die ganzen Euro- und Staatsrettungsaktionen am Volk vorbei durchgesetzt werden.
Mehr EU, das wollen nur die Politiker, die Mehrheit der Bürger ist dagegen. Und das ist auch gut so.

Antworten Gast: Wir
08.06.2012 23:50
0 0

Re: Nicht demokratisch legitimiert

Denkts du. Aber du denkts falsch. Absolut. Macht uns aber nichts :-))

Gast: E.T.
08.06.2012 20:20
8 0

Geben wir unser Geld in einen Topf

Eine super Idee. In zehn Jahren ist Europa am Bettelstab.

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Re: Geben wir unser Geld in einen Topf

Sie sind aber ein Optimist!

Antworten Gast: Enttäuschtenbeobacher
08.06.2012 23:51
0 0

Re: Geben wir unser Geld in einen Topf

Wie kommst du darauf, dass Europa dort landen sollte, wo du jetzt bist, du Wunschträumer.

Gast: Staatskanzler
08.06.2012 20:09
9 1

Tja. Dumm und Dümmer

Ich sehe die FPÖ schon bei nahe 40%. Und es geschieht diesen Laffen von "Volksvertretern" recht. Faymann und Spindelegger - was haben sie zu diesen Plänen zu sagen? Totale Zustimmung natürlich: Kritiklos wie immer, fahl wie immer, schlaff wie immer, dumm wie immer. Nur weiter so. Das Volk wird euch die Rechnung präsentieren. Und es wird eine schöne Rechnung sein,

Antworten Gast: gladiator18
09.06.2012 11:29
0 0

Re: Tja. Dumm und Dümmer

40%? - Ich sag 50, bei all den Sachen, die noch auf uns zu kommen werden....

Gast: Null Macht an das bald implodierende Brüssel !!!
08.06.2012 20:03
6 1

Merkel ist leider eine zu folgsame Befehlsempfängerin der USA

Sie ist anlehnungsbedürftig da unsicher weil sie im Finanzbereich nur wenig kompetent ist und daher durch Einflüsterer leicht manipuliert werden kann, was Obama (dessen Wahlkampf eine strategische Allianz von ca. 70 Wallstreet-Milliardären finanzierte) jetzt weidlich ausnützt. Dabei spielt mit, daß Deutschland 67 Jahre (!) nach Ende des 2. Weltkrieges noch immer keinen (!) Friedensvertrag mit den damaligen Alliierten hat und daher, um das zu erfolgreiche Deutschland niederzuhalten, bei geopolitischen und finanzstrategischen Entscheidungen den Anweisungen Washingtons gehorchen muß, wodurch die USA auf fatale Weise indirekt und subtil in die EU hineinregieren können.

Dazu kommt das vorzugsschülerinnenhafte devote Vorgabenübererfüllen der braven Vaters-Liebling-Tochter Angela, die dafür gelobt werden will, sodaß sie den USA auch für uns auf fatale Weise aus der Hand frißt. Dieses den Vorgaben eines mächtigeren Mannes blind folgende und nichthinterfragende, nur zu oft unklug loyale Verhalten war ihr Karriereturbo schon unter Kohl, hat aber jetzt für Europa überaus gefährliche Konsequenzen, da es den unnötigen Bankrott Europas herbeiführen wird.

Jeder erkennt jetzt deutlich, wie desaströs es ist, geld-/finanz-/wirtschaftspolitisch Inkompetente noch dazu in Krisenzeiten an die Schalthebeln der Macht zu lassen. Wir erleben gerade das komplette Versagen der sog. politischen Elite Europas.

Der einzige Fuchs im EU-Hühnerstall ist der US-gefällige Heuchler Juncker.

Antworten Gast: anderswo
08.06.2012 21:26
1 0

Re: Merkel ist leider eine zu folgsame Befehlsempfängerin der USA

Merkel anlehnungsbedürftig? (Merz, Köhler, Wullf, Röttgen, Guttenberg...)

Merkel wollte das nicht, wurde aber unter Druck gesetzt. Zu GR/ESM

Zitat
Die deutsche Bundesregierung unter Angela Merkel schlug als Lösungen zunächst den Ausschluss von überschuldeten Staaten aus der Europäischen Währungsunion[19] sowie die Einrichtung einer Staateninsolvenzordnung vor, also ein geregeltes Verfahren, durch das ein überschuldeter Staat einen Teil seiner Schulden nicht zurückbezahlen müsste.[17] Beide Vorschläge wurden jedoch von anderen Mitgliedstaaten abgelehnt. Nachdem der amerikanische Finanzminister Timothy Geithner seine G7-Kollegen am 7. Mai 2010 zu einer raschen Lösung gedrängt hatte, willigte schließlich auch Deutschland auf dem Gipfel am 9./10. Mai 2010 ein, einen „Stabilisierungsmechanismus“ einzurichten. Dieser entstand an einem Wochenende vor allem auf französische Initiative und unter massivem Zeitdruck, da die Beteiligten ihn vor dem Öffnen der Börse Tokio am 10. Mai 2010 um 2 Uhr europäischer Zeit beschlossen haben wollten. In Deutschland war am 9. Mai 2010 um 18 Uhr die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen zu Ende gegangen.[20] Der Stabilisierungsmechanismus stützte sich dabei auf Art. 122 AEU-Vertrag,[21][22] demzufolge der Rat einem Mitgliedstaat, der „aufgrund von Naturkatastrophen oder außergewöhnlichen Ereignissen, die sich seiner Kontrolle entziehen, von Schwierigkeiten betroffen oder von gravierenden Schwierigkeiten ernstlich bedroht“ ist.

3 0

Wo bleibt Volkes Wille

Die Frage, wie kriegen wir Merkel für immer weg.
Die einzige möglichkeit ihr grausames Spiel mit Europa und Ausverkauf der einzelnen Länder zu unterbinden, wäre ein Aufstand. Aber wenn ich den Deutschen Michel höre kann man nur Zweifeln das die ihren Hintern hochkriegen, wo die Syrer mehr Mut haben, und auf Teufel komm raus auf ihre Probleme aufmerksam zu machen.
Für mich Persönlich ist eines klar, ich werde als einer der möglichkeit nutzen und eine Partei wählen wo in der Politischen Liga die Panik ausbricht.

Frauen haben in der Spitze nichts verloren!

Frau Merkl zeigt es wieder was passiert, wenn Frauen arbeiten gehen. Bei ihr ist nicht nur das Geld, sondern gleich das Ganze Land weg!

0 0

Re: Frauen haben in der Spitze nichts verloren!

Warten Die es ab, wenn Sie im Spital liegen und jede Krankenschwester einen Bogen um Sie macht, denn Frauen ...


Antworten Gast: anderswo
08.06.2012 21:36
1 0

Re: Frauen haben in der Spitze nichts verloren!


Und eine Frau wie Merkel kann Lichtgestalten wie Faymann und Spindelegger ja sicher nicht mal das Wasser reichen, nicht wahr....

Grüße aus Hinterholz 8


Gast: iona
08.06.2012 16:45
9 0

ich will keine EU- und eurodiktatur.

ich will auch kein vaterland.

ich will MEIN land, als freies land in einem freien europa, einen souveränen und neutralen demokratischen staat.

Antworten Gast: Messalina-X
09.06.2012 13:40
0 0

Re: ich will keine EU- und eurodiktatur.

das will ich auch

Gast: biersauer
08.06.2012 16:43
4 0

Der Wert des Euro ist seit Hollandes Wahl um 8% gefallen.

Wie das nun. weiter geht, kann die Merkelnur noch schlimmer machen, indem einige Banken crashen und dass der Euro noch weiter fällt.
Hier wird in großem Stil Volksvermögen vernichtet.
Folge davon: eine Inflation in gleichem Hergang.

Die Zauberin holt aus der Hut zwar staendig neue Hasen aber

die Vorstellung wird irgendwann vorbei sein! Ende, Fin, Finito, The End und und...

...

na klar, dann hätte sie auch meisten zu sagen...

Gast: Katzenaffe
08.06.2012 15:17
11 1

"Macht abgeben"?????


Also wie war das? Das rechte Lager um Le Pen, Geert Wilders, Nigel Farage und H.C. Strache sprachen sich seit jeher für das Europa der Vaterländer aus – dezentral und unabhängig von Brüssel. Nur die ehrenwerten Politiker (so wie Merkel, Sarkozy und der Rest der Bande) plädierten für ein homogenes, totales Europa. Nun will Angela Merkel „Macht an Brüssel abtreten“. Wollte sie das vorher nicht? (Grundlage der stalinistische Vision der Vereinigte Staaten von Europa). War sie bisher eine Schläferin der rechten Ideologie Le Pens und Straches, die erst jetzt unter finanziellem Druck die Seiten zum sozialistischen Vereinten Europa wechselt?

Re: "Macht abgeben"?????

Nicht nur diese Dame und diese Herren sprechen sich für ein Europa der Vaterländer aus. Zu allem Unglück kommt noch dazu, dass die Grünen und alle Linken von diesem nichts wissen wollen. Sie plädieren nach wie vor für eine EU in Form einer "Sozialistischen Internationale". Was allerdings dahinter steckt, das wissen sie nicht oder wollen es nicht wahrhaben. Auskunft darüber gibt es allerdings hier, wir werden verraten und verkauft:http://www.bueso.de/node/5727

 
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