19.06.2013 06:22 Merkliste 0

Großes Gedränge unter den Rettungsschirmen

08.06.2012 | 21:25 |  NIKOLAUS JILCH (Die Presse)

Spanien könnte schon heute um EU-Hilfen bitten. Zunächst sollen nur die spanischen Banken gerettet werden. Ein echtes Hilfspaket für den Staat wäre das größte bisher.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Mehr zum Thema:

Wien. Dem ersten deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck wird folgender Satz zugeschrieben: „Glaube nie, was die Politik sagt, solange es nicht offiziell dementiert wurde.“ Kaum jemals wurde die Weitsicht in diesem Zitat so eindrücklich unter Beweis gestellt wie in den vergangenen zwei Jahren in Europa: den Jahren der Schuldenkrise. Griechenland, Irland, Portugal: In allen Ländern wurde die Notwendigkeit europäischer Hilfszahlungen (sprich: Rettungsschirm) bis zur allerletzten Sekunde dementiert. „Wir schaffen das alleine“, hieß es. Bis sie es alleine nicht mehr schafften.

In Spanien wiederholt sich dieses Schauspiel gerade. Als am Freitag das Gerücht auftauchte, Spanien würde schon am Samstag „unter den Rettungsschirm schlüpfen“, folgten die Dementis aus Madrid und Brüssel auf dem Fuß. Es wäre ein Wunder, würde das Bismarcksche Gesetz nicht wieder zuschlagen: Spanien kann es allein gar nicht schaffen.

Viel entscheidender ist eine andere Frage: Kann Europa es schaffen, Spanien zu retten? Und was, wenn Italien als nächster Dominostein fällt? Zumindest der iberische GAU ist noch nicht eingetreten: So wie es aussieht, wird Spanien nur die Schmalspur-Variante des EFSF in Anspruch nehmen und rund 100 Mrd. für seine Banken abrufen. Die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität EFSF ist der Vorläufer des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) – gemeinsam bilden sie den „Rettungsschirm“, auch wenn der ESM wohl erst im Juli an den Start geht und erst 2014 über seine volle „Schlagkraft“ verfügen wird.

 

Noch nicht „Alarmstufe Rot“

Raiffeisen Research geht in einer aktuellen Analyse sogar davon aus, dass dieser „kleine“ Rettungsschirm „bereits auf Spanien zugeschnitten“ wurde. Diese Lösung würde aber jedem Europäer unmissverständlich klarmachen, dass seine Steuergelder in Spanien ausschließlich zur Rettung der Banken verbraucht würden. In der „kleinen“ Rettungsschirm–Variante sind auch keine Auflagen für staatliche Reformen vorgesehen. Das Bankensystem müsste Spanien zwar reformieren, aber solange das Land zumindest seine Staatsanleihen noch am Markt los wird, ist noch nicht „Alarmstufe Rot“ erreicht. Sollte Spanien allerdings von den Bondmärkten ausgeschlossen werden, wie es vergangene Woche kurz der Fall war, wird es eng unter den Rettungsschirmen.

Die Expertinnen von Raiffeisen haben das EFSF-ESM-Konstrukt durchleuchtet: „Spaniens Anleihenabreifungen bis 2014, der Kapitalbedarf der Banken sowie ein neues Hilfspaket für Portugal würden die zum Ende des dritten Quartals verfügbaren Mittel vollständig aufbrauchen. Somit könnte, bei einem Übergreifen der Schuldenkrise auf Italien, dessen Anleihenmarkt nicht gestützt werden.“ Den Presseaussendungen über angeblich verfügbare Mittel in den Rettungsschirmen sei jedenfalls nicht zu glauben. Die Analysten gehen davon aus, dass „der EU zu keinem Zeitpunkt die von ihr kommunizierten Mittel in vollem Ausmaß zur Verfügung stehen werden“.

So setzen die Rettungsschirme sich bisher zusammen:
500 Mrd. Euro sind das ESM-Zielvolumen. Dieses wird aber erst im ersten Halbjahr 2014 zur Verfügung stehen. Erst dann sind 80 Mrd. Euro Kapital (oder 15 Prozent des Ausleihevolumens) in den Fonds eingezahlt. Theoretisch könnte Europa bis dahin auf die noch nicht zugeteilten EFSF-Mittel bauen. Konkret auf 217 Mrd. von insgesamt 440 Mrd. Euro.
223 Mrd. Euro sind bereits den bestehenden Rettungsprogrammen für Portugal, Irland und Griechenland zugeteilt.
53 Mrd. Euro haben die einzelnen Eurostaaten als bilaterale Kredite für Griechenland gewährt.
48,5 Mrd. Euro an Mitteln aus dem EU-Budget wurden Griechenland, Portugal und Irland gegeben.

 

Rettungsschirme verdoppeln?

Ob der Internationale Währungsfonds IWF sich (wie zuvor) auch an einem möglichen Spanien-Paket beteiligen würde, ist unklar. Auch der IWF wird über Steuergelder finanziert. Nicht in obigen Zahlen enthalten sind die zusätzlichen Haftungsrisiken für solvente Eurostaaten, die sich beispielsweise aus den Salden des Zentralbanken-Zahlungssystems „Target 2“ ergeben. Alleine Deutschland hat seit Ausbruch der Krise Target-Forderungen gegenüber den Problemländern von fast 700 Mrd. Euro aufgebaut.

Fazit: Sollte Spanien auf die harmloseste aller Weisen kollabieren und mit einem Paket von bis zu 300 Mrd. Euro auskommen, so wäre dies zwar das größte Hilfspaket der Geschichte, aber gerade noch leistbar für Europa. Wenn der Kapitalbedarf aber steigt – wie von einigen Großbanken angenommen – oder gar Italien vom Bondmarkt ausgeschlossen wird, dann reißen die Rettungsschirme. Oder sie müssen – mal wieder – verdoppelt werden.

Auf einen Blick

Rettungsrechenspiele: Sollte Spanien nur seine Banken retten müssen, könnte es mit 100 Mrd. auskommen. Wenn aber ein echtes Hilfspaket hermuss, steigt die Summe auf mindestens 300 Mrd. Manche Banken rechnen sogar mit 450 Mrd. Und wenn Italien dann auch noch kippt, sind die Rettungsschirme endgültig überlastet. Italien würde rund 400 Mrd. Euro benötigen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.06.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr zum Thema:

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

45 Kommentare
 
12
Gast: gast45
10.06.2012 00:05
2 0

800 mrd euro ...

3% davon das entspricht in etwa dem anteil österreichs sind 24 Mrd euro ... bei 8 Millionen einwohner sind das also 3000 euro pro mann und nase .. jetzt geht aber nur mehr die hälfte arbeiten also 6000 euro pro arbeitenden menschen .. heist also sagen wir mal ein viertel des jahres arbeitet dann ein jeder für was eigentlich :-)?

Antworten Gast: Zahlmeister
11.06.2012 06:05
0 0

Re: 800 mrd euro ...

Habe bereits auf TEILZEIT zurückgeschaltet, damit ich nicht durch und durch der DUMME bin!

Antworten Antworten Gast: gast45
11.06.2012 22:11
0 0

Re: Re: 800 mrd euro ...

nach den neuesten zahlen sind es übrigens 40 Milliarden ... also ein halbes jahr für die pensionen der griechen und den neuen eigentumswohnungen der spanier, die sie nicht mehr zahlen können ..
... wie das mit den italienern genau ist, das werden wir fürche ich bald auch erfahren ...

Euroschirm für bestimmte Länder?

Wettten dass?? in 10 Jahren ganz Europa bis auf eingie Länder insbesodere der Euroraum einen Rettungsschirm benötigen wird. Soviel Schirme ganz der "Regenschirmmacher" gar nicht mehr erzeugen.

Gast: Franz Kindler
09.06.2012 16:24
3 0

Zypern ist auch schon am Sprung

unter den Rettungsschirm!

Ich frage mich warum man Zypern 2008 in die Eurozone geholt hat, wo dieser Inselstaat doch für seinen massiv überpersonalisierten öffentlichen Dienst und für seine Scheinfirmen im Dienste des organisierten Steuerbetrugs berühmt berüchtigt ist?

Die Euro-Verantwortlichen sollten endlich einmal Rede und Antwort stehen. Welche halbseidenen Interessen waren im Spiel?

Da verschwindenPostings!


So weit sind wir schon?


Antworten Gast: anderswo
10.06.2012 12:03
0 0

Re: Da verschwindenPostings!


Eigene posts kopieren und im Forum ihrer Wahl einstellen, wenn es nicht freigeschaltet wird.

Viele Foren haben mittlerweile Bereiche, die nur angemeldeten usern zugänglich sind.

Die Leute kriegen das schon mit, was läuft,

Auch mein posting ist verschwunden.

Thema: dröhnendes Schweigen zum ESM Vertrag, null politische oder fachliche Diskussion zur Aushöhlung der parlamentarischen Demokratie.
Danke Herr Chefredakteur! Man kann ja auch die Süddeutsche abonnieren.

0 0

Re: Auch mein posting ist verschwunden.

ueber ESM wird schon fast ein jahr geschwiegen, besonders ueber gerichtliche immunitaet der esm-gouverneure, der gerichtlichen unbelangbarkeit der esm raeumlichkeiten, dokumente und archiven sowie die geheimhaltungspflicht in geschaeftsbelangen auf lebenszeit. alles nachzulesen in artikel 27ff. des gesetzentwurfs.

Re: Da verschwindenPostings!

Soweit sind wir schon lange ..

Gast: E.T
09.06.2012 09:32
4 0

Die Euro-Mama

2002 hatte eine Mutter 19 Kinder und diese
bekamen je nach Alter und Notwendigkeit Taschengeld. Dann kamen noch ein paar Kinder dazu.
Natürlich sollten alle mit dem Taschengeld sorgsam umgehen und schlau, wie die Mutter war, gab sie auch Kriterien für den Umgang vor.
Nur, kaum eines der Kinder hielt sich nicht daran, sie schummelten wo es ging und die Mutter drückte ein Auge zu und fühlte die Depots immer wieder auf. Die halbwegs mit dem Geld auskamen bat doch sie, doch ein wenig an die anderen Kinder zu verschenken. Sie glaubte, damit ist es getan.
Nun aber stellt sie fest, nein, es klappt nicht. Also bittet sie ihre großen vernünftigen Kinder um noch mehr Hilfe für die etwas unvernünftigeren.
Verzweifelt stellt sie fest das ganze Geld ist aufgebraucht, nein, die Kinder haben schon gegenseitig Schulden gemacht und nicht wenig Geld ist irgendwo bei einem Nachbarn im Safe gelandet.
Verzweifelt sucht die Mutter nach einer Lösung. Also alles Geld in einen Topf und die Mutter will es auf alle aufteilen und die Hoheit behalten. Damit hofft sie nun, den Ausgleich zu schaffen. Mitreden lässt sie dabei auch noch die ganzen Verwandten und auch die Bekannte. Insbesonders die Bekannten sind ihr wichtig, da diese urteilen dürfen, wie gut sie wirtschaftet und durch Zurufe die Situation verschärfen dürfen.
Die Idee ist sicherlich klug - bloß ob die Mutter berechnet, dass die Kinder ihr Verhalten nicht ändern werden und somit für die vernünftigeren im Endeffekt gar nichts übrigbleibt.

Gast: Quacksy
09.06.2012 09:28
4 0

Realität

Sie wollen die Realität nicht wahrhaben und träumen weiter, na vielleicht verdoppeln Wir den Rettungsschirm einfach und es wird dann IRGENDWIE schon weitergehen ....
Ich hoffe beim Aufwachen lebe Ich nicht mehr, denn das wird fürchterlich sein.

13 0

Die EU gibt es nur mehr auf dem Papier - die Bürger

wenden sich mit Grausen ab.

Gast: mir reichts
09.06.2012 09:16
1 0

SPON hat einen artikel mit einer interaktiven grafik mittel links gebracht

wenn man die einzelnen länder anklickt, merkt man, dass österreich deutlich mehr schulden als spanien hat.

am besten stehen die länder ohne euro da:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/berlin-sucht-nach-loesungen-fuer-die-bankenkrise-in-spanien-a-837343.html

Re: SPON hat einen artikel mit einer interaktiven grafik mittel links gebracht

Das war bereits zu dem Punkt ersichtlich als dem Euro nicht alle EU länder beitraten und versucht wurde eine Stabilitätsregelung einzuführen. Aus meiner Sicht nicht die Geringste Notwendigkeit. Die Gemeinschaft die EU wäre hier das Entscheidende gewesen.

So ist das eingetreten was vorauszusehen war. Die Länder außerhalb des EURO fahren dadurch dreigleisig was sich als Erfolg herausstellt. WEnn es auch niemend wahrhaben möchte, das getrennte Wirtschaftssystem und die beiden Währungssysteme können je nach Fall genutz werden.

Mit direkter Demokratie


nach schweizer Vorbild, wäre es nie zu diesem Wahnsinn gekommen!

Kein Österreicher hätte sein Geld nach Griechenland oder sonstwohin geschickt!

Österreich hätte noch den Schilling!

Ederer/Mock vor der EG-Volksabstimmung: der Schilling bleibt!

Und unsere Goldvorräte wären längst in Österreich!


Antworten Gast: samir.kokolic
09.06.2012 09:22
3 0

Re: Mit direkter Demokratie

das wäre auch das klügste.die länder sollten sich entsprechend ihrer wirtschaftlichen struktur eine gemeinsame währung schaffen.
die südlichen länder,für die der euro überbewertet ist sollten über eine eigene währung nachdenken.
es ist nicht gut,dass man den euro als gemienschaftswährung nicht national abwerten kann.am ende zahlt immer der "gute".
die spanier sollten die banken jetzt mal schliessen und fertig.wer will schon banken retten-ich habe ja geld gespart-was soll ich für verschwender zahlen?

Re: Mit direkter Demokratie

Man darf es zwar nicht zu laut sagen, aber ohne Deutschland würde auch Österreich (so oder so) schlecht da stehen. Eine (zumindest wirtschaftliche oder währungspolitische) Union mit Deutschland (oder zB auch mit BENELUX) macht deshalb mE schon Sinn.

Re: Re: Mit direkter Demokratie


Die BRDler sind ja in der gleiche Geiselhaft wie wir!

Hat noch immer mit demKriegsausgang zu tun!

Wird nur gerne abgestritten!

Schreibt auchSarrazin in seinem neuen Buch!


Antworten Antworten Gast: mir reichts
09.06.2012 09:13
1 0

Re: Re: Mit direkter Demokratie

das würde herrn wowereit sehr gefallen, dann hätte er noch mehr geld für party.

nein danke, eine wirtschaftsunion mit den wahnsinnigen berlinern, hamburgern und sonstigen handaufhaltern!. mit den bayern bitte gerne.

Wenn es in dieser Tonart weitergeht, werden auch wir alternativlos einen oder mehrere Rettungsschirme benötigen

wesentlich dringender bräuchte es aber Politker, welche die Interessen der Bevölkerung, und nicht ausschliesslich die Interessen der Banken, vertreten. Anstatt von Mitbestimmung werden die Bürger staatlich überwacht und die Demokratie schrittweise abgebaut. Die Medien sind gleichgeschaltet, der Schritt zur Dikatatur ist nur mehr ein formalakt, der "alternativlos" beschlossen werden wird. Da ist doch die Fussball EM ein idealer Zeitpunkt, wo sich viele Menschen von den Spielen ablenken lassen und danach vor vollendeten Tatsachen stehen werden.

Gast: Besucher
09.06.2012 08:25
3 0

Gast

ALLE Verantwortlichen dieser Misere gehört der Prozess gemacht - Haftung mit dem gesamten Privatvermögen -
und mindestens auf 10 Jahre hinter Gitter. So lange das nicht geschieht und diese Verbrecher! die das Volksvermögen
auf dem Gewissen haben frei herumlaufen ohne Verantwortung zu übernehmen oder Konsequenzen zu erfahren, interessiert
mich dieser Kindergarten, Politik und Wirtschaft, überhaupt nicht mehr! Diese Menschen sind in meinen Augen kriminell. Holt Euch Eure Stimmen am
Jahrmarkt oder in Rumänien oder sonst wo. Ich gebe meiner Stimme sicher keinen Inkopetenten, verantwortunglosen und nicht haftbaren Politikern mehr.

Gast: Eurofantasie
09.06.2012 08:07
0 0

Der Crash war vorprogramiert

Wer etwas von den Intrigen wissen möchte bitte zuhören:
http://bueso.de/node/5727

Ist die Eurozone so wie wir sie heute kennen bald Geschichte?

Nach Griechenland, Irland und Portugal droht mit Spanien und Zypern den nächsten Euroländern der Bankrott. Auch Italien steht kurz vor dem Umkippen, womit die von Josef Bucher (Parteichef BZÖ) seit Jahren geforderte Trennung in einen Nord- und Südeuro immer wahrscheinlicher wird. Auch immer mehr Experten sind für diese Teilung, da die Geberstaaten ihre finanziellen Grenzen bereits erreicht haben. Das Volk hat ein Recht und die Politik die Pflicht zur umfassenden Information.

http://www.wienerzeitung.at/wzo/meinungen/gastkommentare/462721_fluch_oder_segen_eine_frage_der_sicht.html

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/455425_Der-groesste-Betrug-bzw.-Selbstbetrug-in-der-Geschichte-der-2.-Republik.html

Gast: Hans M..
09.06.2012 07:49
0 0

Gilt die Schuldenbremse für Banken auch ?

Oder gilt die nur für uns damit wir wieder Geld für Pleitebanken haben?

Gast: Hans M..
09.06.2012 07:47
3 0

Irgend jemand verdient sich da mit unserem Steuergeld dumm und dämlich

Das Lustige ist wir haben einen noch nie dagewesene Bankenkrise aber die Reichen werden trotzdem reicher sogar schneller als jemals zuvor.Und uns presst man aus wie eine Zitrone mit Hilfe unseren gewählten Volksvertretern.
Dafür dürfen wir uns von der ÖVP beschimpfen lassen wir würden alle über unsere Verhältnisse leben.

 
12

Eurokrise - Die Begriffe

  • Was ist die Eurokrise? Ein Rückblick auf die Ursachen mehr...

    EFSF Der Rettungsschirm und wie er funktioniert mehr...

    Hebel für EFSF Wie man aus sehr viel Geld noch viel mehr Geld macht. mehr ...

    EFSM Der Mechanismus für Finanzstabilisierung und seine Aufgaben mehr...

    ESM Der Europäische Stabilitätsmechanismus soll 2013 den EFSF-Fonds ablösen. mehr ...

    Eurobonds Was gemeinsame EU-Anleihen bezwecken und wie sie funktionieren sollen. mehr ...

    EZB Die EZB ist Hüterin des Euro und soll eine geringe Inflation garantieren. Zumindest bis jetzt. mehr ...

    Waffen der EZB Was die "Bazooka" ist und welche anderen Waffen die Zentralbank hat. mehr ...

    IWF Der IWF ist die Finanzfeuerwehr der Vereinten Nationen und massiv an den Hilfsaktionen in Europa beteiligt. mehr ...

    Ratingagenturen Die wichtigsten Agenturen und deren Bewertungen. mehr ...

    SPIV Das Special Purpose Investment Vehicle soll die Finanzierung in Euroländern erleichtern. mehr ...

    Troika Die Troika ist eine Gruppe von Experten von EZB, IWF und EU-Kommission. mehr ...

    G20 Die 20 größten Wirtschaftsmächte repräsentieren zwei Drittel der Weltbevölkerung. mehr ...

    PSI Beim Private Sector Involvement geht es um die Beteiligung des Privatsektors an der Krisenlösung. mehr ...

    CDS Kreditausfallsversicherungen werden unter anderem dann fällig, wenn ein Land pleite ist. mehr ...

    Sekundärmarkt Der Sekundärmarkt ist der Markt, auf dem die bereits in Umlauf befindlichen Wertpapiere gehandelt werden. mehr ...

    OMT OMT ist die Abkürzung für Outright Monetary Transactions. Dahinter verbirgt sich das von der EZB am 6.September 2012 beschlossene neue Kaufprogramm von Staatsanleihen der Krisenländer. mehr ...