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Erleichterung über Hilfe für Spanien

10.06.2012 | 18:17 |  von Jeannine Hierländer (Die Presse)

Mit Spanien ist am Wochenende das vierte Euroland unter den Rettungsschirm geflüchtet. Bis zu 100 Milliarden Euro sollen zur Sanierung der spanischen Banken an die Regierung fließen.

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Am Ende waren es nur noch Formalitäten: Am Samstagabend gab die spanische Regierung wie erwartet bekannt, EU-Hilfen zur Sanierung der maroden Banken des Landes zu beantragen. In EU-Kreisen und auch im Internationalen Währungsfonds (IWF) sowie auf den Finanzmärkten machte sich sogleich Erleichterung breit: Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) begrüßte etwa „die Entschlossenheit“ der Regierung, das Bankenproblem mithilfe der Euroschirme zu lösen. Auch aus Japan und den USA kamen positive Reaktionen. Die USA hatten nämlich befürchtet, dass die Krise in der Eurozone ihre wirtschaftliche Entwicklung stärker belasten könnte. Spanien ist nach Griechenland, Irland und Portugal schon das vierte Land unter dem Euro-Rettungsschirm. „Die Presse“ beantwortet die wichtigsten Fragen zur jüngsten Hilfsaktion.

1 Wie genau soll das Rettungspaket für Spanien aussehen?

Spanien zierte sich bis zuletzt, Eurohilfen in Anspruch zu nehmen. Denn damit sind in der Regel harte Sparauflagen verbunden. Nun hat man offenbar eine Sonderlösung gefunden: Spanien will ein Rettungspaket „light“ beantragen, einen sogenannten „kleinen Rettungsschirm“. Das Geld wird zwar nicht, wie kolportiert, direkt an die Banken fließen, sondern an die spanische Regierung. Die damit verknüpften Bedingungen sind aber weniger streng und gelten hauptsächlich für den Bankensektor. Es ist das erste Mal, dass dieses Instrument angewendet wird.

2 Wie viel Geld werden die spanischen Banken brauchen?

Das ist noch unklar, denn der offizielle Hilfsantrag steht noch aus. Das Rettungspaket dürfte sich aber auf ein Gesamtvolumen von rund 100 Milliarden Euro belaufen.

3 Wie konnte es überhaupt so weit kommen?

Um die Jahrtausendwende erlebte Spanien einen Immobilienboom: Die Zinsen waren niedrig, mit billigen Krediten wurden Wohnanlagen aus dem Boden gestampft, die Immobilienbranche wurde Motor der spanischen Wirtschaft. Doch 2007 platzte die Blase, die Zinsen stiegen, die Krise griff auf andere Branchen über. Unterschiedlichen Angaben zufolge sitzen die spanischen Banken auf faulen Krediten von bis zu 350 Milliarden Euro. Die spanischen Staatshilfen für die Institute schlugen sich auf das Budget, das Haushaltsdefizit für 2011 dürfte rund neun Prozent betragen. Zuletzt verloren die Investoren das Vertrauen in die spanische Zahlungsfähigkeit, die Anleihenrenditen erreichten Rekordstände.

4 Ist Spanien jetzt das nächste Griechenland?

Experten sehen eine gute Chance, dass das Rettungspaket wirkt. Die spanische Industrie ist zumindest teilweise intakt, die Regierung zeigte bislang einen ernsthaften Reformwillen, zum Beispiel auf dem Problemfeld Arbeitsmarkt. „Wenn die Banken stabilisiert werden, wird sich auch der Zins senken“, sagte etwa Bernhard Felderer, Chef des österreichischen Staatsschuldenausschusses, am Sonntag in der ORF-Pressestunde.

5 Was bedeutete ein Austritt Griechenlands für Spanien und die EU?

Die Parlamentswahl in Griechenland am 17. Juni gilt als Referendum über den Verbleib der Griechen im Euro. Felderer zufolge würde ein „Grexit“ die Eurozone rund 500 Milliarden Euro kosten, für Österreich seien etwa sechs Milliarden realistisch. Die US-Ratingagentur Moody's kündigte an, die Bonität aller Euroländer neu zu prüfen, sollte Griechenland die Währungsunion verlassen. Besonders gefährdet seien neben Spanien Zypern, Portugal, Irland und Italien. Aber auch Staaten, die bei Moody's noch die Bestnote „Triple A“ haben (darunter Österreich), würden dann neu geprüft.

6 Wie will man künftig mit Schuldenländern umgehen?

Inoffiziellen EU-Plänen zufolge sollen die Euroländer ohne Zustimmung der gesamten Eurogruppe keine neuen Schulden mehr aufnehmen dürfen, berichtet der „Spiegel“. Regierungen sollen nur noch über jene Finanzmittel frei verfügen, die durch eigene Einnahmen gedeckt sind.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.06.2012)

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189 Kommentare
 
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Gast: Kein Bank oder Fondsmanager
12.06.2012 17:33
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Auswirkungen auf Österreich?

Fragen an Wissende.

Wer hat das Geld (100 Milliarden Euro) nun bekommen, und schon wieder ausgegeben, da es ja "nichts brachte"?

(Abgesehen von einigen spanischen Bankmanager, mit Abfindungen im Bereich zwischen 2 und 19 Millionen Euro pro Person)

Wer wird nach dem entgültigen Zerfall des Euros Österreich retten? Ist das ewig leuchtende EU-Rettungsschirchen dann schon mausetod?

"...wenn die Banken stabilisiert werden"... aha, wieviel brauchens denn noch, noch weitere 100 200 oder mehrer 100 Milliarden Euro. Wie stabil sinds denn jetzt? 0%, 1%, 10%, 30% etc?

Welchen Anteil am Defizit machen die durch unsere österreichische Beiträge geleisteten EU(RO)-Rettungs(zwangs?)zahlungen (samt zusätzlicher Zinslast) in Prozenten und absolut aus?

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Real-Wirtschaft, Spekulation und Hypotheken

Die Banken sollen künftig der REAL-Wirtschaft dienen statt Spekulation zu betreiben?
Was ist das für ein Unsinn? Spaniens Banken sind durch die REAL-Wirtschaft in die Krise geraten, nämlich durch Hypothekarkredite.

Krise wird sich verschärfen und bald auch in Österreich entsprechende Schatten werfen

Die Frage "War es das?" ist ganz einfach und leicht mit NEIN zu beantworten. Nicht nur das der Rettungsschirm dem EU-Recht widersprecht und es zu einer Ungleichbehandlung im Vergleich zu Irland kommt, wird dieser Bankenrettungsschirm den Markt nicht beruhigen, da die eigentlichen Probleme (Massenarmut, Massenarbeitslosigkeit in Spanien) nicht gelöst sind. Hinzukommt, dass auch der spanische Staat unter Ausklammerung der Bankenprobleme Finanzierungsprobleme hat. Weiters ist Zypern pleite und auch Italien wird ohne fremde Hilfe seinen Haushalt nicht sanieren können.

Nach den Wahlen in Griechenland und dem zu erwartenden Gewinn der Sparpaketgegner ist ein Euroaustritt Griechenlands vorprogrammiert, wodurch die für die Hellenen übernommenen Haftungen schlagend werden und im österr. Haushalt auf einmal eine Lücke von rd. Euro 6 Mrd. entsteht. Da die Ratingagenturen für den Fall des Euroaustrittes Griechenlands Abwertungen der Euroländer angekündigt haben, ist eine Rückstufung Österreichs mit einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit zu erwarten, was langfristig zu höheren Finanzierungskosten führen wird.

Durch die Forderung von Exfinanzminister Androsch, dass die SPÖ im Falle, dass bei der Bildung bzw. den Forderungen des Bildungsbegehrens nichts weitergeht die Koalition aufgelöst werden sollte, hätte man dann gleich dem Koalitionspartner den schwarzen Peter zugespielt.



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Werden die Märkte für dumm gehalten?

Jeder Hausmann sieht doch schon seit 2 Jahren, daß es nichts wird. Die Märkte warten nur auf die Eurobonds, um das Ganze abzuschöpfen.

those who live beyond their means,

are destined to live beneath their means

diese einfach schlichte wahrheit ist offenbar den wenigsten bewusst

wenn man 2000 einheiten / waehrung einkommen hat, kann man nicht auf dauer 4000 einheiten ausgeben und sich an ein kuenstlich hohes lebensniveau gewohenen, das temporaer auf pump finanziert wird

man sollte nichmal 2000 davon ausgeben, weil dann lebt man "paycheck to paycheck", als familie, als unternehmen und auch als staat. wenn dann mal eine unvorhergesehene rechnung daherkommt, ist man schnell in der "schuldenfalle"

man muss UNTER seinen moeglichkeiten leben, um mit der zeit sich wohlstand zu erarbeiten

aber diese philosophie ist offenbar mit unserer zeit nicht kompatibel, wo jeder alles sofort haben will.

das problem ist - deficit spending funktioniert nur temporaer, irgendwann ubersteigt die zinslast das steuereinkommen eines landes - dann ist man finanztechnisch bankrott, es sei denn die zentralbank kauft weiterhin die anleihen - was nur dumm ist und die (notwendige) markt bereinigung der schulden noch weiter hinauszoegert

Gast: g. k.
11.06.2012 22:22
6 0

Das Fest geht weiter...

Nach Bekanntgabe der Unterstützung von ca. 100 Mrd EUR (es könnten sogar 120
Mrd EUR sein) werden in einigen spanischen Zeitungen (z.B. ABC) die Abfindungen
der hohen Manager der insolventen Sparkassen veröffentlicht (z.B. Novacaixagalicia, Caixa
Galicia, Caja de Ahorros del Mediterraneo, CAM, Caixa Penedes, etc.) , die von
Bankia übernommen wurden oder nationalisiert wurden. Unmoralisch und abstossend
sind die Abfindungsbeträge von 25 bekanntgegebenen Manager, die sich zwischen 2
und 19 Millionen EUR bewegen.
Wie erklärt man das dem spanischen Volk, des den Gürtel immer enger schnallen muss?

Gast: Reflector
11.06.2012 22:06
1 0

Niemand kommt weg aus dieser Schusslinie


Und es wäre höchst an der Zeit, gewisse Leute in diese zu bringen, nämlich diejenigen die als Hochverräter gegenüber ihrem Volk agieren wie diese Frau

http://www.format.at/articles/1224/935/330633/der-efsf-geld-verfuegung

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Re: Niemand kommt weg aus dieser Schusslinie

Anfangs wagte sie es noch gelegentlich, eine kritische Bemerkung von sich zu geben, jetzt hat sie sich einer Gehirnwäsche unterzogen. ESM ist besser als EFSF, direkt den Banken helfen, wann es es endlich schluss?

1 0

Hilferuf bringt Österreich in die Schusslinie

kommt eher hin.


Re: Eigentlich ist es schlimmer als ein Horrorfilm

sehr gut

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Re: Eigentlich ist es schlimmer als ein Horrorfilm

großartiges Video!

Leider kommt das Ende des Schuldensozialismus 20 Jahre zu spät !!


Jetzt zerbricht die Symbiose von Politik u. Bankstern. "Gib mir Geld für Staatsanleihen, du darfst sie wie Eigenkapital bewerten".

Es käme weit billiger (Joseph Stiglitz), die Banken zu verstaatlichen u. die faulen Kredite über eine bad Bank abzuwickeln.

Kriegen die Banken Steuergelder, gibts Boni as usual. (siehe USA 2009).
Wer spekuliert oder Kreditrisken falsch bewertet muss die Konsequenzen spüren !!!

Gast: Schluss mit Casino
11.06.2012 20:05
1 0

die treffende Beschreibung eines users hier

Es war einmal eine Bank die erfand Geld aus dem Nichts. Sie verwendete dieses erfundene Geld um es im realen Wirtschaftskreislauf an den Määääärkten einzusetzen, da sie hoffte damit Perfooormäänce zu erzielen.

Danach würde sie das erfundene Geld wieder zurück zahlen und hätte die Differenz den Arbeitern und Angestellten aus der Tasche gezogen, die einfach etwas schneller im Hamsterrad laufen.

Weil aber diese böse Bank nicht nur Rotkääpchen fressen wollte, sondern unstillbar war, hat sie auf die falschen Rohstoffe und Derivate gesetzt.

Nun musste die Bank noch ganz schnell so groß werden, dass sie von sonst niemandem gefressen werden kann und erfand noch mehr elektronisches Geld.

Am Ende hat sie soviel Luftgeld erzeugt, dass die darauf entfallenden Verluste von den Arbeitern und Angestellten nicht mehr im Hamsterrad erlaufen werden konnten.

Da sprach die Politmarionette: Diese Banken sind unantastbar systemimanent und alternativlos. Weil die Arbeiter und Angestellten nicht mehr so schnell in ihrem Hamsterrad rennen können, sollen nun die Kinder und Kindeskinder der Arbeiter und Angestellten angepumpt werden, um sicherzustellen, dass kein Spekulant untergeht.

Damit es niemand versteht nennt man das Fiskalpakt, EFSF, Soffin, ESM, Target2 u.s.w.u.s.w.

der euro ist tot

jeder der jetzt noch papiergeld haelt, oder noch schlimmer - geldversprechungen (also sichteinlagen bei banken - die "sicht" man naemlich nie wieder, sparbuecher, lebensversicherungen, anleihen (lol)) ist nicht mehr ganz bei trost

solange es noch legal ist - holt euer geld vom konto und kauf physisches gold und silber. hauptsaechlich silber - da werden naemlich langsam die vorraete knapp.

Re: der euro ist tot

wenn mich nicht das ungute gefühl beschleichen würde, dass der Goldpreis massiv manipuliert wird, dann würde ich recht geben --> ansonsten ist immer noch diversifizieren angesagt

Re: Re: der euro ist tot

der goldpreis wird natuerlich manipuliert, und zwar ganz massiv nach unten, genauso wie der silberpreis - was fuer den normalen konsumenten die guenstige kaufmoeglichkeit, die wir derzeit haben, ergibt.

an den papiermaerkten wird oft woechentlich mehr silber verkauft, bzw silber-kontrakte als in einem jahr aus dem boden herausgeholt wird. sobald irgendwer in dem spiel eine physische auslieferung verlangt, bricht das kartenhaus zusammen und dann zaehlt nur noch, wer was physisch hat.
wir sind mittlerweile so weit, dass zukuenftige auslieferungen (kontrakte) guenstiger zu haben sind, als wenn man physisch eine lieferung haben will - was ueblicherweise auf einen engpass hinweist.
bei weiterer manipulation, wird sich ein getrennter preis entwickeln und der physische preis vom papierpreis abkoppeln, weil auf dauer lassen sich maerkte nicht manipulieren. ein markt tendiert immer zum equilibrium und die giralgeldmenge waechst exponentiell

Gast: EFF EFF
11.06.2012 19:02
0 0

Wer zahlt bestimmt ?

Die Quelle der Subventionen ? Tja, woher nehmen EFSF und ESM nur das Geld? Die spanischen Banken scheiden schon mal aus. Ach ja, die reichen, großzügigen Steuerzahler in den reichen, großzügigen Ländern nördlich und die armen, totgesparten Steuerzahler in den armen, totgesparten Ländern südlich der Alpen bezahlen die Geldwäsche der bemitleidenswerten Kapitalisten. Das ist echte Leidensgenossenschaft und gesunde Basis für eine geeinte EU.

Oh, aber die Steuerzahler müssen das Geld ja auch erst leihen. So ein Glück das es da wirklich noch ein paar Banken gibt, die mit EFSF und target2 richtig wirtschaften können. Jetzt haben die genug Geld für weitere Rettungen verdient um weitere Rettungen vorzuschießen.

7 0

Wie soll der ESM Anfang JULI handlungsfähig sein?

Wollen die ernsthaft in den kommenden 2 Wochen die Bevölkerungen Deutschlands und Österreichs versklaven?

Alleine, dass es für jeden Schmarren 100% Zustimmung geben muss (Gurkengröße, Bananenkrümmung, Ausstosswerte der PKWs usw usf) reichen beim Abstimmen des ESM´s ausschließlich die Zweidrittelmehrheit.

Dieser Verein ist der größte Betrug aller Zeiten.

Antworten Gast: Eu-Analytiker
11.06.2012 19:05
4 0

Re: Wie soll der ESM Anfang JULI handlungsfähig sein?

Sie haben vollkommen recht. Ich denke, die Interessen der EU-Bürger stand nie im Mittelpunkt der EU.

Die EU ist in Wahrheit ein Union von Bankenverbänden, marktbeherrschender Großkonzerne und die von denen bestochenen Politiker.

Um dieses System aufrecht zu erhalten, ist es notwendig sich das Geld von Ländern zu holen, wo erwartungsgemäß der Wiederstand am geringsten auffällt. (Österreich, Deutschland).

Daher ist die Versklavung ein logisches Nebenprodukt dieses Vorganges.


Gast: Bärenfalle...
11.06.2012 18:48
4 0

Mit Blick auf die Märkte...

100 Milliarden haben nicht einmal mehr einen ganzen Tag "Erleichterung" erkauft.

Tja ...

Das war eine Knallerbse und nicht die "Bazooka"


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Re: Mit Blick auf die Märkte...

ich glaube auch nicht, dass der Sinn der Spanien-(Banken)-Rettung in hohen Aktienkursen fruchten muss. Sehen sie das als wichtig?

Ich Werte es aber als Indiz, weil sich die Medien dem bedingungslos gehorchen, dass das staaten-bashing doch System hat.

Wäre mal interessant wo dies Meldungen ihren Ursprung haben, welche dann so zeitgleich auf den Sites auftauchen?

Antworten Antworten Gast: Tourist
12.06.2012 01:58
0 0

Re: Re: Mit Blick auf die Märkte...

"Ich Werte es aber als Indiz, weil sich die Medien dem bedingungslos gehorchen, dass das staaten-bashing doch System hat. "

Danke. Diese Ignoranten sollten sich mal die Lage in anderen Laendern ansehen. Im Vergleich zu den USA steht Europa deutlich besser da.

http://www.laenderdaten.de/_karten/staatsverschuldung.jpg
http://www.laenderdaten.de/_karten/external_debt.jpg

Gaebe es Eurobonds und keine Medienhysterie, wuerden die Leute wie verrueckt Eurobonds kaufen.

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wäre ja nichts dagegen zu sagen,

dass die EU eine Fiskal- und Banken ist, weiters spräche auch nichts gegen die Vereinigten Staaten der EU......WENN:
Es im Vorhinein so kommuniziert gewesen wäre, wenn von Anbeginn mit offenen Karten bei den Abstimmungen gespielt worden wäre.

SO NICHT!

ich denke dass es keine 10% der Bevölkerung gibt, die das so wollten.


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Re: wäre ja nichts dagegen zu sagen,

das sollte aber jeden klar sein, dass Außen-, Energie-, Wirtschaft-, Fiskal- und Währungspolitik nur gemeinsam funktionieren kann.

und das dies für SIE nicht immer zum Vorteil sein kann, sollten SIE eigentlich auch erkennen.

 
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