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Spanien bleibt unter Druck: Renditen steigen

19.06.2012 | 17:54 |   (Die Presse)

Für Madrid folgt am Donnerstag ein Härtetest, wenn zehnjährige Anleihen begeben werden. Die Renditen für zehnjährige spanische Anleihen sind zuletzt deutlich über die kritische Marke von sieben Prozent geklettert.

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Wien/Jil. Spanien hat am Dienstag Anleihen begeben und das Ergebnis ist ernüchternd: neue Schulden bleiben für das Land alarmierend teuer. Für die am Dienstag versteigerten Papiere mit einer Laufzeit von einem Jahr bzw. eineinhalb Jahren musste die Regierung in Madrid den Investoren Rekordzinsen von jeweils über fünf Prozent bieten. Ein Anstieg von rund drei Prozentpunkten seit der letzten Auktion für Papiere mit dieser Laufzeit.

Zumindest das konnte die Geldgeber begeistern: Die Nachfrage war robust, Spanien sammelte rund drei Mrd. Euro ein. Allerdings: Der wahre Härtetest folgt erst am Donnerstag, wenn Spanien zehnjährige Papiere begibt.

Wieder Rekordwerte

Die Renditen für zehnjährige spanische Anleihen sind zuletzt deutlich über die kritische Marke von sieben Prozent geklettert. Am Dienstag standen sie kurzfristig bei 7,3 Prozent – dem zweiten Rekordwert (seit der Euro-Einführung) innerhalb von zwei Tagen. Am Nachmittag entspannte sich die Lage allerdings, die Renditen zehnjähriger spanischer Anleihen sanken wieder unter die Sieben-Prozent-Marke.

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3 Kommentare

Seit 3 Jahren doktern die europ. Machthaber an der Krise herum und haben durch das Verbrennen von Steuergeld bisher nur Zeit gekauft

Man sollte endlich zu der Einsicht kommen und den Bevölkerungen reinen Wein einschenken, dass ein Währung und viele Staaten, die divergierende nationale Interessen verfolgen, nicht funktionieren kann. Die Eurozone muss sich entscheiden entweder Goodbye Euro oder Goodbye Souveränität.

http://www.wienerzeitung.at/wzo/meinungen/gastkommentare/465283_goodbye_euro.html

http://regionaut.meinbezirk.at/schoenkirchen-reyersdorf/wirtschaft/goodbye-euro-d201491.html

Die Parteien sagen zwar, dass Demokratie etwas kostet, nur hat die heutige Parteienförderung nichts mit Demokratieförderung zu tun.

http://regionaut.meinbezirk.at/schoenkirchen-reyersdorf/politik/ist-die-foerderung-der-meinungsvielfalt-legal-scheissegal-oder-vielleicht-sogar-illegal-d176900.html

"Niemand will, dass Spanien gerettet werden muss"

Das wird man sehen.
Da es völlig sinnbefreit wäre etwas zu tun, was *niemand* will, würde es auch nicht getan werden.

Andererseits lässt sich auch schwer gegen die These des Mannes wetten, da "retten" gerade bei Staaten der Eurozone ein etwas dehnbarer Begriff geworden ist.

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what a joke...

nur seltsam, dass britische Medien genau gegenteiliges berichten: von einem sofort notwendigem 300mrd bailout ist dort die rede. ich denke der ist in spätestens einer Woche am tapet.

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