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EU-Finanzminister: Bankenhilfe für Spanien nimmt Form an

21.06.2012 | 17:56 |  von unserem Korrespondenten OLIVER GRIMM (Die Presse)

Die Eurozone stellt bis zu 100 Milliarden Euro bereit, um die spanischen Sparkassen zu stabilisieren. Gleichzeitig setzt eine Gruppe von Staaten die ersten Schritte für eine Finanztransaktionssteuer.

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Brüssel. Die Finanzminister der Euroländer versuchten den Ball flach zu halten, doch schon vor ihrem Treffen in Luxemburg war am Donnerstagnachmittag klar: Spanien erhält umfassende finanzielle Hilfe, um seine klammen Sparkassen zu rekapitalisieren. „Zuerst die Zahlen ermitteln, dann den Antrag stellen“, sagte der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble auf die Frage nach der genauen Höhe der Hilfskredite, welche das Rettungsvehikel EFSF bereitstellt. Bereits am vorigen Wochenende hatten die Minister in einer Telekonferenz einen Kreditrahmen von 100 Milliarden Euro vereinbart.
Rechtzeitig zur Sitzung der Minister am Donnerstag legten die Beraterfirmen Roland Berger und Oliver Wyman einen Bericht darüber vor, wie viel Geld die Sparkassen zum Überleben benötigen: Es handelt sich um 62 Milliarden Euro, wie Fernando Restoy, der Vizegouverneur der spanischen Zentralbank, am Abend bekanntgab. Wirtschaftsminister Luis de Guindos sagte, Madrid werde den offiziellen Antrag auf Hilfe erst in den nächsten Tagen stellen.

Schäuble verwies zudem darauf, dass die EFSF (Europäische Finanzstabilitätsfazilität) kraft ihrer Statuten schon jetzt Anleihen von Euroländern auf dem Sekundärmarkt kaufen darf, wenn der Schuldendienst für diese Länder untragbar teuer wird. Italiens Ministerpräsident und Finanzminister Mario Monti hatte die Idee lanciert, dass die EFSF auf diese Weise am Markt für italienische Staatsanleihen intervenieren könnte, um deren Zinssätze zu drücken.

Streckung für Griechenland?

Finanzministerin Maria Fekter hat indes erstmals eine zeitliche Streckung des Sparprogramms für Athen als vorstellbar bewertet.

Heute, Freitag, folgt wie üblich das Ratstreffen aller 27 Finanzminister der Union. Hier sind zwei steuerpolitisch interessante Entwicklungen zu erwarten. Erstens sieht es danach aus, dass unter Führung von Schäuble und dem französischen Finanzminister Pierre Moscovici eine Gruppe von Staaten den Antrag stellen wird, eine verstärkte Zusammenarbeit zur Einführung einer Steuer auf Finanztransaktionen einzuleiten. Dazu ist die Mitwirkung von neun EU-Staaten nötig.

Zweitens werden die Minister einen Vorschlag der Kommission zur Erhöhung der Mindeststeuersätze auf Diesel, Kohle und andere fossile Brennstoffe auf die ganz lange Bank schieben.

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113 Kommentare
 
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Gast: Demaskierung der Brüsseler Bussi-Bussi-Räuberbande
22.06.2012 21:30
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GEFÄHRLICHE DROHUNG ZUR WARNUNG AN ALLE AUSGEBEUTETEN STEUERZAHLER, ENTRECHTETEN EU-SKLAVEN UND FREIHEITSLIEBENDEN CITOYENS!!


Räuberhauptmann "Mister Euro" Jean-Claude Juncker im Originalton:

> "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert", verrät der Premier des kleinen Luxemburg über die Tricks, zu denen er die Staats- und Regierungschefs der EU in der Europapolitik ermuntert. "Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."
So wurde bei der Einführung des Euro verfahren, als tatsächlich kaum jemand die Tragweite der ersten Beschlüsse 1991 zur Wirtschafts- und Währungsunion wahrnehmen mochte. ...

Nach derselben Methode soll der Bau des Bundesstaates Europa weitergehen.<

(entnommen: Spiegel 52/1999
"Die Brüsseler Republik" vom 27.12.1999)

STARKER WIDERSTAND IST DAHER WICHTIG !!


Gast: seppale
22.06.2012 18:56
0 0

jö.........

mia brauchn nix...bla bla

mia brauchn max. 30 mille...bla bla

oiso mia brauchn doch so an de 40 mille..bla bla

mit 62 mille warat olles guat... bla bla bla

jo mei naxt woch brauch ma hoit 100 mille.bla
bla
jessas eigendli brauch ma jo um de 600 mille.
mutation in reinkultur, so lang de dodeln zoin.


Gast: pleiti
22.06.2012 17:32
0 0

62 Milliarden in einer Modellrechnung

Die 62 Milliarden sind das Ergebnis einer Modellrechnung mit vielen unrealistischen Annahmen.

Mehr dazu:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/06/22/spaniens-banken-drohen-verluste-bis-zu-270-milliarden-euro/

Da wird noch wesentlich mehr kommen.

Wie will Spanien jemals seine rund 1000 Mrd. Euro Nettoauslandssschulden zurückzahlen? Das geht doch nur mit einem Leistungsbilanzüberschuss.

Der ist aber laut www.querschuesse.de negativ.

In Spanien findet gerade das Endspiel Euro statt. Die werden die Nordländer ausplündern und dann aus dem Euro aussteigen.

Dann fliegt der Euro samt der EU in die Luft. Dann bricht das Pyramidenspiel Euro aus Schulden zusammen.

Daher ein sofortiger Austritt Österreichs aus dem Euro.

Und ?????

Müssen auch das wieder die Steuerzahler berappen und nicht die Gläubiger ?


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Jeder der möchte,

kann privat ein Schneeballsystem errichten, ähnlich wie es die Zentralbanken betreiben.

Ein Russe führt es vor:
http://www.welt.de/finanzen/article106649454/Russischer-Betrueger-ahmt-die-Notenbanken-nach.html

Das Interessante dabei ist, dass die Leute mittun, OBWOHL sie jetzt genau wissen, dass es ein Schneeballsystem ist.
Sie sehen es als Glücksspiel. Niemand ist in Wirklichkeit an nachhaltigen Entwicklungen interessiert, wenn es nur um seinen eigenen möglichen Vorteil geht.

Genau deshalb ist unser Geldsystem auch ein Schneeballsystem.


Gast: oeconomicus
22.06.2012 12:23
0 0

hilfe

versuchen wir zusammenzufassen in milliarden:
griechen ca 200 (100 angeblich abgeschrieben)
spanien 100 ( aus den 60 werden sicher 100)
weitere suedlaender kommen nochmals gute 500 dazu. also in summe sicher eine Billion , jedenfalls eine summer mit vielen nullen dahinter.....und eigentlich sind die deutschen und andere auch verschuldet.

Lösung: einfach den euro2 einfuehren an das jedes land seine nationalwaehrung per 1.1.2013 koppelt (jeweiligen Kurse ermöglichen eine Entschuldung der Leistungsschwachen)und das nullen problem ist geloest.

plan 2

jede Eu Bürger zahlt einmalig zehn€und dann ist eine Ruhe mit dem ganzen.zuckerl dafür,direkte demo.und das Volk entscheiden dann wo es lang geht weil wir dafür Cash gezahlt haben.so ein Gedanke von mir.

Antworten Gast: LordMajor
22.06.2012 12:41
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warum zahlen Bankbesitzer nicht?

Frage: Zahlen Sie jedem einfach so 10 €?
- Cash oder digitales Geld ist egal, wobei nur Bares ist Wahres, gesetzliches Zahlungsmittel ist schon besser.

- warum tun Sie das wahrscheinlich nicht? - weil Sie nicht blöd sind. Sie hätten sicher gerne was davon.

Warum soll man derartig für Demokratie zahlen? Der Staat hebt deshalb Steuern ein, weil er mehr ausgibt als einnimmt und (!) da er überhaupt Geld fremd bei Banken zum Vorteil von diesen aufnimmt. Ein Staat müsste nicht Geld über Kredite aufnehmen. Warum auch? - ein Staat könnte ja selbst Geld schaffen.

Jetzt kommen wir zu den Banken. Diese sind die einzigen im Staat, die Geld schaffen können, daher die einzigen die Wirtschaft wirklich steuern. Warum werden Banken überhaupt gerettet? - weil Politiker (!) die Voraussetzungen per Gesetz geschaffen haben, dass Banken überhaupt die Wirtschaft über Fiat Money Kredit-Geldschöpfung abhängig machen konnten und können.
Politiker könnten Banken jederzeit stoppen: Gesetzesänderungen.

Betreff Ihrer 10€ - warum zahlen Bankbesitzer nicht? - diese haben viel, viel mehr als Ihre 10 € :-)
Diese hatten davor ja auch die Gewinne.

zahlen Sie für meine Verluste, wenn ich zB ins Casino gehen würde, die Gewinne dürfte ich aber stets behalten?
- sie müssten sehr, sehr blöd sein.

mein Konto

braucht auch ......€weil ich schlecht gewirtschaftet hab?wer zahlt mir das.wenn ich nicht zahlen kann,was kommt dann.......

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Ich habe mich die letzten Stunden sehr gewundert warum "nur 62 Mrd. ausreichen

Anscheinend wurde hier doch sehr schöngerechnet um auch die Märkte nicht weiter in Aufruhr zu bringen.

Spaniens Banken drohen Verluste von bis zu 270 Milliarden Euro
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/06/22/spaniens-banken-drohen-verluste-bis-zu-270-milliarden-euro/

Antworten Gast: bankst€r
22.06.2012 19:28
0 0

Re: Ich habe mich die letzten Stunden sehr gewundert warum "nur 62 Mrd. ausreichen

- diese Erkenntnis habe ich auch immer am Ende des Monats.

Gast: EFF EFF
22.06.2012 11:29
2 0

Vom Ferkel zum Schlachtschwein

Niemand weiß also, genau wieviel die Kreditnehmer spanischen Banken brauchen. Ist ja auch egal, denn die kriegen sowieso nichts. Ein paar Milliarden mehr oder weniger wen interessiert's? Bei diesen Schüssen ins Blaue würde ich überhaupt nichts auszahlen. Den Zockern der Banken ist mal wieder das Geld ausgegangen. Statt eine ordentliche, belegbare Rechnung aufzustellen, kurzum ihre Hausaufgaben zu machen wird um Hilfe gerufen. "Hilfe, Hilfe ich brauch wieder Geld zum Zocken." Merkel hört den Ruf und glänzt auf internationalem in der Rolle des fetten Schlachtschweins mit der dicken Kasse. Da wollen die anderen Politgrößen sich selbstverständlich auch nicht lumpig zeigen, während für das Volk zuhause nichts übrig bleibt. Anscheins glaubt sie wirklich noch etwas zurück bezahlt zu bekommen. Sicher tausendfach kommt dann die Antwort und sie rechnet nach 62 Milliarden*1000.

Spaniens Banken brauchen bis zu 62 Milliarden Euro

Und ich brauch 662 Euro für eine Bank im Wohnzimmer. Wetten, dass ... ich "die" nicht so leicht bekomm', wie die Banken die 62Md? :o((

Gast: anderswo
22.06.2012 11:08
2 0

Darf's a bissal mehr sein


http://www.welt.de/newsticker/bloomberg/article106411438/Spanien-braucht-bis-zu-455-Mrd-von-ESM-unrealistisch-RBS.html

Tja, immer höher wird der Fiat money Luftgeld - Schuldenberg.

Irgendwie muss schließlich dem schlotternden Steuerzahler eingehämmert werden: er muss zahlen.

Gelegentlich kommt einem vor, in einem abartigen Film mitspielen zu müssen.

Die Regie tischt immer noch abartigere Kulissen auf und grellere Beleuchtung.

Nix wie raus, aus diesem Irrenhaus.

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übrigens

Ich brauch auch Geld!

Antworten Gast: EFF EFF
22.06.2012 11:35
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Re: übrigens

Hilfe, ohne sofortige Hilfsmittel über 100000000000 € kann meine Systemrelevanz nicht mehr wahrnehmen.

Re: übrigens

ich auch. Tun wir uns zusammen. Auch ich habe nbur ein teilgedecktes Bankkonto, bin also fast 1:1 mit den betrügerischen TeildeckungsBanken vergleichbar. Also: her mit der Kohle. Werft die Druckmaschinen an.

Gast: argesauge
22.06.2012 09:46
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Umverteilung

Bankmanager, Bankmitarbeiter, Bankeigentümer sowie Freunderlschaftsprofiteure im Dunstkreis der Banken

haben Jahrzehnte lang ohne entspr. Gegenleistung Milliarden kassiert - sie haben die Banken ausgesaugt!!!!- finanzierbar nur durch stetiges Wachstum und Betrug!

Gibt es eine Rechnung wieviele Milliarden in den letzten 20 Jahren an

Boni
überhöhte Managergagen
Dividenden
Provisionen
überhöhten Beraterhonoraren
Kredite an Freunderln
Privilegien für Bankmitarbeiter

kassiert wurden???

--> ich vermute da kommt man auf eine ähnliche Summe!!!!

diese Zahlungen wurden getätigt anstatt für Risiko vorzusorgen! Das Problem: für echte Risiken kann nur die Allgemeinheit geradestehen! Daher sind welweit alle Banken und Versicherungen mit einer Steuer genau für diese Fälle zu belegen sowie die Privilegien ersatzlos zu streichen - weltweit per Gesetz!




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62 Milliarden

Wer 's glaubt.

So schnell können wir sicher gar nicht schauen und schon wird da ein Nuller hintendran gehängt.

Gast: sock amal
22.06.2012 09:15
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Werden da nur die Milliarden so rübergeschoben, oder erhalten jene EU Zahlerländer auch die Immobilien bzw anderes Staatseigentum als Pfand?


Re: Werden da nur die Milliarden so rübergeschoben, oder erhalten jene EU Zahlerländer auch die Immobilien bzw anderes Staatseigentum als Pfand?

Da das Geld an Banken abfliesst, bekommen Sie dort natürlich weder Sicherheiten, noch Anteile, noch Mitspracherecht.
Wenn also marktwirtschaftliche Prinzipien planwirtschaftlich zu Grabe getragen werden, wird aus einem "Finanzmarkt" ein "Finanzplan".

Es ist ja natürlich möglich,

dass jetzt nur so ein "Bagatellbetrag" genannt wird, obwohl die wahren Schulden viel höher sind, weil man hofft, dass Ende Juni der ESM aufgespannt wird. So lautete ja die Order, einzig auf den deutschen Bundesverfassungsgerichtshof kann man noch hoffen. Lagarde übt nun besonderen Druck auf Deutschland aus. Sobald aber der ESM umgesetzt wird, soll man nicht mehr erfahren, wieviel Geld herumgeschoben wird. Dann können sie uns mit Hilfe der Systemmedien noch mehr anlügen, als sie es schon bisher getan haben.

Die DMN haben übrigens das Gutachten, wonach der Bedarf bei max. 62 Mrd Euro läge, total zerpflückt.

Wer gegen die Ratifizierung des ESM ist, kann nächste Woche am Ballhausplatz ein Zeichen dagegen setzen. Am 27.6., ab 17 Uhr.

Wie der ESM funktionieren soll. Schaut euch das an, es ist unfassbar!
http://www.youtube.com/watch?v=C0wFb2aL7U8&feature=youtu.be

Antworten Gast: HB4242
22.06.2012 11:51
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Re: Es ist ja natürlich möglich,

Wie der ESM funktionieren soll ..

Wieder ein Schritt Richtung NWO = Enteignung und Versklavung der Bürger !

(... auch wieder eine von diesen Verschwörungstheorien ....)

Ich freu mich jedenfalls schonwieder auf den guten alten Schilling!

Etwas befremdlich werden dann zugegebenermaßen die Preisetiketten an den Regalen aussehen: ATS 38,- für einen Laib Brot usw. ;-)

Gast: Saiffenstayn
22.06.2012 08:41
0 0

........... Banken brauchen .........

Wozu ?
sie verjuxen es geNAUSO WIE ALLES gELD DAS SIE SCHON HATTEN :::

 
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