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Euro-Wirtschaft soll mit 130 Milliarden angekurbelt werden

22.06.2012 | 16:57 |   (DiePresse.com)

Die vier größten Volkswirtschaften der Euro-Zone schnüren ein Wachstumspaket. Mit 130 Milliarden Euro sollen Investitionen angekurbelt und Jobs geschaffen werden.

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Die vier stärksten Volkswirtschaften der Euro-Zone wollen mit einer Wachstumsinitiative die Schuldenkrise weiter eindämmen. Eine europäische Agenda soll dafür sorgen, Investitionen anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen. Das kündigte Italiens Regierungschef Mario Monti am Freitag nach einem Vierergipfel in Rom an. Er hatte sich mit den Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich und Spanien getroffen. "Wir wünschen uns ein Paket von Maßnahmen für Wachstum in der Größenordnung von 130 Milliarden Euro", sagte Monti.

Das Wachstumsprogramm entspreche einem Prozent des Bruttoinlandsproduktes der Europäischen Union, sagte Italiens Premier nach dem Treffen. Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien stimmten darin überein, dass die bisherigen Wachstumsmaßnahmen ungenügend seien. Haushaltsdisziplin allein reiche nicht aus, um Wachstum und Beschäftigung anzukurbeln.

Hollande: "EU-Rat muss Fortschritte erzielen"

Frankreichs Präsident Francois Hollande erwartet beim EU-Gipfel Ende nächster Woche wichtige Weichenstellungen für ein Wachstumspaket und die weitere Integration Europas. "Der EU-Rat muss Fortschritte erzielen, um Vertrauen in die Eurozone und Europa wieder herzustellen", sagte Hollande nach dem Treffen. Das Treffen mit Monti, Kanzlerin Angela Merkel sowie Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy sei nützlich gewesen, um dieses Ziel zu erreichen, sagte Hollande. Die vier Länder seien sich einig, dass das Wachstumspaket unverzichtbar sei. Jetzt müssten Mechanismen ermittelt werden, um die Finanzierung zu ermöglichen.

Die vier Länder stimmen auch darin überein, dass für die Vision der Wirtschafts- und Währungsunion einschließlich einer Bankenunion ein Fahrplan nötig sei. Zudem sollten in vollem Umfang alle bestehenden Mechanismen genutzt werden, um Märkte zu stabilisieren und gegen die Spekulationen zu kämpfen. Außerdem sprachen sich die Staatsoberhäupter für die Finanztransaktionssteuer aus (mehr dazu...). " Die Menschen in unseren Ländern haben nach wie vor den Eindruck, die (Staatsschulden-)Krise ist gekommen mit der internationalen Finanzkrise. Und die Finanzmärkte sind noch nicht ausreichend beteiligt", erklärte Merkel.

Rajoy betonte, dass alle vier Länder in der aktuellen Krise auf einen unumkehrbaren Euro setzen. Der Euro sei das wichtigste Projekt, das Europa auf den Weg gebracht habe.

Monti: "Eskalierende Spekulationsangriffe"

Vor dem Treffen sagte Monti, einzelne Euro-Länder müssen nach seiner Einschätzung mit "eskalierenden Spekulationsangriffen" rechnen, wenn beim EU-Gipfel kommende Woche keine dauerhafte Lösung der EU-Schuldenkrise gefunden wird. Vor allem die schwächeren Länder müssten mit solchen Attacken rechnen, sagte Monti dem britischen "Guardian". Nicht nur die Länder, die die Vorgaben der EU nicht erfüllt hätten, wären dann bedroht, sondern auch Staaten wie Italien, die einen hohen Schuldenberg angehäuft hätten. Ein großer Teil der EU-Länder hätte mit sehr hohen Zinsen zu kämpfen, was sich auch auf die Realwirtschaft auswirke, warnte Monti.

Monti bekräftigt in der "Süddeutschen Zeitung", dass sein Land keine finanziellen Hilfen benötige. Bislang habe Italien keine Darlehen erbeten, das Land selbst habe aber viele gegeben, sagte er. "Italien wird auch künftig keine Hilfen nötig haben." Er verwies darauf, dass Italien in diesem Jahr voraussichtlich ein Haushaltsdefizit von zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes haben werde, in der EU liege das Defizit dagegen im Durchschnitt bei 3,6 Prozent, in der Euro-Zone bei 3,2 Prozent. "2013 wird Italien einen strukturellen Überschuss von 0,6 Prozent haben, und es wird das erste Land mit einem Einnahmenüberschuss sein", sagte Monti.

Abgewirtschaftet: Zehn hässliche Fakten über Italien

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(Ag./Red.)

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151 Kommentare
 
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Haushaltsdisziplin reicht nicht um Wachstum anzukurbeln...

Bremsen reicht nicht, um schneller zu fahren! Na sowas, wer hätte das gedacht. Man sollte sich für Ziele entscheiden, die miteinander vereinbar sind. Wir werden von Irren regiert.

Worin soll denn da investiert werden???

Windparks in der Nordsee? Spanische Flughäfen? Solaranlagen made in China? Kurzum: in Dinge die keinen volkswirtschaftlichen Nutzen haben, keine Rendite abwerfen und nur so lange Arbeitsplätze schaffen so lange darin investiert wird.

Oder aber in eine Industrie die fortan produziert und damit beständig Kapital- wie Arbeitseinkommen liefert? Das wäre zwar wünschenswert, wird aber so nicht geleistet werden können. Denn
1. müssen solche Investitionsentscheidungen nach marktwirtschaftlichen Kriterien erfolgen, nicht durch Zentralplanung
2. Widerspricht die Ausweitung industrieller Produktion ja der Doktrin des Klimawandels.
3. Kann Europa beim gegebenen (unfreien) Wechselkurs nicht mit China konkurrieren.

Und so werden es 130 zum Fenster rausgeworfene Milliarden sein, die sich Europa längst nicht mehr leisten kann.

Gast: Pips
24.06.2012 10:30
4 0

Wieder

eine neue Lachnummer! Ausser Deutschland sehe ich im Kreis der Vier keine "starke Wirtschaftszone". Da wollen zumindest 2 Pleitiers den Nettozahlern vorgeben wo´s lang geht. Sowas gehört auf die Löwingerbühne.

Gast: LegendIn
24.06.2012 05:17
2 0

In Zeiten der größten Krise den ungebildetsten Bundeskanzler zu haben wird uns noch viele Milliarden Euro kosten

Faymann wird in Brüssel als plappernder Blinddarm Deutschlands wahrgenommen, der sich den Luxus leistet, mangels Masse auf eine eigene Meinung zu verzichten.

Leider ist Österreich nach dem Prinzip "Eltern haften für ihre (gewählten) Kinder" für jede Kasperliade Faymanns voll haftbar.

Gast: anyhow
23.06.2012 18:06
1 0

uppost

subsidiaritätsprinzip=kreditknechtschaft

dualwährungssystem mit kernlandeuropa"harter euma-wärung" und
umlandeuropa mit weichem Euro, epizentraler stufenbau mit
aufstiegschancen in die hartwährung.

harter kern , weiche schale.

Gast: anyway
23.06.2012 18:05
0 0

unposted

subsidiaritätsprinzip=kreditknechtschaft

dualwährungssystem mit kernlandeuropa"harter euma-wärung" und
umlandeuropa mit weichem Euro, epizentraler stufenbau mit
aufstiegschancen in die hartwährung.

harter kern , weiche schale.

Gast: Angie als Laokoon
23.06.2012 14:30
6 0

Imaginäres Luftgeld soll Eurozone aus der Krise führen?

Bisher war es nur die besondere Spezialität der Sozialisten, das u.U. sogar gar noch nicht vorhandene Geld anderer (zumeist Wirtschaften könnender bürgerlicher) Leute mit vollen Händen auszugeben.

Jetzt versuchen sogar schon "Goldman Sucks"-Monti und der geschäftstüchtige spanische Frechdachs die Sparefroh-Weltmeisterin von diesem "Erfolgs?"konzept unter fleißiger Mithilfe des flott gemachten Champagnersozialisten Hollande zu überreden.

Sind sie damit erfolgreich, so wird Europa für leistungsorientierte Bürger, die dafür Rebbach ernten wollen, unbewohnbar.


Re: Imaginäres Luftgeld soll Eurozone aus der Krise führen?

Das ist doch nichts neues,
auch der Ober-Monetarist Reagan entpuppte sich in Realität als Super-Fiatmoney-Keynesianer -

mit Billionen für Rüstungsprojekte.

Es gibt da keinen Unterschied.

Herr Monti, wer bezahlt das Paket und wer bezahlt das Geld zurück??

Gibt es schon eine Lösung oder gibt es nur die eierlegende Wollmilchsau im Geiste der italienischen Verschuldung, die das Geld bringt?


Mit 130 Milliarden Euro sollen Investitionen angekurbelt und Jobs geschaffen werden.

Die Finanzierung "dieser Kurbel" wird auch im Bankensektor wieder Höhenflüge und Sonderprämien "verursachen"!

Welche Summen waren das bisher, die in die Banken gedrängt word sind?

Gleicher Blazer

Den gleichen Blazer hatte die Merkel beim Fußballspiel D gegen Gr an! Herzig wie sie sich bei den Toren gefreut hatte. :)
So bodenständig...

Gehts noch?

4 Staaten, wobei über 3 davon der Pleitergeier kreist und Merkel den Druck des Marktes (steigende Zinsen) sowie der Karlsruher Richter spürt richten uns über die Medien aus, was wir mitfinanzieren dürfen. Wenn der einzige Mann unserer Regierung (Fekter) über Fakten spricht, dann herrscht Empörung.

http://regionaut.meinbezirk.at/schoenkirchen-reyersdorf/wirtschaft/goodbye-euro-d201491.html

http://www.wienerzeitung.at/wzo/meinungen/gastkommentare/?em_cnt=467190&em_cnt_page=4


Re: Gehts noch?

es ist wohl hart für sie, in einer demokratie zu leben und daher entscheidungen der mehrheit akzeptieren zu müssen?

warum wandern sie nicht aus?
es gibt sicher die eine oder andere diktatur, wo es mehrheiten nicht gibt bzw diese nicht relevant sind.

Antworten Antworten Gast: RORFRONT
23.06.2012 22:02
2 0

Re: Re: Gehts noch?

3 haben ein Idee und der4. soll dafür zahlen, dass Kommunisten wie Sie das toll finden wundert hier wirklich niemand.

Antworten Antworten Gast: gast45
23.06.2012 21:59
0 0

Re: Re: Gehts noch?

merkel, holande, monti und wie heist eigentlich der spanier ?, das sind vier personen ..
ich bin nicht deren meinung, und alleine in meinem bekanntenkreis sind mindestens 20 weitere leute auch nicht deren meinung ...also ist schon mal nur in meinem bekanntenkreis eine mehrheit dagegen ..
und wenn man bedenkt das die leute in meinem bekanntenkreis mehr von wirtschaft wie die verstehen, dann spricht noch viel mehr dagegen ..

bürgern europas sprechen, obwohl es doch nur vier leute sind, das ist mir irgendwie unverständlich :-)

Re: Re: Re: Gehts noch?

sie sollten mit ihrer schlauheit und dem ihrer bekannten nicht allzu sehr angeben.

denn wie schlau ist es, von seinem bekanntenkreis auf die gesamte gesellschaft zu schließen?
und wie schlau ist es, diesen bekannten ein mehr an wissen und verstand zuzuschreiben als diesen 4 regierungschefs?

schlau ist das nicht. ich würde es eher überheblich und arrogant nennen!

ja, bürger europas, denn 3 der vier wurden erst kürzlich mehrheitleitlich von ihren bürgern, die allein schon ca die hälfte europas abbilden, gewählt.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: gast45
25.06.2012 10:59
0 0

Re: Re: Re: Re: Gehts noch?

... seit wann hat die mehrheiit immer recht ? ...ein kleiner blick in die geschichte, und es sollte klar sein, wie dumm diese behauptung ist :-)


Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: gast45
25.06.2012 10:23
0 0

Re: Re: Re: Re: Gehts noch?

ja seit wann hat den die mehrheit immer recht :-):-)??.. ist doch genauso absurd wie das dogma von der unfehlbarkeit des papstes ..
.. und wenn ich mir so alte photos vom heldenplatz ansehe, da war doch auch damals eine überwältigende mehrheit für die aufgabe der selbstständigkeit
österreichs .. und war das schlau ??

Re: Re: Gehts noch?

wenn es nach der mehrheit geht, hätten solche verschuldenswahnsinnigen keinen pass mehr!

die müssten dann auswandern!

simple mathematik war noch nie das kind der linksextremen, die volkswirtschaftlichen lehren haben sie in der UdSSR gezogen, allerdings ohne das Ende zu studieren!

Antworten Antworten Gast: machmuss verschiebnix
23.06.2012 12:07
3 0

Re: Re: Gehts noch?

Gemäß Ihrem Demokratie-Verständnis müsste also die
Mehrheit das tun, was die Dümmsten im Land wollen ?Ω!

Re: Re: Re: Gehts noch?

ja, das ist demokratie.
die dümmsten haben allerdings in der vergangenheit sich beim aneignen einer meinung weniger dumm angestellt als heute: heute glauben die dümmlinge, schlau zu sein und

die sache selbt durchschauen zu können.
von den dummfängerparteien und anderen werden sie in diesem wahn sogar noch bestärkt und aufgestachelt.
ja, so ist demokratie.

bislang sind wir gut gefahren damit.
ob in zukunft mit den veränderten bedingungen ebenfalls? das wird sich zeigen.

aber EINES ist auf jeden fall ein verbrechen der dümmlinge: wenn sie in einem fall, wo sie sich in der mehrheit wähnen, demokratische mitbestimmung fordern. und wenn sie in einem fall wie diesem, wo sie deutlich in der minderheit sind, von demokratie nichts wissen wollen. da brauchen wir gar nicht auf die zukunft warten, denn mit solchen leuten gibt es keine!!!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: gast45
23.06.2012 22:06
0 0

Re: Re: Re: Re: Gehts noch?

ja, das ist demokratie.
die dümmsten haben allerdings in der vergangenheit sich beim aneignen einer meinung weniger dumm angestellt als heute: heute glauben die dümmlinge, schlau zu sein und
die sache selbt durchschauen zu können.

demokratie ist, wenn die depperten sich schnell die meinung der halbdepperten aneignen ??:-):-):-)


Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: ROTFRONT
23.06.2012 22:03
1 0

Re: Re: Re: Re: Gehts noch?

In Sachen Dummheit sind Sie ganz weit vorn.

Re: Re: Re: Gehts noch?

das ist doch die idee auf der der SOZIALISMUS bzw. der KOMMUNISMUS fussen!

Re: Gehts noch?


Der FekterIN spielt doch auch mit bei der EUDSSR-Zentralregierung!

Nur kommt ihr Gehirn nicht mit der Geschwindigkeit ihres Mundes mit!

Deshalb plaudert sie gelegentlich etwas Unangenehmes aus.....


Gast: badbankermacht
22.06.2012 23:40
2 2

wenn diese aufgeblasenen verrückten banken- und spekulantenmärkte nicht in die schranken gewiesen werden, schaut die zukunft für europas bürger und steuerzahler ziemlich düster aus.

es traut sich natürlich kein politiker sagen-die bankenlobby eu und der teuro sind gescheitert. der soziale frieden wird nun ausgehöhlt u.trotz vollerwerbstätigkeit haben viele menschen immer weniger zum leben. der teuro hat zwar vielen finanzkonzernen u reichen geholfen,riesige gewinne einzufahren. aber das erwirtschaftete volksvermögen kommt nicht mehr bei den leuten an. die folge davon sind sozialabbau bei den asvgpensionen usw.,auch die Jugendarbeitslosigkeit in vielen eu ländern wird immer schlimmer. und die steigende altersarmut in weiten teilen europas ist auch eine schande. und immer noch sollen staatliche asvg pensionen gekürzt werden u.noch länger soll für die finanzmärkte gearbeitet werden. die völker,arbeitnehmer u. steuerzahler werden so auf viele jahrzehnte hinaus zu schuldenknechten der bankenmärkte. das vertrauen der märkte ist erschüttert, sagen politiker u. bankmanager- da wedelt der schwanz schon mit dem hund u.die verursacher u.verzocker von vielen milliarden volksvermögen werden in den massenmedien sogar als opfer dargestellt und schuld an der ganzen bankenkrise u.staatenfinanzmisere sollen ja die invaliden arbeitnehmer, hackler u.die asvg pensionisten haben - die sollen jahrzehnte über ihre verhältnisse gelebt haben, und das auf kosten des staates u. der reichen eliten -sagen die banker,medien,politiker u.der IWF. daher soll eine schuldenbremse in form von massiven sozialabbau her. auf diese art will man die finanz-u.bankenmärkte weiter subventionieren.

 
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