10.02.2012 15:22 | Meine Presse Merkliste0

EU-Prognose: Österreichs BIP schrumpft 2009 um 1,2 Prozent

19.01.2009 | 12:54 |   (DiePresse.com)

Die EU-Kommission revidiert ihre Aussichten deutlich nach unten. Eine Erholung erwartet die EU-Kommission erst 2010. Österreich liegt damit besser als der Schnitt der Euro-Zone.

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Die Wirtschaftsleistung in Österreich wird nach einer Prognose der EU-Kommission heuer um 1,2 Prozent zurückgehen. Eine Erholung erwartet die Brüsseler EU-Behörde erst wieder 2010, dann soll die Wirtschaft in Österreich um 0,6 Prozent wachsen, wie aus der am Montag vorgelegten revidierten EU-Konjunkturprognose hervorgeht.

Damit hat die EU-Kommission die Wachstumsaussichten im Lichte der Wirtschaftskrise deutlich nach unten revidiert. Im November hatte die EU-Kommission für Österreich für 2009 noch ein Wachstum von 0,6 Prozent und für 2010 von 1,3 Prozent vorhergesagt.

Das Wifo hat für Österreich zuletzt im Dezember für 2009 einen Rückgang des realen BIP um 0,5 Prozent vorausgesagt, das IHS ging von lediglich 0,1 Prozent Minus aus. Für 2010 rechnete das Wifo mit einem BIP-Wachstum von 0,9 Prozent, das IHS von 1,3 Prozent.

Deutschland erwischt es besonders schlimm

In der Eurozone wird die Wirtschaftsleistung demnach heuer um 1,9 Prozent zurückgehen. Für die gesamte Europäische Union erwartet die Brüsseler Kommission ein Minus von 1,8 Prozent in diesem Jahr, wie aus der am Montag vorgelegten revidierten EU-Konjunkturprognose hervorgeht.

Erst für das nächste Jahr erwartet die EU-Kommission wieder ein moderates Anziehen der Konjunktur. So sagt die EU-Kommission für die Eurozone 2010 ein Wachstum von 0,4 Prozent voraus. In der gesamten EU soll die Wirtschaftsleistung im nächsten Jahr wieder um 0,5 Prozent wachsen.

Für Deutschland erwartet die EU-Behörde 2009 einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 2,3 Prozent. Für Frankreich wird ein Minus von 1,8 Prozent vorausgesagt, für Italien ein Minus von 2,0 Prozent.

Neuverschuldung steigt deutlich

Die Neuverschuldung in den Ländern der Eurozone wird nach der revidierten Konjunkturprognose in diesem Jahr auf durchschnittlich 4,0 Prozent ansteigen, 2010 sogar auf 4,4 Prozent. Für Österreich erwartet die EU-Kommission 2009 ein Budgetdefizit von 3,0 Prozent und für 2010 ein Defizit von 3,6 Prozent.

Die Drei-Prozent-Defizitschwelle nach den Maastricht-Kriterien überschreiten nach der EU-Prognose heuer zehn EU-Staaten:

Maastricht-Sünder 2009
Irland 11,0 Prozent
Großbritannien8,8 Prozent
Rumänien7,5 Prozent
Lettland6,3 Prozent
Spanien6,2 Prozent
Frankreich5,4 Prozent
Portugal4,6 Prozent
Griechenland3,7 Prozent
Polen3,6 Prozent
Estland 3,2 Prozent

2010 werden dann 16 der 27 EU-Staaten die Drei-Prozent-Marke überschreiten und ein überhöhtes Defizit aufweisen.

 

Arbeitslosigkeit wird steigen

Die Arbeitslosigkeit wird laut der EU-Prognose im Gefolge der Wirtschaftskrise weiter steigen. So sagt die EU-Kommission für die Eurozone einen Anstieg der Arbeitslosenrate von 7,5 Prozent im Jahr 2008 auf 9,3 Prozent in diesem Jahr voraus. 2010 erwartet die EU-Kommission sogar eine Arbeitslosenrate von 10,2 Prozent für die Eurozone.

In Österreich wird die Arbeitslosenrate demnach von 4,1 Prozent 2008 auf 5,1 Prozent heuer steigen, für 2010 erwartet die EU-Behörde eine Rate von 6,1 Prozent.

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31 Kommentare
 
1 2
geheimrat
20.01.2009 18:09
0 0

jeden Tag lesen wir über Banken-Crashs und von Wertverlusten an den Börsen. Von einer Sache lesen wir nichts - von einem sich abzeichnenden Staatsbankrott - und dieser hat nichts mit der derzeitigen Wirtschaftslage zu tun, sondern ausschließlich mit bereits bestehenden Staatsschulden. Dabei müssen 3 Dinge unterschieden werden. Die bestehende Schuldenlast, die Neuverschuldung und die noch nicht bilanzierten Staatsverpflichtungen in der Zukunft.


Die offizielle Schuldenlast beträgt momentan 1,6 Billionen Euro. Bei einem sofortigen Stopp der Neuverschuldung und einem gleichzeitigen Start einer Tilgung würde es 630 Jahre dauern bis Deutschland schuldenfrei wäre. Die Neuverschuldung lässt sich aber durch die zunehmende Überalterung nicht stoppen und es kommt ein weiterer Knackpunkt hinzu, von dem niemand sprechen mag: Die Pensionsverpflichtungen des Staates für seine Beamten.

Die Gesamtschulden betragen 7,2 Billionen Euro! Das ist 4 x soviel wie offiziell angegeben! Es hat 57 Jahre gedauert diese Schulden zu erzeugen - und es würde 10.000 Jahre dauern, um sie zu tilgen! Meinen Sie, dass unter diesen Umständen, jemals ein Politiker ernsthaft daran denken könnte, eines Tages mit der Tilgung zu beginnen? Nein? Dann sollten Sie schonmal darüber nachdenken, wie Sie Ihren kleinen Hintern an die Wand bekommen bevor der Super Gau eintritt! Nun denn ...
Deutschland ist ja der Zahlmeister der EU......

Antworten Gast: howl
21.01.2009 04:38
0 0

Re: jeden Tag lesen wir über Banken-Crashs und von Wertverlusten an den Börsen. Von einer Sache lesen wir nichts - von einem sich abzeichnenden Staatsbankrott - und dieser hat nichts mit der derzeitigen Wirtschaftslage zu tun, sondern ausschließlich mit bereits bestehenden Staatsschulden. Dabei müssen 3 Dinge unterschieden werden. Die bestehende Schuldenlast, die Neuverschuldung und die noch nicht bilanzierten Staatsverpflichtungen in der Zukunft.

Anfang der 80er fanden Seminare der Gesellschaft f. Wirtschafts- u. Sozialpolitik mit computergestützten Planspielen (ECO II) statt.Da uns der Sager von Kreisky (in etwa: Mir sind 100 Millionen Schulden lieber als ein verlorener Arbeitsplatz) in guter Erinnerung war, spielten wir Szenarien wie Deficit Spending / Keynes nach: Mit verheerenden Folgen für Preise (Inflation), Arbeitsplätze (geringe Investitionen wegen hoher Kreditzinsen) und Transferleistungen d. Staates. Zur Erinnerung: damals pendelte der Rohölpreis fürs Fass zw. 10 und 20 Euro. Nichts gelernt ! Danke, Hannes !

Gast: Spectator
20.01.2009 12:36
0 0

Panikmache und Wahnsinn (II)

Aus der Geschichte kennt man zahllose Beispiele von bankrotten, zahlungsunfähigen Staaten: An dieser Stelle sei nur Frankreich im 18. Jahrhundert (gleich mehrmals bankrott) oder Österreich im 19. Jahrhundert (ebenso) erwähnt. Und? Was ist passiert? Es ging immer weiter. Ein Staat kann nicht im herkömmlichen Sinne bankrott gehen, aber dieses unumstößliche Faktum dringt nicht bis in die Gehirne der sogenannten "Finanzexperten" vor.

Antworten Gast: Panik first
20.01.2009 13:37
0 0

Re: Panikmache und Wahnsinn (II)

Nein ein Staat kann nicht pleite gehen
aber dafür seine Bürger und das ist umso
schrecklicher.
Hunger, Aufstände usw.
Sie müssen dann die Geschichte schon richtig lesen.

Gast: Spectator
20.01.2009 12:32
0 0

Panikmache und Wahnsinn

An den im Artikel wiedergegebenen Meinung internationaler sogenannter "Finanzexperten", die in Wahrheit aus der Londoner City kommen und von eben dieser Heimstatt des hemmungslosen Marktliberalismus einmal entlohnt wurden oder dies immer noch werden, kann man gut die Absicht gewisser Kreise herauslesen: Es geht darum, dem Volk ein bisschen Panik zu machen, mit dem Staatskonkurs bzw. dem IWF zu drohen, nur damit man auf diese Weise angeblich "bitter nötige" Strukturreformen zu Lasten der unselbständig Beschäftigten (Lohneinbußen) sowie der Allgemeinheit (Wegrationalisierung öffentlicher Aufgaben wie der Grundversorgung) durchzusetzen vermag.

Dazu ist an dieser Stelle nur dreierlei zu sagen: Erstens sind die dargelegten Meinungen aus obigen Gründen nicht objektiv und daher unbeachtlich, zweitens ist zumindest in Österreich von einem Staatsbankrott nicht im Entferntesten die Rede (AAA-Rating nach wie vor), und drittens - was bewirkt schon ein Staatsbankrott?

Paco
20.01.2009 10:20
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Bingo, ...

... der Euro-Bond kommt!

Weil die stolzen Spanier über ihre Verhältnisse lebten, ihre Bonität von Standard&Poors von "AAA" auf "AA+" abgestuft wurde, überlegt die EU (Währungskommissar = Joaquín Almunia = Spanier) gemeinsame Euro-Bonds aufzulegen.

Da sparen die Spanier (und einige Andere) auf Kosten der übrigen Euro-Länder).

http://www.ftd.de/politik/europa/:Niedrigere-Bonit%E4t-Spanien-wird-zur-Gefahr-f%FCr-Euro/462897.html

0 0

USA seit Bosten Tea Party ungehobelt gegenüber Europa

Problematisch ist nicht, dass Spanien von einem Euro-Bond profitiert, da die Spanier dadurch wieder mehr in der EU einkaufen, was wiederum den Zahlmeister der EU, Deutschland, belebt.

Was der EU wirklich schadet ist die Illiquidität, die aus den USA über den Atlantik schwappt. Die USA tun so, als hätten sie kein Geld, saugen alle Töpfe aus und wollen sich auf Kosten Europas sanieren.

Die Budgetpolitik der USA schadet in Wahrheit Europa extrem, da die USA den gesamten Bondmarkt unterwandern, Gelder so in die USA birngen und dann den Bondmarkt als nächsten einstürzen lassen.

Die Spanier wählte Standard&Poor als Opfer, da sie auch eine relativ gemessen an den USA winzige Immokrise haben und in Europa als wenig wichtig betrachtet werden, in Amerika aber als bedeutend (Hispanics) betrachtet werden.

Die EU versteht den Schachzug nicht. Die USA haben extreme Angst, dass ihr Dollar weiter an Bedeutung gegenüber dem Euro verliert und so MUSS S&P eben den Markt verunsichern.

Gast: UFTS
19.01.2009 21:55
0 0

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/


Antworten phuter
20.01.2009 01:08
0 0

www.das-bewegt-die-welt.de

Ein wenig vollgestopft mit eigenlob, aber fundamental richtige Dinge, die man dort lesen kann.
In Punkto Wirtschaftsberichterstattung scheinen unsere Mainstreammedien sich plötzlich dazu veranlasst von der Berichterstattung zur Beruhigung überzugehen. Eine traurige Entwicklung. Die Journaille verwechselt Verantwortung mit Verblendung. Aus diesem Grund werden die meisten Menschen in bälde ihr gesamtes Hab und Gut verlieren und glauben, das alles war üüüüüüberhaupt nicht vorhersehbar. Eine Schande für alle Schreiberlinge!

Gast: STFU
19.01.2009 20:44
0 0

Ansichtssache

vor allem stehen in diesem link ein paar interessante Informationen.

Wahr oder nicht wahr.
Wenn nur 33% halbwegs korrekt sind, kommt es mir schon fast ganz hoch.

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/

Alles geht den Bach runter.
Ich hab wenigstens Gummistiefel und bald ein Boot.

Gast: raivo pommer
19.01.2009 19:31
0 0

Totalkrise


Hilfe!

Das Kapital verschwindet

Im Jahre 2009 Arbeitslös in Welt 10 million

Gute Bank, schlechte Bank: die Skyline von Frankfurt

19. Januar 2009 Der Satz "Es ist noch nicht vorbei" signalisiert in Horrorfilmen eine dramatische Wendung, wenn gerade das Böse gebannt schien. Der Satz ist wie gemacht für die Finanzkrise, die nur noch eine Gewissheit liefert: Ein Happy End ist nicht garantiert.

Die amerikanischen Bankriesen wanken. Citigroup will sich teilen, die Bank of America braucht abermas Staatsgeld. Die Hypo Real Estate ist wieder in Not. Die Deutsche Bank zeigt einen Riesenverlust an. Die Landesbank Baden-Württemberg sieht sich unterkapitalisiert

Gast: Gast
19.01.2009 13:41
0 0

Warum

ist eine Wirtschaftsschrumpfung von nur 1,2% so gefährlich für eine Volkswirtschaft?

Antworten Roppe
19.01.2009 22:27
0 0

Re: Warum

weil dann die arbeitslosigkeit steigt; die schuldenlast im verhältnis zur gesamtwirtschaftsleistung massiv zunimmt und die menschen weniger geld zur verfügung haben!

Antworten Antworten hw
20.01.2009 01:04
0 0

Re: Re: Warum

ich denk, das ist eher psychologisch.
1.2% schrumpfung, heißt wir fallen ins jahr 2006/2007 zurück. was war da so schlimm. die 1.2% sind wohl real, mit inflation ist das verhältnis zur schuldenlast nicht viel anders, als mit wachstum.
wie gesagt, das steck sehr viel psyche dahinter.

0 0

Re: Re: Re: Warum

Weit ist es mit ihrem volkswirtschaftlichen Verständnis aber nicht her. Um ihnen auf die Sprünge zu helfen, was 1,2 % Schrumpfung bedeutet und wie falsch ihr Vergleich ist, übersetze ich ihnen das mal in die Sprache von Kleinhäuslern.

Also sie erwarten ein Wachstum von 1,2 %, also einen Scheck von sagen wir mal 3000 Euro (ihr kleines Haus sei 250.000 Wert und werfe diesen Ertrag ab). Nun kommt es aber anders. Sie bekommen vom Konto 3.000 abgebucht, haben aber ohnedies schon kräftig überzogen und kommen mit der Überziehung aus dem Rahmen. Mehr arbeiten geht aber nicht, da sie niemanden haben, der ihnen ihre Arbeitskraft abkaufen will. Was nun?

Vielleicht verstehen sie so die Dramatik, die hinter dem via USA über die EU eingebrockten Problem steht besser.

Antworten Antworten Antworten Gast: Gast
20.01.2009 08:18
0 0

Danke für Ihre Antwort!


Re: Warum

DAS IST DER GRUND WARUM DIE LEUTE GRÜN ODER ROT WÄHLEN - SIE VERSTEHEN EINFACH NIX MEHR VON VOLKSWIRTSCHAFT.

Ihre Fragen ist Grund zum Heulen.

Antworten Antworten hw
20.01.2009 01:07
0 0

Re: Re: Warum

leider ist es bei den anderen parteien auch finster.
bei den kleinen kommt gar nix. und bei der größen gibts nur große unternehmen, die immer mehr bekommen sollen, und das in gewohnter weise. nur so wie wir jetzt mit energie umgehen wirds nicht mehr lange gehen.
d.h. sie können wählen was sie wollen, es kommt immer ein disaster raus.

Antworten Antworten Antworten phuter
20.01.2009 02:19
0 0

Wenn schon...

Kommt ein Desaster raus.
Abgesehen davon kann ich in Ihrem Posting nur eine Aneinanderreihung von Themen erkennen aber keinen Sinn.

Antworten Antworten phuter
19.01.2009 20:41
0 0

Die Leute...

Haben noch nie etwas von Wirtschaft verstanden, sonst wären heute ein paar Bankiers bereits gelyncht.
Im Übrigen spart dieser Artikel das realistische Zukunftsszenario geflissentlich aus:
Der Staat wird sich seine Schulden weginflationieren. Aber was käme denn raus, wenn man den Leuten offen sagen würde, dass ihr angespartes Geld in kurzer Zeit so viel wert ist, wie eine Rolle Klopapier?


Antworten Antworten Antworten hw
20.01.2009 01:09
0 0

Re: Die Leute...

nicht der staat, die wirtschaft macht die preise!

Antworten Antworten Antworten Antworten Peregrin
20.01.2009 11:00
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Re: Re: Die Leute...

Aber der Staat macht sich das Geld, zum Schein natuerlich ausgelagert in pseudounabhaengigen Zentralbanken.

Antworten Antworten Antworten Antworten phuter
20.01.2009 02:15
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Ach herrje...

Die Wirtschaft mag irgendwelche Preise machen - aber wenn man wie verrückt das Produkt "Geld" herstellt, sinkt dessen Preis. Das nennt man Inflation. Genau das passiert gerade klammheimlich. Dadurch wird IHR Geld weniger wert. Und genau das macht der Staat in Zusammenarbeit mit unseren heissgeliebten Banken. Er druckt Geld ohne Gegenwert - vor allem aber mehr neues Geld als Wirtschaftsleistung erbracht wird. Fazit: Inflation.
Zimbabwe dient gerade hervorragend als Anschauungsmodell.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gerald
20.01.2009 07:28
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Re: Ach herrje...

Die hemmungslos losratternde Notenpresse schlägt sich aber in der Inflation nieder. Und gerade diese Inflation ist seit dem Ausbruch der Krise stark gesunken bzw. droht gegenwärtig eher eine Deflation (ala Japan), als eine Inflation (ala Simbabwe).

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten phuter
20.01.2009 11:46
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Abwarten...

DIe Deflation ist das Ergebnis der einbrechenden Wirtschaft.
Insofern haben Sie recht. Ohne Staatliche Eingriffe hätten wir jetzt eine Deflation. Davor fürchtet sich aber der Staat und tut im Moment alles, um diese abzuwenden. Mit den Konjunkturpaketen verschuldet er sich aber dermassen stark, dass ihm nichts anderes übrig bleibt, als die Pakete über das anwerfen der Notenpresse zu finanzieren - wie sonst?? - Staatsanleihen beginnen gerade zu kollobieren- et voila: Inflation de Luxe.


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Re: Abwarten...

Als erstes würde ich mal eine Klage gegen die USA anstreben, die die Krise verursachte.

Bei Erfoglosigkeit würde ich als Finanzminister, darauf drängen das Problem über die Notenpresse zu lösen. Dies ist einfach am sozial verträglichsten. Ehrlich gesagt hätten sämtliche Sparbuchsparer Österreichs ihr Geld ohndies schon verloren, wenn der Staat nicht für die Sparguthaben garantiert hätte. Österreichs Banken sind pleite. Die mit Ostphantasie mehr, die ohne Ostphantasie weniger. Die, die nur mit US-Fonds dealten sind komplett pleite.

Wer nun trotzdem sein Geld am Sparbuch ließ oder gar Staatsanleihen kauft, der braucht sein Geld ohnedies nicht wirklich, also nehme ich denen ihr sowieso, wenn alles ohne Staatshilfe abgegangen wäre, schon vorher verlorenes Geld weg.

Für die vielen Schulder, denen so die Tilgungsträger geraubt werden, haftet der Staat dann großzügiger Weise und die US-Betrugsopfer jubeln mir dann zu wie den SPÖVP-Bonzen und wählen mich zum Dank wieder.


 
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