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Bawag: 950 Mio. Euro Staatshilfe, 548 Mio. Euro Verlust

29.04.2009 | 13:22 |   (DiePresse.com)

Der Bund zeichnet 550 Millionen Euro Partizipationskapital und garantiert für giftige Wertpapiere mit einer Summe von 400 Millionen Euro. Zusätzlich schießt der Eigentümer der Bawag P.S.K., Cerberus, 205 Millionen Euro zu.

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Die Bawag schließt das Geschäftsjahr mit einem Verlust von 547,5 Millionen Euro ab. Die Erlöse konnten zwar im Jahresvergleich gesteigert werden, jedoch verhagelten hohe Abschreibungen das Gesamtergebnis.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

Bawag

Veränderung

2008 2007 in Mio. € in %
Zinserträge 652,50 602,90 49,60 8,23
Provisionserträge 143,90 145,50 -1,60 -1,10
Finanzabschreibungen 595,80 0,50 595,30
Impairments 281,40 758,00 -476,60 -62,88
Nettoergebnis -547,50 -452,50 -95,00 20,99

Erstes Quartal profitabel

Das erste Quartal 2009 sei profitabel gewesen. Aus heutiger Sicht sei das auch für das Gesamtjahr geplant. Allerdings sind Vorhersagen unsicher. Wohl um ein bis zwei Jahre verschoben wird der Plan, auf Sicht eine halbe Milliarde Gewinn zu machen. Das war bisher für 2012 geplant. Jetzt dürfte es 2013 oder 2014 werden. Auch mit Dividendenzahlungen wird es bis auf weiteres nichts. Roberts ist dafür, das Geld in der Bank zu lassen.

550 Millionen Euro PS-Kapital vom Staat

Die Bawag P.S.K. hat gestern Nacht mit der Republik Österreich ein Grundsatzabkommen für staatliche Hilfen geschlossen. Demnach wird der Staat 550 Mio. Euro Partizipationskapital (PS-Kapital, 9,3 Prozent Verzinsung) zeichnen. Um das Kapital von nach Rating-Herabstufungen problembeladenen Papieren zu entlasten, übernimmt der Bund für fünf Jahre außerdem eine Garantie für 400 Mio. Euro auf abwertungsbedrohte Assets.

Im Wesentlichen sind PS-Scheine stimmrechtslose Wertpapiere. Jedoch werden die 9,3 Prozent Zinsen nur bezahlt, wenn die Bank Gewinne schreibt. Geht sie aber pleite, fallen Anleger aber auch um das investierte das Geld um.

Auch Cerberus schießt ein: Der Hauptaktionär sicherte zu, dass die Eigentümer 205 Mio. Euro Kapitalspritze aufstellen werden - bestehend aus rund 50 Mio. Euro PS-Kapital und rund 150 Mio. Euro echtem Eigenkapital. Weitere 50 Mio. Euro holt sich die Bank über eine sogenannte Tier-II-Kapital-Emission, voraussichtlich über Ergänzungskapital. Das hat zwar den Charakter von Eigenkapital, steht dem Unternehmen aber nicht auf Dauer zur Verfügung. Außerdem ist Ergänzungskapital "nachrangig", d.h. es darf nur bei Gewinn verzinst werden.

1,2 Milliarden von der Republik

Macht in Summe mehr als 1,2 Mrd. Euro. Von Republik und Eigentümern kommen demnach zusammen 805 Mio. Euro Eigenkapitaleinschuss, dazu kommt die 400-Millionen-Garantie vom Bund, die nach fünf Jahren erlöschen soll. Den Eigenkapitalzuschuss der Eigentümer hat vorerst Cerberus unterschrieben. Inwieweit die Minderheitsaktionäre (Post, Generali) dabei sind, haben diese selber zu befinden.

(c) APA

Die Kapitalspritzen sollen bis Ende Juni fließen, die EU muss über den Deal befinden. Es ist nämlich nicht das erste Mal, dass der Staat Unterstützung gibt. Die Bawag hatte nach Fehlspekulationen des früheren Managements und wegen der Refco-Krise 2006 mit einer (mittlerweile aufgelösten) Bundesgarantie aufgefangen werden müssen, bevor sie im Mai 2007 an Cerberus & Co verkauft wurde.

Privatplatzierung bei Institutionellen

Das 550-Millionen-PS-Kapital, das mit dem Bund vereinbart ist, wird vorerst die Republik voll zeichnen. Die Bank plant aber, 30 Prozent bei Dritten zu platzieren. Nach Privatplatzierung verblieben dann 385 Mio. Euro PS vom Staat. Für eine Privatplatzierung kommen institutionelle Investoren in Frage, hieß es.

Details zur jetzigen Grundsatzvereinbarung mit dem Bund gab Bawag-Chef David Roberts am Mittwoch zugleich mit den wegen der Finalverhandlungen mit Republik und Eignern um eine Woche verspäteten Jahresbilanzzahlen 2008 bekannt. Der Jahresverlust fiel wegen Abschreibungen und Abwertungen auf strukturierte Papiere ("Structured Credit Portfolio") noch höher aus als erwartet. Unterm Strich lag der Konzernjahresfehlbetrag (Nettoverlust) damit bei 547,5 Mio. Euro. Im Jahr 2007, als Cerberus den ÖGB als Eigentümer ablöste, waren es 452,5 Mio. Euro Verlust gewesen.

 

Laut Roberts und seinem Vize Stephan Koren garantiert die Republik ausschließlich "für Forderungen, die in den Büchern der Bank sind". "Es gibt keine Bad Bank in der Bawag", sagte Roberts. Das Volumen an strukturierten Krediten wurde laut Roberts ("alte Papiere") primär von 2003 bis 2005 aufgebaut, also vor dem Einstieg von Cerberus, wie er festhielt. Staatsgarantierte Anleihen werden nicht beansprucht.

Sonderertrag durch Verkauf von Töchtern

Auf 596 Mio. Euro beliefen sich die Verluste aus Finanzinstrumenten, die hauptsächlich nicht realisierte Bewertungsverluste enthalten, wie die Bank betont. Als Totalabschreibungsposten fielen etwa US-Bankenpapiere wie Lehman ( 9 Mio. Euro) und Island-Bankenpapiere (33 Mio. Euro) an. Mitsamt diesen Bewertungskosten mussten für Rückstellungen und Wertberichtigungen noch 281 Mio. Euro aufgewendet werden. Weitere 88 Mio. Euro machten Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände aus.

Als Sonderertrag fielen rund 260 Mio. Euro aus dem Verkauf von Banktöchtern in Tschechien und der Slowakei sowie von Immobilien und anderen Nichtbankbeteiligungen an. 2008 hat die Bawag ihr Ost-Exposure von zuvor 15 auf weniger als 5 Prozent der Bilanzsumme reduziert. Die Bilanzsumme ist 2008 von 44,8 auf 41,6 Mrd. Euro gesunken. Das Zehntel an der ungarischen Bank MKB will Roberts behalten.

Keine Teilverstaatlichung

Debatten um eine Teilverstaatlichung der Bawag wies Roberts heute gegenüber der APA ebenso als unmöglich zurück wie die damit zusammenhängende Spekulation, der US-Fonds Cerberus könnte durch seine US-Auto-Engagements so klamm sein, dass kein Geld für die Bawag über sei. Er wisse nicht, wer so etwas sage, meinte Roberts. Der signifikante Beitrag von Cerberus zur Kapitalstärkung sei Beweis genug, wie nachhaltig das Investment und wie hoch das Vertrauen in die Bank sei. Der Sanierungsprozess - Bereinigung der Altlasten - sei noch nicht abgeschlossen. Die "neue" Bawag sei eine gesunde Bank.

 

(Ag./ebl)

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30 Kommentare
Helmwolf
01.05.2009 11:39
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Ja Verluste hin und her

Jeder zockt sich selber ein Häuferl ab ...aber aus dem Häuferl wir ein Haufen ... dann ein Hügel und ein Berg aber die Kohle ist weg und keiner weiß wo Sie ist nahm doch ein jeder nur ah Häuferl in sein Tascherl.

Gast: Schlappstruller
30.04.2009 20:51
0 0

Konto eröffnen ?

Ähm,.... ihr macht mir Angst. Eigentlich wollte ich demnächst ein Konto im Ö-land eröffnen, so richtig mit 20000.- drauf und VISA-Karte und so, da in D-Land die Behörden zuviel auf Konten rumschnüffeln.

Geht das eigentlich ? Kann mal einer seinen Bankfuzzi fragen und mir Bescheid geben ?

Und vorallem,.... macht das noch Sinn wenn eure Banken so malad sind ?

Info an : andi.stier @ rock.com

guste
30.04.2009 17:24
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Nur Versager werden befördert

Herr Novotny hatte sich als Retter und Sanierer der BAWAG feiern lassen und wurde zum Geldoberaufseher befördert. Der gewaltige Bawagverlust soll aus Altlasten resultieren. Was hat Herr Novotny bei der BAWAG saniert?????????

Gast: Bankkunde
30.04.2009 14:46
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4 Milliarden in 100-Euro-Scheinen ...

Der von den 4 Banken verzockte Betrag entspricht 40 (!) Türmen - bestehend aus (gebündelten) 100-Euro-Scheinen. Jeder Turm hat die Höhe von 130 Metern (= Turm des Stephansdoms!).

Hab jetzt echt vertrauen in die Leute.

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RETTET DIE BANKER. Eine Hilfsinitiative.


Österreicher und Innen. Unseren Bankern geht es sehr, sehr schlecht. Langsam müssen sie von den Palästen in die armselige Villen, von Maybachs auf Mercedes und von Hummer auf Scampi umsteigen. Schauen wir dem Niedergang nicht tatenlos zu! Jeder von uns kann helfen. Gehen sie auf Ihre Bank und spenden Sie! Schon 1-2 Milliarden können helfen.


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Wirtschaftsjournalisten werden mal wieder zu Tathelfern

So simpel, wie Gewinn versus Verlust, ist die Welt bei den Bankenbilanzen leider nicht.

Erstens wurden die Bewertungsregeln aufgeweicht und davon profitieren jene Banken, die viele schlechte Papiere und Schuldner im Osten haben überdurchschnittlich. Gewinne aus Regelaufweichung sind keine operativen Gewinne! Nettoerträge werden ausschließlich mit inländischen Kunden erzielt; aber wie lange noch, die Inländer sind auch nicht blöd und Briten hätten die gern als Kunden! Die Briten bearbeiten den österreichischen Markt momentan sehr intensiv. Barclays könnte jederzeit direkt am Markt aktiv werden. Wenn der österreichische Bankenmarkt zum Testmarkt wie bei den Handys wird, wird - klingt pervers - nur die BAWAG überleben.

Erste Bank und Raiffeisen haben nicht einmal noch die Ostbeteiligungen abgewertet. Man hofft offenbar auf Hyperinflation, die aber im Euroraum ausbleiben wird. Wer zahlt für 62,88 % der BCR heute noch 3,5 Mrd. Euro, das Höchstgebot soll bei 300 Mio. Franken liegen!

Gast: PSK u. BAWAG Kunden sind die Zahler
30.04.2009 08:58
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Warnung vor BAWAG-P.S.K.-Kontoumstellung

Die Kärntner Arbeiterkammer warnt vor einer automatischen Kontoumstellung bei der BAWAG-P.S.K.-Bank. Die Umstellung könne über 100 Prozent Preissteigerung bedeuten.

Link: http://kaernten.orf.at/stories/358444/

"Da erhöhen sich die Quartalsgebühren von unter 6 Euro auf 13,50!

Außer, man sorgt dafür, dass immer 880 Euro drauf bleiben. Im Quartalsdurchschnitt."

Gast: Analyst
30.04.2009 08:14
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Differenzierung

Der Vergleich der Verluste ist eine unzulässige journalstische Vereinfachung.
a. Die Kommunalkredit ist höchstwahrscheinlich ein Kriminalfall.
b. Die Bawag hat einen ausländischen Aktionär, der Verluste die vor seiner Teilnahme entstanden sind wegkriegen möchte. Das sagt nichts über das derzeitige Management und den Sanierungskurs aus. Die Meldung daß die Bawag saniert sei stammte von Herrn Nowotny, der das ganze Schlamassel damals gehörig unterschätze.
c. Die Hypo leidet seit Jahren unter einen extrem schlechten Management und wurde deshalb an Bayern verkauft, welche selber marode Onkeln sind. Ob hier das Management besser wird bleibt abzuwarten. Genauso wie bei der Volksbank steht auch hier der Kriminalverdacht im Raum.
d. Volksbanken: Die staatsanwaltlichen Untersuchungen werdens zeigen, ob nicht auch der Herr Pinkl sein Schäuflein dazu beigetragen hat.
Bis auf die Bawag, die in der Geschichte schon ein Kriminalfall war, stinkts hier zum Himmel!

Antworten Gast: ET
30.04.2009 08:55
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Re: Differenzierung

Bitte auch noch
e. RI
f. Erste
g. BA

mit einer kurzen Analye beschreiben.

Gast: Posa
30.04.2009 08:09
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Sonderbar!

da werden Milliarden Euro fuer Managementfehler aus unserem Steuergeld verbrannt, ja verbrannt, den diese Hilfe ist unwiederbringlich und dann heisst es wir haben fuer die medizinische Versorgung, Landesverteidigung etc. kein Geld. Man muss das gegenwaertige Finanzsystem wieder dorthin zurueckfuehren wo es war, naemlich den Menschen zu dienen und nicht Bonusmarkt oder Versorgungspipeline fuer einige wenige zu sein. Man muss manchmal das Feuer ausbrennen lassen, anstatt das Leiden unnoetig zu verlaengern.

Paige
30.04.2009 06:40
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Die Volksbank

mit ihren nebbichen 150 Mio musste natürlich in die Aufzählung rein, damit auch eine schwarze Bank bei den 4 Mrd-Pleitiers dabei ist, nicht wahr?

Und die BAWAG ist eigentlich eine amerikanische Bank. Wieso muss sie vom österr. Steuerzahler geschützt werden? Und welcher Vollkoffer hat dort noch ein Konto?

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Re: Die Volksbank

Zur Wahrung der "political correctness": BA-CA ist so gesehen eine italienische Bank, auch sie wird - Ihrer Logik folgend - vom Steuerzahler gestützt. Und: "die Steuerzahler" sind - einkommensbezogen - eine Randgruppe von gerade mal 750.000 Österreichern. Sollten sie denen angehören, ist ihre aufregung teilweise verständlich, ansonsten lediglich heiße luft eines Krone-Lesers.

Paige
30.04.2009 16:07
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Hascherl

Meiner Logik zufolge, müssten Sie sich fragen, ob auch für die Bank Austria der österr. Steuerzahler haftet, da sie eine italienische Bank ist. Wenn sie unterstützt wird, dann kritisiere ich das. Klar soweit?

Es gibt in Österreich 2,7 Lohn- bzw. Einkommenssteuerpflichtige - weiter 2,7 hätten eine zu zahlen, sind aber davon befreit.
Ich konstatiere: Sie sind dumm und ungebildet - reißen dafür aber sehr stark die Klappe auf => typischer Sozi (die "Krone" ist nicht mein Argument, aber da Dichand ja bekanntlich der Lieblingsonkel Ihres Oberidols ist, sollten sie keine Steine werfen, wenn Sie im Glashaus sitzen).

Re: Hascherl/Paige

Wenn Sie sich an manche meiner Kommentare zu Anderem erinnern, habe ich die Lohn- und Einkommensteuerbefreiung für 2,7 Mio Menschen heftigst kritisiert. Ich halte das für höchst unverantwortlich - auch den "Befreiten" gegenüber, da diese zu reinen "Bittstellern" degradiert werden. Wer durch Arbeit (oder anderen Erwerb) Geld verdient, hat seinen Steuerbeitrag zu leisten. Über die Höhe kann (und muss) selbstverständlich diskutiert werden.

Antworten Antworten Gast: nanu-nana
30.04.2009 12:18
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Re: Re: Die Volksbank

Ich bezweifle das nur 750.000 Österreicher Steuerzahler sind. Wenn man die Steuer nur auf die Einkommenssteuer bezieht dürfte die Zahl schon stimmen, aber es gibt noch viele weitere Besteuerungen. Kest, Mwst, Mineralölsteuer, Grunderwerbssteuer,...

Macht doch auch eine schöne Steuerlast aus, gar nicht einmal so viel kleiner als die Einkommenssteuer!

Gruß

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Re: Re: Re: Die Volksbank

Stimmt absolut, aber: KESt zahlen auch Nicht-Österreicher - wenn sie bei uns veranlagen; MWSt zahlen auch ausländische Touristen - wenn sie bei uns einkaufen; Mineralölsteuer zahlen ausländische Urlauber - wenn sie bei uns tanken. Und Grunderwerbssteuer - siehe "freies Recht auf Niederlassung innerhalb der EU" ;-)


Antworten Gast: ET
30.04.2009 08:57
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Der wichtigste "Vollkoffer"

ist der Österreichische Staat.

Paige
30.04.2009 09:10
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Re: Der wichtigste

Ahja, die PSK ist ja die Hausbank der Bundeskoffer...

Re: Re: Der wichtigste/Paige 09:10

Machen Sie hier Werbung für "Samsonite"?

Paige
30.04.2009 16:24
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Re: Re: Re: Der wichtigste/Paige 09:10

Na ja, wenn die Bundeskoffer von Samsonite wären, wäre das eher eine Negativwerbung :-)

Re: Re: Re: Re: Der wichtigste/Paige 09:10

Leider nein! Beide "Koffer"marken halten sehr viel aus. "Samsonite" so manchen "Stesser" auf Flughäfen, und die "Teflonis" beuteln sich nach dem "Anschütten" wie ein nasser Hund, schütteln sich unsere Vorwürfe aus dem Pelz und trollen sich davon.

Gast: otti
29.04.2009 22:32
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das ist erst der anfang...

der zahlungen an die österreichischen banken. wird vielleicht bei 30 milliarden enden. vielleicht. bitte aufpassen, in welchen taschen es hier geht und wer sich auf staatskosten schadlos für verfehlte investments hält. aber: wer kontrolliert hier? (wen?) der rechnungshof? wann? was? alles ausreichend dokumentiert? wer vergibt das geld? kriterien? von wem definiert? von wem kontrolliert?...

mir graut

Gast: ET
29.04.2009 20:23
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Das Verlustranking stimmt nicht,

es zeigt nur die Daten aus den Bilanzen. Wie die Bilanzen aber gedehnt wurden, wird kaum berichtet. Ich meine, dieses Ranking wird sich noch sehr drehen, wenn die Banken mit den guten Bilanzen mit der Realität konfrontiert werden. Momentan die Decke drüber ziehen geht zwar, irgendwann kommt der Mist aber ans Licht.

Antworten Gast: anonym
30.04.2009 08:28
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Re: Das Verlustranking stimmt nicht,

Das lustige Auswachen wird es bei der nächsten Krise geben, jetzt haben sich alle Banken "Casino Jerichos" in die Bilanz geholt, beim nächsten Mal müssen sie für alles gerade stehen und dann ist es mehr als vorbei, da brechen diese schwindligen Konstrukte zusammen, schneller als Enron.

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Impairments?

Sind Impairments die Summe der Hilflosenzuschüsse für die BAWAG vom Staat?

Ich frage mich wirklich warum der Staat einer ausländischen Bank Milliarden auf Nimmerwiedersehen nachwirft.

Natürlich weiss ich auf beide Fragen eine Antwort. Die 2. Frage kann man damit beantworten, dass es doch nicht um die BAWAG geht, sondern um die Versorung von SPÖVP-Bonzen, die ja arbeitslos wären und gigantische Erfolgsprämien verlieren würden, wenn man dem Steuerzahler Geld sparen würde und diese Ausländische Bank eingehen lassen würde.

Antworten Gast: schnukiputzi
29.04.2009 17:44
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Re: Impairments?

welches geld wird nachgeworfen? das PS-Kapital? Ist verzinst (mit9%?) und befristet. die haftung? da fliesst kein euro, solange die bank nicht vom konkursverwaltzer übernommen wird. der bund gibt seine gute bonität her. thats it!