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"Superkapitalismus": Die nächste Krise wird noch größer

08.08.2009 | 18:45 |  von Norbert Rief (Die Presse)

Der frühere US-Arbeitsminister Robert Reich rechnet im Interview mit der "Presse am Sonntag" mit der Gier seiner Landsleute ab, fühlt eine Mitschuld an der Krise und glaubt nicht an das soziale Gewissen von Firmen.

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Die aktuelle Wirtschaftskrise ist auch eine Krise des Kapitalismus. Hatte am Ende doch John Keynes mit seinen staatlichen Interventionstheorien recht?

Robert Reich: Keynes hatte zweifellos recht, er wird ja ausgegraben und derzeit wieder überall zitiert. Wenn eine Wirtschaft in eine tiefe Rezession rutscht und die Konsumenten kein Geld ausgeben, dann muss der Staat einschreiten. Das heißt aber nicht, dass der Kapitalismus tot ist.

Aber der Glaube an die Selbstregulierung der Märkte.

Der schon. Die Märkte regulieren sich nicht selbst, das ist das Problem. Es muss Regeln geben. Die Wall Street war außer Kontrolle, niemand verstand mehr, wie sie funktioniert. Alle agierten knapp am Betrug vorbei. Die Regierung muss das in Zukunft verhindern.

Das geht wohl nur in weltweiter Akkordanz. Wie wollen Sie das erreichen?

Es muss in London, Frankfurt und an der Wall Street die gleichen Regeln geben. Für diese drei Länder sollte es nicht unmöglich sein, harmonisierte Gesetze zu erlassen. Wenn man diese Märkte kontrolliert, dann kontrolliert man ein Gutteil der Investoren.

Fühlen Sie sich eigentlich mitschuldig an der Krise? In Ihrer Zeit als Arbeitsminister unter dem damaligen US-Präsidenten Bill Clinton war Deregulierung das bestimmende Motto.

Das stimmt, unter Bill Clinton ist viel Deregulierung passiert. Man hat der Finanzwelt mehr Freiheiten gegeben, der Finanzminister hat Schranken abgebaut. All das hat auch zur aktuellen Krise beigetragen.

Auch die Immobilienblase hat der Demokrat Clinton aufzublasen geholfen, indem er die ersten 500.000 Dollar bei einem Immobilienverkauf steuerfrei machte.

Das bereitete das Feuer vor. Alan Greenspan (früherer US-Notenbankchef, Anm.) zündete es an, als er 2002 die Kreditzinsen quasi auf null senkte. Wenn eine Bank Geld umsonst bekommt, dann leiht sie es her, weil sie damit verdienen kann. Genau das ist passiert.

Wer hat mehr Schuld: Die Demokraten wegen Bill Clinton oder die Republikaner wegen George Bush, der die Hausbesitzergesellschaft propagierte?

Ich bin hier neutral, ich weise beiden gleich viel Schuld zu.

Was sind die Lektionen aus der Krise? Was muss geschehen, damit so etwas nicht mehr passiert?

Man muss sich das System genau anschauen, das es ermöglichte, dass manche mit dem Geld von anderen groß spekulieren konnten. Wenn sie richtiglagen, konnten sie enorme Summen verdienen. Wenn die Spekulanten falschlagen, dann gab es für sie persönlich kaum Konsequenzen.

Sozialismus für die Spekulanten also.

Genau das war das Problem. Wenn man Anreize im Kapitalismus schafft zu spekulieren und zu wetten, dann machen das die Menschen auch. Und wenn die Regierung dann noch Sicherheitsnetze schafft für die Spekulanten, dann spekulieren sie umso mehr. Wir haben Verluste verstaatlicht. Spekulanten konnten sich über den Sozialismus freuen, für alle anderen galt der Kapitalismus. Man muss die Exzesse verhindern, sonst schlittern wir von einer Krise in die andere.

Das hat man nach der Großen Depression in den 30er-Jahren auch gesagt.

Ja, und auch in den 1870er-Jahren (nach dem Gründerkrach, Anm.). Jedes Mal scheint es, dass wir die Lektionen, die wir lernen, schnell wieder vergessen.

Was macht Sie so zuversichtlich, dass wir es diesmal nicht tun?

Je schlimmer die Krise, umso mehr erinnern sich die Menschen daran. Es wird eine Zeit dauern, bevor die Wall Street die Öffentlichkeit überzeugen kann, dass es keine Regulierung mehr braucht. Die Öffentlichkeit merkt sich, dass man 600 Milliarden Dollar Steuergeld in die Finanzwelt gesteckt hat (Höhe der US-Regierungszuschüsse, Anm.), die aber noch immer in einem schlechten Zustand ist.

Aber einige Banken haben die Regierungskredite schon wieder zurückbezahlt.

Das ändert nichts an der Situation. Die Zahl der giftigen Kredite ist genauso groß, wie sie vorher war. Wäre ich Finanzminister, würde ich ihnen nicht erlauben, die Kredite zurückzuzahlen. Die nächste Runde der Krise wird sogar noch größer werden.

Sie glauben nicht, wie viele Wirtschaftsforscher derzeit, dass es bald wieder aufwärtsgeht?

Ich fürchte, dass wir den Boden noch nicht erreicht haben. Das Problem ist vor allem die Arbeitslosigkeit, die weiter steigen wird. Ich sehe keine großen Anzeichen für den bevorstehenden Aufschwung.

In Ihrem Buch „Superkapitalismus“ schreiben Sie, dass der Kapitalismus der Demokratie viel Macht und Einfluss genommen hat. Halten Sie den Kapitalismus für gefährlich?

Kapitalismus kann gefährlich sein, wenn sich eine Öffentlichkeit der Gefahren nicht bewusst ist. Wichtig ist, dass die Menschen wissen, wie zerbrechlich Demokratie sein kann. Wenn man nicht aufpasst, kann Kapitalismus die Demokratie verschlingen.

Sie erwähnten die überholte Industrie: War es ein Fehler der Obama-Administration, den Autohersteller General Motors zu retten?

Ich hätte es für sinnvoller gehalten, wenn Präsident Obama die Milliarden von Dollar, die er GM gab, genommen hätte, um die Wirtschaft im ärmeren mittleren Westen der USA zu beleben. Damit hätte man Weiterbildung und Ausbildung von Menschen finanzieren können. Stattdessen wird GM künstlich am Leben erhalten.

Das ist eine sehr ungewöhnliche Meinung für einen ehemaligen demokratischen Arbeitsminister.

Das mag sein, das ist mir aber egal.

Kann man eigentlich von einem Unternehmen soziales Verantwortungsbewusstsein verlangen?

Nein. In diesem hart umkämpften Markt werden Firmen alles tun, um Gewinne zu machen und die Aktienkurse nach oben zu bringen. Soziale Verantwortung gibt es bei einem kapitalistischen Unternehmen nicht, das ist reine PR.

Robert Reich
war von 1993 bis 1997 Arbeitsminister unter dem damaligen US-Präsidenten Bill Clinton. Das „Time“-Magazin nannte ihn einen der zehn erfolgreichsten Kabinettsmitglieder des Jahrhunderts. Der wegen einer Krankheit kleinwüchsige Mann – er ist nur 149 Zentimeter groß – gilt als scharfer Beobachter der US-Wirtschaft und ist ein gefragter Gast in TV-Shows.

Harvard-Professor.
Reich hatte summa cum laude graduiert und später an der angesehenen Harvard-Universität als Professor unterrichtet. Derzeit arbeitet er an der Universität von Kalifornien in Berkeley. Zuletzt sorgte er mit seinem Buch „Superkapitalismus: Wie die Wirtschaft unsere Demokratie untergräbt“ für Diskussionen.
Emile Wamsteker/Bloomberg News

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.08.2009)

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36 Kommentare
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Gast: Aufdecker
10.08.2009 13:35
1 0

Verbrechen und Anarchie - Großstädte werde deshalb unsicherer

Irgendwann werden die Leute wieder auf's Land ziehen bzw. manche machen es ohnehin jetzt schon. Eines muss uns klar sein, die Linken werden auch in Österreich verstärkt Autos anzünden etc. Mir am Land ist das herzlichst egal, ich bau mir meine Karotten eh schon selbst an ... Im Winter wird das heimische Holz eingeheizt ... Arbeitspferde werden gezüchtet ...

Antworten Gast: denk-mal
10.08.2009 20:25
1 0

Re: Verbrechen und Anarchie - Großstädte werde deshalb unsicherer

also es ist ja schon viel verstädtert bei uns am Land
und wenn einer zuviel karotten hat, während die anderen hungern, der ist kapitalist und wird gehhängt, ausserdem wird das Arbeitspferd versaatlicht und aufgefressen ;-)
also ehrlich, es gibt keine Insel der Seligen, wenn die Welt brennt, dann brennt es auch im Dooo(r)f!

Antworten Antworten Gast: Aufdecker
10.08.2009 23:08
0 0

Re: Re: Verbrechen und Anarchie - Großstädte werde deshalb unsicherer

Ich habe von Großstädten gesprochen. Das eine Stadt, selbst wenn sie klein ist, verstädtert ist, nehm ich einmal an. Und ich spreche nicht davon, dass nur ich Karotten anbaue - es gibt nämlich einen interessanten und cleveren Gedanken, der sich "Nachhaltigkeit" nennt. Wenn also jeder selbst Obst und Gemüse anbaut bzw. wenn dem Nachbarn, der nicht so viel hat, etwas abgegeben wird (so gehört sich das nun einmal unter wahren Menschen), und das ist heute am Land nicht mehr selbstverständlich, jeder selbst Hühner und zumindest eine Ziege (!) hat ... dann braucht man sich nichts mehr hinsichtlich Kapitalismus vorwerfen lassen, dann lebt es sich schöner. Die Insel der Seligen ... sie sprechen wohl von Häupls Wien, nicht wahr?

Gast: ET
10.08.2009 12:41
0 0

Die nächste Krise wird noch grösser?!?!

Das würde dann im besten Fall massive Volksaufstände bedeuten. Wenn es doch schlechter kommt einen grausigen Brügerkrieg. Auf jeden Fall werden wir dann eine Verrohung der Gesellschaft erleben, welche mit einer Verelendung von Massen Hand in Hand geht.

Leider sieht es aktuell so aus, als könnte sich Wirtschaft bald erholen, weil die Schulden bei den "Staaten" geparkt wurden. Lösungen sind bis heute weder erfolgt, noch wurden diese eingeleitet. Die nächste Krise wird durch die Staatsschulden ausgelöst werden. Diese, noch grössere, Krise könnte schon zwischen 2012 und 2014 kommen, weil die Verantwortlichen jede Übersicht verloren haben.


enzo
13.08.2009 10:36
0 0

Re: Die nächste Krise wird noch grösser?!?!

Die Vorgangsweise wird in Österreich nicht viel anders gewesen sein ?
http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:Investmentbanken-Die-deutsche-Lehman-L%FCge/551263.html?mode=print

enzo
10.08.2009 20:24
0 0

Re: Die nächste Krise wird noch grösser?!?!

""weil die Verantwortlichen jede Übersicht verloren haben.""
Welche es gibt doch in der Politik keine die Verantwortung übernehmen !! oder ??

Antworten Antworten Gast: ET
11.08.2009 20:23
0 0

Verantwortung?!

Die Entscheidungsträger haben sich um die Verantwortung bemüht und wollen diese Verantwortung zusammen mit der Aufgabe übernehmen. Auch ist die Verantwortung gegenüber Österreich in der Verfassung festgeschrieben und diese "Gentleman" und "Gentlewoman" wurden auch darauf vereidigt.

Jetzt stellt sich die Frage ob diese Leutln der Verantwortung nicht nachkommen wollen oder einfach nur nicht können. Ich selbst gehe nicht von Böswilligkeit aus und unterstellte daher die mangelnde Übersicht als Ursache.

Wären die Handlungen und Entscheidungen aber doch Böswillig, dann braucht es einen Scharfrichter.

Man kann dieses Thema aber auch ganz anders sehen.

Gast: Zahlbürger
10.08.2009 12:25
0 0

EU Hans Guck in die Luft

Der erste seit langem der den Greenspan Vorgang kritisiert. Die Zinssenkung und die kurz darauf erfolgte Erhöhung der Zinsen in den USA. Wenn(wem) er damit geholfen hat, ist nur zufällig.?! Wenn ich mich recht erinnere hat in Europa daraufhin eine Zinsenanpassung begonnen, natürlich ohne den dortigen Gründe dafür wirklich auf den Grund zu gehen. Die europäische Finanz ein Büttel der US Finanzlobby. So sah es aus. Und so geht es offenbar wieder weiter. Den nächsten Kollaps überlebt keiner.

Gast: YWC
10.08.2009 12:13
1 0

Soziales Gewissen der Firmen


Mit Brigitte Ederer als Vorstandsvorsitzender (seit 31.12.2005) wurde im Geschäftsbericht 2006 und auf der Internet-Seite der SIEMENS AG ÖSTERREICH die Bezeichnung „Corporate Social Responsibility“ durch „Corporate Responsibility“ersetzt.

Warum wohl?



Murray
10.08.2009 08:25
0 0

Ohne Einsicht, ohne Scham

Wer hat diese Krise denn wirklich auf dem Gewissen? Hängt es vielleicht mit Billyboy Clinton zusammen, der dem unteren Mittelstand den Erwerb von wohnungseigentum erleichtern wollte? Dann sind Faktoren wie Bonität zweitrangig. Gesagt, getan: der Community Reinvestment Act hat es Banken verboten, Angehörigen von Minderheiten Kredite zu verweigern, Greenspan und die Fed haben die großen Immobilienkreditgeber (die schon damals unter staatlicher Kontrolle standen) mit Bündeln billiger Banknoten beworfen - seit der Clinton-Ära dürfen die sich ja direkt bei der Fed refinanzieren. Das Ergebnis war der Immobilienboom. Über ABS, CDOs und wie immer diese finanziellen Sprengfallen auch hießen, haben die Amerikaner den Rest der Welt an der Spekulationsblase teilhaben lassen.
Das ist eine Krise der Politik, nicht des Kapitalismus. Die Politik hat die Gesetze geschaffen, die Leitlinien für die Zentralbank festgelegt und hinter den Kulissen noch an einigen Strängen gezogen, damit diese Sache ins Rollen kommt.
Beabsichtig war natürlich etwas völlig Nobles, das Resultat eine Katastrophe. Dass Reich völlig unfähig ist, die Rolle der Politik (und auch seine) zu hinterfragen, zeigt, dass er in erster Linie Politiker ist, kein Ökonom.

enzo
10.08.2009 07:17
0 0

An der Nächsten Krise wird schon gearbeitet

Den die Schwachsinnlösung in marode Konzerne und Banken Geld zu pumpen das nicht vorhanden ist verschiebt nur das Problem.
Nicht zu vergessen das die Politik ja auch am Gängelband der Banken hängt und das mehr als bekannt ist.

Gast: Ing. Humer
09.08.2009 20:54
1 0

Bald ist der Ofen eisig kalt

Für Europa und die USA ist die Zukunft (nächsten 30 Jahre) sowieso mehr als im viel zitierten A.....

Lohndumping, 1 Euro Hartzer die mit Chinesen sich in den Arbeitsplatzkosten unterbieten

sündteure unterbeschäftigte Beamtenarmeen

Europäische Traditionsindustrien die alle ins gelobte China und Indien abhauen

Eine völlig unfähige und inzestuiöse Führungsschicht die die Staaten rücksichtslos ausnimmt

Immer schlechtere Schulbildung um unsere Jugend auf ihr Schicksal vorzubereiten, entweder als Kriegsinvalide oder als Billiglohnarbeiter für den gelben Mann

und eine Politikerschicht wie sie dümmer nicht sein kann (nicht nur Österreich eigentlich in allen nicht asiatischen Ländern, wahrscheinlich Absicht)

Und das beste das ganze läuft die letzten 15 Jahre und alle hier nehmen das als Gott gegeben hin ohne etwas dagegen zu unternehmen


Gast: gast
09.08.2009 19:18
0 0

chancen nutzen, aber auch das risiko tragen -)

jeden manager einfach die folgen seines handels tragen lassen ..
.. wenn es dem unternehmen gut geht, bonus, wenn es schlecht geht, schiesst der vorstand geld ein ..
wetten .. dass das gerangel um die vorstandsposten in banken, industrieunternehmen schlagartig aufhören würde, weil sich die leute dreimal überlegen, ob sie die fähigkeiten für den job auch wirklich haben -)-)

Gast: michi
09.08.2009 16:55
1 0

Ron Paul, Peter Schiff

sogar kinder im kindergarten verstehen, dass produktion vor konsum kommen muss. hier die richtigen erklaerungen:

www.mises.org

mfg

Murray
10.08.2009 08:32
0 0

Re: Ron Paul, Peter Schiff

Aus Kindern im Kindergarten kann ja noch etwas werden, aus Politikern nicht mehr.
Abgesehen davon: Ist jemandem aufgefallen, dass die Einbrüche zuerst in den konsumfernen Bereichen stattgefunden haben. In der Automobilindustrie bei den Nutzfahrzeugen, bei der Stahlindustrie, bei den Geschäftskunden im Luftverkehr..
Wenn man davon ausgeht, dass die Endverbraucher im allgemeinen nicht tonnenweise Stahl kaufen, dann war es wohl nicht der private Konsum, der nachgelassen hat, sondern die Industrie. Wenn es aber keine Konsumkrise ist, dann ist der ganze Keynesianismus von Grund auf falsch (ist er auch). Witzigerweise verdrehen die eingefleischten Keynesianer lieber die Tatsachen, als sich dieser Frage zu stellen.

amdamdes
09.08.2009 14:03
0 0

Geldmenge USA

http://tinyurl.com/nhvblm

das ist das Problem !

Antworten Gast: HerrAbisZ
09.08.2009 20:09
0 0

Re: Geldmenge USA

Nein das!

http://www.youtube.com/watch?v=--bNzGndfo8

Und das!

http://www.youtube.com/watch?v=qo9oEQzlHds

Und da steckt mMn ein Plan dahinter!

0 1

Re: Re: Geldmenge USA


Oje

der arme verschwörungsbewegte Sonderling AbisZ aus dem paranoiden Zeitwort-Forum macht auch die Presse unsicher...

Sie haben es bestimmt nicht leicht...

0 0

Re: Geldmenge USA


M3?

amdamdes
09.08.2009 16:41
0 0

Re: Re: Geldmenge USA

The Adjusted Monetary Base is the one monetary component completely under the control of the Federal Reserve.

müsste also M0 sein.
M0: alle US-Dollar-Bar-Bestände in Banknoten und Münzen

Antworten Antworten Antworten Gast: et
09.08.2009 22:40
0 0

Re: Re: Re: Geldmenge USA

tendiere eher zu M1...

5 0

Die Wurzel allen Übels


Die Wurzel allen Übels ist die exzessive Verschuldung, egal ob auf privater oder staatlicher Ebene.

Schulden sind nur für PRODUKTIVE INVESTITIONEN sinnvoll, wer wie in den privaten USA und im staatlichen Österreich (Staats)Schulden für KONSUM aufnimmt ist ein Hasardeur.

hw
09.08.2009 16:22
1 0

Re: Die Wurzel allen Übels

ja. volle zustimmung.
und das wird die handlungsfähigkeit gegenüber konzernen auf NULL einschränken. und dann mag i nimmer im land sein.

aber was tut man: man tut alles das die großen noch größer werden, uns saugt die kleinen unternehmer aus bis zu geht nicht mehr.

das interessant ist: die gewerkschaften, die ursprünglich die arbeiter aus dem dilema der industiellen revolution herausführten, treiben diese wegen dummheit wieder genau in diese hinein!

Gast: Gastname
09.08.2009 11:43
0 0

Überschrift

Wenn der Staat die Luftreinhaltung unter Milliardenförderaufwand umgehen kann brauchen wir nicht mehr über die bösen Unternehmen zu reden.

Ein57er
09.08.2009 11:27
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Die nächste Runde in d i e s e r Krise

Der Titel ist irreführend. Im Text steht ganz klar, dass es um die jetzige Krise geht. Um die nächste Runde darin.

Gast: koarl
09.08.2009 11:16
0 0

Fehl am Platz

Eine der Probleme ist, dass man die falsche Leute in den GM und Vorstandssesseln hebt. Weil er dort sitzt heisst noch nicht, dass er auch geeignet ist mit Verantwortung zu arbeiten...Gerade bei Banken hat sich die Auffassung von den Herren Rotschild in den letzten Jahrzehnen in Vergessenheit geraten und wird überhaupt negiert. Die Kunden sind Kühe geworden die man zu Tode melken darf. Schliesslich ist ihre Risiko wenn die mitmachen und Vorteil der Melker....Aber leider nicht die Kühe wählen es aus wer sie melken darf...

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