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Finanzkrise: Brown will Banken zur Kasse bitten

07.11.2009 | 15:45 |   (DiePresse.com)

Der britische Premier fordert, die Banken wegen ihrer Mitverantwortung an der Finanzkrise zu belangen. Dies könne mittels "Versicherungsgebühren" oder Steuern auf Transaktionen passieren.

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Der britische Premierminister Gordon Brown will die Finanzbranche wegen ihrer Mitverantwortung für die Finanzkrise zur Kasse bitten. Beim Treffen der Finanzminister- und Notenbankchefs der G-20 im schottischen St. Andrews sagte Brown am Samstag, auf dem Tisch lägen eine Reihe von Vorschlägen, von einer Art "Versicherungsgebühr" über eine Fondslösung bis zu einer Abgabe auf Finanztransaktionen.

All diesen Vorschlägen sei gemein, dass sie nur einen Sinn ergeben, wenn sie auf internationaler Basis eingeführt würden. "Großbritannien wird sich aber nicht bewegen, wenn sich nicht andere gemeinsam mit uns bewegen", stellte er klar.

IWF soll Bericht vorlegen

Brown räumte zwar ein, dass es große Schwierigkeiten bereiten dürfte, derartige Schritte allein schon rein technisch einzuleiten. Das sollte aber nicht davon abhalten, diese Überlegungen mit Dringlichkeit und Entschiedenheit voranzutreiben. Der Internationale Währungsfonds (IWF) solle sich dieses Themas annehmen und bis April einen Bericht dazu vorlegen.

Brown drängt darüber hinaus auf Fortschritte beim Themenfeld Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen, gerade auch in ärmeren Ländern. Der Gipfel in Kopenhagen im Dezember bilde eine historische Chance, globale Fortschritte beim Klimaschutz zu erzielen. "Es ist essenziell, dass wir dringend Fortschritte bei der Lösung von Fragen erzielen, die unsere Länder derzeit noch trennen", sagte Brown. Es müssten ehrgeizige Ziele gesetzt werden.

(APA)

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12 Kommentare
Gast: ET
08.11.2009 08:17
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Banken zur Kasse bitten?!?!

Wie soll das gehen?

Die Britischen Banken waren so Bankrott, das es in weiten Bereichen zur Verstaatlichungen kommen musste. Dazu waren viele Milliarden GBP zur Rettung notwendig, welche von den zukünftigen Steuerzahlern erst noch kommen müssen. Wie kann man Organisationen zur Kasse bitten, welche selbst eigentlich nichts haben. Das ist so wie eine Millionenschuld bei Obdachlosen eintreiben zu wollen. Viel Erfolg dabei.

Eine Versicherungsgebühr oder so was, trifft dann die Verbraucher, aber nie die Finanzwirtschaft selbst. Am Ende ist das eine Steuer für die Masse der Menschen, welche eh schon brennen wie ein Luster.

Sehr bedenklich ist, dass ein solcher Schwachsinn von einem wesentlichen Teilnehmer des G20 Gipfels kommt.

Die Führungsschwäche scheint eine sehr gefährliche Viruserkrankung zu sein, welche die ganze EU erfasst hat. Kann man dagegen nicht impfen?

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Dieser zweite Totengräber von New Labour ...


hw
07.11.2009 18:00
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banken

die banken werden das 1:1 weiter geben. also erkönnte gleich sagen, das volk.

periskop
07.11.2009 17:55
1 0

Schon wieder "ehrgeizige" Ziele!

Wie in der Klimapolitik schon gewohnt, rennen die Ahnungslosen diesmal in Kopenhagen zusammen, um "ehrgeizige Ziele" zu setzen. Sie werden nie begreifen, dass Ziele, von denen niemand weiss, wie sie erreicht werden können, nicht ehrgeizig, sondern einfach dumm sind!

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Re: Schon wieder ...

Vor allem sehen diese Klimahysteriker nicht ein, dass der Hype sein Ende gefunden hat: Die CO2-"Wissenschaft" ist subventionierter Betrug zwecks Errichtung einer totalitären Weltherrschaft (und Deinustrialisierung der westlichen Welt) mit Hilfe einer Ersatzreligion, die dank weltweiter Medienunterstützung eine Zeitlang die Angst vorm Weltuntergang förderte.
Aber der Spaß ist vorbei: Immer deutlicher wird klar, dass die IPCC-Gaukler ihre Computersimulationen frisieren, bis zu sie zu den Vorhersagen passen ... aber auch die treffen nicht ein. Es wird kälter, kälter, kälter ... Also platzieren sie ihre Messgeräte an den Abluftschächten von Klimaanlagen und Kraftwerkskühltürmen.
Nutzt nix.
Die schamlose Lüge wird täglich tiefer durchschaut, auch vom Mann auf der Straße und (PC muss sein) von Lieschen Müller; die Medien sind naturgemäß etwas langsamer von Begriff.
Und jetzt gehen diese verlogenen Kopenhagen-Touristen her und verblasen Tausende Tonnen CO2, First Class, für eine schon jetzt gottlob gescheiterte, also sinnlose Konferenz — deren Fortsetzungen und Neuauflagen vollends überflüssig sein werden.
Schön ist auch, dass der Vielversprecher und Nichtserfüller Hussein B. Obama, kürzlich noch "Messias" genannt, mit seinen kindischen Öko-Betrügereien auf Granit beißt. Er und diverse Europäer (die auch schriftlich von sich gaben, dass Demokratien abgeschafft werden müssten, weil die Rettung der Welt nur diktatorisch erfolgen könne), sind schlimmer als alle Neocons der Welt.

Antworten Antworten Gast: sirnicha
09.11.2009 12:39
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Re: Re: Schon wieder ...

es beschreiben ja manchmal wirklich dumme hier ihre gedanken; was blöderes aber als dieser vorspann ist wahrscheinlich noch nie vorgekommen, außer sie haben derartiges auch schon in anderen foren von sich gegeben...

Antworten Antworten Gast: ASVG-Sklave
07.11.2009 19:47
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Re: Re: Schon wieder ...

nun ja, aber die Polkappen schmelzen nicht wegen diesen Weltherrschern, sondern wegen unserer Umweltbelastung. Oder nicht? Sagt einem doch der gesunde Hausverstand, dass unser Planet nicht den ganzen Dreck in seiner Atmosphäre absorbieren kann, den die Menschheit in kürzester Zeit aus dem Erdinneren (Gas, ÖL, etc.) im letzten Jahrhundert freigesetzt hat.

periskop
07.11.2009 22:15
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Re: Re: Re: Schon wieder ...

Mein Kommentar richtet sich in erster Linie dagegen, dass man einfach irgendwelche Ziele setzt, anstatt wirksame Maßnahmen zu beschließen. Aber wenn schon der "Dreck" (er schmeckt uns in vielen Getränken sehr gut) angesprochen wird, so möchte ich auch dazu Stellung nehmen:
Was sagt der "gesunde Hausverstand" dazu, dass der anthropogene CO2-Ausstoß höchstens 3 % zum globalen Kohlenstoffkreislauf beiträgt, und dass die gängige Theorie nur dann stimmen kann, wenn man annimmt, dass genau 60 % des menschlichen CO2 in der Atmosphäre bleiben? Das sind von den 100% ausgerechnet 2 menschliche Prozent! Das kann überhaupt niemand erklären!

komajo
07.11.2009 17:34
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Wenn

die Fananzminister der anderen Länder sehen, dass es geht, wenn man will, wer sollte ihn dann nicht unterstützen und nachmachen?

Gast: Borx
07.11.2009 17:12
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Für wie blöd hält der die Welt?

Abgezogen werden sollen hier keineswegs die Banken, sondern - wie üblich - der Sparer.

Gast: ASVG-Sklave
07.11.2009 17:10
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Das United Kingdom ist de facto pleite

Dieses Land weiß nicht mehr wie und wo es sich sein Geld beschaffen soll. Vollkommen absurde Gebühren, exorbitante Strafen für geringfügige Verstöße und Sondersteuern sind die letzten Zuckungen dieser verendenden Krake. Britannien dürfte sich so wie die USA mit Afghanistan und dem Irak etwas überhoben haben.

Gast: Neoliberal
07.11.2009 16:26
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Harharhar

Die "BANKEN" werden zur Kasse gebeten. Der beste Witz ever. Es werden ja auch bei der Transit LKW Steuer die FRÄCHTER zur Kasse gebeten. Hat alles nichts mit dem Steuerzahler zu tun. Hand aufs Herz, bei meiner Ehr!

Schlagzeilen Wirtschaft