Die US-Regierung verstärkt ihren Druck auf die Banken-Branche. Die Banken sollen in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Hausbesitzer stärker entgegen kommen, berichtet die "New York Times".
"Die Banken machen ihre Arbeit nicht gut genug", sagt Michael S. Barr, Ministerialdirektor im US-Finanzministerium. "Einige Institute sollten sich schämen", so Barr. Er droht: "Sie werden nicht einen Penny von der Bundesregierung erhalten ehe sie sich vorwärts bewegen".
Konkret geht es um die Modifizierung von Kredit-Konditionen, um die Zahl der Zwangsvollstreckungen einzudämmen. Nur so kann sich der brachliegende Immobilien-Markt nachhaltig erholen. Erst dann können neue Immobilien auf den mittlerweile gesättigten Markt kommen.
Eine Ankündigung mit detaillierten Schritte soll noch am Montag bekannt gegeben werden. Erwartet wird, dass die größten Hypotheken-Anbieter schärfer überwacht werden. So sollen sie der Regierung regelmäßig berichten, wie sie planen, die Zahl abgeschlossener Modifizierungen zu erhöhen. Dabei soll auch Druck ausgeübt werden: Wer Zinsen nicht dauerhaft senke, könnte öffentlich angeprangert werden. Zudem könnten den Banken auch bereits zugesicherte finanzielle Anreize nicht ausgezahlt werden.
(phu)

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