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"In vielen Shoppingcentern schläft mir das Gesicht ein"

27.06.2012 | 11:48 |  von Herbert Asamer (DiePresse.com)

Den innovativen Händler sieht Handelsverband-Präsident Stephan Mayer-Heinisch auf der Überholspur. Wichtig für die Standorte sei die Entwicklung der drei "A", sagt er im Interview mit DiePresse.com.

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DiePresse.com: In den vergangenen Monaten war es sehr ruhig um den Handel. Geht es dem Handel derzeit so gut, dass er nicht mehr zu jammern braucht?

Stephan Mayer-Heinisch: Händler jammern immer, da haben sie Recht. Nein, die Händler beschäftigen derzeit mehrere Sorgen. Wir haben eine Handelslandschaft, die stark vom Wettbewerb geprägt ist. Es gibt neue Formate, die kommen und andere gehen. Zweitens haben es die Händler gegenwärtig mit einem verunsicherten Kunden zu tun. Der Kunde ist volatiler und nervöser geworden. Für mich auch kein Wunder, wenn jeden Tag in der Zeitung steht, dass die Krise um die Ecke lauert. Seit 2008 spielt sich die Krise vornehmlich in den Medien ab.

Aber Sie sehen doch auch, dass die Krise existent ist?

Natürlich gibt es immer irgendwo Krisen. Ich werde als Konsument aber jeden Tag mit ganz entsetzlichen Krisen konfrontiert. Jede Herabstufung eines Landes oder einer Bank wird als Katastrophe für die Welt dargestellt. Und jeder Rülpser, den ein linksradikaler Politiker in Griechenland loslässt, bringt Europa an den Abgrund. Für die Krise gibt es drei Ursachen: Erstens haben die Staaten zuviel Schulden gemacht, zweitens sind die Banken fahrlässig mit Geld umgegangen und drittens gibt es Medien, die fahrlässig mit der Wahrheit und der Realität umgehen. Das verunsichert natürlich die Kunden und führt dazu, dass Händler sehr abrupte Wendungen durchmachen müssen. Manchmal sind sie himmelhoch jauchzend, manchmal zu Tode betrübt. Und wir spüren dann im Handel, dass häufig Kleinigkeiten wie schlechtes Wetter zu Kaufzurückhaltung führen. Wozu brauche ich ein drittes T-Shirt oder ein drittes Paar Schuhe.

Jede Herabstufung eines Landes oder einer Bank wird als Katastrophe für die Welt dargestellt.
Stephan Mayer-Heinisch

Die Sparquote steigt aber auch nicht. Ist es nicht im Gegenteil sogar so, dass die zum Teil hohe Inflation in Verbindung mit den sehr niedrigen Zinsen viele Menschen auch veranlasst, mehr Geld auszugeben?

Ich bin kein Ökonom, sondern ein Händler. Ich sehe, die Kunden sind verunsichert, sie flüchten in reale Werte. Es wurden noch nie so viele Häuser und Wohnungen in Wien verkauft wie heute, und das zu Preisen, die eigentlich nicht mehr real sind. Die Menschen flüchten nur mehr in Vermögensschutz und in sichere Werte.

Menschen, die sich eine neue Wohnung leisten, müssen nicht so sparen wie Menschen, die ohnehin weniger haben. Läuft das Geld am Handel vorbei?

Das stimmt schon, aber die Menschen geben ihr Geld anders aus. Wir spüren keine oder kaum Zurückhaltung im Tourismus. Jetzt fahren die Menschen nicht unbedingt nach Ägypten, aber Kroatien, die Türkei und Spanien sind sehr gut gebucht. Wir sehen vernünftige Verkäufe bei den Elektronikhändlern, Fernsehgeräte wegen die Fußball-EM und der Olympischen Spiele gehen sehr gut. Auch die Autohändler spüren wenig von der Zurückhaltung.

Gelingt es dem Handel nicht die Kunden so für sich zu gewinnen, wie es der Tourismus schafft?

Das sehe ich nicht ganz differenziert. Dem innovativen Handel gelingt es allemal, der Standardhandel hat mit solchen Veränderungen Probleme. Der Kunde hat sehr breite Wahlmöglichkeiten für seine Einkäufe. Und der Konsument geht dorthin, wo er das Gefühl hat, dieser Händler ist im Trend. Heuer sind in der Modebranche bunte Hosen angesagt. Diejenigen Händler, die diese im Angebot haben, sind die Gewinner. Die, die diese Hosen nicht haben, machen kein Geschäft

Wird es dann in Zukunft mehr Fälle wie Schlecker geben?

Ich denke, man sollte einen solchen Fall nicht überdramatisieren. Jeder, der für die Kunden keine vernünftige Dienstleistung bringt, wird den Markt verlassen müssen. Es ist halt kein Konzept, mit B-Lagen in C-Städten einen Drogeriemarkt zu machen, der nichts kann.

Es muss doch eine Veränderung eingetreten sein, denn Schlecker war ja lange Jahren erfolgreich.

Ja, aber alle seine Mitbewerber waren in den letzten Jahren sehr erfolgreich. Diese Firmen haben hart gearbeitet und bringen eine besserer Marktleistung, subjektiv und objektiv, und dann ist der vierte oder fünfte in der Branche der Verlierer und entbehrlich. Die Konzentration im Handel ist auch ein großes Thema. Es ist aber nicht nur die Konzentration auf erfolgreiche Anbieter, sondern es hat sich die Konzentration auf erfolgreiche Standorte sehr ausgeprägt.

Es ist halt kein Konzept, mit B-Lagen in C-Städten einen Drogeriemarkt zu machen, der nichts kann.
Stephan Mayer-Heinisch

Was macht einen guten Standort aus?

Es sind die drei A, die Anfahrbarkeit, die Auswahl und das Ambiente.

In Gerasdorf nördlich von Wien entsteht mit dem G3 Shopping Ressort ein neuer Konsumtempel. Sehen Sie diese Verbindung von Shopping Mall und Fachmarktzentrum auch als neuen Trend?

Das sehe ich nicht als neues Element, denn wer beispielsweise mit offenen Augen durch Oberwart im Burgenland fährt, sieht dort die gleiche Symbiose, die es schon einige Zeit gibt. Aber Gerasdorf wird der letzte große Bomber in Österreich für die nächste Zeit sein, weil sich auch die Gesetzeslage doch sehr verändert hat. Der Standort wird aus meiner fernen Sicht betrachtet einen sehr ordentlichen Mietermix haben. Das G3 wird sich seinen Platz erobern, ob etwas früher oder etwas später, sei dahingestellt.

Aber der ordentliche Mietermix kommt doch erst durch die Verbindung von Mall und Fachmarkt zustande.

Diese nutzlose Unterscheidung ist etwas für Immobilienmakler und Handelsmanager, den Kunden interessiert das in keinster Weise, von wo er die Ware herbekommt. Er fragt sich nicht, bin ich jetzt in einer Shopping Mall oder in einem Fachmarktzentrum. Das ist keine Konsumentenfrage. Der Kunde möchte gut bedient werden, er entscheidet aus dem Bauch über Wohlbefinden oder nicht. Auch viele Händler haben das erkannt und fahren ihre Konzepte erfolgreich an beiden Locations. Es gibt genügend Unternehmen, die das können. Ich halte diese Frage für überbewertet. Viel entscheidender sind Fragen wie Erreichbarkeit und Aufenthaltsdauer.

Die Konkurrenz zwischen den Standorten ist groß. Wer wird, wenn jetzt ein Großer wie Gerasdorf in den Markt drängt, Anteile verlieren?

Es kann Verlierer aus dem Wiener Umland und aus der Stadt Wien geben. Aber das ist nichts Neues. Wenn ein guter Mitbewerber auf den Markt gekommen ist, haben andere immer verloren oder gar zusperren müssen.

Wie sehen Sie die Entwicklung des Online-Shopping? Der stationäre Handel wird in einigen Jahren doch arg in Bedrängnis kommen, da der Kuchen nicht größer wird.

Die neuen Technologien werden sich einen Weg suchen, genau wie das Wasser sich ein Flussbett sucht. Wer hätte vor fünfzehn Jahren gedacht, dass wir einmal eine derartige Vielzahl von Handy-Shops haben werden. Und wer hätte sich vor 50 Jahren vorstellen können, dass wir keine Kohlengeschäfte mehr brauchen. Der Handel lebt von dieser Innovation und von Veränderungen und genauso wird er mit dem Internet umgehen. Da gibt es natürlich Produktgruppen, die besser dran sind, und welche weniger gut. Es gibt auch Produktgruppen, wo es eine höhere Umtauschquote gibt und welche, wo diese niedriger ist. Ein Sackerl Mehl wird man weniger häufig umtauschen als ein T-Shirt. Aber das ist nur ein Anfang. ich glaube, dass sich im Handel noch viel mehr ändern wird. Betrachten sie doch nur einen Apple-Store, das ist ein reiner Showroom. Das ist nur mehr zum Teil Konsum, das spielt Unterhaltung eine große Rolle und wird genau so akzeptiert.

Hinkt der nationale Handel hier hinterher?

Wenn ich heute durch manche Innenstädte oder Shopping Center gehe, schläft mir das Gesicht ein, was dem Kunden heute noch zugemutet wird. Einige Unternehmen, die es nicht schaffen sich zu verändern, werden versinken. Da muss ich nochmals auf Schlecker zurückkommen. Der hat nichts getan, der wird verschwinden und anderen breiteren Raum lassen. Und letztlich ist es auch egal, wenn jemand ein gutes Produkt hat, ob dieses aus Taiwan, aus Kopenhagen oder aus Wien kommt. Aber es gibt auch gute nationale Unternehmen hier. Das Unternehmen Fussl ist zu einer nationalen Größe im Textilbereich aufgestiegen. Und ich schau mir den Sutterlüty in Vorarlberg an, der dann neben 20 internationalen Käsesorten noch 70 regionale im Sortiment führt und es als Teil einer großen internationalen Organisation schafft, den lokalen Bedürfnissen der Konsumenten nachzukommen.

Die Regionalität wird überhaupt ein wichtiges Thema, vor allem im Lebensmittelhandel. Der Kunde sucht Innovation, entweder auf der Produktseite, auf der Entertainmentseite oder auf der Serviceseite. Dass beispielsweise beim Buchhändler Thalia, ausgelöst durch das Online-Shopping, jetzt Flächen "frei" werden und diese durch den Computerhändler DiTech mit einer affinen Produktwelt ersetzt wird, finde ich hervorragend. Das ist für mich Innovation. Die Systemgastronomie eines Vapiano (Anmerkung der Redaktion: Anbieter italienischer Speisen, der die Idee von schnellem und gesundem Essen mit Qualität und Atmosphäre kombiniert) stellt eine totale Bereicherung dar. Wir brauchen keine Verteidigung des Systems, sondern eine Weiterentwicklung.

 

Im zweiten Teil des Interviews mit Stephan Mayer-Heinisch am kommenden Mittwoch (4.Juli 2012) lesen Sie über die Erwartungen des Handels an die Politik und warum Bürgermeister die Rolle der Einkaufsstraßen-Manager als ihre oberste Aufgabe sehen sollen.

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Zur Person
Stephan Mayer-Heinisch ist als Unternehmensberater tätig und Präsident des Österreichischen Handelsverbandes, einer freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben. Zudem ist er Obmann des Österreichischen Shopping Center-Verbandes (ACSC). Der studierte Jurist war viele Jahre Geschäftsführer und Konzernsprecher bei der Leder&Schuh AG, deren bekannteste Unternehmenstochter Humanic ist.

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29 Kommentare
 
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Gast: roll-mops
02.07.2012 00:55
0 0

also ich liebe einkaufszentren wo den unternehmensberatern das gesicht einschläft.

dort ist es wunderbar ruhig und kühl. keine lärmbelästigung, keine reizüberflutung, kein gedränge und gerempel. in den geschäften begrüßt man sich beim eintreten und verlassen, man kann in ruhe aussuchen, wird gut bedient und muß nirgendwo warten.

Handel hat eh meist geschlossen

Keine andere Branche agiert so am Kundenbedürfnis vorbei wie der Einzelhandel.

In Österreich kann ich als Berufstätiger ohnehin nicht einkaufen. Die meisten Geschäfte haben von 9:00-19:00h geöffnet. Das ist die Zeit, in der ich arbeiten und Geld verdienen muss. Daher kaufe ich außer Lebensmittel seit Jahren nichts mehr in Österreich - es lebe der Online-Versand aus dem Ausland, denn österreichische Online-Händler aktzeptieren keine Kreditkarten.

Antworten Gast: bis2100
30.06.2012 00:56
0 0

Re: Handel hat eh meist geschlossen

Schon mal in die City Wien West geschaut? hat bis 21:00 offen.

Bekleidung und Schuhe kann man in Österreich nicht mehr kaufen

Sommerkleidung im Juni? Fehlanzeige. Winterschuhe im Dezember? Wurde ich von der Verkäuferin ausgelacht.

Wer nicht im Juli Winterpullover anprobieren und kaufen will, muss ins Ausland ausweichen.

Letztes Jahr habe ich im Juli keine Badehose mehr bekommen. Sollte seit der Erfindung des Hallenbads eigentlich kein Thema mehr sein...

Antworten Gast: Vogel Strauss
01.07.2012 16:46
0 0

Re: Bekleidung und Schuhe kann man in Österreich nicht mehr kaufen

In echten Fachgeschäften findet man immer was Brauchbares, ich sogar ein Winter-Stirnband im Juli für einen Island-Urlaub - im Bergsport-Fachgeschäft im Keller!

Antworten Gast: bledsinn
30.06.2012 00:57
1 0

Re: Bekleidung und Schuhe kann man in Österreich nicht mehr kaufen

Blödsinn. Ich finde immer, was ich brauche, wann ich es brauch.

Hier meine Liste, warum ich nicht gerne einkaufe:

Baumarkt:
- Zwei Verkaufsebenen, die nur mit langsamen Fliesband erreichbar sind.
- Zu lange Wartezeit bei der Kasse.

Bekleidung:
- Aufteilung des Sortiments nach Marken. Früher gab's Hosen in der Hosenabteilung und Hemden bei den Hemden. Da machte Einkaufen noch Spass.
- Herrenmode ist immer irgendwo in den obersten Stockwerken oder im Keller versteckt. Meist gibt es auch kine grosse Auswahl, dafür höhere Preise. Sind wir so schlechte Kunden?
- Stockwerkskassen mit langen Menschenschlangen davor. Ich lass regelmässig meine Einkäufe wieder fallen und geh.

Jetzt mag ich nimmer weiter aufzählen sonst bin ich den ganzen Tag über grantig.

Re: Hier meine Liste, warum ich nicht gerne einkaufe:

Ja, Männer sind schlechte Kunden für Mode. Denn Männer gehen nicht besonders gerne einkaufen und nur dann, wenn es unbedingt nötig ist.
Frauen, vor allem junge Mädchen, gehen zum Spaß shoppen. Deshalb sind die Abteilungen für diese Zielgruppe natürlich besonders prominent platziert.

Nachdem Marken immer wichtiger werden (sogar Kinder wollen nur mehr Markenkleidung anziehen) ist es logisch, dass die Kleidung nach Marken sortiert wird.

Antworten Antworten Gast: isogjetzwos
05.07.2012 06:02
0 0

Re: Re: Hier meine Liste, warum ich nicht gerne einkaufe:

@Die Senferin:
Den Kindern ist es solange absolut egal, ob es Markenkleidung ist oder nicht, Hauptsache es gefällt ihnen und paßt, bis die Erwachsenen daherkommen und den Kinder erklären, warum man Markenkleidung unbedingt benötigt. Erst dann wollen Kinder Markenbekleidung! Es dient einzig dem Ziel sich von der breiten Masse abzuheben und den anderen zu zeigen, dass man hat als sie. Genau damit treibt schon bei den (Klein-)Kindern einen Keil rein, sodass spätestens in der Volksschule Gruppen sich nach dem Einkommen bilden.
In Zeiten wo sehr vieles in Fernost gefertigt wird, ist das ganze mehr als lächerlich und zeugt von der Armseligkeit der Erwachsenen.

Re: Re: Re: Hier meine Liste, warum ich nicht gerne einkaufe:

Da stimme ich Ihnen zu! Und dann werden jene Kinder, die keine Markenkleidung tragen, von jenen, die das tun, gemobbt und als Proleten beschimpft. Das war auch bei mir in der Schule so.

Antworten Gast: yamo
30.06.2012 07:19
0 0

Re: Hier meine Liste, warum ich nicht gerne einkaufe:

"Früher gab's Hosen in der Hosenabteilung und Hemden bei den Hemden. Da machte Einkaufen noch Spass."

Sie sind ziemlich leicht zu unterhalten...

Antworten Gast: auchwas
30.06.2012 00:58
0 0

Re: Hier meine Liste, warum ich nicht gerne einkaufe:

Dafür finden wir Männer schneller, was wir brauchen. Auch was, oder?

ich entspreche wohl nicht ihrem Bild Herr Mayer-Heinisch!

Ich brauche kein innovatives Ambiente in einem Geschäft, weil "shoppen" für mich kein Vergnügen sondern eine äußerst unangenehme Notwendigkeit ist. Der Anteil der Waren die ich im Internet bestelle wird immer größer um mir die Lästigkeit des einkaufen gehens zu ersparen. Urlaube buche ich seit vielen Jahren ausschließlich übers Internet, technische Artikel kaufe ich nur mehr bei Amazon und e-bay. Zu den wenigen Geschäften die ich regelmäßig aufsuche zählen Schlecker, Lidl und Hofer. Vielleicht gehöre ich damit einer Minderheit an, was ich aber eher bezweifle.

Re: ich entspreche wohl nicht ihrem Bild Herr Mayer-Heinisch!

Sehen Sie, genau das bestätigt, was ich weiter oben einem anderen Poster geantwortet habe.

Und nein, Sie sind keine Minderheit. Im Gegenteil, es werden immer mehr Menschen. Ich hasse einkaufen auch (obwohl ich eine Frau bin).

Könnte man frische Lebensmittel online bestellen, würde ich nicht mal mehr in ein Lebensmittelgeschäft gehen.

Antworten Gast: Vogel Strauss
01.07.2012 16:48
1 0

Re: ich entspreche wohl nicht ihrem Bild Herr Mayer-Heinisch!

Sie gehören keiner Minderheit an ... Leute, die Hobbies und Interessen haben und natürlich auch einen interessanten Beruf, empfinden Shoppen nicht als Vergnügen, sondern als lästige Notwendigkeit. Ich zähle mich auch dazu.

Antworten Gast: geschaeft
30.06.2012 01:00
2 0

Re: ich entspreche wohl nicht ihrem Bild Herr Mayer-Heinisch!

Wenn ich etwas heute brauche, dann will ich nicht, dass es morgen geliefert wird. Deshalb kaufe ich meine Sachen ausschließlich in Geschäften.

Re: Re: ich entspreche wohl nicht ihrem Bild Herr Mayer-Heinisch!

Ja, und das ist auch der einzige Grund, warum man Lebensmittel noch in Geschäften kauft.

Alles andere kann warten. Nicht verderbliche Waren kann man auf Vorrat einkaufen, daher kommt es bei mir nicht vor, dass ich etwas unbedingt noch heute brauche.

Antworten Antworten Antworten Gast: ausprobieren
04.07.2012 23:32
0 0

Re: Re: Re: ich entspreche wohl nicht ihrem Bild Herr Mayer-Heinisch!

Wunschdenken - oder sind Sie einfach nur bequem? Außerdem: wie kaufen Sie dann sonst Kleidung? Die muß man ja ausprobieren (das geht nur im Geschäft)!

Re: Re: Re: Re: ich entspreche wohl nicht ihrem Bild Herr Mayer-Heinisch!

Natürlich ist das reine Bequemlichkeit! Wozu sollte ich mich durch Menschenmassen quälen und Einkäufe heimschleppen, wenn ich sie mir auch liefern lassen kann?

Kleidung probiere ich nie, ich lass mir die immer schicken. Ich kenne ja die Größen und Schnitte der Händler mittlerweile und weiß, was ich bestellen muss, damit es passt. Abgesehen davon kann man im Versandhandel auch Waren zurückschicken, sollte etwas wider Erwarten doch nicht passen/gefallen. Sogar kostenlos. Man probiert also bequem zu Hause!

Antworten Antworten Antworten Gast: wastueichdann
04.07.2012 23:31
0 0

Re: Re: Re: ich entspreche wohl nicht ihrem Bild Herr Mayer-Heinisch!

Wenn meine Festplatte eingeht und ich brauche etwas unbedingt morgen liefern? Was tue ich dann? Ich gehe in ein Elektronikladen, kaufe es, baue es ein und kann arbeiten.

Was mache ich wenn ich voll verschwitzt heimkomme und sehe, ich habe keine T-Shirts mehr im Schrank? Ich kaufe mir welche.

Re: Re: Re: Re: ich entspreche wohl nicht ihrem Bild Herr Mayer-Heinisch!

"Was mache ich wenn ich voll verschwitzt heimkomme und sehe, ich habe keine T-Shirts mehr im Schrank? Ich kaufe mir welche. "

Ähm - Wäsche waschen vielleicht? Oder werfen Sie Ihre T-Shirts nach einmaligem Tragen in den Müll?

Sie werden es überleben, wenn Sie mal einen Tag ohne Computer auskommen, denke ich mal...

Antworten Gast: pan-tora
29.06.2012 09:12
0 0

Re: ich entspreche wohl nicht ihrem Bild Herr Mayer-Heinisch!

...danke - und ich dachte schon ich stehe allein auf weiter flur ;)

Gast: Dowiriwurlert
28.06.2012 16:18
4 3

"In vielen Shoppingcentern schläft mir das Gesicht ein"......

....ich hasse diese gespreitzte präpotente Art, vielleicht liegt es an den Spiegeln, wenn jemanden das Gesicht in einem Shoppingcenter einschläft......es gibt genügend Menschen die können sich nicht einmal einen Shoppingcenterbesuch leisten, weil sie sich nicht einmal ein T-Shirt kaufen können.....JA, so verschieden ist die Welt, den Einen ist das Sortiment ZU KLEIN und den Anderen ist es ZU TEUER.......VIELLEICHT SOLLTE DIESE WELT GENERELL DEN KONSUM ETWAS ZURÜCKSCHALTEN, DAMIT DEN EINEN NICHT DAS GESICHT EINSCHLÄFT UND DER ANDERE SICH NICHT SO BENACHTEILIGT FÜHLT UND DAS LEBEN AUF PUMP ENDLICH EIN ENDE HAT!

Antworten Gast: Iwerdnedwurlat
28.06.2012 17:14
4 1

Re: "In vielen Shoppingcentern schläft mir das Gesicht ein"......

Genau. Weil sich mein Nachbar nix leisten kann oder will, darf ich mir jetzt auch nix kaufen. Kurz überlegen .......... äääh, nein!

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Re: "In vielen Shoppingcentern schläft mir das Gesicht ein"......

konsum einstellen und am besten alles sparen, dass das noch niemandem eingefallen ist!!

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Re: Re: "In vielen Shoppingcentern schläft mir das Gesicht ein"......

Genau und dann crasht der Euro, dann habens nix weil Sie sich nix gekauft haben und das Ersparte ist auch weg.
Doppelte Bruchlandung!

 
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