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"Burn-out": Wenn die Mensch-Maschine streikt

02.10.2012 | 11:10 |  Von Peter Huber (DiePresse.com)

Das "Burn-out" gilt als eine Modekrankheit. Das Erschöpfungsphänomen - vor allem in Zusammenhang mit Arbeit - gibt es aber schon viel länger.

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Kaum ein Tag vergeht ohne Burn-out-Meldungen. "Profil" macht seine aktuelle Ausgabe mit Strategien gegen Burn-out auf. "Burnout: Grüner Landesrat Anschober nimmt Auszeit", lautete auch in der "Presse" vor zwei Wochen eine Schlagzeile. Wenige Tage zuvor war der Tatsachenroman "Schularbeit. Die Leiden eines Lehrers" erschienen, in dem der Wiener AHS-Lehrer Frank Huss über sein Burn-Out berichtet (siehe auch "Wenn Lehrer (an Burn-out) leiden"). Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat beruflichen Stress sogar zu einer der größten Gefahren des 21. Jahrhunderts erklärt. Eine Folge: Burn-out-Ratgeber und -Trainings boomen.

Ärgerlich an der Burn-out-Welle sei aber nicht unbedingt, dass manche Experten ein Geschäft machen möchten, schrieb Kurt Obermülner dazu in einem "Presse"-Gastkommentar vor einer Woche. "Wirklich ärgerlich ist, dass sich durch das Marktgeschrei und die Betroffenheitssuderei wirklich Bedürftige mitunter nicht bemerkbar machen können", warnte er. Und Obermülner führt an, dass es auch schon früher gesellschaftliche Umbrüche gab, die zu einem Anstieg von Verunsicherung und Erkrankungen führten. Er wehrt sich dagegen Burn-out als eine zeitgeistige Modeerscheinung zu sehen.

"Das erledigt man in 24 Stunden"

Um das zu verdeutlichen, zitiert Obermülner aus dem bereits 1893 erschienenen "Handbuch der Neurasthenie": Franz Carl Müller schrieb: "Seit bald 50 Jahren, also kurz nach den Ereignissen des Jahres 1848, ist ein ungeahnter Fortschritt auf allen Gebieten wahrnehmbar: Die Verkehrsmittel sind in einer Weise verändert, wie sie sich ein am Anfang unseres Jahrhunderts lebender Mann nie hätte träumen lassen; der Telegraph, das Telephon wurde erfunden, die allgemeine Wehrpflicht und der Schulzwang eingeführt. Wozu man früher acht Tage brauchte, das erledigt man jetzt in 24 Stunden."

Haste oft und raste nie, dann haste' Neurasthenie.
Sprichwort

Bereits 1869 hatte der New Yorker Nervenarzt George Miller Beard (1839-1883) laut TV-Sender "WDR" "übermäßige Reizbarkeit, die Unfähigkeit sich zu entspannen, anhaltende Kraftlosigkeit, Schwindelgefühle, Appetitlosigkeit, Kopfschmerz, Freudlosigkeit und Schlafstörungen" unter dem bereits oben erwähnten Begriff "Neurasthenie" zusammengefasst. Auslöser waren dafür die sich rasant verändernden Arbeits- und Lebensbedingungen der Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts.

"Burn-out" taucht erstmals 1974 auf

Auch der deutsche Neurologe Wilhelm Erb (1840-1921) schrieb 1893 "Ueber die wachsende Nervosität unserer Zeit". Er sprach von einer "gewaltige Werthe producirenden Industrie" und der "Schaffung mächtiger, von Proletariern erfüllten Centren der Industrie". Diese würden die "unklaren Köpfe der Masse" verwirren und einen schädigenden Einfluss auf das Nervensystem haben.

Der Begriff "Burn-out" selbst wurde erstmals 1974 in einem wissenschaftlichen Aufsatz des deutsch-amerikanischen Psychoanalytikers Herbert J. Freudenberger verwendet. Freudenberger bezog sich dabei laut WDR-Bericht vor allem auf helfende Berufe wie Ärzte, Krankenschwestern und Lehrer. Er beschrieb mit dem Begriff Zustände der körperlichen und geistigen Erschöpfung. Diese hatte er nach belastenden 18-Stunden-Tagen bei sich und Kollegen beobachtet, die sich ehrenamtlich für Drogenabhängige und Prostituierte in New York einsetzten.

Die "Elias-Müdigkeit"

Doch das Phänomen des "Ausbrennens" ist weit älter, wie ein Blick in die Geschichte zeigt. Bereits im Alten Testament findet sich ein frühes Zeugnis dafür. Nachzulesen ist das im 1. Buch der Könige. Demnach litt der ausgelaugte Prophet Elias unter den Folgen seines Wunderwirkens. Präzise werden Symtome der Erschöpfung beschrieben: Er flüchtet in die Wildnis und verfällt in Verzweiflung, in tiefen Schlaf "und bat, dass seine Seele stürbe". Der Begriff der "Elias-Müdigkeit" ist darauf zurückzuführen.

Im 17. Jahrhundert gelang dem Britischen Empire der Aufstieg zur Weltmacht. Mit den Zeiten wachsender Wirtschaft und sich beschleunigender Arbeitsprozesse ging aber auch eine andere Erscheinung einher. Vor allem gebildete Bürger und Adelige hatten es laut WDR-Bericht "an den Nerven". Der schottische George Cheyne (1671-1743) fasste die Neurosen schließlich unter dem Begriff "die englische Krankheit" zusammen.

Literatur und Erschöpfung
Dem deutschen Literaten Johann Wolfgang von Goethe wird während seiner Zeit als Minister des Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach ein Burn-out zugeschrieben. Als er drohte, "dichterisch auszutrocknen", nahm sich Goethe eine Auszeit und unternahm von einem Tag auf den anderen seine zweite Italienreise (1786-88). Nach seiner Rückkehr sprach er von einer "Wiedergeburt".

1961 schrieb der britische Schriftsteller Graham Greene in seinem Werk "Ein ausgebrannter Fall" (eng. "A Burn Out Case") über Querry, einen international gefeierten Architekten, der sich von der Sinnlosigkeit seines Lebens nach Afrika flüchtet.

Telefonistinnen als "human machines"

Und vor 100 Jahren entstand dann ein neues Berufsfeld: Die Arbeit der Telefonistinnen. Sie standen immer unter Druck, befanden sich immer im Stress. Schlecht bezahlt waren sie sowieso. Die Telefonie galt als eine Hauptverursacherin der Neurasthenie. Behandelt wurden die betroffenen Telefonistinnen oft als hysterische Patientinnen. Doch ein medizinisches Komitee stellte 1911 fest: "Die Telefonistinnen mussten häufig hin- und herspringen, um Kabel ein- und auszustöpseln, sie mussten ununterbrochen einen schweren elektrischen Kopfhörer tragen, sie bekamen manchmal Stromschläge durch den Kopfhörer, und sie mussten sich oft durchgängig mit einem ungeduldigen Publikum befassen." Das beschreibt Anthony Enns in seinem Aufsatz "Telepathie - Telefon -Terror". Nicht grundlos wurden Telefonistinnen demnach in der Presse auch als "human machines" bezeichnet, zumal sie in ihrer Ausbildung darauf trainiert wurden, nicht zu denken. Sie hatten die Anrufe zu beantworten und die Forderungen der Kunden auszuführen.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurden ebenfalls Burn-out-ähnliche Phänome von Siegbert Schneider unter dem Titel "Lehrerkrankheiten" als eine für Lehrer typische Nervenkrankheit beschrieben. Die Symptome gleichen laut der Dissertation "Das Phänomen Burnout am Arbeitsplatz Schule" von Sylvia C. Körner jenen des heutigen Burn-outs: Schlafstörungen, Überempfindlichkeit von Haut, Gehör und Augen, Kopfschmerzen, Ermüdung, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen, Verringerung der Leistungsfähigkeit, Niedergeschlagenheit oder Übererregbarkeit, Appetitstörungen und Arbeitsunfähigkeit.

"Romantisierung der Vorindustrialisierung ist falsch"

Heute werden vor allem Internet, Smartphones und Soziale Netze für die permanente Reizüberflutung verantwortlich gemacht. Die ständige Erreichbarkeit macht einer aktuellen Studie zufolge jedem Fünften zu schaffen. Eine andere Studie zeigt: Jeder dritte Beschäftigte erhält regelmäßig Anrufe oder E-Mails außerhalb der Arbeitszeit.

Für Professor Robert Jütte, Medizinhistoriker und Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, ist die Sache aber nicht so einfach. "Belastende Sinnreize gab es schon immer", sagte er im Interview mit der "Berliner Zeitung". "Die Romantisierung der Vorindustrialisierung als ruhiges Zeitalter ist schlicht weg falsch. Damals fühlten sich die Menschen von anderen Dingen gestört. Dem Läuten der Kirchturmglocken beispielsweise". Von tatsächlichen Erkrankungen sprach man aber erst mit dem Beginn der Industrialisierung.

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54 Kommentare
 
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Privat und Beruf

Ich denke, dass die berufliche Belastung immer schon groß war und früher noch viel öfter mit enormen wirtschaftlichen Druck verbunden war - denn da arbeiteten deutlich mehr Menschen, damit sie überhaupt ihren Lebensunterhalt bestreiten konnten.
Und wenn diese Menschen einmal einen freien Tag hatten (einen WIRKLICH freien Tag, also ohne dann im Haushalt und/oder der Landwirtschaft liegen gebliebene Arbeiten erledigen zu müssen) dann haben sie sich wirklich erholt.
Heute arbeiten wesentlich mehr Leute, weil sie einfache MEHR haben wollen als sie brauchen. Und in der Freitzeit (und diese ist in den letzten Jahrzehnten VIEL mehr geworden!) setzen sich diese Menschen erst recht FREIWILLIG dem Freizeitsstress aus.
Da bleibt für echte Erholung keine Zeit.
Und die Allgemeinheit bezahlt für diese zutiefst PERSÖNLICHEN Anliegen auch noch!

Burn out

ist in der Privatwirtschaft eher unbekannt. Sehr verbreitet weil ansteckend allerdings in der Beamtenschaft und staatsnahen Betrieben (die noch nicht ganz auf privat umgestellt sind).

Re: Burn out

Wieder einer der ahnungslos plappert...
Empfehle Ihnen mit Betroffenen zu sprechen.
Und besonders in der Privatwirtschaft häufen sich die Fälle.

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Psychotherapie

Manche fühlen sich überfordert, ohne in die Depression abzugleiten; sie haben den Mut an ihrer Situation etwas zu ändern, oft von Freunden und Verwandten bestärkt. Andere haben (umgekehrt) Depressionen, die auch die berufliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen, all dies gab es schon länger. Der Burn-Out Begriff dürfte aber dazu führen, dass Betroffene eben nicht die Unterstützung ihrer Freunde suchen, sondern statt dessen dem aufstrebenden Berufsstand der Psychotherapeuten Verdienstmöglichkeiten geben. Keine guten Aussichten, wenn man weiß, wie wirkungsvoll die Unterstützung durch Freunde bei Befindlichkeits- oder Gemütsstörungen, und auch bei objektiven Belastungen "im Beruf oder privat" ist. Wie wäre es, manchem der Betroffenen zu raten, sich einen anderen "einfacheren" Job zu suchen?

Ich frag mich....

... wie viel falsche Diagnosen gibt es in diesem Bereich eigentlich?
Wie vielen Menschen wird ein Burnout diagnostiziert obwohl sie vielleicht etwas anderes, sogar schlimmeres haben und wie viele Menschen werden dadurch falsch behandelt?

Hermann Hesse, Torberg

auch die Herren haben die Schicksale ihrer Protagonisten nicht erfunden, dafür gab es Vorbilder.
Ich finde es ungerecht das einige Poster hier eine Krankheit als Hypochondrie oder Ausrede bezeichnen. Natürlich gibt es auch Menschen die sich unter diesem Vorwand einen Lenz machen, aber einigen geht es wirklich dreckig und die sollten nicht für die Lügen der anderen büßen müssen.

Gast: Schullie69
03.10.2012 10:00
3 5

Burnouthypochonder

Eine verpflichtende Schnupperwoche auf der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie für alle eingebildeten "Burnoutlinge" würde dem Spuk sehr schnell ein Ende bereiten!! Wenn sich der Lehrer mit seiner Hausärztin auf Burnout "einigt" sagt das eigentlich alles.
Dies beiden Sätze sind an Klarheit nicht zu übertreffen.

5 0

Burn-Out

ist meiner Erfahrung (im Kollegenkreis) nach nicht eine Frage tatsächlicher Überarbeitung, sondern eine der inneren Überforderung. Ein Kollege hatte einen Burn-Out und es war schlimm, also sicher keine Hypochondrie. Allerdings arbeiteten manche Kollegen noch deutlich intensiver, darunter war auch der Extremfall eines Workoholics ganz ohne Burn-Out Anzeichen.
Was war der Unterschied zwischen beiden? Der Burn-Outler nahm sich alles (zu) sehr zu Herzen. Wenn man ihn was fragte und er wusste es nicht, so war es für ihn eine Katastrophe. Er glaubte für alles zuständig und verantwortlich sein zu müssen, obwohl dem nicht so war. Der Workoholic hingegen arbeitete zwar wie ein Irrer, er war mit diesem (selbstgewählten) Pensum jedoch zufrieden und sah ein, dass man nicht alles wissen und auch ab und zu mal Fehler geschehen konnten. So sehe ich das übrigens auch und auch ich kenne das Burn-Out nur von diesem Kollegenfall.

Burn-Out ist sicher keine Hypochondrie. Zumindest in den meisten Fällen. Denn Gefälligkeitskrankschreibungen sind leider nicht so selten und, dass vor allem Beamte viel burn-out anfälliger sind, wie die ASVGler zeigt welches Schindluder hiermit betrieben wird.

Antworten Gast: so viele kluge menschen hier
04.10.2012 15:25
1 0

Re: Burn-Out ist meiner Erfahrung (im Kollegenkreis) nach nicht eine Frage tatsächlicher Überarbeitung, sondern eine der inneren Überforderung.

Das ist kein Entweder-Oder. Beides kann sein.

eines tages wird die menschheit (falls noch existent)

als schlimmsten fehler ihrer entwicklungsgeschichte erkennen:
der produktivitätsfortschritt wurde ausschließlich in form von geld abgegolten (damit auch mehr geld ausgegeben und die produktion noch weiter gesteigert werden konnte).

wir wären um vieles besser dran, wenn statt mehr gehalt das eine oder andere mal weniger arbeitsstunden als ergebnis der jährlichen steigerungen rauskommen würden.
aber offenbar ist man nur in bhutan schlau, wo es nicht das bip gibt sondern das GLÜCKSinlandprodukt das maß der dinge ist.

jedenfalls kann ich keinerlei sinn erkennen im reich und unglücklich - sein.

Gast: siggi
03.10.2012 07:26
1 2

Führerschein ade

Man sollte Menschen die nicht mit Sresssituationen
zurecht kommen die Fahrerlaubnis entziehen, sie gefährten sich und andere Verkehrsteilnehmer.
;-0

Gast: Arzt 2012
02.10.2012 19:09
4 1

Zu viel Arbeit tötet


Gast: Kaiserin Angie
02.10.2012 19:07
5 3

Ausbeutung und Arbeitslosigkeit

... Das Alles wird von der EU - also Merkel - und sogar von Hundstorfer gefördert.
Eine bessere Verteilung von Arbeit und Vermögen wäre die Lösung. Wie in den 60iger Jahren, aber die EU-Merkel-Monarchie scheint noch in den 1920er Jahren fest zu sitzen.

Einen Krieg brauch ich aber nicht mehr. Gerechtigkeit und Regulierung wie damals würden mir reichen.


Gast: Konservativer
02.10.2012 18:32
4 10

Wieviele angeblich "Burnout-Erkrankte" sind Tachinierer? Solange die Frage nicht wissenschaftlich seriös beantwortet wird, gehe ich von über 90% aus.


Antworten Gast: merchant
03.10.2012 14:28
3 2

Re: Wieviele angeblich "Burnout-Erkrankte" sind Tachinierer? Solange die Frage nicht wissenschaftlich seriös beantwortet wird, gehe ich von über 90% aus.

Wovon Sie ausgehen ist glücklicherweise komplett wurscht.

wieviele 'konservative' haben einen huscher?


solange die frage nicht wissenschaftlich seriös beantwortet wird, gehe ich von über 90% aus.

wenn pseudoauskenner faseln...

burnout ist im international catalogue of deseases unter dem diagnoseschlüssel Z73.0 erfasst und beschrieben.

wieviele konservative sind id10ten? solange die frage nicht wissenschaftlich seriös beantwortet wird, gehe ich von über 90 % aus....

Re: Wieviele angeblich "Burnout-Erkrankte" sind Tachinierer? Solange die Frage nicht wissenschaftlich seriös beantwortet wird, gehe ich von über 90% aus.

die größten Tachinierer sind jene die andere als solche bezeichnen.

Antworten Antworten Gast: Konservativer
02.10.2012 22:26
1 3

Sie haben andere gerade als Tachinierer bezeichnet, also...


Re: Sie haben andere gerade als Tachinierer bezeichnet, also...

auf jeden Fall sind Leute die andere Menschen (bewusster Unterschied) in Foren beleidigen und sich dazu nicht einmal einloggen feige.
Ich habe das selbst im Bekanntenkreis schon einmal miterlebt wie jemand unter dem Burnout gelitten hat, erschreckend ist das.
Sein sie froh wenn ihnen oder Ihren Lieben so etwas nicht passiert und mockieren sich nicht über Dinge von denen sie keine Ahnung haben!!!

Re: Re: Sie haben andere gerade als Tachinierer bezeichnet, also...

That's all well and good, aber vielleicht können Sie uns dann mal erklären, warum zum Großteil genau jene Personengruppen darunter "leiden" welche eh schon am wenigsten Leistung erbringen - siehe Beamte, Lehrer etc.
Oder haben Sie schon einmal gehört, dass ein Bauarbeiter der ein Leben lang schuftet Burnout gehabt hätte? Nein, es sind Lehrer die laut OECD-Studie 2,1 Stunden pro Tag in der Klasse stehen und neun Wochen Sommerferien haben.

Re: Re: Re: Sie haben andere gerade als Tachinierer bezeichnet, also...

ohne witz und ohne böse sein zu wollen: bore out hat angeblich die selben Sympthome.

Re: Re: Re: Re: Sie haben andere gerade als Tachinierer bezeichnet, also...

Mit anderen Worten: Es würde sich eine Arbeitszeitverlängerung positiv auf die Gesundheit des Lehrpersonals auswirken. Stimmt's?

Re: Re: Re: Re: Re: Sie haben andere gerade als Tachinierer bezeichnet, also...

Ich glaub da gehts auch um die "Qualität" der Arbeitsinhalte. ;-)

Re: Wieviele angeblich "Burnout-Erkrankte" sind Tachinierer? Solange die Frage nicht wissenschaftlich seriös beantwortet wird, gehe ich von über 90% aus.

so einen Unsinn kann nur ein nichtbetroffener und wahrlich nicht informierter von sich geben.

Antworten Antworten Gast: Konservativer
03.10.2012 00:06
0 1

Re: Re: Wieviele angeblich "Burnout-Erkrankte" sind Tachinierer? Solange die Frage nicht wissenschaftlich seriös beantwortet wird, gehe ich von über 90% aus.

So einen Konter kann man prinzipiell auch geben, wenn jemand behauptet, Marienerscheinungen wären nicht real.

Das Argument ist also wertlos.

 
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