"Der letzte Luxus": Die Ökonomie des Schrebergartens

30.04.2013 | 09:37 |  Von Peter Huber (DiePresse.com)

Die einen betrachten den Schrebergarten als Ort des Spießertums, die anderen als letzte Oase. Eine volkswirtschaftliche Annäherung.

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"Weg vom Schrebergartendenken", lautet heutzutage eine gern verwendete Floskel, wenn es darum geht nicht engstirnig zu denken. Vor über 100 Jahren waren Besitzer eines Schrebergartens aber durchaus weitblickend, wie die folgende Geschichte zeigen soll. "Glücklich schätzten sich in dieser Zeit all jene, die über einen Schrebergarten verfügten", schreibt Franz. X. Eder in seiner Studie "Privater Konsum und Haushaltseinkommen im 20. Jahrhundert".

Die Geschichte der Schrebergärten ist übrigens ziemlich genau 200 Jahre alt und eng mit der Industrialisierung verbunden. Im deutschen Ort Kappeln soll es den ersten Kleingartenverein gegeben haben. 1814 wurde ein Pachtvertrag geschlossen. Seit rund 150 Jahren hat das Kleingartenwesen aber wirklich System. Dabei ging es zu Beginn oft gar nicht um Gärten: "Auf dem Schreberplatz in Leipzig kümmerten sich die Menschen im Jahr 1865 zuerst nur um Kinder, die sich an der frischen Luft bewegen sollten", berichtet der deutsche TV-Sender NDR. "Aber weil die Kinder bald keine Lust mehr hatten, wurden daraus nach und nach Schrebergärten für Erwachsene."

Armengärten als Vorläufer der Schrebergärten

Vorläufer der Kleingärten waren übrigens die sogenannten "Armengärten" des 19. Jahrhunderts. Die Armen sollten Pachtland zum Nahrungsmittelanbau erhalten. Die städtischen Armenkassen sollten damit entlastet werden. Dieses Prinzip löste sich aber gegen Ende des 19. Jahrhunderts auf. "Zum einen zeigte sich, dass auf Dauer gesehen die Unterstützung der ärmeren Bevölkerungsschichten aus öffentlichen Mitteln gegenüber der Gartenlandbereitstellung für die Städte kostengünstiger war. Zum anderen äußerte sich bereits wenige Jahre nach Entstehen der Gärten ein Interesse an derartigem Gartenland auch in bürgerlichen Kreisen", ist auf der Kleingarten-Webseite "kleingarten-finder.de" nachzulesen.

Und: "Fortan entwickelte sich diese Form des Gartenwesens zu einem indirekten Rechnungsposten der städtischen Kassen, indem sich die Vergabe der Gärten schon bald nach dem Prinzip des Meistbietenden richtete und die ärmeren Bevölkerungskreise im allgemeinen nicht mehr an der Pacht solcher Gärten partizipieren konnten."

1920 gab es 55.000 Schrebergärten in Wien

Während des Ersten Weltkriegs und der folgenden Wirtschaftskrise erlangten die Schrebergärten auch in Österreich für die Ernährung der städtischen Bevölkerung eine immer größere Bedeutung. Im Jahr 1915 gab es in etwa in Wien 3000, gegen Ende des Ersten Weltkrieges bereits 18.500 und 1920 schon 55.000 dieser Selbsversorgungseinrichtungen. "Der Schrebergarten war unverzichtbar", zitiert Studienauor Franz. X. Eder einen Zeitzeugen: "Alle Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln, Gemüse und Erdbeeren und anderes Obst konnte man ernten. Die ersten Erdbeeren wurden verkauft und auch Frühgemüse sorgten für eine bescheidene Einnahme. Um gute Ernte zu erzielen brauchte man Dünger. Großvater machte sich in der Früh mit Besen, Schaufel und Leiterwagerl auf den Weg um Roßmist (Pferdemist) zu sammeln. (...) Auch die Hasenzucht im Schrebergarten besserte den Speisezettel damals auf."

Tatsächlich waren diese Beiträge zum Überleben vieler Haushalte notwendig, schreibt Eder. Im Jahr 1925 machte der Anteil der Nahrungsmittel an den Ausgaben 56 Prozent aus, nach einem kurzen Rückgang auf 46,6 Prozent im Jahr 1931 stieg er Mitte der 1930er Jahre wieder auf 49 Prozent an.

NS-Zeit: Der Kleingarten als Überlebensoase

Auch die Nationalsozialisten erkannten die Bedeutung der Kleingärten, wie folgendes Zitat zeigt:

NS-Reichsbundleiter Hans Kaiser (1936)
"Die Kleingärtner sind die Musketiere des Führers, die den feindlichen Belagerungsring durchbrechen und das deutsche Volk neben den Bauern mit ernähren."

Klaus Neumann betonte im November 2012 in seinem Festvortrag zum 100-jährigen Jubiläum des Bezirksverbandes Spandau der Kleingärtner aber: "Sosehr sich die Nationalsozialisten auch bemühten, den Kleingarten zu einem Satelliten der Partei zu machen, ganz gelang es ihnen nicht. Im Gewirr der laienhaft gestalteten Kleingärten entstanden rechtsfreie Räume, zum Teil regelrechte Dickichte aus Bretterverschlägen, Systeme aus Höhlen und Erdgruben. Alles ausgezeichnete Menschenverstecke. Der Kleingarten wurde zur rettenden Überlebensoase."

Exkurs: Kleingarten in der DDR

Interessant ist auch die Funktion der Kleingärten in der DDR. Ihre vermeintliche Kleinbürgerlichkeit und Spießigkeit glaubte man im Sozialismus überwunden zu haben, berichtet der deutsche TV-Sender MDR. "Kleingärtner sollten umerzogen werden", sagt demnach die Kulturwissenschafterin Isolde Dietrich. Versuche, eine Massenorganisation der Kleingärtner zu bilden, scheiterten aber vorerst. Erst wachsende Versorgungsschwierigkeiten in den 1960er und 1970er Jahren führten zum Durchbruch der Kleingartenbewegung. Ab 1976 wurden die Kleingärten staatlich gefördert. Deren Bedeutung für den Obst- und Gemüseanbau stieg so weit, dass die SED diese Siedlungen von den Kommunen mit Strom und Wasser versorgen ließ.

Die über den Eigenbedarf produzierten Früchte wurden aus den Kleingärten abgezogen. Zumindest saisonweise konnte der Bedarf an Gurken und Tomaten gedeckt werden. Die Geschäfte muteten teilweise aber skurril an: "Oft nämlich verkauften Kleingärtner ihre Ware hinten an der Annahmetheke teuer an den Staat, kassierten den Ertrag und kauften ihre eigene Ware vorn im Laden billiger wieder ein. Um sie dann wieder zur Hintertür an die Annahmetheke zu bringen."

Heute: Freizeitnutzung im Vordergrund

Im Lauf der Zeit hat sich die Funktion der Kleingärten aber gewandelt. Der wirtschaftliche Nutzen geriet in den Hintergrund, die Freizeit- und Erholungsnutzung rückte in den Vordergrund. In Österreich gibt es derzeit rund 35.000 Kleingärten. Seit 1992 ist das ganzjährige Wohnen möglich. Das hat auch ökonomische Hintergründe, zumal der Verbleib von Familien in der Stadt zunehmend von privat nutzbaren Gartenflächen abhängt. Und jede Stadt benötigt Einwohner, um Geld für die Stadtkasse zu erhalten.

Doch es gibt auch solche, denen die Schrebergärten ein Dorn im Auge sind. Ulf Poschardt, der stellvertretende Chefredakteur der "Welt", hat voriges Jahr ein Plädoyer für das Abreißen von Schrebergärten geschrieben: "Wie Favelas der unteren Mittelschicht nagen sie an dem Strukturteppich der Stadt und verblüffen selbst von oben mit einer Scheußlichkeit, die nicht einmal bei der Obstblüte im Frühling oder strahlendem Sonnenschein im Juli relativiert wird."

"Ein von Hecken und Enge geprägter Entwurf"

Schrebergärten würden wertvolles Bauland blockieren, so der Vorwurf von Poschardt: "Die Schrebergärten beglücken nur die Besitzer ihrer Parzellen. Es ist ein privatistischer von Zäunen, Hecken und Enge geprägte Entwurf einer lebenswerten Stadt, der oft genug die Unansehnlichkeit und Formlosigkeit jenes Kleinbürgertums extrapoliert."

Tatsächlich wird die volkswirtschaftliche Sinnhaftigkeit immer wieder in Frage gestellt. Der Blogger "Stadtoekonom" hat eine Rechnung für die Stadt Zürich aufgestellt. Er vergleicht dazu die möglichen Nutzungen. Sein Schluss: "Die Nutzung einer Parzelle als Schrebergarten ist eine Verschwendung der knappen städtischen Bodenressourcen". Bei einer Nutzung als öffentlicher Park würden seiner Meinung nach deutlich höhere positive Effekte anfallen. Er zitiert dazu den Landschaftsarchitekten Frederick Law Olmsted, den Planer des Central Park in New York. Dieser schätzte bereits 1860, "dass mit dem Bau der Parkanlage sich die Preise der angrenzenden Liegenschaften verdoppelt hatten".

"Garten ist letzter Luxus unserer Tage"

Der oben erwähnte Kleingärtner Neumann sieht das natürlich anders. Es gehe "nicht nur um die wirtschaftliche und renditeorientierte maximale Ausnutzung von Grundstücken als Bauland". Auch ein Heimatgefühl können man sich per Scheck nicht kaufen. Die Gesellschaft heute würde von vielem zwar immer mehr den Preis, aber von immer weniger den Wert kennen. Sein Schluss: "Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er fordert das, was in unserer Gesellschaft am kostbarsten geworden ist: Zeit, Zuwendung und Raum."

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38 Kommentare
 
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hmm

hat der artikelschreiber noch nie etwas von moritz schreber gehört oder gelesen ???

Als jemand, der es in einer Stadt überhaupt nicht aushält

und speziell in Wien die schlimmsten 2 Nächte seines Lebens verbracht hat freut es mich besonders, dass ich einen ausreichend großen Garten samt Häuschen mein Eigen nennen kann.
Natürlich nicht in der Stadt wohlgemerkt, wie mein erster Satz verraten sollte sondern dort wo es schon ohne Garten schön wäre.

Und das beste daran ist, dass ich behaupten kann, dass die EU im besonderen und österreichische Einwanderungspolitiken im allgemeinen am Zaun aufhören zu existieren. Hier mache ich meine eigenen Gesetze, gut bewacht von 2 Hunden und diversen Gefechtsgeräten aus dem Hause Walther.

Re: Als jemand, der es in einer Stadt überhaupt nicht aushält

Dann bist du ja so ein richtiger Durchschnittsamerikaner. Hast du neben den zwei Kampfhunden auch Schnellfeuergewehre in deinem Gefechtsgeräte-Arsenal? Könnte ja der ORF mal eine interessante Doku "Am Schauplatz" drehen, damit auch die Durchschnittsösterreicher erkennen können, wie groß die Angst im eigenen Garten sein kann...

sehr bald

Sehr bald schon werden wir wieder froh sein, wenn es noch Schrebergärten gibt und Obst und Gemüse produziert werden kann.

Re: sehr bald

bin jetzt schon froh !

gratis baugrund für sozen

gesellschaftlich nahezu unentbehrlich...

unspiessig und megacool hingegen..

ist es, auf der donauplatte in einer "grünen" 35m2-smart-wohnung im 23 stock nachhaltig auf eine sichtbetonwand zu glotzen. LACH

Das Loch in der Recherche

Wie kann ein Artikel über Schrebergärten ohne eine Erwähnung des Namensgebers Moritz Schreber auskommen?

Re: Das Loch in der Recherche

Tja, so ist das heutzutage, wo der Begriff "akkurat" fast nur noch in Deutschland gelebt wird.

Re: Re: Das Loch in der Recherche

"Ringe nach voller Herrschaft über dich selbst, über deine geistigen und leiblichen Schwächen und Mängel. Beginne mutig diesen Kampf und bleibe unermüdlich in dem Streben nach dieser wahren Freiheit, nach Selbstveredlung. So wirst du innerhalb der Grenzen, die von höherer Hand dem irdischen Leben gegeben sind, von Sieg zu Sieg bis an das letzte Lebensziel mit dem beseligenden Bewusstsein gelangen, die Aufgabe deines Lebens würdig gelöst zu haben.

Daniel Gottlob Moritz Schreber (* 15. Oktober 1808 in Leipzig; † 10. November 1861 ebenda) war ein deutscher Arzt und Hochschullehrer an der Universität Leipzig.

Schrebergärten

wurden und werden mit strammem Parteibuch auf 99 Jahre weitergegeben. Seit einigen Jahren darf man sich auch - mit strengem Parteibuch - bebauen und seinen Hauptwohnsitz darauf bauen, auf 99 Jahre natürlich.
Wenn es um die "Häuseln der Reichen" geht, bleiben sie natürlich unerwähnt. Reich sind ja nur die, die arbeiten und sich alles zusammensparen. Da kann der Werner dann die Sparbücher abgreifen. Auch Omis Sparbuch, um das es ja wirklich geht. Es gibt ja zigtausende Sparbücher, die die Sozis noch nicht erfasst haben.

Re: wurden und werden mit strammem Parteibuch auf 99 Jahre weitergegeben

2 Fehler in einem so kurzem Satz.
Gut, dass ich nicht weitergelesen habe.

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Schrebergärten

werden zu illegalen Wohnsiedlungen pervertiert. Aus Schrebergartenhütten werden plötzlich Villen teilweise mit noch größeren Zubauten, wie "Wintergärten" etc. All das wird wie in der DDR mit massiven Zäunen und Sperrvorrichtungen inkl. Parklätze abgesperrt. ( Im Gegensatz zu anderen öffentlichen Flächen). Zudem zahlen die "bedürftigen" Luxus-Schrebergärtner natürlich keine Grundsteuer etc. und besetzen kostenlos ein Stück Land für das Un-Sozis viel Geld zahlen müßten. Ein Sozistaat im Staat, wie bei GenossInnen üblich.

Re: Schrebergärtner natürlich keine Grundsteuer

Sind ja nicht Eigentümer, sondern nur Pächter mit Pachtvertrag

Re: Wintergärten

Sind in Kleingärten nicht erlaubt und werden auch ggf. rückgebaut.

Re: Schrebergärten

Hinweis: Die Gemeinde Wien hat viele Schrebergärten an die ehemaligen Pächter verkauft. Jetzt gibt es in den Anlagen Mischformen. Gepachtete und bereits im Eigentum befindliche Schrebergärten. Der Gedanke des Schrebergartens wird tatsächlich pervertiert. Es gibt Leute, die meinen, dass sie auf ihren ca. 300 m² tun und lassen können, was sie wollen. Auf Nachbarn Rücksicht zu nehmen, ist nicht erforderlich. Ein Haus kann man, sofern die 2m-Regel eingehalten wird, irgendwo in den Garten stellen. Werden dem Nachbarn Sicht und Sonne genommen, ist es unerheblich, weil vom Gesetz gedeckt. Den Obleuten ist es meistens völlig egal. So verschwindet sukzessive immer mehr Grün. Der Gedanke, dass ein Schrebergarten für die Selbstversorgung mit Obst und Gemüse gedacht war, scheint nicht mehr wichtig zu sein. Außerdem gibt es beim Großteil der Schrebergärten KEINE Stellplätze für die Autos, welche die Ganzjahresbewohner klarerweise besitzen.


Re: Schrebergärten


Neid ist immer und überall.

Unsere Lebensgrundlagen: Sonne, Erde, Wasser, Luft


Da sieht man das Stückchen Grün, das den Stadtmenschen zugebilligt wird, ausschließlich als verlorenes Investment, als Verschwendung, als blödsinnige, kleinkarierte Denke.

Was dort wächst braucht ja keiner. Denn Lebensmittel kommen sowieso vom Supermarkt –Einheitsgeschmack bei Obst und Gemüse nach rohen Kartoffeln u.s.w., aber man kann ja bei der Weiterverarbeitung mit Aroma nachhelfen.

Die Wechselwirkungen des Chemiecocktails, der allem anhaftet auf unseren Organismus, darf man nicht wissen, Publikationen werden bestraft. Und nicht zu vergessen, essen wir praktischer Weise die Antibiotika auch gleich mit dem Fleisch mit.

Das ist die blind-gierige Erfolgsgeneration, die globalen Saatgutriesen wie Pioneer und Monsanto in der EU den Weg zum Einheitssaatgut per Gesetz frei macht – d.h. nur noch Saatgut, das deren Fabriken verlässt, darf gehandelt werden, das Gift wird gleich mitgeliefert.

Nebenbei bemerkt, sind durch diese Unternehmen in den letzten 100 Jahren 90% der Kulturpflanzenvielfalt unwiederbringlich verloren gegangen.

Also weg mit den kleinen Flecken Grün, weg mit der Vielfalt, anders Denkende werden mundtot gemacht, indem sie mittels langwieriger Gerichtsverfahren in den Ruin getrieben werden –lukrative Investments regieren und regeln jetzt unser Leben.

Und das sind keine G’schichtln, sondern Realität.

Aber die Natur schlägt zurück in Form von Krankheiten und Unfruchtbarkeit - aber wer will das schon wissen, wenn's um Cash geht.


Das intellektuelle Gesocks ...

.... macht sich wohl in der Toskana lustig über die "Kleinbürger" die ihr Leben glücklich in einer heilen Welt verbringen wollen.
Empfehlenswert sind dann wohl die Hühnerställe am Rennbahnweg und die realsozialistischen Plattenbauten in die sie die Menschen pferchen.

die gartensiedlungen,

sind auch letzter zufluchtsort fuer tiere und insekten, welche in der zubetonierten stadt nicht erwuenscht sind :-(

Re: die gartensiedlungen,

Das wäre die erwähnte Parkfläche genauso. Und dieser würde den Wert der umliegenden Landschaft definitv mehr steigern als die Schrebergärten, und ein schönerer Anblick wär es auch.
Muss bei Schrebergärten immer an Menschengehege denken...

Re: Re: die gartensiedlungen,

allerdings müsste eine parkfläche auch gepflegt und erhalten werden, was die gemeindekasse ganz schön geld kosten würde.
die schrebergärtner hingegen zahlen in die gemeindekassen pacht ein und erledigen (oder zahlen) die pflegearbeiten natürlich auch selbst.


Re: Re: Re: die gartensiedlungen,

Das trifft aber auch nur zu FALLS die Pachtpreise auch adequat sind und nicht stark gefördert werden. Aber wir sind ja in Österreich...

Re: Re: die gartensiedlungen,


... muss bei Parkanlagen immer an Straßenlärm, sterile, Einheitsbepflanzung und 08/15 Bäume, völlig fehlende Induvidualität, Hundekacke und Sandler denken ...

Re: Re: Re: die gartensiedlungen,

Hundekacke und Sandler ja, alles andere naja. Die Parzellen bei unsrer Schrebergartensiedlung sind teilweise so klein dass es für kein Säugetier reichen würd, und nur ein paar Meter entfernt in alle Richtungen beobachtet einen jeder Nachbar da man anscheinend keine Sichtschutzpflanze anbauen darf. Oder nicht will...

Thema verfehlt!!!


Da wurde von der "Presse" wieder einmal eine große Chance zur Aufdeckung eventueller mafioser Netzwerke der roten Haberei vertan:

Kein Aufzeigen des Vergabe-Modus an Freunderln;

Nix über die Gelder, die nachweislich für die Ablöse der Superädifikate (Häuser) fließen;

Nix über die rotbestimmten totalitären Vorstände und deren Vorgangsweisen;

Nix über den teilweise stattfindenden, teilweise verhinderten Verkäufe der Gärten ins Privat-Eigentum, ohne dass tatsächlich Eigentumsrechte zugestanden werden;

Nix über die regelmäßigen Begehungen der Genossenschafts-Vorstände, inklusive genauer Vermessungen der Wuchs-, bzw. Überhangshöhe und -Weite von Ästen und Trieben;

Nix über dubiose Auftragsvergaben von anfallenden Bauarbeiten durch die jeweiligen roten Genosenschaftsvertreter;

Nix über die Diktatur der roten Vorstands-Gartenzwerge;

Nix über die unfassbare Überdüngung, und über die Naturvernichtung durch verordnete radikale Rückschnitte von Bäumen und Sträuchern. Vögeln, Schmetterlingen, Eidechsen, etc. wird derart systematisch jede Lebensgrundlage entzogen.

Nix über den völligen Verlust jeglicher Intimsphäre durch verordnete Überwachung der Schrebergärtner: Jeder Garten muss einsehbar sein, Sichtschutz durch höhere Gewächse ist verpönt.

Nix über die Pacht bei ganzähriger Bewohnung und deren seltsame Zusammensetzung;

Wo früher die Brut von Vögeln gefördert werden sollte, ist heute evtl. nur noch die Rotbrut erwünscht.

Fade Märchen, statt Recherche = schwere Sünde!!!

 
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