Wien um 1900: Über "Ziegelbehm" und "Maltaweiber"

27.09.2011 | 08:32 |   (DiePresse.com)

Zum Bau der Wiener Ringstraße wurden vor allem Arbeiter aus Böhmen und Mähren benötigt. 15-Stunden-Arbeitstage waren Alltag.

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Nach der Revolution im Jahr 1848 stand die Wiener Stadtmauer der Entwicklung der rasch wachsenden Stadt im Weg. Die Befestigungsanlage stellte ein Verkehrshindernis dar. Deshalb beschloss Kaiser Franz Joseph I. 1857 die "Auflassung der Umwallung und Fortifikationen der inneren Stadt, so wie der Gräben um diesselbe". Stattdessen sollte ein Boulevard mit Prachtbauten entstehen - der schließlich unter dem Namen Ringstraße bekannt wurde.

Um die kaiserlichen Bauprojekte zu realisieren, wurden allerdings massenhaft Arbeiter benötigt. Einquartiert wurden diese auf einem Areal, das heute Erholungsgebiet und beliebtes Ausflugsziel ist: Am Wienerberg. Ende des 19. Jahrhunderts war der Wienerberg allerdings Heimat der sogenannten "Ziegelbehm" - also jener Arbeiter aus Böhmen und Mähren, die als Ziegelschläger in den Wiener Ziegelwerken tätig waren.

Wien 1900 als zweitgrößte tschechische Stadt

Welch bedeutender Wirtschaftsfaktor der boomenden Stadt die Zuwanderer waren, zeigt auch, dass 1910 ein knappes Viertel aller "Wiener" aus Böhmen und Mähren stammte. Wien war um 1900 die zweitgrößte tschechische Stadt der Welt.

Die Arbeitsbedingungen waren hart und aus heutiger Sicht schwer nachvollziehbar. Der Sozialdemokrat Viktor Adler machte 1888 im Wochenblatt "Gleichheit" als erster auf die miserable Lage dieser Arbeiter aufmerksam, die in Baracken mit bis zu 70 Personen in einem Raum schlafen mussten - darunter Kinder. Die Arbeiter und Arbeiterinnen - darunter die sogenannten "Maltaweiber", also Mörtelmischerinnen - wurden nur in Blechmarken bezahlt, die sie ausschließlich in der überteuerten betriebseigenen Kantine einlösen konnten. 15-Stunden-Arbeitstage, siebenmal in der Woche, galten als normal. Kinderarbeit war weit verbreitet.

"Schlechtestbezahlte Menschen in Wien"

"Die Ziegelarbeiter waren die schlechtest bezahlten Menschen von Wien", schreibt Marie Toth in ihren Erinnerungen "Schwere Zeiten: Aus dem Leben einer Ziegelarbeiterin". In den Häusern für die Arbeiter habe es um die Jahrhundertwende keine Toiletten gegeben: "Man muss sich die vielen Arbeiter und Kinder vorstellen - und kein Klo! In einiger Entfernung von den Häusern wurden Löcher ausgehoben, darüber Pfosten gelegt, und da mussten sie ihre Notdurft verrichten".

"Einem Bericht aus dem Jahr 1907 zufolge musste ein 'Lehmscheiber' für 1000 Ziegel 32 Scheibtruhen führen, wobei er durchschnittlich 7 km zurücklegte - bei jeder Witterung", schreibt Michael Hans Salvesberger in Toths Buch zu den Arbeitsbedingungen. Am Schlagtisch schlugen Frauen Ziegel in eigene Formen - rund 7000 pro Woche. In diese wurde zuerst Sand gestreut, damit der Ziegel nicht haften blieb. Diese Arbeit machten die sogenannten "Sandler" - "Leute, die zu keiner anderen Arbeit zu gebrauchen waren", heißt es bei Salvesberger.

Rasante Assimilierung: "Nicht auffallen"

Das auffälligste Kennzeichen der Ziegelbehm war ihre rasante Assimilierung: "Die Wiener Böhmen brauchten Arbeit, und das hieß damals: Nicht auffallen und sich nicht tschechisch engagieren", ist in einer Ausgabe der Online-Zeitung der Universität Wien zu lesen. Bereits die erste Generation habe deutsch gelernt, die dritte habe schon gar kein tschechisch mehr gesprochen.

Die Tschechen waren unter den Wienern nicht immer gern gesehen. Antonin Hubka schreibt in einem Bericht 1901 tief erschüttert: "Die vulgärsten Witze und Lieder stehen auf der Tagesordnung. Die jungen Mädel, kaum der Schule entwachsen, (...) verfallen hier dem Verderben, die jungen tschechischen Gesellen lernen hier schlemmen und opfern den letzten Kreuzer für Alkohol und Tanz. Sonntags sind die Gasthäuser im Prater fast nur durch das tschechische Volk vollbesetzt, das sich aber so benimmt, dass man über seine Zukunft verzweifeln möchte" (zitiert nach Vlasta Valeš in seinem Beitrag im Buch "Wien und seine WienerInnen. Ein historischer Streifzug durch Wien über die Jahrhunderte").

Wienerberger AG
Das Unternehmen wurde 1819 von Alois Miesbach gegründet und 1857 von seinem Neffen Heinrich von Drasche-Wartinberg übernommen (nach ihm sind die Draschestraße und der Draschepark im 23. Bezirk benannt).

Die Wienerberger AG ist heute der weltweit größte Ziegelhersteller.

Ausweg Fußball

Auch Matthias Sindelar ("der Papierene"), herausragender Spieler des österreichischen Fußball-"Wunderteams", entstammte dem Milieu der Ziegelbehm. Er kam 1903 in Konzlau bei Iglau als Sohn eines Maurers und einer Wäscherin zur Welt. Die Familie bezog nach ihrer Übersiedlung nach Wien ein typisches Arbeiterquartier in der Quellenstraße 75 in Favoriten. Sindelar verbrachte wie andere "Gassenbuam" seine Jugend großteils auf Straßen und "Gstätten" - in "Fetzenleiberlpartien" lernte er die Kunst des Fußballs. Um die Arbeiterkinder von der Straße wegzubekommen, wurden sie in Horte und Tagesheimstätten gesteckt - oder in Fußballvereine.

Seit der Fußball Mitte des 19. Jahrhunderts aus England importiert worden war, war er ein Sport der Mittelschicht geblieben. In der Zwischenkriegszeit wurde er zu einem Sport des Proletariats. Fußball ermöglichte den sozialen und finanziellen Aufstieg.

Leerer Fleck auf Wienerberger-Homepage

Auf der Homepage der Wienerberger AG findet sich unter dem Punkt Firmengeschichte übrigens kein Eintrag zu den Ziegelbehm. Der nächste Eintrag nach "1869: Notierung an der Wiener Börse" ist "1918: Verlust der Werke in Kroatien, Ungarn und der Tschechoslowakei als Folge des 1. Weltkrieges".

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43 Kommentare
 
12

Und für diese Menschenschinderei wurde man vom guaten oiden Kaiser geadelt!


Antworten Gast: Pedro
02.10.2011 17:27
1

Re: Und für diese Menschenschinderei wurde man vom guaten oiden Kaiser geadelt!

ich möchte auch mal so unbedarft sein, und keine Ahnung von der Geschichte der Großeltern haben, wie Sie.

Gast: Robienne
29.09.2011 07:22
0

Wie lange arbeitete damals durchschnittlich ein Arzt oder Wissenschaftler?


sowas geht?

Bereits die erste Generation habe deutsch gelernt, die dritte habe schon gar kein tschechisch mehr gesprochen.

ganz ohne förderung?
daran sollten sich die türken ein beispiel nehmen.

Gast: Genosse Graf Gudenus
28.09.2011 10:51
1

zweitgrößte tschechische Stadt

Erinnert daran, dass um 1750 in Wien eine Zeitung auf Böhmisch erschien

Antworten Gast: Pedro
02.10.2011 17:28
1

Re: zweitgrößte tschechische Stadt

was wieder weniger mit den Ziegel-Böhmen zu tun hat.

Gast: Genosse Graf Gudenus
28.09.2011 10:49
0

Ringstrasse ist nicht diese Strasse!

Manche sehen den Wald nicht vor lauter Bäumen!

Man sehe den RING ohne dem, das daben steht!

Ziegelbehmn = Österreicher

Böhmen und Mähren waren damals nichts anderes als ein anderes österr. "Bundesland".

Die meisten dieser "Tschechen" waren sowieso deutsch-österr. Herkunft.

Diese Leute brauchten also keine Integration, weil sie ja bereits stolze Untertanen des österr. Kaisers waren.

Gast: Kibietz
28.09.2011 10:01
8

Da können sich die heutigen Zuwanderer mal ein Beispiel daran nehmen!


Gast: Wer A sagt...
28.09.2011 08:39
0

Die Folgen

Wer A sagt sollte auch B sagen, die Folge dieser Entwicklung war der soziale Gemeindebau in Wien, mit der Errungenschaft das jede Wohnung sein Häusel hatte, deren Folge sich bis heute positiv für die Stadt auswirkte und wo andere Städte und Metropolen wie Berlin, Paris, London aber auch Hamburg extreme bis extremste Probleme haben, deren Ausmaß und Verständnis in Wien allerhöchsten ein Fremdwort ist, wenn, denn der Wohnunksituation heute in dieser Stadt ist zu selbstverständlich geworden.

Auch wenn viele meine dieser subventionierte Wohnungsbau auf kosten der Allgemeinheit ist eigentlich ein Frechheit, der möge aber auch bedenken das er selbst dank diesen weit weniger Miete bezahlt, ein Privater Wohnungsvermieter kann für eine Standardwohnung unmöglich das 10 Fache an Miete verlangen wie die Gemeinde.

Die Gemeinde hat leider verabsäumt auch Gemeindegeschäfte zu errichten und zu vermieten, hier sind die Auswüchse für jeden einzelnen heute sichtbar, Mietpreise die nur mehr abschrecken, zu Lehrstand führen, und selbst wenn man ein Bruchbude hat deren Inventar man froh ist wenn es die MA48 entsorgt dann noch Investmentablöse von mehreren 10.000 Euro verlangt darf sich auch nicht wundern wenn die Arbeitsämter überfüllt sind.

P.S.: Am Rande, bin dafür das jeder Lehrstand der Länger als 1 bis 2 Jahre besteht automatisch Enteignet und der Gemeinde übertragen wird, btw. wenn schon nicht enteignet dann doch klare Vorgaben.

Antworten Gast: Verrückte Welt
29.09.2011 09:17
0

Re: Die Folgen

Also es wäre Wünschenswert, würden die Menschen heute noch zu 5 in einer 20qm Wohnung ohne Dusche und WC zu einem Mietpreis von 1.500.- Euro wohnen, und selbstverständlich ist man persönlich in der Lage für eine schöne Wohnung so um die 3.000.- Euro und aufwärts zu zahlen, derartiges sind die direkten Folgen dadurch wie es London und Paris zur genüge zeigt, inklusive Straßenschlachten samt brennenden Autos als Mehrwert.

Über die damit verbundenen Gesundheitsprobleme rede ich gar nicht, allerdings sollte nicht unerwähnt bleiben das wegen der prekären Wohnungssituation und den damit verbundene Hygieneproblemen dadurch halb Hamburg getötet wurde.

Anders ist ein derart strikte Ablehnung des sozialen Wohnungsbaues in Wien nicht zu erklären, irgendwie eigenartig, für was uns die restliche Welt mehr als beneidet und sich alle zehn Finger abschlecken würde wird hier als negativ gesehen, Verrückte Welt!

Gast: sdlkfhj
27.09.2011 23:01
1

Thematisch passend

Marienthal: Museum für Arbeiterkolonie

Die Pionierstudie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ (1933) von Paul Lazarsfeld, Marie Jahoda und Paul Zeisel gilt als Klassiker der Soziologie. Ab Samstag gibt ein Museum in Marienthal Einblicke in die Lebensrealität der Arbeiterkolonie.

http://noe.orf.at/news/stories/2503167/

Antworten Gast: Johann S
28.09.2011 14:25
0

Re: Thematisch passend

Dieser Ortsteil von Gramatneusiedel,hat wegen dieser Studie Geschicte geschrieben.
Am Rande:Ein steirischer ÖGB Bezirkschef, hat diese Fakten nicht gekannt..
Das war ca.1990.

Gast: Querflöte
27.09.2011 22:53
3

Einige Anmerkungen

@"Die Wiener Böhmen brauchten Arbeit, und das hieß damals: Nicht auffallen und sich nicht tschechisch engagieren" -> in Wien gab es tschechische Schulen und Gymnasium.
z.B. http://orgkomensky.at/geschichte.php

@Arbeitsbedingungen: Alfons Petzold "Das rauhe Leben". Ein Klassiker über das Proletarierleben der Jahrhundertwende in Wien.

Die Ziegelgruben waren übrigens v.a. entlang der heutigen Badner Bahn, die als Materialtransportbahn diente, da sie die selbe Spurweite hatte wie die Straßenbahn, konnten über das Straßenbahnnetz die Ziegel in Lastwaggons in ganz Wien verteilt werden. Sie ging auch seinerzeit nur bis Guntramsdorf, bis dort lagen die ertragreichsten Ziegelgruben und -öfen.
Ziemlich die ersten Werkswohnungen im Raum Wien waren Arbeiterwohnungen in den Ziegeleien v.a. in Vösendorf, und den umliegenden Orten, einige davon gibt es (gut getarnt) heute noch, z.B. entlang der B17 visavis der SCS (unscheinbare Bauten). die waren schon eine Revolution, denn vorher mussten die "Ziegelbehm" in den gerade leeren Ziegelöfen logieren und jedesmal (mit ihrem kärglichsten Hausrat) umziehen wenn der befüllt wurde. Aber auch dann noch lebten 15 Menschen auf 8-12m2. (Bettgeher).

Kurt Janecek (zuletzt Gemeindearchivar in Wr. Neudorf) hat sich sehr damit beschäftigt.

Das alles ist nur 100 Jahre her und wird in 50 Jahren dank China-Export unserer Arbeitsplätze und Know-hows vielleicht wieder so sein. Die "Ziegelbehm" sind dann wir - egal welche Vorfahren wir hatten.


3

Richtigstellung bzw. Hinweis

Laut "Wörterbuch des Wiener Dialektes" Gerlach und Wiedling Verlag 1929):

Malter
oder Mäulter .........Mörtel
(it. u. tsch. malta)

Antworten Gast: Gast xxx
27.09.2011 20:04
3

Re: Richtigstellung bzw. Hinweis

Möchte einen weiteren Hinweis dazu liefern. Es handelt sich nicht um "Fetzenleiberl" - also etwa um "Leiberl" (heute T-Shirt), sondern um "Fetzenlaberl". Das waren Bälle aus einer zusammengenähten Stoffhülle, die mit Fetzen, also Stoffresten, ausgestopft wurden. Diese Bälle waren natürlich nicht elastisch, man konnte aber doch irgendwie mit ihnen spielen. Erst in den 50er-Jahren tauchten dann verbreitet Gummibälle auf, die die "Fetzenlaberl" verdrängten.

Gast: behmischermaurerlehrling
27.09.2011 13:20
4

lernens wienerisch -

das waren böhmische "mäuta-weiber" (mörtel-weiber), die oft den schweren und nassen mörtel auf ihren köpfen in körben zur baustelle transportiert haben

Antworten Gast: Da Bese
27.09.2011 14:28
0

Re: lernens wienerisch -

Das Problem ist, dass es keinen Selbstlaut gibt der in einem Umlaut "ë" (ALT 0235) oder "Ë" (ALT 0203) sein müsste und wie der Endlaut im Wort "Prfum" gesprochen wird.

Geläutert mögen die Nachfahren der "Mäuterweiber" sein, aber perfekt wäre meiner Meinung nach ein Umlaut vom Buchstaben "e" der eben "ë" geschrieben werden müsste.

o : ö
a : ä
u : ü
e : ë

So wäre es meinem Empfinden nach logisch richtig.

Antworten Gast: Johann S
27.09.2011 13:39
0

Re: lernens wienerisch -

Bei uns in der Steiermark,wird umgangssprachlich "Malta" gesagt.

Re: Re: lernens wienerisch -

stimmt - in V ist dies auch der alte, gerbräuchliche Begriff...

Antworten Antworten Antworten Gast: 33zz
29.09.2011 11:47
0

Re: Re: Re: lernens wienerisch -

jo eh - aber das bezieht sich auch "Wean" und Umgebung ...

Gast: Johann S
27.09.2011 12:55
1

Ringstrassenzeit

Das war die andere und für die kleinen Leute reale,so vielgepriesene Ringstrassenzeit.

Unverständlich,welche Motive sog."Monarchisten" antreibt.
Skurill

Antworten Gast: gast1984
27.09.2011 13:49
9

Re: Ringstrassenzeit

Wurden die Arbeiter früher gezwungen hier her zu kommen um zu arbeiten? Vielleicht war die wirtschaftliche Situation in Böhmen und Mähren damals viel schlechter! Die Schuld den Monarchen zu geben wenn sich Leute freiwillig in solche Situationen begeben ist zu billig!

Re: Re: Ringstrassenzeit

Es geht ja nicht um eine "Schuld" sondern um Geschichte!

Antworten Antworten Antworten Gast: gast1984
27.09.2011 20:39
0

Re: Re: Re: Ringstrassenzeit

Mein Post ging an Johann S der der damaligen Monarchie die Schuld an der Situation der Arbeiter gibt!

Antworten Antworten Gast: Johann S
27.09.2011 14:08
0

Re: Re: Ringstrassenzeit

Zweifellos waren Böhmen und Mähren Bestandteil derselben Monarchie.

Grundsätzlich waren die sozialen Verhältnisse in der Monarchie grauslich.

Eben die andere Seite der "Ringstrassenzeit".

Freiwillig? Eher notgedrungen.

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