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Weltbank: Rückkehr zum Goldstandard?

08.11.2010 | 18:39 |   (Die Presse)

Der Chef der Weltbank fordert ein neues internationales Währungs-System. Die 20 großen Industriestaaten sollten sich beim nächsten Gipfeltreffen darauf einigen, auf Währungsinterventionen zu verzichten.

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Wien/hie/Lie./Ag. Im globalen Währungsstreit meldet sich nun die Weltbank zu Wort. Und zwar mit einem Lösungsvorschlag: Weltbank-Chef Robert Zoellick kann sich vorstellen, die Währungen wieder an den Goldkurs zu koppeln. Er fordert ein neues System internationaler Wechselkurse, in dem Gold zum Referenzwert werden könnte. Das neue Währungssystem sollte den US-Dollar, den Euro, den japanischen Yen und den chinesischen Renminbi umfassen, so Zoellick in einem Kommentar in der „Financial Times“.

Zoellick stellt sich eine Art Nachfolgeprojekt von „Bretton Woods“ vor: Mit dem im Jahr 1944 geschlossenen Abkommen wurden international feste Wechselkurse und die Deckung der Leitwährung US-Dollar mit Gold beschlossen. Es musste so viel Gold hinterlegt werden, wie US-Dollar in Umlauf gebracht wurden. In so einem System kann die Geldmenge nicht einfach erhöht werden, wie es etwa die US-Notenbank Fed in der Krise über das Anwerfen der Notenpresse getan hat.

Ökonomen halten einer Rückkehr zum Goldstandard entgegen, dass sich die Geldmenge wegen der Endlichkeit der Goldvorräte nur mehr begrenzt erhöhen könne, was zwangsläufig zur Deflation führe. Anfang der 1970er-Jahre wurde der Goldstandard aufgegeben.

Die „Fed“ unter Beschuss
Das neue Währungssystem soll laut Weltbank-Präsident Zoellick Teil einer gemeinsamen Strategie der großen Wirtschaftsnationen sein: Sie sollten sich darauf einigen, weitgehend auf Währungsinterventionen zu verzichten.

Am Donnerstag treffen sich die G20, die Gruppe der weltgrößten Industriestaaten, in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Im Vorfeld spitzt sich der seit Wochen tobende Währungsstreit immer mehr zu: Vergangene Woche hatte die US-Notenbank Fed angekündigt, für 600 Mrd. US-Dollar (430Mrd. Euro) Anleihen zu kaufen. Seitdem stehen die USA unter Dauerbeschuss. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagte am Sonntag, er halte die anhaltende Flutung der Finanzmärkte mit billigem Geld für einen hoch riskanten Irrweg. Sein Regierungskollege, Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP), bezichtigte die USA der „indirekten Manipulation des Dollarkurses“.

Kritik kam gestern, Montag, auch aus Russland: „Der russische Präsident Dmitrij Medwedjew wird darauf drängen, dass vor solchen Aktionen demnächst die anderen wichtigen Wirtschaftsnationen konsultiert werden“, sagte ein russischer G20-Beamter.

Unzufrieden mit der Fed ist auch China. Indem sie den Dollar aktiv abwerteten, versuchten die USA, ihre Schulden auf andere abzuwälzen, hieß es aus Peking. „Dass die USA als wichtiger Herausgeber einer Reservewährung zu diesem Zeitpunkt eine zweite Geldspritze initiieren, zeigt ein mangelndes Verantwortungsbewusstsein dafür, dass sie die globalen Märkte stabilisieren sollten“, sagte Chinas Vize-Finanzminister Zhu Guangyao am Sonntag. Die USA hätten nicht über die Folgen der Geldspritze für die aufstrebenden Wirtschaftsnationen nachgedacht. Peking fürchtet, dass überschüssiges Geld aus den USA nach China fließt und den chinesischen Finanzmarkt destabilisiert.

Die USA weisen die internationale Kritik naturgemäß zurück. Es sei das Mandat der US-Regierung und der Fed, die Wirtschaft in Schwung zu bringen, sagte Präsident Barack Obama am Montag in Neu Delhi. Das sei nicht nur zum Vorteil der USA, sondern komme der Weltwirtschaft zugute. Die USA werfen China schon länger vor, den Renminbi künstlich niedrig zu halten, um die chinesische Exportwirtschaft anzukurbeln.


EZB-Chef versucht zu kalmieren
Jean-Claude Trichet, Chef der Europäischen Zentralbank, versuchte am Montag zu beruhigen: Niemand wolle eine Weichwährungspolitik zugunsten der heimischen Wirtschaft betreiben. Allen Beteiligten sei klar, dass hohe Schwankungen an den Devisenmärkten schlecht für Wirtschaftswachstum und Wohlstand seien, so Trichet am Montag nach einem Notenbankertreffen in Basel.

Auf einen Blick

Weltbank-Chef Robert Zoellickspricht sich für ein neues Wechselkurssystem für den US-Dollar, den Euro, den japanischen Yen sowie den chinesischen Renminbi aus. Die Staaten sollten künftig auf Währungsinterventionen verzichten. Wer neues Geld in Umlauf bringt, sollte dieses wieder mit Gold unterlegen müssen. Der Hintergrund: In den vergangenen Monaten haben viele Staaten, um ihre Exportwirtschaft zu stärken, ihre Währungen abgewertet und andere in Zugzwang gebracht.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.11.2010)

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73 Kommentare
 
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Walter2
09.11.2010 20:03
1 0

Werte von Währungen

basieren heute schon seit langen vor allem vom Glauben der Menschen daran, dass sich sich mit den erhaltenen, bunt bedruckten Paierchen, bei jemand anderem, der ebenfalls daran glaubt, etwas Reales kaufen können. Die offiziellen Kurse machen da eher nur den "Ausgleich zwischen unterschiedlich bedruckten Papierchen". Und da sucht jeder Staat, normalerweise, den auch Vorteile für sich zu erhalten. Ausgenommen die EURO-EU, wo ja offiziell die Wirtschafts- und sonstige Politik keinen Einfluß nimmt.
Der Aufkauf der faulen Staatskredite durch die EZB passt zwar nicht dazu, aber was solls.

Währung, Geld ist also ein (noch von fast allen) akzeptiertes "Tauschobjekt". Damit man nicht mit den "großen Mühlsteinen" herumlaufen muss.

Verlieren die Menschen jedoch den Glauben an diese Papierchen, dann wird aber auch keine Bindung an Gold oder sonstiges mehr helfen.

Antworten Boris
09.11.2010 21:14
1 0

Re: Werte von Währungen

©Walter2 "Verlieren die Menschen jedoch den Glauben an diese Papierchen, dann wird aber auch keine Bindung an Gold oder sonstiges mehr helfen."

Außer dem Gold - dem wird es helfen.
Und wie!

Antworten Antworten Walter2
10.11.2010 09:20
0 0

Re: Re: Werte von Währungen

Auch Gold (und Diamanten, etc.) sind leztendlich ein Tauschobjekt an das man Glauben muss. Das mehr Menschen (in Notzeiten) daran glauben als an Papier, ändert nichts an der Tatsache selbst.

Es gab aber auch schon andere, allgemein akzeptierte Tauschobjekte, wie z.B. Zigaretten, nach dem 2.ten WK.

Antworten Antworten Antworten Gast: Staatskanzler
10.11.2010 14:51
0 0

Re: Re: Re: Werte von Währungen

Und dennoch hat Gold einen sogenannten intrinsischen Wert, da es - wie im Artikel angeklungen - nur begrenzt verfügbar ist. Dies gilt zwar auch für zB Platin, welches ja sogar noch wertvoller ist, doch dennoch ist Gold aus einem anderen einfachen Grund als Wertträger von allen Metallen am attraktivsten: Es ist schön, es ist edel, es gilt als herausragend seit Anbeginn der Menschheit.

Kein Vergleich mit bedrucktem Papier - in jeder Krise ist derjenige glücklich, der über Gold verfügt.

birgit
09.11.2010 12:51
2 0

Jeder weiss hoffentlich,

wie die Privatdruckerei der Rockefellers & Rothschild`s "FED" funktioniert. Somit weiss man auch welche Familien derzeit die Welt regieren. Obama ist ein "Farbiger Komödiant" im Auftrag von jenen Familien unterwegs.
1970 waren die USA aufgrund des Vietnam Krieges so gut wie PLEITE. Deswegen wurde der Goldstandard abgeschafft. Kriege unter einem Goldstandard kann sich nicht jeder leisten. Schon gar nicht die Amis. Somit würde Frieden auf dieser Welt einziehen.

Antworten Boris
09.11.2010 14:39
1 0

Re: Jeder weiss hoffentlich,

Genau so wie birgit das (erstaunlich das ihr Beitrag die Zensur überwunden hat) knapp und hart beschreibt ist es
- aber wen scheren heute noch Fakten?
Und DAS ist das eigentliche Drama.

Niemand interessiert sich mehr für zugrundeliegende Mechanismen auf den Finanzmärkten, alle jagen heute irgendwelchen Regenmachern nach.

Wenn die Geschichte ein Lehrmeister ist dann gilt - DAS FAKTUM:
Eine Feinunze entsprach immer / entspricht, egal wo auf dem Globus gehandelt, in etwa dem gleichen Gegenwert in Waren, Dienstleistungen & Service. Deswegen wird an einem Goldstandard oder einer ähnlichen Vereinbarung (Globo mit starker Gewichtung von Gold) in letzter Konsequenz - nachdem die USA nach dem Verlust des letzten großen Krieges um die Rohstoffe mit Iran / China verloren haben werden - kein Weg vorbeiführen.


Antworten Antworten Walter2
09.11.2010 20:38
0 0

Re: Re: Jeder weiss hoffentlich,

Es gibt auch noch andere (simple) Fakten, nehmen wir z.B. den Wechselkurs EUR-USD:

Vor rund 10 Jahren wurde, am Anfang des EURO, der "Soll-Kurs" auf 1 EUR = 1,3 USD festgelegt. Heute, 10 Jahre später läuft er so mit rund 1 EUR = 1,4 USD dahin. Also eine Abwertung des USD gegenüber dem EUR um (nur) rund 7,5%.

Dabei haben die USA in dieser Zeit viel an "US-Volkswerten" vernichtet (Kriege, ...), während die EU das soziale Traumland errichtet hat. Trotzdem nur -7,5% bei den USA. Hätten die genau so gewirtschaftet (Kriege PLUS sozialer Kuschelkurs), wie die EU, müsste der Kurs irgendwo bei 1 EUR = 2,5 bis 3 USD liegen.

Also warum reden alle vom "Abwertungskrieg" der USA?

Denn das Obama (oder wer auch immer US-Präsident ist) "die anderen (z.B. das Sozial-Schlaraffenland EU) aus dem Dreck ziehen" als ihre Aufgabe ansehen und den USD künstlich stärken, ist reines Wunschdenken. Und genau das wurde auch schon während der großen Obama-Jubelfeiern in Europa von einigen, mitdenkenen Menschen, so gesehen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Staatskanzler
10.11.2010 14:55
0 0

Re: Re: Re: Jeder weiss hoffentlich,

Die EU und das Wort "Sozial" unter einem in den Mund zu nehmen ist - gelinde ausgedrückt - gewagt.

Antworten Antworten Antworten Gast: $
09.11.2010 22:39
0 0

Re: Re: Re: Jeder weiss hoffentlich,

Richtig, nichts ist so teuer wie ein Krieg.
Unsere Eltern-Großeltern, haben durch Kriege 2 Mal alles verloren und mußten 2 Mal von vorne mit nichts beginnen.
Erstaunlich, dass der US Dollar seit war II 5 (sauteure) Kriege überlebt hat. Allein im Vietnamkrieg wurde mehr Sprengstoff verpulvert, als im ganzen 2. Weltkrieg.

Uns hätten bald ein paar Abfangjäger ruiniert. Würden wir diese auch noch mit Waffen bestücken und zu Übungszwecken ein paar mal abfeuern, wäre der Staatsbankrott perfekt.

Fazit: Unser Kuschel-Sozialstaat ist teurer als 5 US Kriege. (Korea, Vietnam, Afghanistan, 2x Irak).

Bald hätte ich das Wichtigste vergessen: Das Wettrüsten im kalten Krieg hat die Sowjetunion mitsamt dem Kommunismus in den Bankrott getrieben.

Das alles mußte der Dollar verkraften. Da darf er jetzt schon ein bißchen müde werden.

Antworten Antworten Antworten Antworten Boris
09.11.2010 22:56
0 0

Richtig, nichts ist so teuer wie ein Krieg.

...außer man gewinnt ihn.

Dann ist Krieg und Besatzung historisch gesehen immer ein tolles Geschäft gewesen. Deswegen gibt es auch so viel davon.
Besonders für die Amerikaner und Ihre internationalen Prätorianer / Söldnerbanden a la Xe Services LLC waren die Kriege immer ein Goldregen.

Das Angenehme dabei: Die Kriegsverbrecher sind immer die Unterlegenen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Walter2
10.11.2010 09:15
1 0

--- Krieg und Besatzung historisch gesehen immer ein tolles Geschäft gewesen

Seh ich nicht so, zumindest nicht bei "größeren" bzw. "echten" Kriegen. Es geht praktisch immer nur darum, wer weniger verliert.

Sicher gewinnen einige dabei, aber volkswirtschaftlich gesehen ist es in Summe immer ein Verlust für alle Beteiligten.

Und, um eine Lanze für die USA, zu brechen: Deren Marshal-Plan nach dem 2.ten WK hat, auch bei uns, das "Wirtschaftswunder" eingeleitet, von dem wir heute noch zehren.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten birgit
10.11.2010 11:46
2 0

Re: --- Krieg und Besatzung historisch gesehen immer ein tolles Geschäft gewesen

Dafür mußte die Welt die Privatdruckerei FED samt Dollar akzeptieren. Auch die Weltenbürger zahlen somit die endlosen Kriege der Amis, oder glauben Sie wirklich die USA zahlt ihre Schuldenbillionen. Wenn die Amis restlos pleite sind und das momentane System im Geringsten nicht mehr funktioniert, erst dann kommt der Währungsschnitt. Sieger beliebn wieder die AMIS und deren einflussreichen Familien. Übrigens Deutschland ist auch heute noch KEIN souveräner STAAT. Das sollten Sie wissen.

Antworten Antworten Antworten Boris
09.11.2010 21:12
0 0

Re: Re: Re: Jeder weiss hoffentlich,

Die USA führt (teilweise profitable) Kriege die sie aussaugen.
Die EU hat fast nur Mitglieder die an nicht mal einer handvoll Erfolgreicher Länder Zitzen saugen.
Beides kommt volkswirtschaftlich in etwa auf das gleiche heraus, mit dem Unterschied, daß sich Obama wenigstens die Rohstoffe mit Gewalt (Saudi Arabien und Genossen & Iraq sind wie Panama de facto besetzte Gebiete) angeeignet hat.
Wir füttern ewige lernresistente Bettler (Osteuropa Ausnahme Tschechei) oder ewige Ganoven (Italien, Portugal, ec. bis Irland - Serbien und die Türkei werden uns den Rest geben, bzw. nehmen) bis zur selbst-Erlahmung durch.
Volkswirtschaftlich gesehen sind die USA aber einen Hauch besser dran.
Die Waffenindustrie boomt, die bekannten 72 Geheimdienste beschäftigen an die 4 Millionen Amerikaner direkt, die Söldnerfirmen nochmals so viel wie die Army und 4 Millionen haben sie in Gefängnissen - die privatisiert mit Profit betrieben werden (sonst wäre die Arbeitslosigkeit ganz wie unterm Dolferl weit über 30%) und die Erdölfelder kontrollieren sie.
Wir kontrollieren in der Summe nur lernresistente kostspielige Schafhirten.

Keyoflife
09.11.2010 11:23
4 0

Das Micky Maus Land...

hat schon lange kein Gold mehr! Wenn wir nicht den Amis immer noch Staubzucker in den A.. blasen würden und uns vom Zusammenbruch der Weltwirtschaft fürchten würden, obwohl sie bald nicht mehr weiter zusammenbrechen kann, dann hätte statt den Dollar bereits dreimal künstlich wieder aufzufangen, er bereits drei Nullen weggestrichen! Man hat es mit dem Franc, der Lire, Dinar usw. gemacht, nur die USA hat Narrenfreiheit und darf weiter machen. Wie blöd ist eigentlich die Welt, daß sie sich das noch weiter gibt? Aber man hat auch den "Ferngesteuerten" den € einreden können!

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Re: Das Micky Maus Land...

"hat schon lange kein Gold mehr!"

Das Gold in den USA ist zwar nicht deren Eigentum, aber es ist in deren Besitz! Und letztendlich kommt es darauf an, wer es besitzt!

Antworten Gast: ounce
09.11.2010 18:30
0 0

Re: Das Micky Maus Land...

Die Euroländer haben massenhaft Gold verkauft.
England (Gordon Brown ist es gelungen genau am tiefsten Punkt zu verkaufen), Belgien usw. usw., ja sogar die Schweiz hat die Hälfte ihrer 3000 Tonnen Gold verkauft.

Aber geben sie einen Hinweis, wo sie irgendwo in den letzten 50 Jahren eine Nachricht gelesen oder gehört haben, dass die USA auch nur eine einzige Unze Gold verkauft hätte.


Antworten Antworten Keyoflife
10.11.2010 10:15
0 0

Re: Re: Das Micky Maus Land...

In Fort Knox, liegen schon lange keine Goldreserven mehr, und als die Franzosen von den Verträgen mit dem Dollar in den frühen 70igern aussteigen wollten, konnten die Amis bereits nichts mit Gold entgegensetzen! Es ist wie bei den Diamanten, wenn Israel, Russland usw. ihre Diamanten die sie horten auf den Weltmarkt werfen würden, dann wäre der Diamant nichts mehr wert, so ist es auch mit Gold. Die Amis können nichts verkaufen, weil sie nichts mehr haben. Bei den Biowaffen ist es umgekehrt, die haben sie sicher noch, obwohl sie diese Biowaffen angeblich vernichtet haben! Aber sowie Splitterbomben, haben sie auch noch genug an Biowaffen, aber wem interessiert den das wirklich? Die machen sowieso was sie wollen.

Antworten Antworten Keyoflife
10.11.2010 10:06
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Re: Re: Das Micky Maus Land...

In Fort Knox, liegen schon lange keine Goldreserven mehr, und als die Franzosen von den Verträgen mit dem Dollar in den frühen 70igern aussteigen wollten, konnten die Amis bereits nichts mit Gold entgegensetzen! Es ist wie bei den Diamanten, wenn Israel, Russland usw. ihre Diamanten die sie horten auf den Weltmarkt werfen würden, dann wäre der Diamant nichts mehr wert, so ist es auch mit Gold. Die Amis können nichts verkaufen, weil sie nichts mehr haben. Bei den Biowaffen ist es umgekehrt, die haben sie sicher noch, obwohl sie diese Biowaffen angeblich vernichtet haben! Aber sowie Splitterbomben, haben sie auch noch genug an Biowaffen, aber wem interessiert den das wirklich? Die machen sowieso was sie wollen.

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Re: Das Micky Maus Land...

"obwohl sie bald nicht mehr weiter zusammenbrechen kann"

Das ist eine sehr kühne Aussage!

In allerspätesten einem Jahr werden wir alle sehen, dass der Weg nach unten sehr sehr weit gewesen ist.

Antworten Antworten Keyoflife
09.11.2010 11:41
3 0

Re: Re: Das Micky Maus Land...

Ich habe, nachdem ich leider zu lange in dem Micky Maus Land herumgesegelt bin, bereits vor mehr als 10 Jahren in meinen Buch "Zum Denken verurteilt" den Zusammenbruch des Dollars und den Banken vorausgesagt, und ich bin nur ein Skipper und kein Wirtschaftswissenschaftler! Nur wenn man mal gesehen hatt wie die Leute im "reichsten" Land der welt wirklich leben, dann muß es auch der Dümmste erkennen, daß es nicht funktionieren kann! Ich frage mich nur, warum wir mit der EU und dem € dem Micky Maus Land alles nachmachen wollen, obwohl man ja sieht und gesehen hat, daß es nicht funktioniert!

Gast: Halbwissen
09.11.2010 09:45
1 1

wiso gerade Gold ?

man könnte auch Platin, Diamanten, Rubine oder ganz normale Steine mit einem Loch so wie bei Dagobert Duck nehmen

Antworten Gast: pour le merite
09.11.2010 11:15
4 0

Re: wiso gerade Gold ?

Die weitaus beste Lösung wäre, die Währung an die Leistungsfähigkeit eineses Volkes zu binden und sich von diesem Zinseszins - Wirtschaftssystem zu verabschieden.

...da dies aber wieder die Ostbanker auf den Plan rufen würde und einen Krieg zur Folge hätte, müssen wir wohl oder übel mit unserem Dollar-Euro untergehen und können uns gerade noch mit dem Rettungsschirm Gold das Schlimmste vom Leib halten.

Antworten Gast: Hans im Glück
09.11.2010 10:50
3 0

Re: wiso gerade Gold ?

Weil sich Gold und Silber über Jahrtausende und Weltweit als Geld herauskristalisiert hat.

Sie erfüllen am Besten die Voraussetzungen Geld zu sein.

4 0

AUfgrund seiner physikalischen Eigenschaften

- Selten
- Extrem hohe Wertdichte
- Unkaputtbar
- Extrem klein teilbar
Das waren zumindest die historischen Gründe.

Antworten Antworten Gast: gast
09.11.2010 12:55
0 1

Re: AUfgrund seiner physikalischen Eigenschaften

und genauso wertlos, wenn ihnen niemand was dafür bietet.

Antworten Antworten Antworten Boris
09.11.2010 21:19
0 0

Wenn Historie ein Lehrmeister ist:

Seit Anbeginn der Geschichte gab es niemals eine Zeit in der man für (leicht teilbares und ewig dauerhaftes) Gold nichts geboten hat.

Geldscheine oder andere inhaltslose Tauschmittel die über Nacht wertlos wurden füllen Bibliotheken.

 
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  • Kein Plan vom eigenen Geld
    Um das Finanzwissen in Europa ist es schlecht bestellt. 93 Prozent der Österreicher wünschen sich mehr Finanzbildung in der Schule.

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