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Schulden: USA werden zum größten Sorgenkind

06.02.2011 | 18:21 |  KARL GAULHOFER (Die Presse)

Laut Credit Suisse wird sich die Staatsverschuldung in der EU auf zu hohem Niveau stabilisieren, in den USA aber weiter stark wachsen. Der größte Anleiheninvestor Pimco fürchtet Inflationspolitik und baut US-Anleihen ab .

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Wien. Ein Spitzenplatz, der kein Grund zum Feiern ist: Die US-Notenbank hat China und Japan als größte Gläubiger Amerikas überholt. Um 1100 Mrd. Dollar hat die Fed US-Staatspapiere aufgekauft. Für Bill Gross, den Gründer des Anleiheinvestors Pimco, ist das nichts anderes als ein „dreistes Schneeballsystem“. Denn nur kräftiges Wachstum könnte die Staatsschulden so stabilisieren, dass sie weiter problemlos zu refinanzieren sind – und dieses Wachstum sei nicht in Sicht. Bleibe nur der Weg, die Schuldenlast bei noch länger laufenden Anleihen durch Geldentwertung wegzuzaubern.

Genau das erwartet Pimko-Co-Chef Mohamed El-Erian in einem aktuellen „Spiegel“-Interview: Jetzt schon inflationierten die USA mit ihrer geldpolitischen Lockerung „die ganze Welt“, und „wenn es hart auf hart kommt“, werden sie auch ihre eigenen „Probleme weginflationieren“. Die beiden Herren sind nicht irgendwer. Die Allianz-Tochter Pimco ist der weltweit größte private Anleiheninvestor. Und sein Management kritisiert nicht nur, es handelt auch: Schon im Dezember wurde im hauseigenen Total Return Anleihefonds, dem weltweit wichtigsten seiner Art, der Anteil an US-Staatstiteln von 30 auf 22 Prozent reduziert.

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Eurokrise beigelegt?

Woher die Sorgen rühren, zeigt eine aktuelle Studie der Schweizer Großbank Credit Suisse. Dort werden die Schuldenquoten der wichtigsten Industrieländer bis 2020 projiziert – auf der Basis bankinterner Prognosen zu Wachstum, Zinsen und dem, was die Analysten von den Politikern erwarten. Das Fazit: In der Eurozone werden sich die Staatsschulden im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung auf zu hohem Niveau stabilisieren, in Deutschland sogar deutlich sinken. In den USA aber werde die Quote weiter deutlich ansteigen. Allein die Anleiheschulden des Bundes (ohne Fonds für Sozialprogramme) würden nach dieser Projektion von knapp über 60 auf 85 Prozent des BIPs steigen.

Verlagert sich damit das Risiko einer global ansteckenden Schuldenkrise von Europa in die USA? Credit-Suisse-Chefökonom Oliver Adler äußerte sich dazu in seiner Studie nur vorsichtig, in einer Pressekonferenz dafür umso deutlicher. Die europäische Krise sei „aus Anlegersicht weitgehend beigelegt“. Diese Einschätzung wird – zumindest kurzfristig – vom steigenden Eurokurs gestützt.

In den USA gebe die Schuldendynamik bereits mehr Anlass zur Sorge als in der Eurozone. Die EU- weiten Sparprogramme, die Diskussion über eine disziplinierende Wirtschaftsregierung nach deutschem Willen und die spanischen Pläne zur Sanierung des Bankensektors weisen zumindest in eine Richtung, die den Investoren eine gewisse Sicherheit vermittelt – und die ihnen in den USA fehlt.

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Das riskante Spiel Amerikas

Dennoch: Vorerst behalten die Vereinigten Staaten ihre Vormachtstellung, auch bei Staatsanleihen. Der weltgrößte Finanzmarkt und der Dollar als Leitwährung geben weiterhin Rückendeckung. Die Umschichtung bei dem prominenten Pimco-Fonds war vorerst nicht mehr als ein Schuss vor den Bug für die US-Regierung – wohl auch mit dem Ziel, politischen Druck auszuüben.

Früher hatten es die USA immer wieder geschafft, durch starkes Wachstum und eine erhöhte, aber kontrollierte Inflation die Schuldendynamik in den Griff zu bekommen. Aber Pimco-Chef El-Erian fürchtet, dass dieses Rezept nicht mehr funktioniert. Zum einen, weil die Verschuldung seit 2008 so stark gestiegen ist „wie noch nie Friedenszeiten“. Zum anderen, weil die Amerikaner eine „neue Normalität“ nicht erkennen wollen: „Dauerhaft schwaches Wachstum, hohe Arbeitslosigkeit und eine Neuausrichtung der Weltwirtschaft“ – hin zu den Schwellenländern.

(c) Die Presse / JV

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Auf einen Blick

„Dreistes Schneeballsystem“ – so bezeichnet Bill Gross, Gründer des weltgrößten privaten Anleiheninvestors Pimco, die Tatsache, dass die US-Notenbank der größte Gläubiger der USA ist. Schließlich werde man den Schulden nur beikommen, indem Geld entwertet wird. Eine Prognose der Credit Suisse bekräftigt die Sorge vor den Schulden der USA. Ihr zufolge werden die US-Schulden bis 2020 weiter kräftig wachsen, während sich jene Europas stabilisieren.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.02.2011)

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50 Kommentare
 
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Gast: Grog
15.02.2011 16:21
0 0

Antwort

@Goust
Was ist daran nicht zu verstehen?
Er meint die Schulden sind zu hoch, werden aber nicht mehr weiter wachsen.

Gast: Goust
15.02.2011 12:23
0 0

Bitte um Aufklärung

In der Eurozone werden sich die Staatsschulden [..] auf ZU hohem Niveau stabilisieren.

Was bedeutet auf ZU hohem Niveau? Irgendwie klingt das in meinen Ohren paradox - stabilisieren, aber auf ZU hohem Niveau.

Zahlen laut US National Debt Clock

Schulden:
Bund (inkl Sozialfonds) 14.125 Mrd $
Bundesstaaten 1.160 Mrd
Städte und Gemeinden 1.706 Mrd
Privatschulden 16.188 Mrd
Firmenschulden 22.511 Mrd (Diff auf gesamt)
zusammen 55.690 Mrd

pro Kopf 179.195 $
BiP pro Kopf ~ 46.000

Schuldenzuwachs:

1.938.000 $ pro Minute
1.019 Mrd pro Jahr
+ 3.278 $ pro Kopf und Jahr

BiP Zuwachs:

346 Mrd pro Jahr
(1.114 $ pro Kopf und Jahr)

Zinslast 2011 (gesamt):
3.538 Mrd
11.385 pro Kopf

Zinslastzuwachs 2011
+135 Mrd
+434 $ pro Kopf

Gast: GAST
07.02.2011 21:07
1 0

Staatsbankrott

man braucht sich da nur die Sendung PLUS/Minus im ersten deutschen Fernsehen ARD einmal anschauen

http://www.youtube.com/watch?v=wV_yDNgjI4s&feature=player_embedded

Gast: Steinbrenner
07.02.2011 14:09
2 0

DIe ami finanzen

sind seit eh und jeh im durcheinander.
Im falle des falles drucken die halt wieder
greenbacks lastwagenweise!

WIr, die arbeitenden Europaere welche sich geld vom mund absparen muessen werden wieder zur kasse gebeten werden!

DIe USA hat bei China schon so viele schulden das die schluessel fuers land abgeben muessten sollte China sein geld wollen!

Gast: Na und?
07.02.2011 12:41
2 8

Was nie zur Sprache kommt:

Nach dem Schwarzen Freitag waren die Amis bankrott.

Nach 1945 waren die Amis eine Supermacht.

....und Westeuropa haben sie auch gleich wieder mitaufgebaut!

Merke: Unterschätze nie die USA! Wer soll denen wirklich weh tun?!

Antworten Gast: Desinfoterminator
07.02.2011 14:06
7 2

Re: Was nie zur Sprache kommt:

Westeuropa aufgebaut? Westeuropa in Schutt und Asche gelegt und dann auch noch über 100.000 Patente geraubt.

Vom Computer bis zum Triebwerk über Kunststoffe, Farben und Lacke haben die USA so gut wie alles nur geklaut.

1969 ließen die USA mit den Erlösen aus dem Verkauf der illegal nachgeahmten Produkte ein paar Amerikaner von Deutschen auf den Mond fliegen und verkauften dies als US-Triumpf über die Russen, für die vorher Deutsche einen Satelliten ins Weltall brachten.

Die Mark (damals Reichsmark), die später zur DM in der Westzone wurde 10 DM zu einem US-Dollar getauscht. Das waren die späteren großen Devisenreserven der USA.

Die heutigen USA - fragen sie mal Amerikaner selbst - haben nichts mehr mit den USA der 1940er oder 1950er Jahre zu tun. Die USA sind heute von ganz anderen Bevölkerungsgruppen dominiert als vor 60 Jahren!

Genau das ist auch das Problem das die Märkte mit den USA haben, man muss die USA immer mehr als afrikanischen Staat einstufen und entsprechend sinkt das Vertrauen. Die heutigen USA sind nahezu komplett deindustriealisiert. Daran ist nicht zuletzt der US-Dollar und die lockere Ausgabe durch die Zentralbank durch einfaches Pfand (EZB, SNB verlangen mindestens doppeltes Pfand) schuld.

Es ist eben mal viel einfach unschlagbar billiger ungedeckte bzw. unterdeckte Dollar auszugeben und damit gute ausländische Autos zu kaufen, als gute Autos im eigenen Land herzustellen. US-eigene Fabriken - nicht nur Autofabriken - gingen wegen des Dollars bankrott!

Sie haben ihren Nick sehr gut gewaehlt!

Besonders gefaellt mir Ihr Statement d in Mitteldeutschland, warum schreiben Sie nicht gleich d Sie ein Fan der ehem. DDR sind, mehr Personen Russisch wie Englisch sprechen! Auch Ihre ganz neue Sichtweise von Pearl Habor ist lesenswert. Sind Sie vielleicht Chefredakteur von der "Jungen Welt", na viel fehlt wirklich nicht und Sie koennen sich dort bewerben.

Antworten Antworten Gast: rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr
07.02.2011 16:00
2 5

Re: Re: Was nie zur Sprache kommt:

Sowas aber auch,haben sie es tatsächlich
gewagt den Nazis ihre eigene Medizin zu verabreichen.Seien sie froh das sich die Amis eingemischt haben,sonst würden sie heute Russisch sprechen und Wodka trinken.

Antworten Antworten Antworten Gast: Desinfoterminator
07.02.2011 16:25
6 1

Re: Re: Re: Was nie zur Sprache kommt:

Nichts fürchten die Amerikaner mehr als ein geeintes Europa! Das wäre derart Dominant in der Welt, dass die USA nur mehr wieder den Platz einer Kolonie Europas einnehmen könnten.

Ohne Westfront wäre Europa heute längst geeint - ob die Hauptstadt Berlin oder Moskau geworden wäre, ist dabei eigentlich unbedeutend. (Nur so ganz nebenbei von 1000 russischen Soldaten, die gegen Berlin zogen erreichten 139 Berlin überhaupt. Also sehr weit wären die Russen sicher nicht mehr gekommen und ohne US-Bomben hätte Deutschland auch noch nebenbei rasch Defensivwaffen wie eben einen Düsenjäger in Serie bauen können.

Was sie auch nicht wissen ist, dass Pearlharbor eine Folge der US-Politik war. Die USA wollten Japan verbieten Öl zu importieren, das Öl brauchten die Japaner aber, denn schon damals war klar, dass ohne Öl hohes Wirtschaftswachstum unmöglich war. Auch ankerten dort in Wahrheit nur alte Schiffe, die ohnedies nicht mehr gebraucht wurden ...rein zufällig.

Wäre es schlimm wenn ich statt Englisch Russisch als 2. Sprache sprechen würde? Viele Bürger in Mitteldeutschland können neben Deutsch Russisch aber nicht Englisch. Sind sie deshalb dümmer? Eine Sprache ist nur Syntax und nicht Information an sich und die wäre in Europa geblieben, wenn sich die USA nicht eingemischt hätten. Die Computerhersteller hätten allesamt eben ihren Sitz in Europa, es gäbe ausschließlich europäische und japanische Flugzeugbauer...

Die USA würden immer noch von Erdnussfarmern regiert.

5 0

Re: Was nie zur Sprache kommt:


Die Amis haben Westeuropa sicher nicht aufgebaut, das waren unsere Großeltern!

Und von den "entwendeten" Patenten leben die Amis heute noch !


Antworten Antworten Gast: Kein Gutmensch
07.02.2011 19:00
1 4

Re: Re: Was nie zur Sprache kommt:

"Die Amis haben Westeuropa sicher nicht aufgebaut, das waren unsere Großeltern!"

Vollgefressen mit CARE-Paketen.

Antworten Antworten Gast: Na und?
07.02.2011 15:03
3 0

Re: Re: Was nie zur Sprache kommt:

Alles, was Sie und der Desinformator kritisieren, stimmt.

Allerdings sind diese Dinge NACH dem WKII passiert.

Es ist wohl eher eine Sorgenfamilie

Die ganze westliche Welt geht den Bach runter.

Europa: Island, Griechenland, Irland allesamt bereits in die Staatspleite geschlittert, weitere Länder wackeln bereits kräftig. Die EZB kauft ebenso wie die FED eifrig Staatsanleihen auf.

Japan: liegt schon weit jenseits der 200% Marke in Sachen Staatsverschuldung. Dabei kennt der Trend seit Jahrzehnten nur eine Richtung - steil nach oben.

Da Österreich im Vergleich ja gut dazustehen scheint, kann man gleich mal hinterfragen was in dem Fall "gut" bedeutet: inklusive ausgelagerter Schulden und exklusive neuerer Zuschätzungen und Erweiterungen des BIP (die es früher so nicht gab), liegt die Verschuldung bei ca. 110%. 55% des BIP können überhaupt nur als Steuerbasis dienen (Zuschätzung der Schattenwirtschaft, Abschreibungen, Existenzminimum der AN usw. entziehen sich der Steuerbarkeit), gegenüber einer Abgabenlast von 44%. Macht eine reale Abgabenlast von 80%(!).

Sorgen scheinen da nicht angebracht. Panik wäre vernünftig.

Wie man ja aus der Statistik sieht haben die USA noch immer weniger Schulden als GB, FRankreich oder Deutschland

und irgendwelche schönen Zukunftsstatistiken wie super sich der Schuldenstand - in diesem Fall von den Europäern - entwickeln wird, glaubt wirklich nur ein sagen wir etwas naiver Wirtschaftsbeobachter.

Aber für SPÖ-Wähler sind so bunte Zeichnungen ideal.

Antworten Gast: wassolls
07.02.2011 13:25
1 0

Re: Wie man ja aus der Statistik sieht haben die USA noch immer weniger Schulden als GB, FRankreich oder Deutschland

weil man Äpfel mit Birnen vergleicht, bei den USA-Schulden werden die Bundesländerschulden nicht mit eingerechnet, ist ungefähr so als ob die EU eigene Steuern einheben könnte und dann noch Schulden macht und man dann diese Schulden als die alleinigen statistisch darstellt und so ganz nebenbei fallen Griechenlands Schulden durch den Zahlenrost und werden gar nicht eingerechnet, anderenfalls müsste man die USA mit ca 105% Schuldenstand darstellen, ergo traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast

Antworten Gast: ceggerl
07.02.2011 12:45
0 0

Re: Wie man ja aus der Statistik sieht haben die USA noch immer weniger Schulden als GB, FRankreich oder Deutschland

relativ zum BIP!

Gast: KIbietz
07.02.2011 12:16
1 0

Sparpakete? Rating-Agenturen'?

Es zeigt sich immer mehr das Amerika selbst Opfer seiner Wirtschaftspolitik wird.
Amerikas Bevölkerung ist unterversorgt, ein Sozialsystem exestiert nicht.
Doch Ohne wird es nicht gehen, sollte Amerika vorhaben diese Schulden auch zurückzuzahlen (was ich nicht glaube) dann wird das nur gehen wenn man ein massives Sparpaket mit einer Steuererhöhung die sich gewaschen hat.
Dann ist Schlüß mit dem Nidrigsteuerland Amerika. Bin Neugierig wann die USA runtergeratet werden, aber das trauen sich die Rating Agenturen nicht da sie sich sonszt wegen Hochverrats im Gefängnis wiederfinden würden.

die US-Notenbank hat China und Japan als größte Gläubiger Amerikas überholt

na dann wirds ja demnächst wieder Zeit das System krachen zu lassen, diesmal aber mit irreparablen Schäden, welche eine neue Ära (wohlwollend?) im 21 Jhdt. einläuten wird.

Gast: andreas68
07.02.2011 11:30
1 2

Die soziale Marktwirtschaft scheint sich zu behaupten

Die Neoliberalen stinken mächtig ab....und hinterlassen einen Scherbenhaufen - viel zu hohe Schulden ohne genügend nachhaltig investiert zu haben...Schulden sind eben nicht gleich Schulden, sondern spiegel den Geist der Wirtschaftspolitik wider: Die USA haben hohe Schulden mit kaputter Infrastruktur und löchrigem Sozialsystemen. Die Deutschen haben weniger Schulden mit hervorragender Infrastruktur und reformiertem Sozialsystem!

Antworten Gast: KIbietz
07.02.2011 12:18
1 0

Re: Die soziale Marktwirtschaft scheint sich zu behaupten

Und Östereich hat noch weniger Schulden, eine noch bessere Infrastruktur und ein Sozialsystem das den Namen auch verdient. Da sind wir Österreicher viel weiter als die Deutschen. oder der Rest Europas.

Gast: Pikkupossu
07.02.2011 10:43
0 0

Konsum und Verschwendung

Grade die USA als Weltmacht sollten verscuhen Beispiele zu setzten und durch effizientere Techniken und Systeme Kosten sparen, wie z.B. die Japaner es machen. Die Menschen müssten auch mal mehr zurück stecken und nicht so konsumgeil sein. Wozu braucht man Luxus, wenn man doch schon alles zum Leben hat... reichtum macht ganz sicher nicht glücklich(er).

Erlebe Deine Chancen! www.asiaexchange.org

0 0

Eine sachlich seriöse Berichterstattung über das US-Schuldenproblem

sollte diese nicht mittels Fußnote verkleinern, sondern aufzeigen, was an öffentlichen Schulden des Bundes, der Bundesstaaten und an privaten Schulden infolge negativer Sparquoten zusammengekommen ist und dies in Relation setzen zum Durchschnittseinkommen je Erwerbstätigen. Bloß für ein "feeling"!

Belgien = Griechenland 2.0?

Während alle europäischen Politiker gebannt auf die Krisen in Irland und Griechenland blicken, bahnt sich in unserem Nachbarland Belgien bereits das nächste Unheil an.

»Belgien gehört aus Sicht der Investoren nicht mehr zu den Kernländern im Euroraum, sondern rückt immer mehr in die Nähe der Peripherieschwergewichte Spanien und Italien«, sagt David Schnautz, Zinsstratege bei der Commerzbank. »Belgien hat aus Sicht des Marktes ein Staatsschuldenproblem, und Investoren sind angesichts der politischen Zerrissenheit zunehmend verunsichert.«

Tatsächlich zählt das kleine Königreich inzwischen zu den EU-Ländern mit der höchsten Staatsverschuldung, die im laufenden Jahr knapp unter 100 Prozent des Bruttoinlandsprodukts liegen wird. Somit würde Belgien nach Griechenland und Europa an dritter Stelle der am höchsten verschuldetsten Staaten stehen. Zudem hat das Land seit April 2010 keine funktionierende Regierung mehr, die die schwerwiegenden Finanzprobleme angehen könnte. Flämische Nationalkonservative und wallonische Sozialdemokraten stehen sich unerbittlich gegenüber.

Ohne funktionierende Regierung gibt es in Belgien auch keine Pläne, wie man die Schulden in den Griff bekommen kann. Größere Sparpakete sind demnach nicht geplant. Im Klartext: Es wird weiter abwärts gehen. Dabei braucht das Land 2011 noch viel Geld, mehr als das angeschlagene Portugal, und es will längerfristig sogar 34 Milliarden Euro am Anleihenmarkt einsammeln.


Re: Belgien = Griechenland 2.0?

Belgien ist ein Nachbarland von Österreich?

Aha.

Gast: Hans im Glück
07.02.2011 08:27
2 0

USA werden zum größten Sorgenkind???

Die sind das schon seit Jahren.


 
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