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Stammtisch gegen Lobby im Ökonomenkrieg

06.07.2012 | 18:21 |  KARL GAULHOFER (Die Presse)

Der Appell von 170 Volkswirten gegen eine Bankenunion schlägt hohe Wellen: Prominente Kollegen protestieren, Schäuble ist empört, Merkel rügt, CSU und Linkspartei applaudieren. Worum geht es in dem Streit?

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Berlin. Ökonomie, so heißt es oft, sei eine trockene Wissenschaft. Bei den abstrakten Analysen hinter Uni-Mauern bleiben Emotionen ausgespart. Wenn es je stimmte: Seit Donnerstag stimmt es nicht mehr. In volkstümlichem Ton haben sich 170 deutschsprachige Volkswirte an die „lieben Bürger“ gewandt. Sie warnen vor den Gefahren der Bankenunion, die mit dem EU-Gipfel in Brüssel eingeleitet wurde. Die Initiative mit Hans-Werner Sinn an der Spitze wirbelt mächtig Staub auf. In der Zunft fliegen die Fetzen, und die Politik mischt kräftig mit.

Wolfgang Schäuble (CDU) findet es „empörend“ und „unverantwortlich“, dass die Wissenschaftler mit „Horrormeldungen“ eine „Verwirrung der Öffentlichkeit betreiben“. Der Finanzminister wirft ihnen vor, vor einer Haftung zu warnen, die nie beschlossen wurde. Auch Kanzlerin Merkel belehrt die Akademiker, sie sollten besser die Gipfelbeschlüsse lesen. Euro-Kritiker jubeln über den Rückenwind, Verbände der Steuerzahler und Mittelständler schließen sich an.

Bayerischer Konservativismus vermählt sich mit antikapitalistischem Furor. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt lobt den „mahnenden“ Beitrag. Die Linkspartei-Galionsfigur Sahra Wagenknecht will den großteils liberalen Ökonomen ausnahmsweise nicht widersprechen: „Wo sie recht haben, haben sie recht.“ Mit den Beschlüssen „droht eine Schuldenunion zugunsten der Banker“, in der Steuerzahler „dauerhaft für die Fehlspekulationen der Finanzmafia bluten sollen“. Applaus aus der falschen Ecke? Für Peter Bofinger passt er ins Bild. Der Wirtschaftsweise hält den Appell für „tiefste Stammtischökonomie“. Zusammen mit anderen staatstragenden Volkswirten hat er flugs eine Gegenposition formuliert.

 

Snower schämt sich für Kollegen

Den Kollegen werden da Behauptungen ohne Fakten, „fragwürdige Argumente“ und eine „von nationalen Klischees geprägte Sprache“ vorgehalten. Der Text richte Schaden an – auch „für das Ansehen unseres Fachs“. Darunter leiden der gewerkschaftsnahe Gustav Horn vom IMK ebenso wie der arbeitgeberfreundliche Michael Hüther vom IW Köln. Dennis Snower vom IfW Kiel schämt sich, „dass so viele Kollegen unterzeichnen“. Kurz: Die Gräben verlaufen kreuz und quer – und sind tief. Weniger freilich bei bloggenden Hobbyökonomen. Der Tenor in den Foren: Wer die Haftung der Steuerzahler für Bankschulden gutheißt, muss ein Lobbyist der Finanzindustrie sein.

Warum schlägt Sinns PR-Coup so hohe Wellen? Aus zwei Gründen: dem klaren Ton und dem unklaren Inhalt. Dass der „hart arbeitende“ Steuerzahler im „soliden“ Deutschland bluten soll, damit „Wall Street und City of London“ ihr Investitionsrisiko in Spanien nicht tragen müssen, die Warnung vor dem Druck der nimmersatten Südeuropäer, der zu „Streit und Zwietracht“ führe, worunter noch „Kinder und Enkel leiden werden“ – solche populistischen Formulierungen ist man von Sinn gewohnt, nicht aber von vielen seiner Mitstreiter. Ihre Rechtfertigung: In einem Appell an die Bürger müsse man eben vereinfachen und zuspitzen, um sich verständlich zu machen.

 

Haftung durch die Hintertür

Allerdings bewirkt die Zuspitzung auch inhaltliche Unschärfen. Tatsächlich wurde eine „kollektive Haftung für die Schulden der Banken“ in Brüssel nicht vereinbart. Bei diesen Verbindlichkeiten geht es vor allem um die Einlagen der Sparer. Also müsste mit der Haftung eine gemeinsame Einlagensicherung gemeint sein – die aber war bei diesem Gipfel kein Thema. Es spricht jedoch einiges dafür, dass sie der logische nächste Schritt ist. Vorerst geht es beim direkten Zugang der Institute zu ESM-Hilfsgeldern (nach Schaffung einer zentralen Bankenaufsicht) nur um die Rekapitalisierung von Banken, die zu wenig Eigenkapital haben.

Die Appellgegner verweisen auf das US- TARP-Programm: „Das ist der richtige Weg!“ Allerdings sind die Grenzen fließend: Wenn spanische Banken uneinbringliche Forderungen an Immobilienfirmen abschreiben müssen, kürzen die dadurch entstehenden Verluste das Eigenkapital – womit neuerlich rekapitalisiert werden muss. Eine „kollektive Haftung“ sieht nicht viel anders aus.

Im Sinne der 170 Ökonomen hat sich auch Bundesbankpräsident Jens Weidmann geäußert: Der Maastricht-Rahmen der nationalen Eigenverantwortung werde nun „weitgehend entkernt“, ohne dass ein glaubwürdiger neuer Ordnungsrahmen in Sicht wäre. Zwar kann sich auch Weidmann eine gemeinsame Rekapitalisierung von Banken nach Schaffung einer zentralen Aufsicht vorstellen – aber zuvor müssten Anteilseigner und betroffene Staaten Verantwortung übernehmen. Stattdessen würden die Risken immer stärker vergemeinschaftet.

Bofinger (der mit dem „Stammtisch“-Vergleich) macht gar keinen Hehl daraus, dass er sich eben das wünscht: „Es ist an der Zeit, dass die deutschen Ökonomen sich entweder zum Euro bekennen – oder dagegen.“ Und wer für den Euro sei, müsse auch eine gemeinsame Haftung akzeptieren.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.07.2012)

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32 Kommentare
 
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Gast: Gast 2012
08.07.2012 14:20
0 0

es tut vielleicht weh

wenn die Experten den hochnäsigen Politikern sagen, daß sie auf dem Holzweg sind. So ist es aber, wenn man für seinen Beruf keinerlei Qualifikation nachweisen muß und doch existentielle Entscheidungen treffen soll. Was soll man denn von den "armen" überforderten Hascherln erwarten? Die lassen sich nur allzu leicht von einer geschickten Lobby übertölpeln!

Gast: Anmerker
07.07.2012 19:39
0 2

Unsinn

Es ist Wahn-Sinn was die Apologeten der neoliberalen (Wirtschafts-)Politik verbrochen haben. Die Welt kurz vor dem Ruin, die von Merkel & Co. vollzogene Praxis ist ein ökonomisches Massenvernichtungsmittel. Einfache Wahrheiten, die selbst bei eingeschränkter wirtschaftspolitischer Kompetenz eigentlich nicht zu leugnen sind. Es sei denn, jemand verfügt nur über die interessensgeleitete Minimalkompetenz. Armes Deutschland!

Endlich haben die Ökonomen sich geäußert, auch wenn das der Politik nicht paßt!

Wissenschafter tragen auf Grund ihres Wissens bzw. ihrer Einsicht in die Folgen politischen Handelns ein hohes Maß an Verantwortung. Und die gilt es einzubringen.
Lächerlich, daß man sich über sprachliche Wendungen alteriert. Die Wissenschafter wissen, daß sie sich "volkstümlich" ausdrücken müssen, um verstanden zu werden.
Bei österr. Ökonomen und Verfassungsrechtlern geht mir dieser Mut weitgehend ab. Sie scheinen im Tiefschlaf oder in der Angststarre zu verharren.

Gleiche Diffamierungstrategie wie bei der FPÖ!

Wenn die Herrschaften anständige und logisch Erscheinende Argumente nicht mehr haben wollen, weil eben der ESM unlogisch und untragbar ist, muss eben eine Diffamierungsstrategie her um uns zu zeigen, schau das ist zu einfach, das geht nicht, das denken nur "ungebildete", usw.

Ungebildet ist nur der, der diese Strategie nicht durchschaut.

...

stimmt bis jetzt gibt es auch keinen grund die bisherigen Handlungen der Politiker infrage zu stellen... ;)))))

Re: ...

oder "Niemand hat vor eine Mauer zu bauen!"

10 0

Das unterscheidet Österreich von Deutschland

In Deutschland werden die Probleme offen diskutiert, manchmal fliegen sogar die Fetzen und die Politik muss sich den Anforderungen stellen. Es herrscht auch eine Politik der offenen Gegensätze und Zerstrittenheit, aber alles auf demokratischem Boden und mit Meinungsfreiheit. In Österreich hingegen wird die Bevölkerung von der Politik fern gehalten. Man will keine offenen Diskussionen, man will keine offenen Gegensätze. Die Politik, insbesondere die Regierung, ist abgehoben, entscheidet nach Gutdünken und will darin nicht gestört werden. Da stellt sich doch die Frage, wo wirkliche Demokratie herrscht. In Österreich bestimmt nicht. Hier werden die Medien oft zu Handlangern der Politik und werden noch dazu von dieser überwacht. Ist das die wahre Demokratie.....?

Gast: TOM22
07.07.2012 11:13
10 0

Verleumdung

in kritischen Situationen werden oftmals die Wissenschaftler schlecht geredet

Gast: anderswo
07.07.2012 10:42
13 0

Viel Lärm um nichts?


http://www.wiwo.de/politik/deutschland/staatsrechtler-dreier-euro-rettung-kollidiert-mit-dem-grundgesetz/6848122.html

Hört sich nach Super - Gau für die Politik an.

Finnland will nicht mehr mitmachen, namhafte Ökonomen proben den Aufstand, das Volk hat von den ständigen Friedens- Rettungs- und Solidaritätsgefasel ohnehin die Nase voll.


Die Ahnungslosen. ..

... beschimpfen die Fachleute.

Gast: biersauer
07.07.2012 10:38
9 0

Wie kommen diese Merkel&Co dazu (auch der Feimann!),..

mit diesem Konstrukt alle ökonomischen Fehler der Politik, einfach zu pervertieren?
Dieser riesige Schuldenberg, auf grund von Fehlspekulationen der Geldwirtschaft und der falschen Politik, weltweit, sind einfach Fakt!
Da kann man nicht dürüber hinwegkommen, diese Schuldenwirtschaft einfach für gut zu heißen und so weiter Politik zu betreiben, indem dieser Wahnsinn in ein Bürger -Haftungsgesetz gegossen wird, ja sind die alle verrückt?

14 0

Hier steht der politische Macht- und Zwangsapparat gegen die unabhängige Wissenschaft.

Peter Bofinger war im Gegensatz zur großen Mehrheit der Ökonomen immer schon für schuldenfinanzierte Konjunkturprogramme, die die Löhne hoch halten sollten. Deshalb wurde er auch von der Gewerkschaft in den "Weisenrat" entsandt. Um dieses wissenschaftliche Aushängeschild versammeln sich nun die Politiker wie Schäuble und die von ihnen abhängigen Volkswirte, um die falsche EU-Politik zu verteidigen. Wirklich schlagkräftige Argumente habe ich von dort noch nicht gelesen.

Auf der anderen Seite schart sich die unabhängige Wissenschaft um Hans-Werner Sinn mit unwiderlegbaren Argumenten, denen sogar Politiker, die nicht Teil des herrschenden Apparates sind, zustimmen!


8 0

Selbstreflexionen ist in ideologischen Gebilden,

egal welcher Art sie sind, nicht zu finden. Daraus ergibt sich die Repression. (ad Scheublewortspenden).

Die Repression ist gefärbt nach dem Muster der Ideologie.

Die Ablehnung des Menschen als Individium vorausgesetzt.

Ich war erstaunt, dass das schon vor mir einer erkannt hatte als ich ich vor 2 Tagen Wikipediaeinträge durchging ;-)

Die Definition der Scheubles und deren Handeln sind ebenfalls in wikipedia wiedergeben und bestätigen diese empirische Gegebenheit, dass Repression bishin zur Gewalt für einige unabdingbar ist, damit Utopia Realität wird.

Normalerweise würde ein Hausverstand reichen.

Ja der "Neoliberale" Friedmann war ja auch ein Defizitspender. Problem nur: Wer definiert eine Krise und deren Ursachen, sowie die Mittelverwendung.

Da Capo.



Gast: mir reichts
07.07.2012 08:20
8 0

xxx

wahrheit: einfache, verständliche sprache auch verständlich für nichtfachleute.

unwahrheit: wust von worten und schachtelsätzen.

passt das jetzt so, liebe zenzi? oder ist das auch zu hoch für euch?

Die System-"Experten",

Entscheidungsträger und Systemmedien verhalten sich wie Comical Ali (Informationsminister unter Saddam Hussein). Die Lügen und manipulativen Meldungen zur Lage der EU werden immer abwegiger und unglaubwürdiger.

Re: Die System-"Experten",

wie bei Comical Ali-------im Hintergrund fahren die Panzer auf.......

Gast: EineMeinung
07.07.2012 05:20
8 0

Wolfgang Schäuble (CDU) findet es „empörend“ und „unverantwortlich“, dass die Wissenschaftler mit „Horrormeldungen“ eine „Verwirrung der Öffentlichkeit betreiben“.

Wissenschaftler lernen schon früh im Studium wissenschaftlich zu arbeiten, analysieren und interpretieren sachlich, während viele Politiker nur Dampfplauderer sind.

"Horrormeldungen" werden von Politdarstellern in Massenmedien genug präsentiert.

In einer Demokratie ist es wichtig, dass es gegensätzliche Meinungen gibt. Dies ist einem Schäuble, der die EU Richtung Finanzdiktatur führen mag, sicher nicht recht.

Funktioniert das System vielleicht so? Eine reine These. Jenseits der Wirklichkeit?


Unsere Politiker belügen uns
Unser Fernsehen belügt uns
Unsere Zeitungen belügen uns

Und alle lügen mit hohem Gehalt

Griechische Politiker belügen unsere Politiker

Und bekommen deshalb regelmäßig Milliardensummen. Die sie sich mit weltweit agierenden Banken, die sich mit ihren Spekulationen verspekuliert haben, teilen.

All die genannten Personen und Institutionen schaffen aber keinerlei beständigen Werte. Also produzieren nichts von Wert.

Wo aber kommt das ganze Geld her?

Dafür bleiben nur mehr die gemeinen Bürger. Die alten Packesel. Bis sie irgendwann einmal unter dieser immensen Last, immer mehr versorgen zu müssen, zusammenbrechen werden.

Re: Funktioniert das System vielleicht so? Eine reine These. Jenseits der Wirklichkeit?

Und jetzt wollen die grünen Komiker

noch eine PERSÖNLICHE CO2-Steuer einführen,

um diese aufgeblasene Büroratie

in der EU

und ihren Nationalstaaten

künstlich am Leben zu erhalten!

14 0

Ob der praezise Rechner Sarrazin oder die Oekonomen, wo man mit solider Kenntnis der General Merkel Linie widerspricht, heisst es bullshitt

dIe ernste Europ. Presse bescheinigete Merkel das Umfallen, dennoch druckt man die Erwiderungen der beleidigten Buerokraten u deren Helfer ab.

Gast: Nein, danke.
06.07.2012 21:12
13 0

Und wer für den Euro sei, müsse auch eine gemeinsame Haftung akzeptieren.


Wieder so eine Nebelkerze.

Was die Banken im Hintergrund schlummern haben, sagt ja wohlweislich keiner.

Und die Zensur kann auch nicht mehr verhindern, dass sich die Leutz informieren, was die hochgelobten Experten als einfache Mietmäuler entlarvt. www sei Dank.

Die ersten Ratten verlassen schon das sinkende Schiff. Die Marionetten kriegen kalte Füsse. Gut so.

Re: Und wer für den Euro sei, müsse auch eine gemeinsame Haftung akzeptieren.

für den euro ja, aber nicht mehr für DEN EURO! Das hat nichts mehr mit integrationspolitik, friedensprojekt, gemeinsamer währung usw zu tun. NEIN es ist das genaue Gegenteil.

Gast: 1. Parteiloser
06.07.2012 21:12
8 0

Die neue Kultur!

Es hat sich eine Kultur von Schuldnern aufgebaut, welche auch vor Deutschland mit seinen 2 Billionen Staatsschulden nicht Halt gemacht hat.

Diese neue Kultur hat sich auch in den meisten Bereichen der Gesellschaft tief festgesetzt. Staaten, Banken, Unternehmen, Private, alle machen bei der neuen Kultur mit. Die neue Kultur hat die absolute Mehrheit!

Wir haben also eine Kultur bekommen wo alle mit den Geldern der Anderen, also mit den Leistungem der Anderen, herrlich leben wollen, das Geld Verwirtschaften wollen oder auch das Geld der Anderen verteilen wollen. Die alte Kultur mit Arbeit etwas zu schaffen ist vollkommen unmodern. Das geht so weit, dass aus Geld, ohne jemals die Realwirtschaft tangiert zu haben, noch mehr Geld gemacht wird.

Diese Gier zum Geldmachen ohne Leistung, die Gier mit den Geldern der Anderen zu regieren, die Gier zu Haben und Konsumieren, diese Gier ist so groß, dass die EZB mit dem Gelddrucken (Buchen) kaum mehr nachkommt..

Es ist eine Kultur, welche die Notwendigkeit von Leistung zur Versorgung der Gesellschaft immer mehr vergessen hat, inzwischen scheint es vollkommen ausgeblendet. Eventuell soll diese Leistung ja prinzipiell von den Anderen kommen.

Die Perfektionisten dieser neuen Kultur sind dann die Entscheidungsträger in Europa, haben auch schon die absolute Mehrheit. Die machen nur was die letzten 30 Jahre gelernt worden ist und das mit Perfektion. Die Schuldner sind im Vorteil, die holen sich was die brauchen.

Antworten Gast: biersauer
07.07.2012 10:51
2 0

Re: Diese neue Kultur,..

..ist eine Unkultur.
Einfach die Prangersäulen wiederum benutzen und diese Schuldenbeutel
öffentlich zum Anspucken dort ausstellen

Schäubl hatte

reflexartig die selbe Reaktion am Tag der Veröffentlichung von Thilo Sarrazins neuem Buch gezeigt. Zudem ist rügt die Kanzlerin?! und einige Ökonomieexperten ?

Also scheint doch etwas wahres an der Haltung der 170 Ökonomen sein. Sonst hätte man doch nichts zu befürchten.

Irgendwie verraten sich ja diese Geldverheizer ständig selber.

 
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Hobbyökonom