Lammert: "Ökonomen in der Krise nicht hilfreich"

07.07.2012 | 15:15 |   (DiePresse.com)

Der deutsche Bundestagspräsident Lammert stellt den Wirtschaftsexperten seines Landes ein schlechtes Zeugnis aus. Er kritisiert die ganze Zunft.

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Der deutsche Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat mit Blick auf den Streit unter Ökonomen zu Auswegen aus der Schuldenkrise die gesamte Experten-Zunft kritisiert. Für die Politik hätten sich die Experten in der Krise als nicht hilfreich erwiesen, sagte Lammert dem SWR. "Von allen denkbaren Verfahren in der Bewältigung dieser Krise in den vergangenen Monaten ist das am wenigsten taugliche die Umsetzung von Expertenempfehlungen gewesen."

Zwar hätten sich Fachleute zu jeder denkbaren Option geäußert. Es gebe aber zu keiner einzigen relevanten Frage eine gemeinsame Expertenmeinung. "Würden sich darauf politische Entscheidungsinstanzen verlassen wollen, würden sie damit ihre Entscheidungsunfähigkeit zu Protokoll geben."

Top-Ökonomen sind gespalten

Das Ringen um Lösungen der Schuldenkrise spaltet Deutschlands Top-Ökonomen. Etwa 170 deutschsprachige Volkswirte hatten die Beschlüsse des jüngsten Euro-Gipfels massiv kritisiert. Die Fachleute um ifo-Chef Hans-Werner Sinn hatten in einem offenen Brief gewarnt, die geplante Bankenunion schaffe neue Haftungsrisiken für deutsche Steuerzahler.

Kanzlerin Angela Merkel, Finanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) und die Opposition hatten dies entschieden zurückgewiesen. Schäuble nannte die Argumentation eine Verwirrung der Öffentlichkeit. Auch aus der eigenen Zunft kam Widerspruch. In Repliken anderer Wirtschaftswissenschaftler hieß es etwa, die Beschlüsse auf dem EU-Gipfeltreffen gingen in die richtige Richtung.

Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger warf den Professoren um Ifo-Chef Sinn Unkenntnis der Sachlage und Überforderung vor. "Ich denke, dass alle, die das unterschrieben haben, viel zu tun haben. Ich vermute, dass einige das gar nicht so genau durchgelesen haben", sagte Bofinger den "Nürnberger Nachrichten" (Samstagsausgabe). Es gehe um die Frage, ob der Rettungsfonds ESM auch zur Rekapitalisierung von Banken eingesetzt werden dürfe - und zwar erst, nachdem eine gemeinsame Bankenaufsicht da sei. "Und die ist noch lange nicht etabliert."

Kritik an der geplanten Bankenunion

Inhaltlich geht es bei dem Ökonomen-Streit um die Frage, ob der Euroraum künftig insgesamt für die Risiken bei Banken in einzelnen Ländern haftet. Unter der sogenannten Bankenunion werden in der Regel eine gemeinsame Aufsicht und Einlagensicherung sowie staatenübergreifende Hilfen zur Rekapitalisierung von Geldhäusern verstanden.

Auf dem jüngsten EU-Gipfel wurde zunächst der Weg zu einer einheitlichen Kontrolle der Finanzinstitute vereinbart, bei der die Europäische Zentralbank (EZB) eine zentrale Rolle spielen soll. Anschließend soll der neue Rettungsfonds ESM Banken gegen Auflagen direkt helfen können. Hintergrund ist, dass die Banken und Staaten im Euroraum so eng miteinander verwoben sind, dass Pleiten von großen Kreditinstituten ganze Länder gefährden können.

(APA/dpa)

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102 Kommentare
 
12 3

nicht hilfreich

So bezeichnete Angela Merkel auch das Buch eines gewissen Herrn Sarrazzin, ohne es jemals auch auszugsweise gelesen zu haben.

Mehr muss man dazu wohl nicht sagen.

Das ist alles ganz einfach

Die rd. 160 Topökonomen um Hans-Werner Sinn (darunter ist übrigens auch der Österreicher Streissler) haben schlicht und einfach Recht. Das gesamte Desaster wird zu Lasten des Mittelstandes und des Sozialsystems der gut aufgestellten Staaten, darunter auch Österreich, gehen und vor allem von den Pensionisten, aber auch von den "Jungen", die zB. nicht mehr kostenlos studieren werden können, finanziert werden müssen. Einzig Finnland hatte bislang den Mut zu sagen, dass es keine Haftungen für Pleitestaaten übernehmen wird und nötigenfalls darauf vorbereitet ist, zur alten Währung zurückzukehren. Daran sollten sich unsere PolitikerInnen ein Beispiel nehmen, aber das werden sie natürlich niemals zusammenbringen. Grund: völlige Inkompetenz und Hilflosigkeit.

Gast: Wumpus3
08.07.2012 18:49
2

Nicht hilfreich?

Sind etwa die Politiker bei der Bewältigung der Krise hilfreich. Die Mißerfolge unserer Euro-Retter sprechen Bände.

Wenn die Ökonomen recht haben dann gute Nacht Österreich: Deshalb

Vorabprüfung von ESM und Fiskalpakt durch den österr. Verfassungsgerichtshof auch wenn dazu eine Änderung der Rechtsgrundlage notwendig ist.

http://www.avaaz.org/de/petition/Vorabprufung_von_ESM_und_Fiskalpakt_durch_osterr_Verfassungsgerichtshof/

Lustig

Was haben unsere Nachbarn für einen lustigen Bundespräsidenten? Was kann ein beratender Ökonom dafür, wenn das Parlament Gesetze beschließt die gegen jede ökonomische Logik und Empfehlung stimmen?

Demnächst ist ein Berliner Arzt schuld am Tot eines Herzpatienten, weil der Patient in Afrika war? Lol.

Antworten Gast: Wumpus3
08.07.2012 18:55
0

Re: Lustig

Es ist nicht der deutsche Bundespräsident sondern der Bundestagspräsident. Jedes Land hat so seine Wunderwuzzis, die alles können und alles zum Schaden der Bevölkerung in die verkehrten Bahnen lenken.

Gast: hot spot
08.07.2012 13:42
3

es sollte doch zu denken geben

daß diese experten es für nötig halten eine expertenmeinung im interesse der bevölkerung abzugeben.

weil es in dieser gesamten beschi**enen EU anscheinend niemanden mehr gibt, der die interessen der bevölkerung vertritt.

diesen experten gebührt daher höchste anerkennung für so viel rückgrat und anstand, als einzige aufzustehn und für den souverän zu sprechen.
(außer ein paar oppositionspolitiker natürlich, aber die müssen ja erst gewählt werden damit sie endlich das interesse der bevölkerung durchsetzen können).

Gast: hot spot
08.07.2012 13:28
1

jessas. kann des wirklich sein, daß diese leute einfach nicht kapieren,

daß alle verschiedenen positionen,
so wie auch die experten,
unterschiedliche oder sogar entgegengesetzte interessen vertreten,
daher unterschiedliche oder sogar entgegengesetzte ziele verfolgen
und deswegen selbstverständlich und unvermeidlich unterschiedliche oder sogar entgegengesetzte lösungen anbieten?

kann das wirklich sein daß jemand in verantwortlicher position das nicht sieht und nicht begreift?

Man kann es auch umgekehrt sehen

Wuerden statt grenzdebiler Politiker lauter Ökonomen im Parlament sitzen, wäre das Votum eindeutig: 170 Abgeordnete dagegen, eine verschwindende Minderheit von 7 dafür. Der ESM wird somit nicht ratifiziert.

Man muss schon ein gehöriges Mass an Unverschämtheit mitbringen, um bei diesem Thema den Ökonomen einen Vorwurf zu machen.

Antworten Gast: der ahnungslose
08.07.2012 12:43
1

Re: Man kann es auch umgekehrt sehen

grenzdebiel ist aber gemein... das wäre ja so als könnten die etwas dafür - und dann sollten die lieben leut eigentlich für ihre taten haftbar gemacht werden... aber so...

Gast: 43er
08.07.2012 11:09
1

Ökonomen? Eher Gerontokraten

die schon andere Staatsgebilde efrolgreich umgebracht haben.

Wie soll der Politik etwas hilfreich sein, wenn wichtige Ökonomen das Gegenteil der Politik wollen?

Setzen wir ein gemeinsames Zeichen damit die nachträgliche Prüfung nicht zu spät ist.

http://www.avaaz.org/de/petition/Vorabprufung_von_ESM_und_Fiskalpakt_durch_osterr_Verfassungsgerichtshof/?cGfQldb

Petition lesen, bei Gefallen unterschreiben und an Freunde und Bekannte weiterleiten.

Gast: Fprester
08.07.2012 10:21
5

Top-Ökonomen snd gespalten

Das Verhältnis von Gegnern der Euro-Beschlüsse und Befürwortern liegt derzeit bei 170 zu 7. Also eine sehr eindeutige Lage zugunsten ersterer.

Nun muss man die Situation von Volkswirtschaftsprofessoren und ihrer Institute verstehen. Die Institute sind immer mehr gezwungen, sich auf dem "freien" Markt einzudecken, d.h. Forschungsaufträge von ausserhalb der Universität zu finanzieren. Speziell bei volkswirtschaftlichen Fragen kommen da grösstenteils nur staatsnahe Sponsoren in Frage, also etwa das Finanzministerium oder die EU-Kommission. Wer also seinen Forschungstopf füllen will, muss sich wohl gegenüber diesem Sponsorenpool willfährig zeigen. Das geben die betreffenden Professoren natürlich nicht gerne zu, es ist aber in der Praxis so. Wer also weiterhin an den genannten Futtertrögen hängen und zudem nicht aufs Abstellgleich wandern will, darf nicht eurokritisch sein. Umso höher ist der Mut der 170 Gegner der EU-Beschlüsse zu werten.

In einem früheren Beitrag in diesem Forum wird darauf verwiesen, dass Prof. Felderer sich nun pointierter zur Euro- und Bankenfragen äussert. Auch sein Institut "ernährte" sich eben von Staatsaufträgen. Der neue Vorsteher des IHS, Prof. Keuschnigg, wird sich aus besagten Gründen bei seinen Sponsoren auch nicht unbeliebt machen.

Ohne diese Vorbelastungen können allenfalls Professoren und Institute ausserhalb der EU agieren. Dazu gehören etwa Institutionen aus der Schweiz (siehe Beitrag in der Bernerzeitung, www-Adresse weiter unten).

Gast: Metermann
08.07.2012 09:45
0

Das Gefährliche an dieser Krise ist, dass sie niemand mehr versteht.


Antworten Gast: rahmschöpfer
08.07.2012 13:57
0

Re: Das Gefährliche an dieser Krise ist, dass sie niemand mehr versteht.

ziemlich gut geplant.

Der Unterschied zwischen den Aussagen

ist eher minimal, trotzdem schlägt er große Wellen.

Der Unterschied zum Thema Bankenunion lautet auf Seiten der Befürworter im Prinzip ja nur es wird sie geben, aber "erst, nachdem eine gemeinsame Bankenaufsicht da sei".

Nur, um etwas beaufsichtigen zu können, muss es zuerst Regeln geben. Wo sind diese?

Und die Beaufsichtigungen und Kontrollergebnisse der EUROKraten sind leider bereits hinlänglich bekannt. Ausgenommen Gurkenkrümmungen und Glühlampen gibt es in diesem Bereich leider keine vorzeigbaren, wirklichen Erfolgserlebnisse.

Man kann also die Warnung des Hrn. Sinn und seiner Kollegen, welche übrigens eine Mehrheit gegenüber der Gegenmeinung "Kontrolle" haben, durchaus nachvollziehen.

Gast: Novaris
08.07.2012 08:33
2

Oekonomen-Schelte

Presse:"Es gehe um die Frage, ob der Rettungsfonds ESM auch zur Rekapitalisierung von Banken eingesetzt werden dürfe - und zwar erst, nachdem eine gemeinsame Bankenaufsicht da sei. "Und die ist noch lange nicht etabliert."

Also, wenn die gemeinsame Bankenaufsicht da ist, werden die Banken aus dem Rettungsfond ESM rekapitalisiert und dagegen opponieren die Oekonomen.

Top-Ökonomen gespalten?

Hinter Hans-Werner Sinn stehen 172 Volkswirte. Wieviel stehen hinter Bofinger? 10 oder 15?

Re: Wieviel stehen hinter Bofinger? 10 oder 15?

Wobei Hr. Bofinger ja im Prinzip nur sagt, die Warnung vor der Bankenunion ist nicht notwendig, denn wir werden diese kontrollieren, so das kein Risiko entsteht.

Wobei
a) der Rettungsversuch einer insolventen Firma (Bank) immer mit einem Risiko verbunden ist und
b) die Kontrolleure der EU sich bisher ja nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben.

Im Endeffekt ist die Bankenunion jedoch eher nur ein neuer Versuch zu tricksen. Denn an Stelle des Weges "Rettungsschirm -> Staat -> Bank" steht dann eben die Abkürzung "Rettungsschirm -> Bank".

Da aber für die Rettungsschirme alle EURO-Staaten haften, reduziert das in der Praxis nicht die Staatsschulden und Haftungen. Auch wenn man das damit gerne so darstellen möchte. Was bleibt ist die Vergemeinschaftung.

Gast: Aufsichtsratsvorsitzender
08.07.2012 07:00
3

gute Idee

Durch den ESM fühl ich mich euromäßig sicher. Nichts läuft mehr aus oder daneben. Das ist eine super Sache, wie die Experten sagen.

Wir sollten viel mehr Fonds machen, damit kann man alles retten, z.B. unser Budget. Machen wir einen ÖEAFZTDS-Fond (österreichischer echter autonome Förderungsfonds zur Tilgung der Staatsschulden). Denn was der ESM kann, das können wir auch selbst!


Und jetzt der ultimative Wahnsinn

Der ESM ist nichts dagegen. Eurobonds? Ein Lercherl..

Nun denkt man den europäischen Schuldentilgungsfonds an, welcher alles, was über 60% vom BIP Staatsverschuldung (einstige Maastricht-Kriterien) liegt, in einem Topf verrühren soll. Staaten mit weniger Verschuldung sollen die Schulden der anderen ausgleichen. Draufzahlen werden die braven kleinen (und auch ärmeren) Sparer unter den Ländern wie Finnland, Slowenien, die Slowakei oder Estland.

Da geht es jetzt um Billionen. Wer solche Ideen hat? Na, unser Lieblingsvolksbundeskanzler, EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy und weitere Rotgrün-Genossen in der EU.

37 Milliarden könnte Österreich verschwinden lassen, müsste aber gleichzeitig für 2,6 Billionen Euro haften. Wahnsinn...

Und die Auswirkung? Na, jeder macht Schulden, als gäbe es kein Morgen. Was zu viel ist, wird einfach ausgelagert. Ich sags ja, jeder, der spart, ist ein T r o t t e l.

Antworten Gast: Flaute Laute
08.07.2012 07:06
1

Re: Und jetzt der ultimative Wahnsinn

Seit wann regiert Rot-Grün die EU?

Sind es nicht viel mehr die EU-Kommission, die wiederum Vertreter der tausenden Lobbyistenvereinen rund im Brüssel in den Bereichen der Banken und mulitantionaler Konzerne sind?


Re: Und jetzt der ultimative Wahnsinn

damit werden logik & hausverstand komplett ausgehebelt

anstelle diejenigen zu belohnen, die unter ihren moeglichkeiten leben und sich im konsumverzicht ueben (als land bedeutet das keine wohlfahrt auf pump sondern nur das ausgeben was man durch steuern einnimmt), werden diese bestraft und anstelle diejenigen zu bestrafen, die ueber ihren moeglichkeiten leben (zb durch hoehere zinsen auf deren anleihen, was eine zu hohe verschuldung automatisch unattraktiv werden laesst), werden diese belohnt

ein immer groesser werdendes problem tut sich auf, hervorgerufen durch die interventionisten & keynesianer indianer, die in ihrem bruessler wigwam eine pfeife nach der anderen rauchen mit irgendeinem undefinierbaren aber hochtoxischen kraut: das problem, dass es auf dauer nicht moeglich ist, wenn jeder glaubt er koennte aufkosten eines anderen leben

Antworten Antworten Gast: hisom
08.07.2012 07:10
4

Re: Re: Und jetzt der ultimative Wahnsinn

Warum sind die USA, die tatsächlich mindestens 10x höher pro Kopf verschuldet sind als die Griechen noch immer besser aufgestellt?

Hat das was mit den in den USA befindlichen Rating-Agenturen zu tun?

Warum haben die USA trotz der wesentlich höheren Pro-Kopf-Verschuldung keine Probleme wie die EU?

Antworten Antworten Antworten Gast: UKW
08.07.2012 11:32
5

Re: Re: Re: Und jetzt der ultimative Wahnsinn

"Warum haben die USA trotz der wesentlich höheren Pro-Kopf-Verschuldung keine Probleme wie die EU?"

Wenn Sie wetten müssten, ob eher ein oder mehrere US-Bundesstaaten aus den USA bzw dem Dollarraum austreten oder ein paar Länder aus dem Euroraum, worauf würden Sie 1000 Euro setzten? Eben. Außerdem spielt auch die militärische Stärke eine Rolle und ein Zusammengehörigkeitsgefühl ist in Europa nicht einmal ansatzweise vorhanden und wird es niemals sein. Die Völker in Europa wollen keinen Einheitsbrei. Weil es verschiedene Sprachen und Kulturen gibt. Ganz im Gegensatz zu den USA: Hören Sie sich dieses bekannte Lied einmal an:

http://www.youtube.com/watch?v=qUnvjYH9wK4&feature=related

Gibt es sowas in Europa auch?

Nein?

Ich würde ja auch mein Geld lieber dem deutschen- als dem griechischen Staat borgen, weil ich es da eher wieder zurückbekomme. Wenn die Deutschen weiter demotiviert werden, indem sie die Schulden der anderen bezahlen, dürfte sich das aber bald angleichen (und unsäglicher Nationalismus hochkochen). Dann haben wir aber wenigstens einen Einheitsbreistaat und Sie können die Schuld weiter den Ratingagenturen zuschieben.

Re: Re: Re: Warum ...?

Weil man denen offensichtlich eher zutraut, aus dieser Misere wieder herauszukommen.

Anmerkung:
Die USA hatten, im Gegensatz zu Europa, auch bereits wesentliche Budgetüberschüsse. Und deren Budgets der letzten Jahre fallen unter "Kriegsbudgets" (mit im Schnitt über 10% mehr Ausgaben als in "Friedenszeiten"). Der immer wieder gerne bemühte "direkte Vergleich" hinkt also ein wenig.

 
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