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EADS: "Vor Durchbruch für europäische Drohne"

11.07.2012 | 06:56 |   (DiePresse.com)

Der Chef der EADS-Verteidigungssparte Cassidian erwartet noch heuer, aber spätestens Anfang 2013 einen Durchbruch.

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In der Entwicklung eines unbemannten Flugsystems zeichnet sich überraschend doch eine gemeinsame europäische Lösung ab. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir in absehbarer Zeit zu einer gesamteuropäischen Lösung einer eigenen Drohne kommen werden", sagte Stefan Zoller, Vorstandsvorsitzender der EADS-Verteidigungssparte Cassidian, in einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe) laut Vorabbericht. "Ende dieses Jahres, Anfang 2013 werden wir einen Durchbruch erleben", ergänzte er. Es gebe zwischen der deutschen und französischen Regierung bereits Gespräche.

Bisher haben zwei Konsortien an der teuren Entwicklung jeweils einer eigenen Drohne gearbeitet, die sowohl zu militärischen als auch zu zivilen Zwecken eingesetzt werden soll. Cassidian arbeitet am Flugkörper "Talarion", eine französisch-britische Gruppe am Drohnen-Projekt "Telemos". Allein für "Talarion" wurden bisher deutlich mehr als eine halbe Milliarde Euro an Entwicklungsmitteln aufgebracht.

Auch Briten mit an Bord?

Die Drohne wird nach den Worten von Zoller unter Führung von Frankreich und Deutschland weiter entwickelt werden. Andere Länder würden sich dem Projekt nach Überzeugung des Cassidian-Chefs anschließen. Er hält auch die Teilnahme der Briten für möglich.

((APA/Reuters)

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10 Kommentare

Bis dato gab es ja quasi nur bi- und trinationale Projekte.

Eben das oben erwähnte französisch-britische Telemos Projekt.

Oder auch die deutsch-französisch-spanische Talarion: http://de.wikipedia.org/wiki/EADS_Talarion

Oder die deutsch-spanische Barracuda: http://de.wikipedia.org/wiki/EADS_Barracuda

Oder, oder, oder...

Da macht es allein aufgrund der Kosten schon Sinn, auch kleinere Länder mit an Bord zu holen. Sofern diese überhaupt wollen.

die Drohne werden die EU-Diktatoren auch

brauchen um den Pöbel von deren Palästen fernzuhalten!

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deutlich mehr als eine halbe Milliarde Euro an Entwicklungsmitteln aufgebracht.

Komisch, auch wenn hinten und vorne gespart werden muß, bzw. müßte. Für die Rüstung ist immer noch Geld vorhanden. Daß da wieder die Engländer und Franzosen federführend sind, ist auch bezeichnend, denn diese beiden Nationen blasen finanziell aus dem letzten Loch!

Antworten Gast: Guckst du
11.07.2012 21:28
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Re: deutlich mehr als eine halbe Milliarde Euro an Entwicklungsmitteln aufgebracht.

Die EADS-Rüstungssparte Cassidian leidet unter knappen Wehretats. Ihr Vorstandsvorsitzender Stefan Zoller in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung unter anderem:

„Wir haben im Laufe der zwölf Jahre bereits ein sehr hohes Budget in diese neue Technologie investiert - insgesamt deutlich mehr als 500 Millionen Euro. Das war nicht alles eigenes Geld. Aber wir können heute sagen, dass die Industrie die Vorleistungen erbracht hat, die von unserer Seite erforderlich gewesen sind. Jetzt muss ein Zeitpunkt kommen, in dem ein klares Bekenntnis der Nationen für ein solches Produkt folgen muss.

Momentan liegt die Führung eindeutig bei Deutschland. Dann wird sie gemeinsam mit Frankreich gestaltet. Ich gehe davon aus, dass sich dann neben der Türkei auch Italien und Spanien sowie Großbritannien dem europäischen Ansatz zuwenden werden. Wir sind offen für alle.

Das Ganze muss noch in eine industrielle Struktur gegossen werden; mit Verträgen der teilnehmenden Länder und Unternehmen, in denen die Arbeitsanteile festgelegt werden müssen. Das braucht viel Zeit. Aber wir legen Wert darauf, dass es eine Lösung wird, die Sinn macht. Wir haben Lernkurven aus früheren europäischen Gemeinschaftsprojekten.“

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/eads-ruestungssparte-europaeische-drohne-steht-vor-dem-durchbruch-11815981.html

Gast: plebs potus
11.07.2012 10:54
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durch die Blume heisst das: Wir brauchen einen neuen europäischen Bilanzfälschungsskandal

und um diesen zu decken, werden alle der EVP und der europäischen Rechten wieder alles tun um eine massive, europaweite Betrugs- und Enteignungskampagne am europäischen Bürger vornehmen, sich massiv bereichern und uns ein paar flügellahme RC-Segler andrehen.

Um dem zu entgehen, könnte Österreich seine eigene Drone bauen. Wir haben eh eine Firma die sowas entwickelt (Schiebel) und eine Drohne ist wesentlich billiger und effizienter in allen Anwendungen als ein bemanntes Flugzeug. Und das schon seit lang vor dem Kauf der Eurofghter. Sogar Abfangen und Signale geben könnte eine Drone aber das werden die rechten gleich wieder abstreiten, denn sonst wären die Eurofighter ja nix anderes gewesen als ein Selbstbereicherungsprogramm auf dem Rücken der Bürger

Antworten Gast: Gegen unbedarfte Kommentare
11.07.2012 21:22
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Re: durch die Blume heisst das: Wir brauchen einen neuen europäischen Bilanzfälschungsskandal

Ich denke, du weißt überhaupt nicht um was für Drohnen es da geht. In Österreich wird "Spielzeug" produziert. Kampfdrohnen kann sich Österreich überhaupt nicht leisten, die kosten ein Vermögen! Abgesehen davon, dass hierzulande die dazu wichtige Hochtechnologie für die gesamte Kampftechnik.
Und der Eurofighter ist nun mal einer der besten Jagdbomber, auch wenn du, die Krone und andere Nichtwissende das immer wieder leugnen möchten.

Gast: netter gast
11.07.2012 08:41
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Wer hat Kompetenz ?

Analog Obama ,
darf dann ein Barroso oder auch ein Faymann
die Liste der internationalen Mordaufträge absegnen ?

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Re: Wer hat Kompetenz ?

Dafür wird dann jeder sein eigenes Spielzeug bekommen ;)

Teuer?


Und was sind die Banken dann????


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Re: Teuer?

Egal wie es geschieht, es passt Keinem.

Wenn hier stehen würde: "Drohnen werden günstig aus den USA beschafft" wird auch wieder gemeckert da Einige die USA nicht mögen. Die Söhne & Töchter Europas...

Hobbyökonom