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Deutschland als neues Zentrum des Kapitalismus?

13.07.2012 | 12:03 |   (DiePresse.com)

Während in Euro-Krisenländern das Vertrauen in den freien Markt stark sinkt, sind Deutsche dem Kapitalismus sogar freundlicher gesinnt als US-Bürger. Das besagt zumindest eine weltweite Studie des "Pew Research Center".

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Im Jahr 2007 - kurz vor dem Ausbruch der Finanzkrise - glaubten noch drei Viertel der Italiener und 67 Prozent der Spanier daran, dass der Kapitalismus die beste Alternative ist. Danach ging es aber steil bergab, zeigt eine weltweite Studie des US-Forschungszentrum "Pew Research Center". Im Euro-Krisenjahr 2012 sind nur noch 50 Prozent der Italiener, 47 Prozent der Spanier und 44 Prozent der Griechen vom kapitalistischen Modell überzeugt. In Deutschland ist das Vertrauen in den freien Markt allerdings nach wie vor ungebrochen: 69 Prozent der Befragten glauben an das Konzept - damit überholt die Exportnation sogar die USA um zwei Prozentpunkte.

Den geringsten Wert unter den befragten Nationen weist das vom Drogenkrieg gebeutelte Schwellenland Mexiko auf. Nur noch 34 Prozent der Befragten vertrauen der freien Marktwirtschaft. Vor fünf Jahren war es immerhin noch jeder Zweite. Auch in den osteuropäischen Ländern Tschechien und Polen sind die Werte auf einem Fünf-Jahres-Tief.

42 % der Griechen fühlen sich mitverantwortlich

„Wer ist für die aktuellen Wirtschaftsprobleme verantwortlich?", lautete eine weitere Frage, bei der Mehrfachnennungen möglich waren. Der „Hauptschuldige" ist schnell ausgemacht: Für die meisten Befragen ist es die nationale Regierung. In Spanien macht allerdings der Großteil (78 Prozent) die Finanzbranche für die Misere verantwortlich. In Griechenland sind mit 42 Prozent überraschend viele Menschen zur Erkenntnis gekommen, dass sie selbst ein Teil des Problems sind. Die EU machen dagegen nur 19 Prozent der Griechen verantwortlich.

Besonders unzufrieden mit der Europäischen Union ist man dagegen in Tschechien: Hier geben 39 Prozent Brüssel die Schuld an den wirtschaftlichen Problemen ihres Landes. Die USA sind dagegen in Mexiko (30 Prozent), in der Türkei (28 Prozent) und auch in China (25 Prozent) ein besonders beliebter Sündenbock.

Deutsche und Chinesen besonders optimistisch

Ein weiterer spannender Aspekt der Studie ist die unterschiedliche Einschätzung der persönlichen und nationalen Wirtschaftslage. Trotz der Rekordarbeitslosigkeit bezeichnen 57 Prozent der Spanier ihre persönliche wirtschaftliche Situation als gut, bei den Italienern sind es immerhin noch 41 Prozent. Bei der ökonomischen Lage ihres Landes sind dagegen mehr als 90 Prozent pessimistisch. Ein ganz anderes Bild zeichnen die Deutschen: Drei Viertel sind sowohl mit der persönlichen Finanzlage als auch mit jener des Landes zufrieden. In der zweitgrößten Euro-Volkswirtschaft Frankreich sind dagegen nur 19 Prozent optimistisch, was die ökonomische Entwicklung des Staates angeht. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Schere zwischen Deutschland und den anderen Ländern der Währungsunion geht immer weiter auseinander.

Unter den 21 befragten Staaten ist nur in China der Glaube an den wirtschaftlichen Erfolg der Nation mit 83 Prozent noch höher als in Deutschland. Auch im aufstrebenden Schwellenland Brasilien (67 Prozent) und in der Türkei (57 Prozent) ist die Bevölkerung wesentlich optimistischer als in anderen Ländern.

Amerikanischer Traum weiterhin präsent

Mit harter Arbeit vom Tellerwäscher zum Millionär: Die Geschichte vom amerikanischen Traum ist offenbar noch tief in den Köpfen der US-Bürger verankert. Eine überwältigende Mehrheit von 77 Prozent glaubt, dass viel Arbeit zum Erfolg führt, in Europa ist es hingegen nur noch jeder Zweite. Besonders tief sind die Erwartungen der Russen: Nur 35 Prozent glauben daran, dass sich harte Arbeit lohnt.

Bei der Studie wurden mehr als 26.000 Menschen aus 21 Ländern zur wirtschaftlichen Lage befragt. Der Umfrage fand im März und April 2012 statt. Das renommierte „Pew Research Center" mit Sitz in Washington wurde nach dem Ölindustriellen Joseph Newton Pew benannt und gilt als konservative Denkfabrik.

>>> Die gesamte Studie des "Pew Reserach Center"

(sk)

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31 Kommentare
 
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Kapitalismus?

Schaffen wir in Europa den Sozialismus und seinen schrankenlosen Umverteilungsmoloch ab, ersetzen wir diesen Mist durch christliche Solidarität, und schon läuft unsere Wirtschaft wieder, ganz ohne kapitalistische Ausbeutung ...
Mit der Merkel an der Spitze wird das allerdings niemals funktionieren!

Gast: hmm
13.07.2012 19:28
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alles relativ

Deutschland ist in Europa nur von den Besatzern vorgeschoben. Dieses Land hat zu kuschen und zu parieren und kuscht und pariert auf jeden Fall und immer! Notfalls bringen die unverändert und auf unabsehbare Zeit im Lande mit ABC Waffen stehenden Besatzersöldlingen das Aufmüpfigen sehr schnell und gründlich bei wo es wie lang zu gehen hat.

Ihre sterile mehrfach gewendete in der alten Sowjetunion auf Gehorsam gedrillte Häßlichkeit wird wie alle ihre Vorgänger zu allem ja und Amen sagen (müssen ...).

Bislang bekamen die Gehorsamen auch immer ihr Zucki und durften von Besatzers Gnaden recht gut leben. Das war sogar im einstmaligen Paradies der deutschen Werktätigen von Sowjetbolschewikens Gnaden nicht ganz unähnlich. Bis dann eines Tages ...

Geht es allerdings den Besatzern hinten und vorne nicht mehr zusammen dann wird in Deutschland Kassa gemacht und das Land abgeräumt wie ein Christbaum zu Dreikönig!

Wer wird sie daran zu hindern vermögen?

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Aber es treiben sich untern den deutschen Sozis auch einige Kommunisten herum,

die schon von Allmachtsfantasien feucht träumen und die Enteignung des Mittelstandes (tschuldigung der Reichen) medial ankündigen.

Gast: netter gast
13.07.2012 18:00
0 3

Gute Arbeit ,katastrophales Ergebnis

RTL&co. haben
eine Generation zu bekennenden Kapitalisten gemacht ,
diese Generation ist aber sonst nicht zu gebrauchen und folglich eine verlorene Generation

Auf Basis des von Karlsruhe gehüteten Grundgesetzes, guter Strukturen durch qualitativ hochwertige Gesetze und relativ gute Politiker, sind die Deutschen mit ihrer Form des Kapitalismus auch sehr gut durch harte Zeiten gekommen! Deutsche Gründlichkeit und Deutscher Fleiss gepaart mit Unternehmertum sorgt für Arbeitsplätze in Europa, von den Steuereinnahmen abgesehen!

Tja, und dann war da noch eine ganz wichtige Sache, die Sozialisten waren nicht so lange an der Macht!!

Das hat die Bevölkerung im Vergleich zu Österreich leistungsbewusster gemacht!

Gast: b754
13.07.2012 17:13
0 4

kein wunder dass die krisengewinner für das kapital sind

die deutschen leben auf kosten der anderen sehr gut

Gast: Finanznachrichten.de
13.07.2012 16:27
2 0

Commerzbank: Deutschland am Ende

03.07.2012
''Commerzbank-Chefökonom: Deutschland hat bei Euro- Rettung Belastungsgrenze erreicht. „Die sogenannten Rettungspakete können die Währungsunion nicht retten. Sie können bestenfalls Zeit kaufen und schlechtenfalls Reformdruck von den Peripherieländern nehmen.“


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Re: Commerzbank: Deutschland am Ende

Das ist schon richtig. Nur braucht man dazu keinen Chefökonom. Denn das ist sowieso klar. Ein Land, egal welches, kann unmöglich die leichtfertig eingegangenen Schulden tilgen, die der Großteil der Länder durch schlechtes Wirtschaften angehäuft haben. Das geht einfach nicht.

Das was jetzt geschieht ist lediglich die Genugtuung der Nehmerländer, daß man andere ebenfalls in den Dreck ziehen kann!

Gast: africano
13.07.2012 16:04
1 1

Wer bezahlt die Sudie des "Pew Research Center" ???


Gast: hartzvier
13.07.2012 15:32
3 2

dank millionen hartzIV buerger und altersarmut haben sich die deutschen selbst die zukunftchancen genommen. da sind auch die mrd. bankensubventionen ein unsinn.


Hysterie

ist zur Zeit wohl das,was Europa zusammenhält ,gemeinsam Heulen scheint der Trend
tja und die Tschechen heulen am lautesten ?
will man zurück in die Sowjet Union ?

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Irgendwann wird sich die Erkenntnis hoffentlich durchsetzen:

Für Krisen ist nicht ein Zuviel, sondern ein Zuwenig an Kapitalismus schuld.

Vorschriften, Gesetze, Staatseingriffe wohin das Auge blickt.
Abgabenquoten jenseits der 50%

Das alles hat mit Kapitalismus sehr wenig zu tun, das ist verdammt nahe am Sozialismus.

Die Macht der Banken und des Großkapitals ist erst durch die ausufernde (Staats)Verschuldung möglich geworden.
Mit einem schlanken "Nachtwächterstaat" hätten die keine Freude, weil der ihnen kein Futter bietet.

Re: Irgendwann wird sich die Erkenntnis hoffentlich durchsetzen:

Herzlichen Dank für diesen Kommentar.
Der Witz daran ist, daß der Sozialismus nichts schafft, nicht mit Geld umgehen kann, es für Ideologie und Machterhalt und nicht für das Volk ausgibt und daher zwangsläufig in den Ruin führt.
Wir könnten uns unsere Pensionen locker leisten, wenn sie nicht mit der Zwangsabgabe für Umverteilung (Einkommenssteuer) belegt wären. Dasselbe gilt für unseren Verwaltungsapparat – warum sollte ein Staatsdiener Steuern an den Staat, der ihn bezahlt, abliefern? WIR müssen das bezahlen!
Und die Nutznießer der Umverteilung sind natürlich nicht die Armen und Hilfsbedürftigen, sondern die Umverteiler, die uns jährlich viele Milliarden kosten, aber keinen Gegenwert, keinen Nutzen liefern.
Nur Ideologen können so etwas gutheißen ...

Antworten Gast: EU
14.07.2012 09:25
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Re: Irgendwann wird sich die Erkenntnis hoffentlich durchsetzen:

die meisten Regeln, Vorschriften und Gesetzte kommen aber mittlerweile aus Brüssel wie die jährliche KFZ-Überwachungspflicht älterer Autos.

am besten die EU wird aufgelöst und jedes Land geht wieder seinen eigenen Weg. Man kann sich ja trotdem noch europäisch finden, dafür braucht man keine Technokratie

Re: Irgendwann wird sich die Erkenntnis hoffentlich durchsetzen:

kommt noch hinzu, dass es 1 planstelle gibt (ezb) die entscheidet wieviel geld in umlauf ist, was der leitzins ist (preisfestsetzung von zentraler stelle anstelle eines marktprozesses) und welchen wert dieses "geld" hat

da 50% alle tauschvorgaenge oder gar mehr in geld abgewickelt werden und geld von dieser planstelle kommt, kann man eigentlich schon vom sozialismus sprechen

Re: Irgendwann wird sich die Erkenntnis hoffentlich durchsetzen:

Im Gegenteil: Die Macht der Banken, der Fonds und die Deregulierung der Finanzmärkte sind an der ausufernden Staatsverschuldung schuld. Die Bankenrettung und das muntere Spekulieren Jener, kostete dem Steuerzahler seit 2008 den Steuerzahler fast 2 Billionen Euro. Erst nach der Rettung kamen die Probleme.

Re: Re: Irgendwann wird sich die Erkenntnis hoffentlich durchsetzen:

frage: sind sie schuld fuer die schulden ihres nachbarn, der ueber seinen verhaeltnissen lebt und von bei einem monatseinkommen von 2000 euro / monat 4000 euro / monat ausgibt, waehrend sie ihr monitaliches budget managen und monatlich mit ihrem einkommen auskommen?

die banken sind nicht schuld an der staatsverschuldung sondern die staaten, die mehr ausgeben als sie einnehmen. ein freier markt haette dem schon lange ein ende bereitet, weil die zinsen fuer die staatsanleihen auf ein niveau anstiegen, wo sich eine neuverschuldung fuer einen staat nicht mehr auszahlt und er quasi gezwungen werden wuerde, innerhalb der eigenenen moeglichkeiten zu leben (bzw nur das auszugeben was durch steuereinnahmen hereinkommt)

desweiteren verhindern die staaten den marktbereinigungsprozess indem insolvente banken "gerettet" werden, die vorher volles marktrisiko eingegangen sind.

Re: Re: Re: Irgendwann wird sich die Erkenntnis hoffentlich durchsetzen:

die Milliardäre dieser Welt können ihre Macht nur behalten wenn der Staat ständig deren Reichtum mit Bailouts durch Steuern subventioniert, der auf Kosten des Durchschnittsbürgers geht. Daher wird der Marktpreis umgangen. Richtig freie Märkte gibt es ja seit 1988 eigentlich nicht mehr!Highfrequenzytrading bestimmt mittlerweiel 80% des Aktienhandels...der Markt ist tot!Zuerst stirbt der Markt dann die Demokratie sofern es die überhaupt noch gibt...

Re: Re: Re: Re: Irgendwann wird sich die Erkenntnis hoffentlich durchsetzen:

wie sie es selbst schreiben "... der Staat ständig deren Reichtum mit Bailouts durch Steuern subventioniert, ... "

wer interveniert also in den markt? der staat!! es liegt also am staat selbst, diese interventionen zu stoppen.

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Re: Re: Irgendwann wird sich die Erkenntnis hoffentlich durchsetzen:

Versuchen's einmal etwas über unser Geldsystem in Erfahrung zu bringen. Dann schreiben's bitte wieder etwas von Schuld.


Re: Re: Irgendwann wird sich die Erkenntnis hoffentlich durchsetzen:

ich korrigiere, mittlerweile mehr als 4,5 Billionen

Re: Irgendwann wird sich die Erkenntnis hoffentlich durchsetzen:

Sie verstehen offensichtlich den Zusammenhang zwischen Banken und Staatsverschuldung nicht.

Kapitalismus in seiner eigentlichen Form gibt es nicht. Auch der freie Markt ist an sich eine sehr gute Ideologie und würde auch funktionieren wenn es den denn gebe. Aber Menschen sind keine Maschinen, sie sind gierig und hinterlistig. Es wird immer Preisabsprachen und abgesprochene Produktionsengpässe geben um Gewinne zu erhöhen.

Antworten Gast: prison planet
13.07.2012 15:49
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Re: Irgendwann wird sich die Erkenntnis hoffentlich durchsetzen:


Die Macht der Banken und des Großkapitals ist dadurch möglich geworden, weil der Gesetzgeber ihnen das Privileg, Geld aus dem Nichts zu erschaffen, erteilt hat.

Für diese aus dem Nichts erschaffenen Schulden haben die Staaten(Steuerzahler) der EU unter dem Titel "Bankenrettung" bereits bis 2011 sagenhafte 4,6 Billionen geschultert, die dann natürlich auf mysteriöse Weise in den einzelnen Haushalten auftauchen müssen, worauf dem Bürger wieder unter absingen von "wir -haben-über-die-Verhältnisse-gelebt" ein "Sparpaket" verpasst wird.

Die unteren Ränge werden wahlweise mit rot-grünem Anarchie&Chaos Fiktionen, schwarzer Korruption, und blauen Ausländer-raus Getöse zugemüllt, und über allem leuchtet die verordnete Sparlampe.

Re: Re: Irgendwann wird sich die Erkenntnis hoffentlich durchsetzen:

Dem kann ich nur zustimmen. Deswegen haben wir keine Staatschuldenkrise, um von den Banken abzulenken, sonder es ist nach wie vor eine Bankenkrise. Kein Cent von dem Geld, das wir in die Pleitestaaten schicken, kommt bei den Bürgern an. Diese Sparziele und die immer grössere Armut wird das Land nicht stabilisieren

Antworten Antworten Gast: Frisches_Kapital
13.07.2012 16:43
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Re: Re: Irgendwann wird sich die Erkenntnis hoffentlich durchsetzen:

Geniales Posting!

Gast: verärgert
13.07.2012 12:21
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Dieser Artikel ist zum Haare raufen

Ein Artikel auf dem Nivau einer Unterhaltungselektronik-Werbung! Willkommen. Ich hoffe, die Studie ist nicht auch so grottenschlecht.

Zur Wiederholung aus der 2. Stunde HAK:
Märkte sind nicht frei - "Markt" bedeutet "Set von Regeln fürs Handeln"
Und seit wann sind Marktwirtschaft und Kapitalismus dasselbe? Seitn Grasser oder seitn Androsch?

Also echt..

 
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Hobbyökonom