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Weltbank warnt vor Wachstumseinbruch um bis zu 1,5 Prozent

19.07.2012 | 06:35 |   (DiePresse.com)

In seiner ersten größeren Rede seit der Ernennung warnt der neue Präsident Kim vor weitreichenden Konsequenzen der europäischen Schuldenkrise.

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Die Weltbank hat vor weitreichenden Konsequenzen der europäischen Schuldenkrise für andere Weltregionen gewarnt. Selbst wenn es gelinge, die Euro-Schuldenkrise einzudämmen, könnte sie zu einem Wachstumseinbruch in den meisten Regionen der Erde um bis zu 1,5 Prozent führen, sagte Weltbank-Präsident Jim Yong Kim in seiner ersten größeren Rede seit seiner Ernennung zu Monatsbeginn am Mittwoch in Washington.

Eine anhaltende große Krise in Europa könne das Bruttosozialprodukt in den Entwicklungsländern um vier oder mehr Prozent senken und damit eine globale Rezession auslösen, sagte Kim. "Solche Ereignisse bedrohen viele der in der Vergangenheit erreichten Fortschritte im Kampf gegen die Armut", sagte der Weltbank-Chef. "Um es deutlich zu sagen: Was heute in Europa passiert, betrifft den Fischer im Senegal und den Programmierer in Indien." Kim forderte die europäischen Staaten auf, alles daran zu setzen, die Stabilität ihrer Finanzmärkte wiederherzustellen.

(APA/Reuters)

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9 Kommentare

Besser eine Schrumpfung um 1,5% ueber zwei Jahre als 50% mehr Schulden und Inflation!

..

Gast: Constanze
19.07.2012 12:32
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Dominoeffekt

Man sollte sich die Frage stellen, ob eine so starke Bankenvernetzung wie sie in Europa betrieben worden ist, der richtige Weg war. Zwar ergaben sich daraus Vorteile, die Geschaefte erheblich erleichterten, dennoch ist es fraglich, ob das monetaere Zusammenbrechen von einem Staat gleich eine ganze Union in die Krise stuerzen soll. Immerhin betrifft dies jeden einzelnen Steuerzahler, da die Abgabe fuer die Rettung von Staaten verwendet werden, deren Verschuldung von den stabilen Staaten nicht verursacht wurde. Ich bin nicht dagegen, dass die Staaten gerettet werden, um die Union zu erhalten, ich bin sogar ein grosser Befuerworter, nur geben mir diese Dominoeffekte zu denken, denn wie es im Artikel beschrieben wird, breitet sich die Krise nun Schritt fuer Schritt weiter aus.
Weiters ist es bedenklich, dass darauf gehofft wird, dass Frankreich und Deutschland Europa retten werden. Diese beiden muessen somit entscheiden "either joint liability and a transfer union or monetary re-nationalization." (http://www.project-syndicate.org/commentary/europe-s-winners-and-losers)

Kim forderte die europäischen Staaten auf, alles daran zu setzen, die Stabilität ihrer Finanzmärkte wiederherzustellen.

Nur keine Panik. Er kann wieder runter vom Klo. Wir zahlen ja eh.

Infos

Bei solchen Artikeln schießen einem die Tränen vor Freude ins Gesicht:

Neues FED Gesetz soll beschlossen werden:

http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=21971

Islands Art mit Banken umzugehen:

http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=21935

Kommentar

Interessant, was Wiki zur Weltbank sagt:
"Der österreichische Filmemacher Erwin Wagenhofer sieht in der Weltbank eine rein westlich orientierte Organisation, die durch auflagengebundene Darlehen an Entwicklungsländer maßgeblich in deren Wirtschaftskreisläufe eingreift mit dem Ziele, Absatzmärkte zu erschließen und über den Mechanismus der durch den Kredit entstandenen finanziellen Abhängigkeit und Schuld die natürlichen Ressourcen des jeweiligen Landes auszubeuten. Somit diene die Weltbank nicht primär der Förderung eines Entwicklungslandes, sondern der Manifestierung des wirtschaftspolitischen Einflusses der Industrienationen, also der Anteilseigner."

Ziehen die maroden Staaten Europa in den Abgrund?

Da die Schuldenkrise nicht durch neues Schuldenmachen bei gleichzeitiger Vergemeinschaftung des Risikos gelöst werden kann, wird sich die Krise verschärfen. Hinzukommt der Vertrauensverlust ins österr. Parlament, sollte der VfGH ESM und Fiskalpakt nachträglich als verfassungswidrig einstufen bzw. wenn die Belastungen für Österreich weit über die von den Befürwortern genannte Summe (rd. Euro 20 Mrd.) hinausgeht und durch diese völkerrechtlichen Verträge ein erheblicher Schaden für den österr. Steuerzahler entsteht.

http://www.wienerzeitung.at/wzo/meinungen/gastkommentare/473513_esm_und_fiskalpakt_verfassungswidrig.html

http://regionaut.meinbezirk.at/schoenkirchen-reyersdorf/politik/esm-und-fiskalpakt-verfassungswidrig-d223243.html

Gast: Gegen globale Ausbeutung
19.07.2012 08:57
0 0

Die US-Parasitenbank hat Angst der Wirt könnte sich zuwenig aussaugen lassen

Die Namensgebung "Weltbank" dient der Tarnung: es ist eine US-Bank.

Gast: 1. Parteiloser
19.07.2012 07:44
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Du EU Planwirtschafter machen doch was!

Deren Fehler waren zu geringen Staatsausgaben und deshalb sind ja schon 130 Mrd. an neuen Staatsausgaben zum Ankauf des gewünschten Wirtschaftswachstum vereinbart. Das wird die "Wirtschaft" in Europa wieder ankurbeln und alles wird gut werden.

Die Armut haben die in deren Planwirtschaften auch voll im Griff, da ist doch kaum Einer von Armut betroffen. Das Problem betrifft doch nur die Anderen und geht den Planwirtschaftern Nichts an.

Auch das Schuldenproblem haben die voll im Griff, immerhin haben die die Möglichkeiten zu noch viel mehr Schulden (EFSF, ESM, IWF) geschaffen. Dazu kommt noch der Einsatz der EZB, welcher ja auch sehr erfolgreich erfolgt war.

Die werden auch den Fischer in Senegal nicht daran hindern, dass er mit seiner Arbeit die Familie versorgt. Der Programmierer in Indien darf auch ungehindert weiter programmieren.

Kims Aussagen werden die Typen, welche Europa abgewirtschaftet haben, doch niemals verstehen!

Gast: smilefile
19.07.2012 07:31
2 0

Die Weltbank,...



...ist eine amerikanische Bank. Und eine Verteilungsmaschine des US Dollars!


Hobbyökonom