20.06.2013 14:13 Merkliste 0

Bericht: IWF will Athen den Geldhahn zudrehen

22.07.2012 | 10:07 |   (DiePresse.com)

Der Internationale Währungsfonds soll eine Beteiligung an weiteren Hilfszahlungen für das pleitebedrohte Griechenland ablehnen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Der Internationale Währungsfonds (IWF) will sich nach "Spiegel"-Informationen nicht an weiteren Hilfen für das pleitebedrohte Griechenland beteiligen. Das hätten hochrangige Vertreter der Brüsseler EU-Spitze mitgeteilt, schreibt das Blatt weiter. Derzeit untersucht die "Troika" aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und IWF, wie weit das Land seinen Reformverpflichtungen nachkommt. Athen hofft auf Geldspritzen im August und September in Höhe von 12,5 Milliarden Euro.

Zuletzt wurde berichtet, dass die "Troika" am 26. Juli wieder nach Griechenland zurückkehren soll. Die Sparkontrolleure von EU, IWF und EZB waren am 9. Juli unmittelbar vor dem Treffen der Euro-Finanzminister nach Aussagen von Samaras mit der Bilanz abgereist, dass Griechenland abermals die Ziele des Sparpaktes verfehlt habe und bei den Reformen Gas geben müsse.

Die griechische Koalitionsregierung war im Juni mit dem festen Ziel angetreten, die Fristen der für die Milliardenhilfen auferlegten Sparauflagen neu zu verhandeln. Ziel ist es, die von den Geldgebern geforderten Sparmaßnahmen über 11,5 Milliarden in den Jahren 2013 und 2014 auf die Jahre 2015 und 2016 zu verteilen.

Wirtschaft schrumpft weiter

Die griechische Gesellschaft könne keine weiteren, zusätzlichen Sparmaßnahmen schultern, argumentiert die Regierung. Die Wirtschaft des Euro-Krisenlandes wird nach Schätzungen auch dieses Jahr um fast sieben Prozent schrumpfen.

Erhält das Land mehr Zeit, seine Ziele zu erfüllen, würde das laut "Spiegel" nach Schätzungen der "Troika" zusätzliche Hilfen zwischen 10 und 50 Milliarden Euro erfordern. Viele Regierungen der Euro-Zone sind jedoch nicht mehr bereit, neue Griechenland-Lasten zu schultern. Zudem hätten Länder wie die Niederlande und Finnland ihre Hilfen daran gekoppelt, dass sich der IWF beteiligt.

"Austritt hat Schrecken verloren"

Der deutsche Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hält einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone nicht mehr für unwahrscheinlich. "Für mich hat ein Austritt Griechenlands längst seien Schrecken verloren", sagte Rösler am Sonntag im ARD-Sommerinterview. Zunächst sei aber im Herbst der Bericht der "Troika" von Europäischer Zentralbank (EZB), EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds (IWF) abzuwarten.

Allerdings sei er mehr als skeptisch, dass Athen die Auflagen erfüllen könne, sagte Rösler. "Wenn Griechenland seine Auflagen nicht mehr erfüllt, dann kann es keine weiteren Zahlungen geben." Griechenland sei dann zahlungsunfähig und vielleicht kämen die Griechen dann von selbst darauf auszutreten.

(APA/dpa)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

109 Kommentare
 
12 3
3 1

Im Prinzip ist das alles egal.

Denn das Ziel der Krisenarchitekten ist der dritte Weltkrieg. Realistisch betrachtet kann nur großräumige phyische Zerstörung die Grundlage für eine neue Blase bilden, auf der das funktionieren der Weltwirtschaft beruht. Die Dezimierung der Bevölkerung und Neuverteilung von Einflußbereichen ist notwendig, um zu erreichen, woran die EU gescheitert ist, da sie trotz Entdemokratisierung ihres Machtbereiches auf zuviel Widerstand gestoßen ist.

Der Ausbruch des arabischen "Frühlings" im Zeitrahmen der "Krise" mit kräftiger westlicher Unterstützung ist ja wohl auch kein Zufall. Orwell wußte was kommt - Ozeanien, Ostasien und Eurasien als Zukunft sind nicht so unwahrscheinlich.

Warum zahlen die Griechen die Zinsen ihrer Schulden auch den Banken!

Die Griechen haben die Möglichkeit, die Zinsen für ihre Schulden den Bürgern zu zahlen und nicht Investmentbanken.

Die Ökonetik bringt die Lösung:
Zuerst wird im Zuge eines "Bürger-bailouts" eine "Staatsbürgerbank" gegründet. Von dieser erhalten alle Griechen einen zweckgebundenen "Notenbankkredit" für 1% Zinsen (Kreditsumme = pro-Kopf Staatsverschuldung). Mit dem Kredit erwerben die Griechen ihre Staatsanleihen für 3 % Zinsen. Der Zinsgewinn der Bürger (2 %) kann bei einer Neuverschuldung vom Fiskus besteuert werden (Neuverschuldungs-Ertragssteuer). Bei einem ausgeglichenen Budget werden Boni an die Bürger ausbezahlt (ca. 400 Euro pro Person und Jahr)

http:/oekonetik.info/buerger-bailout

Die privaten Schulden der Banken können mit einem Debt-Equity-Swap a.m. aufgefangen werden.

htpp://oekonetik.info/desam

PS: Es gibt immer eine Alternative. Die Griechen (Italien, Spanien, etc.) haben es selbst in der Hand. Bitte weiterleiten...

Antworten Gast: Knuddelbär
22.07.2012 21:01
1 1

Re: Warum zahlen die Griechen die Zinsen ihrer Schulden auch den Banken!

Die Griechen haben nicht die Möglichkeit das Geld ihren Bürgern auszuzahlen! Das Geld wird auf ein Treuhandkonto überwiesen-wovon die Staatsschulden bedient werden! Und ich stelle Ihnen jetzt zum zweiten Mal die Frage wie sie auf die 3% kommen ohne Schuldenschnitt? Das System was sie dort für gut halten würden, ist ein Kommunistisches! Glaube nicht das damit die Griechen hoch erfreut sein werden.

Das nächste Sparpaket wurde bereits beschlossen !

Und es wird sehr bald von unserem Kanzler verkündet werden. Wir haben immer noch zuviel an Vermögen-das muss sich noch vor den Wahlen 2013 ändern- dieses Vermögen MUSS ab in den Süden ! So will es die EU, so wollen es die wettenden Investmentbanker und so will es die Bundesregierung !

Wenn wir 2013 noch erleben sollten.....

......was angesichts der bedrohlichen Zeichen am Horizont gar net mehr so sicher ist, wird in Österreich nach den Wahlen kein Stein mehr auf dem anderen bleiben- ich schwörs euch !

Re: Wenn wir 2013 noch erleben sollten.....

na hoffentlich! und der euro und die äu geschichte!

Löst alle eure Pensionskonten und Versicherungen auf.....

.....lasst euch alles bar auf die Hand legen und kauft LAND ausserhalb Europas-das ist das einzige,das auch nach dem in ein paar Monaten erfolgenden Crash noch bleiben wird !

Antworten Gast: Knuddelbär
22.07.2012 18:39
2 0

Re: Löst alle eure Pensionskonten und Versicherungen auf.....

Gehe im großen und ganzem mit ihnen konform. Nur das mit dem Land halte ich für falsch!!!! Denken sie an den Lastenausgleich nach Weimar! Die reden ja jetzt schon von der Besteuerung ab 250.000 Euro! Davon ist ein jeder Häuslebauer betroffen! Lieber bis 15.000 anonym Gold und Siber kaufen. Das kann dann jederzeit wieder in eine andere Währung getauscht werden. Immobilien sind mit einem Knopfdruck für den Staat verfügbar und ein Haus lässt sich auch schlecht vor den Schergen verstecken ;o)

Antworten Antworten Gast: Raffzahn Schani
22.07.2012 21:03
0 0

Re: Re: Löst alle eure Pensionskonten und Versicherungen auf.....

Liebe Landsleute, wieso denn verstecken, ins Ausland, oder sonstwas? Wir lassen es uns nicht gefallen, und da müssen wir durch.

Die Banken erschaffen Kreditgeld durch eine simple Buchung, und verlangen noch Zinsen dafür. Und dafür lassen wir uns das Fell über die Ohren ziehen? Na, sicher nicht.

Wir müssen uns auf die Hinterbeine stellen, und den Luschen zeigen, wo der Bartl den Most holt.

ESM= Europäischer Sado Masochismus.....

.....historisch gesehen die allergrösste Enteignung vieler noch ungeborener Generationen nach uns- uund das alles nur deshalb, weil spekulierende Investmentbanken auf das Funktionieren des Euros gesetzt hatten und nun zumindest ihre Wetteinsätze zurückhaben wollen-diese Einsätze zahlen wir und unsere Nachkommen !!!!!!!

Die Privatvermögen der griechischen Superreichen bis auf 5 Mio. Euros EINZIEHEN !

Da kommen sicherlich ein paar hundert Milliarden zusammen-da wäre GR garantiert sofort saniert- das wird ja immer dreister mit dem Geldbedarf-jetzt brauchen sie schon alle drei Monate so 10- 12 Milliarden-IRRE ! Und Reeder zahlen nach wie vor überhaupt keine Steuer !

5 0

Euro Land

wann kann auch Krieg fuehren ohne Waffen so wie wir es gerade erleben,mit ESM Vertrag usw ergiebt es meiner Meinung nach den grössten raubzug der Geschichte,Privatisierung heisst Ja nichts anderes wie rauben des Volksvermoegens und es fuert geradezu in die Veramung des volkes!! das Wort Volk hoert man Ja heute fast nicht mehr,man sagt Ja buerger da steckt Ja das Wort buerge drinn, wir buergen Ja fuer alles und zum rettungsschirm waer noch zu sagen, der regenschirm schützt vor Regen der sonnenschirm schützt vor Sonne und der rettungsschirm schuetzt vor Rettung!!! die deutsche Sprache ist hier ziemlich korrekt!!

Hoffentlich

ist das bald Geschichte des Nervt und die ganze EU
Erweiterung also das ist der Schwachsinn und unkontrollierter Größenwahn.
Ich glaub das ist Absicht jemand will Krieg in Europa
und totale Zerstörung.

Arme Abgeordnete?

Möglicherweise müssen sie schon wieder ihren Urlaub unterbrechen

http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/07/22/mussen-unsere-abgeordnete-schon-wieder-ihren-urlaub-unterbrechen/ ,

weil die nächste rote Linie überschritten werden muß.

Gast: super
22.07.2012 17:11
1 0

endlich etwas vernünftiges


Gast: Scharfdenker
22.07.2012 17:01
5 0

Realisten im IWF

Endlich kapieren es einige,dass die Gelder verloren sind;es gibt noch einige beschränkte Politiker, zu denen diese Botschaft leider noch nicht durchgedrungen ist

Gast: pleiti
22.07.2012 16:50
5 0

Griechenland muss raus aus dem Euro

Griechenland muss endlich raus aus dem Euro. Die müssen 50 Prozent abwerten. Dann sollte die Eu helfen.

Bis jetzt hat Griechenland bereits 500 Mrd. Euro gekostet. Für jeden Griechen 50000 Euro.

Für Österreich kostet ein Ausstieg mindestens 10 Mrd. Laut Pröll ja ein Supergeschäft.

Das Endspiel Euro findet aber in Spanien statt. Die haben 1800 Mrd. Bruttoauslandsschulden und 1000 Mrd. Nettoauslandsschulden. Alleine der Target 2 Saldo beträgt (Juni) 408 Mrd. minus. Die werden nur mehr durch die EZB finanziert. Da findet eine riesige Kapitalflucht statt.

Da sind alle Rettungsschirma zu klein. Die werden noch alle Rettungsschirme ausplündern und dann aus dem Euro aussteigen. Das ist dann das Ende des Euros wahrscheinlich auch der EU.
Letzte Hoffung: die EZB flutet den Geldmarkt und durch Inflation ist der Euro auch nichts mehr wert.

Daher gebt eure Euros noch aus. Kauft wie Werner Sinn empfiehlt reale Werte zum Angreifen.


Re: Griechenland muss raus aus dem Euro

Das mit der Abwertung ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Denn wer verkauft gegen eine Mist-Währung an Deutschland noch Rohstoffe für die Autofabriken?

Gast: fixhalleluja noch einmal
22.07.2012 16:41
10 0

laßt uns endlich in Ruhe mit den Griechen!!

Wir haben die Schnauze schon so was von voll...

Voll von IWF, ESM, Barroso, Schäuble oder Merkel, die Europa verbockt haben..


Polimische Überschrift!

Ich wette 100 Euro, dass der Geldhahn weiter aufgedreht bleibt. Tipp: Um einen schnelleren Durchfluss zu gewährleisten würde ich einen Kugelhahn empfehlen.

Re: Polimische Überschrift!

*polemisch

Bericht: IWF will Athen den Geldhahn zudrehen



wetten dass die noch umfallen und geld zahlen!
wer sagte letztens " die fallen im liegen um"?

Re: Bericht: IWF will Athen den Geldhahn zudrehen

die brauchen nicht umfallen, gibt ja noch den ESM oder ESFS oder wie die sonst noch alle heissen

Feste druff..

Liebe Griechen! Lasst euch nicht ins Bockshorn jagen. Merkel ist eine Pfarrerstochter und hat ein unstillbares Rettungsbedürfnis. Es kann euch nichts passieren. Also nur nichts übereilen, Merkel naht.

Gast: Alles hat sein Ende!
22.07.2012 16:08
4 0

Eurozentrale, Frankfurt - Endstation, bitte alles Aussteigen, der Zug endet hier.

Ist ein Land am Ende wurde noch immer so verfahren das es zu einer Währungsreform gekommen ist, btw gleich eine neue Währung eingeführt wurde, bei einigen Länden ist eine derartige Reform überfällig, verhindert wird das schlicht durch die gemeinsame Währung.

Für die Politik ist natürlich die Rettung bei weitem einfacher, den da müßten sie etwas machen für das sie bezahlt werden, ihre grauen Zellen anstrengen, so gesehen dient der Rettunkschirm detto nur dazu, nicht seine eigene geistige Unfähigkeit der Welt zu präsentieren.

Angesichts von Freunderlwirtschaft, Korruption und mafiaähnlichen Wirtschaftsstrukturen in der Politik zweifle ich an ob es in Europa auf der heutigen poltischen Szene überhaupt einen Kopf gibt der den notwendigen geistigen Horizont für eine Reform mitbringt.

Mit dem Zusammenbruch wird der ganze Sumpf in dem die Politik steht klarerweise entblößt und klar sichtbar für alle, und da dürften einige inzwischen so richtig in Panikstimmung sein, auch in Österreich, und für Österreich, es braucht keine im Nationalrat vertretenen Parteien hoffen das es gelingen könnte den Dreck weiterhin unter dem Teppich zu verstecken.

Was sagen Faymann und Fekter dazu??

Will Faymann die Hilfe dennoch ausbezahlen?

Ist unser Geld sicher, Herr Faymann?????

Was sagt eigentlich Faymann dazu??

 
12 3

Hobbyökonom