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Wirtschaft fordert Versicherung für alle Freizeitunfälle

22.07.2012 | 18:00 |  Von KARL ETTINGER (Die Presse)

Diskussion um Selbstbehalte im Gesundheitswesen: Der Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl (ÖVP) erhöht den Druck zur „fairen“ Abgeltung der Krankenkosten der Arbeitnehmer.

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Wegen der Übernahme der Krankenkosten von Beschäftigten kommt jetzt ein neuer, vehementer Vorstoß aus der Wirtschaft. Deren Vertreter wollen nicht mehr länger hinnehmen, dass die Unternehmen mit ihren Beiträgen zur Unfallversicherung nicht nur Arbeitsunfälle, sondern auch immer mehr Freizeitunfälle zahlen. Der ÖVP-Wirtschaftsbund mit Generalsekretär Peter Haubner macht sich zur Entlastung der Unternehmen für eine eigene Pflichtversicherung der Arbeitnehmer für Freizeitunfälle stark. Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl (ÖVP) steht voll hinter diesen Bestrebungen. „Von mir wird alles unterstützt, was der Beseitigung dieser Ungerechtigkeit dient“, versichert er im Gespräch mit der „Presse“, „aber da gibt's mehrere Varianten.“

„Finanzierung sicherstellen“


Der Wirtschaftskammer-Präsident macht klar, dass für ihn eine Neuregelung der Abgeltung der Krankenkosten für Freizeitunfälle von Arbeitnehmern unabdingbar ist. „Ich möchte eine Diskussion, die eine langfristige Finanzierung sicherstellt“, bekräftigt Leitl. Und weiter: „Wir möchten dort, wo es sich um Freizeitunfälle handelt, einen fairen Ersatz haben.“ Derzeit wird die gesetzliche Unfallversicherung im Wesentlichen aus Beiträgen der Dienstgeber mit 1,4 Prozent der Lohnsumme gespeist.
Leitl wie auch Haubner verweisen darauf, dass inzwischen die Zahl der Arbeitsunfälle rückläufig ist – im Gegensatz zu den Freizeitunfällen. Diese machen nach deren Angaben inzwischen 88 Prozent der Fälle aus, für die die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt aufkommen muss, während der Anteil der Arbeitsunfälle bei zwölf Prozent liegt. Gleichzeitig klagen Österreichs Unternehmen seit langer Zeit über die hohe Belastung durch die Lohnnebenkosten.
„Für diese Freizeitunfälle erhalten wir ein schändlich niedriges Entgelt“, kritisiert Leitl. Er führt als Beispiel einen Arbeitnehmer an, der sich jetzt im Sommer beim Grillen daheim stärkere Brandverletzungen zuzieht. Die Kosten in einem Unfallkrankenhaus machten dafür pro Tag 12.000 Euro aus.

147 Euro refundiert

Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) erhalte dafür von einer Gebietskrankenkasse, also von der gesetzlichen Krankenversicherung, lediglich 147 Euro refundiert. „Damit können wir uns nicht abfinden“, stellt er klar.
Für ihn ist eine eigene verpflichtende Versicherung der Arbeitnehmer für Freizeitunfälle eine mögliche Variante. Die Wirtschaft könne sich „auch andere Lösungen vorstellen“. Fest steht für Leitl, dass es eine finanzielle Entlastung der Unternehmen geben müsse: „Dafür brauchen wir – in welcher Form immer – einen Ausgleich.“
Leitl, der zugleich auch Obmann der Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft (SVA) ist, weiter: „Ob das andere Dinge sind, ist nicht unsere Aufgabe, sondern derjenigen, die uns das Geld schuldig sind.“ Der ÖVP-Wirtschaftsbund führt jedenfalls ins Treffen, dass sonst im Rahmen der Fürsorgepflicht das private Risiko von Beschäftigten finanziell zusehends an die Betriebe „ausgelagert“ werde.

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134 Kommentare
Antworten Gast: Ute8
23.07.2012 11:38
2 7

Wer privat einen Grillunfall baut

sollte das selber zahlen oder sich privat zusatzversichern. Die öffentlichen Kassen sollten derartige Privatunfälle nicht decken müssen. Oder - der Griller lernt grillen.

Gast: Ein Ätzer
23.07.2012 10:46
3 1

Was kümmern mich Arbeitnehmer Befindlichkeiten der AUVA?

Daß die von mir Arbeitnehmer mitgetragene Krankenversicherung für meine Freizeitunfälle aufkommt, ist außer Streit und angemessen.

Daß die AUVA ihre freien Bettenkapazitäten nicht anders nutzt, als sie dem Krankenversicherungsträger zu Krankenversicherungsbedingungen bereitzustellen, ficht mich nicht an.

Soll doch die AUVA den Betrieb der überflüssig gewordenen (Unfall-)Krankenhäuser dem Krankenversicherungsträger überlassen. Dann fielen ihm auch keine Kosten aus Freizeitunfällen an!

Leitl einst eine geschätzte Persönlichkeit

verkommt immer mehr zu einem stumpfsinnigen Kammerfunktionär der immer unerträglicher wird!

5 0

arbeiten sie

irgend was. ich höre immer nur hirnlose Wortmeldungen von Ihnen Vor 18 Jahren habe ich begonnen mein Unternehmen zur einem Mittelständler aufzubauen! Ausser Zwangsbeiträge kenn ich von Ihnen und der Wirtschaftskammer nix.

10 0

Die Gemeinschaft.

entfernt sich immer weiter von dem Wort "sozial".

Und wer treibt das wieder an, genau die die eigentlich genug Geld in der Kassa haben

werter versicherter!

nimm nicht das risiko von joggen auf dich, du könntest dir den knöchel verletzen.
nimm nicht das risiko von radfahren auf dich, du könntest stürzen und behandlungskosten verursachen.
nimm nicht....

bleib stattdessen lieber zu hause, bewege dich möglihst wenig und warte still auf den herzinfarkt! (aber bitte nicht den notarzt rufen, das würde wieder kosten verursachen, sondern bitte sei so nett und sterbe!)

Re: werter versicherter!

Wie kann es sein, dass die freiwilligen Helfer, auf Grund von Unfällen, die oftmals durch schlechte Ausrüstung, Unkenntnis und schlechte Kondition verursacht wird, Ihr Leben reskieren müssen und die Allgemeinheit dafür bezahlen muss?

Wenn jemand meint, er müsse den Großglockenr besteigen, muss er dafür sowohl die geeignete Kleidung/AUSRÜSTUNG mitführen!
Wie kann es sein, dass Menschen reihenweise am Scheenberg verunglücken usw usw?
Vielleicht doch ein bißchen Selbstüberschätzung?

Wenn ich wandern möchte, kann ich dies auch in der Ebene, dazu muss ich nicht auf den Berg rauf, damit aich auch noch andere damit gefährde!

Es gibt bei uns in Ö schöne Landschaftsgebiete, wo man wochenlang wandern kann, aber man gefährdet niemand damit und bringt auch keine zusätzlichen Kosten für die Allgemeniheit!

Re: werter versicherter!

wobei man sich dann beim Herzinfarkt wieder streiten wird ob dieser

BERUFLICH oder PRIVAT veranlasst war/ist.


machen sie mal im eigenen bereich sauber, herr leitl!

wie wäre es, wenn sie jene kammermitglieder vor den vorhang bitten, die den staat (und andere kammermitglieder, beschäftigte, kunden) jedes jahr um viele milliarden betrügen, indem sie weder steuern, abgaben oder löhne bezahlen, sondern die firma in den beabsichtigten konkurs schicken und flugs eine neue firma mit demselben geschäftszweck gründen?
ich nehme an, dass diese herrschaften zum teil jedenfalls herrn leitl wohlbekannt sind. zumindest sind es hochangesehene mitglieder seines vereins und der gesellschaft....

Gast: ASVGZahler
23.07.2012 09:17
4 1

Wozu dann?

Wo passieren den die meisten Unfälle? Sicher nicht im Büro, sondern in der Freizeit. Schön und gut aber dafür zahle ich auch eine Versicherung. Wenn wir meine Versicherung dann im Fall eines Unfalls nicht zahlen möchte, dann brauche ich auch die Versicherung nicht. Also entweder bekomme ich einen Boni für NICHT-Unfälle oder ich zahle ein. Aber nur einseitig darf das nicht sein.

Gast: king of kmu
23.07.2012 09:05
5 1

Herr Leitl- Ihnen geht es doch nur um die großen Versicherungen

Diese orten sicher in Freizeitversicherungen einen großen Markt.
Sie wollen wohl andere Unternehmer für dumm verkaufen.

Gast: KonsumenT
23.07.2012 08:30
6 2

Konsumenten, fordert auch!

Die Wirtschaft stößt sich gesund an uns, das müsste schon drinnen sein.
Bietet die Wirtschaft bessere Arbeitsbedingungen damit das Burn out am Arbeitsplatz zurückgeht, tut da die Wirtschaft was?
Doch, sie presst noch mehr aus.
Hat nicht zB die Autoindustrie Steuergeld in der Wirtschaftskrise bekommen?
Was will man noch vom gepügelten Steurzahler, Konsumenten, Arbeitnehmer???

Gast: Liberty Force
23.07.2012 08:28
0 4

Im Grunde genommen hat er recht

Es ist nicht einzusehen, warum eine Firma für ein Risiko aufkommen soll, welches mit ihr absolut nichts zu tun hat und außerhalb ihrer Kontrolle steht.

Eine saubere Lösung wäre die Teilung der Versicherung. Der Arbeitgeber zahlt den Teil für die Arbeitsunfälle, und dem Arbeitnehmer wird etwas mehr Geld steuerfrei ausbezahlt, mit dem er sich nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen versichern kann.

Re: Im Grunde genommen hat er recht

und dann haben wir irgendwann eine Situation wie in Amerika wo sich Tausende keine Versicherung mehr leisten können und jeder noch so kleine Zwischenfall die Existenz bedroht.


Gast: Forderungen
23.07.2012 08:25
7 1

Ich fordere auch!

Und ich fordere eine Privatversicherung für unfähige Politiker die den Schaden bezahlt den diese für das Volk verursachen.
Da darf aber das Volk bluten!

Das ist ja ein suuper Vorschlag! (Warum geht das nicht durch?)



Die österreichischen Zwangsversicherungen leisten ja im Normalfall eh nix für die Versicherten!

Wenn ich mir eine Privatrechnung ansehe, die eine private Krankenversicherung vollständig bezahlt und mit den Leistungskatalogen der gesetzlichen Zwangsversicherungen vergleiche, dan frage ich mich, wofür so hohe Zwangsbeiträge bezahle????

Privatrechnung Facharzt: private Krankenversicherung zahlt 150 Euro!

Der Kassenarzt bekommt für die "gleiche Leistung" 8 Euro!

Natürlich nimmt sich der Privatarzt mehr Zeit für seine Patienten!

Was machen die mit meinen Zwangsbeiträgen???

Jetzt will der WKO Kasperl wieder Leistungen kürzen?

Weg mit den Zwangsversicherungen!!!

Ich will mich rein privat versichern!!!


Antworten Gast: Vogel Strauss
23.07.2012 09:07
4 4

Re: Das ist ja ein suuper Vorschlag! (Warum geht das nicht durch?)

Blödsinn! Die Privatversicherungen suchen sich ihre Patienten aus! Und bestimmen auch, was sie zahlen. Chronisch Kranke werden von den Privatversicherung z. B. gar nicht genommen ... also bitte die Kirche im Dorf lassen!

Re: Re: Das ist ja ein suuper Vorschlag! (Warum geht das nicht durch?)

Lassen Sie bitte mein Antwortposting durch, das ist sonst mühsam:-)

Sie richten sich Ihre rote Welt, wie Sie sie brauchen!

Wenn Eltern ihre Kinder privat versichern könnten, gibt es das Problem der Vorerkrankungen nicht!

Die gesetzlichen Zwangsversicherungen versichern auch nur gesunde Menschen, da man AB GEBURT zwangsversichert ist!


Antworten Antworten Antworten Gast: Vogel Strauss
23.07.2012 16:39
2 1

Re: Re: Re: Das ist ja ein suuper Vorschlag! (Warum geht das nicht durch?)

Häh?? Was hat das mit einer roten Welt zu tun? Und wurden Sie als Kind von Ihren Eltern privat versichert? Ich nicht! Ausserdem suchen sich die privaten KVs aus, was sie zahlen - mehrfach im Bekanntenkreis erlebt. Ich rate Ihnen mal zu einem beruflichen Aufenthalt in GB oder den USA, dann werden Sie froh sein, wieder in unserem Gesundheitssystem behandelt werden zu dürfen ...

Re: Re: Das ist ja ein suuper Vorschlag! (Warum geht das nicht durch?)


Sie richten sich Ihre rote Welt, wie Sie sie brauchen!

Wenn Eltern ihre Kinder privat versichern könnten, gibt es das Problem der Vorerkrankungen nicht!

Die gesetzlichen Zwangsversicherungen versichern auch nur gesunde Menschen, da man AB GEBURT zwangsversichert ist!


Gast: Kammerfuchs
23.07.2012 08:04
3 0

Sinnvolle Vorschläge wären hilfreicher

Leitl soll sein Gehirnschmalz lieber dort einsetzen,wenn es um die Versenkung von Milliarden des österreichischen Volkes geht wie Rettungsschirm,AUA,Kommunalkredit,Volksbank,Spekulationsverluste des Bundes, Steuerrückstände der Unternehmer bei der Finanz usw; wenn es lediglich um Verrechnungssätze geht kann er die umgehend erhöhen,er sitzt ja in den dafür zuständigen Gremien

Gast: bizwoman33
23.07.2012 07:59
2 0

„Von mir wird alles unterstützt, was der Beseitigung dieser Ungerechtigkeit dient“

Herr Leitl, tun Sie nicht so, als ob Sie gegen Ungerechtigkeit in Österreich oder auf der Welt eintreten würden.
Dieses Image passt nicht zu Ihnen.

Sie schauen ja auch, dass Sie über Politik möglichst viel Geld an Netzwerke von Ihnen umverteilen können und auch selbst (zumindest indirekt) möglichst viel verdienen.

"Beseitigung von Ungerechtigkeiten" nimmt Ihnen keiner ab.

Gast: total crash
23.07.2012 07:33
6 4

Wer sich in Ausübung seiner/seines (riskanten)Freizeitvergnügen,

Sport uäm verletzt,sollte gefälligst seine dadurch entstandenen Krankenhaus/Arzt/ /Heilung/Rehab/Kur/Prothetik/Therapie/Behandlungskosten durch eine Privat-Unfallversicherung begleichen,wie komme ich als Unternehmer dazu über mein Abgaben/Steuerlast ins Sozialsystem für alle erdenklichen Freizeitunfälle mitzuhaften und Zahlungspflichtig zu sein?

Es reicht das meine Angestellten während der Ausübung ihres Berufes Unfallversichert sind,die Solidaritätshaftung für alle,auch Zivile,- Unfälle ist ungerecht, den im Umkehrschluss haftet der Freizeitsportler bei Ausübung seiner Freizeit für keinen Berufsunfall weil er keinen Beitrag leistet.
Ergo,her mit einer umfassenden (gesetzlichen)
Freizeit/Sport-Unfallversicherungs-Pflicht;o)

Re: Wer sich in Ausübung seiner/seines (riskanten)Freizeitvergnügen,

ein dummer Vergleich wenn sie diese Anmerkung erlauben.

Rechnen Sie bitte gegen, war der "normale Bürger" an Abgaben zahlt von denen gerade der Unternehmer sehr gut profitiert.

Alleine die Infrastruktur die über Steuergelder gebaut und erhalten wird ist für den Unternehmer weit mehr wert als die paar € für die Unfallversicherung.

Wir leben in einer solidarischen sozialen Gemeinschaft das sollten Sie bedenken.

Und wie gesagt, überleben Sie mal was der normale Bürger über seine Steuern und Abgaben für SIE als UNTernehmer ALLES finanziert und zur Verfügung stellt das der normale Bürger überhaupt nicht benötigt. Dann müssten Sie auch hierfür die Kosten alleine tragen.

3 0

"Christoph Leitl (ÖVP) erhöht den Druck zur „fairen“ Abgeltung der Krankenkosten der Arbeitnehmer..."

das werde ich NIE verstehen?!

der typ ist für die ArbeitGEBER da (seine eigentliche funktion als WK wuzzi!) oder für die ArbeitNEHMER da??? (AK/Gewerkschaft)

das ist das Problem bei diesen selbsternannten "Experten" und die vielen Scharlatanen!!!
irgendwann mal verlieren sie den horizont und wissen sie nicht mal in wesen auftrag sie eigentlich arbeiten sollen... oder WARUM sie überhaupt existieren!!!

dieser artikel hier war ein eigentor und ein zeichen dass der typ schon gaga ist und weg gehört!!! hat schon genug misssswirtschaftet (170Mio.) und komisch dass KEINER mehr fragt was ist aus diesen geldern passiert?! die StAW war nicht einmal interessiert und die WK selbst hat alles schnell schnell unterm Teppich gekehrt!!!


Aber für die EU-Haftungen

sprudeln die Milliarden nur so!

Gast: Ohne Schlüssel
23.07.2012 05:42
4 0

der Kosten von 12.000 pro Tag kann man sich dazu kaum äußern.

Bitte an die Presse: Kostenschlüssel immer beilegen. Es sind ja meistens mehrere Leute, sogar in der Intensivstation für Brandopfer, die da liegen und versorgt werden. In meinem Fall sind es acht gewesen, aufgeteilt auf drei Räume. Das wären dann 96.000 Euro pro Tag. Für zwei Schwestern pro 12h-Turnus (= vier, ist ja alles 24h besetzt!); Reinigungspersonal am Morgen; das Reinigen der Bettwäsche; ein Arzt pro Turnus, der auch noch was anderes tut und nur auf Abruf da gewesen ist; wobei die Verbrauchsmaterialien am wenigsten ausgemacht haben dürften, außer sie werden, weil's ja eh von den Bürgern getragen wird, großzügig und korrupt honoriert, weil wir zu eigenen Gunsten dann halt mal alle anders rechnen. Natürlich gibt es noch Gebäude- und Geräteabschreibungen, was das Teuerste am Ganzen sein sollte. Aber: Auch da habe ich einen ganz anderen Verdacht. Nämlich das die Gesundheitsindustrie an Bürgers Knochen nagt und einige alles einsacken, die jungen dafür kaum was bekommen, weil man's für sich gerade noch mal gerichtet hat. – Hinter uns die Sintflut!

Gast: ROTFRONT
22.07.2012 23:37
2 4

Natürlich kein Wort vom Leitl um wieviele dutzend Milliarden jedes Jahr die Arbeitnehmer von Unternehmen betrogen werden!

Für unbezahlte Stunden und Zuschlägen, falsche Abrechnungen, falsche kollektivvertragliche Einstufungen etc, etc!

Antworten Gast: Vogel Strauss
23.07.2012 09:08
0 1

Re: Natürlich kein Wort vom Leitl um wieviele dutzend Milliarden jedes Jahr die Arbeitnehmer von Unternehmen betrogen werden!

Vielleicht sollten Sie sich an die AK oder die Gewerkschaft wenden??

schade ist,


dass der Wirtschaftsbund erst jetzt daraufkommt!

Antworten Gast: Ist er ja auch nicht selbst
23.07.2012 05:55
2 0

draufgekommen, der Witschaftsbund. Das haben ihm seine Mitglieder aufgetragen,

es als oberste Lobbyistenvereinigung und als Bindeglied zur Politik durchzusetzen. Wenn ich denke, dass das Bauen der ganzen Krankenhäuser der Staat finanzieren muss und Industrie sowie Unternehmen immer weniger bezahlen wollen, am liebsten auch keine Steuern abliefern möchten, aber Förderungen noch und nöcher bekommen wollen und vom Staat finanzierte, ausgebildete Leute haben möchten, dann frage ich Sie, werden Sie alle Kosten weiter übernehmen – wie bisher? Woher glauben Sie kommt eine hohe Staatsverschuldung? Von solchen Leuten nämlich, die Ihnen dann auch noch das Gegenteil einreden möchten und es offensichtlich schaffen. Wir benötigen zunehmend horrende Abgaben der Reichsten unter uns, weil das nicht geht: "In einem steuerfreien Aktien-Deal …"

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/strom-fusion-us-energiebranche-um-einen-riesen-reicher/6907912.html


Antworten Gast: die presssssssssssssssse
22.07.2012 23:23
0 3

Re: schade ist,

besseer JETZT als nie!

Gast: gamer
22.07.2012 23:21
1 1

by the way

12.000 Euro pro tag für einen krankenhausaufenthalt und für die feinen oberärzte??? das ist die eigentliche frechheit *gg*

Gast: Teabaggerparty
22.07.2012 22:57
3 0

Ist der Leitl bei den US-Republikanern?

Corporations are people!!!

UV zahlt keine Freizeitunfälle

Populismus pur. Die Unfallversicherung zahlt nur Arbeitsunfälle, sonst nichts (Wegunfall von und zur Arbeit auch, ebenso Unfälle im Allgemeininteresse [zB Erste Hilfe bei Verkehrsunfall,...]).
Und es gibt eine Vorleistungspflicht der Krankenkasse (KV). Die bezahlt die Behandlung in einem Krankenhaus auch bei Freizeitunfällen. Wo kommt da eine Leistung der UV vor?

Antworten Gast: wersagtwas?
22.07.2012 23:08
0 4

Re: UV zahlt keine Freizeitunfälle

aber das stimmt doch nicht... die unfallversicherung zahlt eben nicht nur arbeitsunfälle - darum gehts ja hier^^

Gast: Kein Problem!
22.07.2012 22:45
3 0

Gesunde Mitarbeiter sind ein wertvolles Gut!

Dann soll die Wirtschaft die Kosten tragen das ihre Mitarbeiter auch weiterhin gesund bleiben, kein Mitarbeiter ist verpflichtet Sport zu betreiben und ausgewogen zu leben, das kostet schließlich ein Vermögen und wurde bisher ausschließlich privat bezahlt!

Also her mit den netten Euros!!!

(Derartige Forderungen sind genauso ernst zu nehmen wie die Forderung am 25.12 die Läden von 0:00 bis 24:00 offen zu halten, aber immerhin sollen sich die Firmen Bewußt sein, das die Mitarbeiter auch anders können, vor allem wenn auf der anderen Seite Milliarden gewinne Woche für Woche ins Ausland geschaffen werden, während die eigenen Mitarbeiter am Hungertuch nagen!!!)

Antworten Gast: Vogel Strauss
23.07.2012 09:10
0 0

Re: Gesunde Mitarbeiter sind ein wertvolles Gut!

Ich weiß nicht, wo Sie arbeiten ... bei den KMUs - dem Rückgrat unserer Wirtschaft - gibt es weder Milliardengewinne noch Mitarbeiter, die am Hungertuch nagen. Diese Schwarz-Weiß-Malerei ist irgendwie altbacken!

8 0

Herr Leitl sollte in Pension gehen. Alt genug

wäre er dafür. Jede seiner Wortmeldungen der letzten Zeit überbietet die vorherige an Asozialität, im Sinne von nicht sozial oder dem sozialen Frieden abträglich. Die letzte Idee war glaube ich, man möge arbeitlose Spanier nach Österreich karren. Wegen dem Fachkräftemangel.

0 0

Re: Herr Leitl sollte in Pension gehen. Alt genug

Eigentlich ist es schade, denn bis vor 2-3 Jahren hielt ich ihn noch für den integersten ÖVP Politiker. Jetzt im Moment ist das Sebastian Kurz, aber wer wird dann die nächste Präsidentschaft führen? Die WKW-Präsidentin hatte bisher die besten Chancen, dürfte aber sicher aus dem Rennen sein, wegen ...

Antworten Gast: Üzi Güzi
23.07.2012 00:34
3 0

Herr Leitl sollte in Pension gehen, aber vorher freiwillig sein Geld der Wirtschaft spenden.

„Geht's der Wirtschaft gut, geht's uns allen gut“
Der kommt ja nicht auf die Idee zu sagen:

„Geht's uns allen gut, geht's der Wirtschaft gut“.

Antworten Gast: petersilie
22.07.2012 23:15
1 1

sie reden von sozzialem frieden?

die Kosten, die der grillunfall in einem Unfallkrankenhaus ausmachten (pro Tag 12.000 Euro!!!!!!!) und die lächerliche refundierung von nur 147 (!!!) euro ist natürlich sehr sozial... eh kloar... das ist vll echt ein hausnummernbeispiel, aber es macht mir pers. deutlich, dass da was geändert gehört...

2 0

Re: Herr Leitl sollte in Pension gehen. Alt genug

Obwohl er früher eigentlich zwar selbst nicht der geschickteste war, aber immer richtig und weise gehandelt hatte. Die letzten 2-3 Jahre weiß keiner sorecht, woher das kommt? Nicht mehr die guten Berater? Alterssturheit? Auf alle Fälle eigenartig!

6 2

Versicherung

Bitte Versicherungspflicht und nicht Pflichtversicherung!

Gast: Halbwissen
22.07.2012 22:06
1 0

In freien Märkten mit ebenbürtigen Verhandlungsführern sollte es egal sein,

da die Arbeitnehmer um diesen Betrag mehr Lohn verlangen würden.

Haben wir aber nicht !

Aber es würden die wahren Kosten für Unternehmer offenlegen.

Gast: Wolfgang Österreicher
22.07.2012 21:38
1 0

Wie man es macht ist es falsch

Die Ärzte sagen, Sport erhöht die Widerstandsfähigkeit und senkt daher die Krankenstansrate.
Der Leitl sagt, Sport ist zu gefährlich. Man soll wahrscheinlich statt dessen mehr arbeiten. Ist man ausgelaugt, wird man halt in die Invaliditätspension geschickt. Das kostet dem Unternehmer ja gar nichts.
Warum jammert man eigentlich über Lohnnebenkosten?
Die glorreiche Idee von Leitl: Der Arbeitnehmer soll das Risiko selbst tragen und so immer mehr zum Scheinselbständigen werden. Die Gewinne verbleiben natürlich weiter bei den Unternehmen.

0 1

Re: Wie man es macht ist es falsch

welche Gewinne bei den Lohnnebenkosten?

0 2

Sozial gerecht?

Eine Mutter mit 2 Kindern mit 25h Arbeitszeit hat versicherungsmathematisch ein höheres Ausfallsrisiko als ein 40h arbeitender alleinstehender Mann. Deswegen verdient sie ja meistens in der Privatwirtschaft viel weniger, weil der Unternehmer dieses Risiko miteinbezieht. In der Kammer oder beim Staat aber nicht, und vielleicht kommt dann so dann diese Idee heraus.
Wenn man jetzt noch die Mutter von ihrem geringeren Lohn mehr abziehen würde, dann ist das sozial nicht mehr gerecht. Besser wäre es, der Unternehmer plant besser mit Ausfällen und die Angestellten schauen, dass sie wirtschaftlicher sind. (Weil, wenn zu eng geplant wird, dann kann ein Aufall katastrophalen Schaden dem Unternehmen bereiten, der mit etwas mehr Personal verhindert werden könnte. Dazu müsste aber das personal vielleicht leichte Abstriche machen, weniger fix dafür mit Prämie beteiligt oder so)

Antworten Gast: häääääää
22.07.2012 21:59
2 0

Re: Sozial gerecht?

gehts ihnen noch? im ganzen artikel gehts doch nur darum die bereits niedrigen lohnkosten, die beim größten teil der arbeitnehmer schon kaum mehr zum vernünftigen leben reichen noch mehr mit folgekosten zu belasten .. ein arbeitnehmer mit einem derart geringem lohn kann davon keine zusätzliche private krankenversicherung, pensionsvorsorge, selbstbehalte bei der medizinischen versorgung usw. leisten .. wollen sie ein system wie in china, wo man verletzte arbeiter einfach hinter die fabrik in die pampa legt, weils so sinnlos ist, weil der aufgrund fehlender krankenversicherung sowieso nirgendwo behandelt wird?

0 1

Re: Re: Sozial gerecht?

naja kommt drauf an, bei einer weiblicheh Teilzeitkraft bei 500 - 800€ kannst du nicht reduzieren, bei einem Monatsbrutto einkommen von 2800-12000€ schon. und dort würde ich ansetzen.

2 0

Re: Sozial gerecht?

Zum Glück kenn ich par Firmen in der Privatwirtschaft, die nach diesem Rezept erfolgteich fahren, da kann der worst case eintreten und das Unternehmen schafft es trotzdem die vereinbarte Leistung zu liefern. Allerdings sind die GFs auch dort wirtschaftliche und strategische Meister.

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