22.05.2013 20:24 Merkliste 0

Reiche haben über 20 Billionen Dollar in Steueroasen

22.07.2012 | 18:12 |   (DiePresse.com)

Den Heimatstaaten entgehen dadurch bis zu 280 Milliarden Dollar an Steuern, wird in einer aktuellen Studie festgestellt.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Die Reichen der Welt haben einer Studie zufolge Finanzvermögen von 21 bis 32 Billionen Dollar (bis zu 26.230 Milliarden Euro) in Steueroasen gelagert. Dadurch seien den Staaten Einkommensteuern in Höhe von bis zu 280 Milliarden Dollar entgangen, hieß es in einer am Sonntag veröffentlichten Untersuchung für die Organisation Tax Justice Network (Netzwerk für Steuergerechtigkeit).

Studienautor James Henry, früher Chefvolkswirt der Unternehmensberatung McKinsey, bezeichnete die dem Fiskus entzogenen Privatvermögen als "großes Schwarzes Loch in der Weltwirtschaft". Das Problem spielt seinen Forschungen zufolge in den Entwicklungsländern eine besonders große Rolle. So hätten die reichsten Bürger in 139 Entwicklungsländern von den 1970er Jahren bis 2010 nicht ausgewiesene Vermögen über schätzungsweise 7,3 bis 9,3 Billionen Dollar angehäuft.

Das Tax Justice Network ist eine Nichtregierungsorganisation, die sich den weltweiten Kampf gegen die Steuerflucht auf die Fahnen geschrieben hat. Die Studie verwendet Daten der Weltbank, des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Vereinten Nationen und der Zentralbanken. Untersucht werden nur Finanzvermögen. Sachvermögen wie Immobilien, Goldbestände, Jachten und Rennpferde etwa werden nicht berücksichtigt

 

(APA/reuters)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

16 Kommentare
Gast: geldumverteilerexperten
23.07.2012 11:07
0 0

nasowas- 32 Billionen(32 000 mrd euro)parken steuerfrei in den steueroasen. und SPÖ politiker wie faymann und co. sagen dem arbeitenden steuerzahlenden volk- es sei kein geld mehr für die pensionen usw.. da; ka wunder! unglaublich was diese banker/geldeliten u.viele politiker aufführen.

ohne wiederherstellung eines gerechten sozialen steuer- u.finanzsystems wird ganz europa den bach runtergehen. nur mit dieser eu u. dem teuro wird dies nicht mehr machbar sein. zu mächtig schon sind der IWF, die weltbank u. börsenmärkte. die unglaublichen gewinn-u. vermögenszuwächse der reichen u.eliten wurden als schulden den staaten und den völkern aufgebürdet u.nun wollen diese finanzmärkte u. casinobanken diese zum volk umverteilten schulden ein zweites mal mittels einsparungen eintreiben. mittels sozialabbau u.einschnitten bei den arbeitnehmern u.asvgpensionen. ein ausgeklügeltes u.ausgefuchstes finanz-und schuldensystem. die schulden u.steuern werden den völkern u.staaten aufgehalst u.die gewinne u. profite werden nach oben umverteilt. und das ergebnis ist nun für alle ersichtlich. trotz hoher produktivitätssteigerungen usw. wurden jahrzehntelang auch nur schulden gemacht. aktuelle studien belegen neuerlich- die arbeitnehmer müssen immer mehr reale einkommensverluste hinnehmen u.die oberen zehntausend,spekulanten und geldeliten werden immer vermögender. auch die eu und der euo haben diese falsche entwicklung gefördert. immer mehr altersarmut, keine pensionen nach 40 arbeitsjahren. u. immer mehr prekäre arbeitsverhältnisse. die eu länder subventionieren mit abermrd.von steuergeldern eine irre scheinwelt der hochfinanz u.banken. u.die leidtragenden u. opfer dieser geldumverteilung sind die familien,arbeitnehmer,der mittelstand,die asvg pensionisten u. die jungen menschen.

Antworten Gast: biersauer
23.07.2012 11:40
0 0

Re: nasowas- 32 Billionen(32 000 mrd euro)parken steuerfrei in den steueroasen. und SPÖ politiker wie faymann und co. sagen dem arbeitenden steuerzahlenden volk- es sei kein geld mehr für die pensionen usw.. da; ka wunder! unglaublich was diese banker/geldeliten u.viele politiker aufführen.

Die Haben-Konti wurden aus den Staaten wo das Geld erwirtschaftet wurde, in Steueroasen transferiert und die damit hinterlassenen Schulden wurden dem Steuerzahler aufgehalst. Das nennt man ESM.
Aus diesen Steuerooasen stammen auch die Gelder, welche sich die Schuldnerstaaten gegen Zinsen ausborgen dürfen. Damit steigen auch die Schulden und das gute Geld häuft sich in den Oasen.

Gast: Na und?
23.07.2012 08:49
1 1

Sollen die mit dem Geld machen, was sie wollen!

Wenn jemand irgendwo ein Konto mit ein paar MRD´s hat, ist das nicht mein Problem.

Die Frage ist, warum das Geld nicht in Sachwerten angelegt ist. Dann würde es praktisch "arbeiten".

Man müsste wirklich einmal einen Reichen interviewen, wie er die Sache sieht. Wenn man Geld immer nur als böse und diabolisch hinstellt, werden sich auch die Besitzer desselben verdünnisieren.

Antworten Gast: 3OO
23.07.2012 12:22
1 0

Re: Sollen die mit dem Geld machen, was sie wollen!

genau,die frage ist warum wird nicht in sachwerten angelegt wo geld arbeitet u. gute rendite bringt !? ich meine dass "böse reiche" ähnlich denken wie wir "armen mittelständler" ----> nähmlich (das grösste manko) dass man sich grösstenteils nicht verlassen kann auf politik u. regierungen in unseren wirtschaftsbreitengraden,man weiss eben nicht was einem im nächsten jahr als unternehmer/unternehmen noch alles angetan wird bzw. beschlossen wird von diversen theoretikern u. linken unternehmerhassern,welche neuen fehler noch gemacht werden bzgl. staatshaushalt für die dann die leistungsträger bluten müssen anstatt in neue geschäftsfelder(neue arbeitsplätze) zu investieren !! da würde auch ich wenn ich ein böser reicher wäre beruhigter sein ein finanz. polster ist sicherheit zu wissen,so aber muss man weiter pokern u. hoffen dass nicht die ganz grossen vollkoffer an die macht kommen,denn in die falsche richting fährt der karren sowieso !!

Was stimmt da nicht?

Wenn da bis zu 32 Billionen USD am Fikus vorbei geschleust werden dann sollten das doch mehr als 280 Mrd. USD Steuern raus kommen? Welches Rechenmodel ist den da dahinter?
Aber was mich richtig schockiert - damit könnten ja nicht mal die Schulden von Griechenland getilgt werden ...

Gast: Horch: Das Häschen klopft, das Häschen klopft…
23.07.2012 05:57
1 0

…der Wasserhahn tropft-wie lange noch?

Wir könnten ihnen mit einem totalen Cash-Neubeginn ein gewaltiges Schnippchen schlagen. Wir entwerten die überflüssige Marie und sie können sich damit den Hintern auswischen. Was in 20-30 Jährchen sowieso die wahrscheinliche Wirklichkeit ist. Es wird dann keinen festen Geldaustausch überm Ladentisch mehr geben. Die Plastikmoneten haben die Welt erobert. Jeder bekommt einen gewissen GrundBetrag und damit muss er dann nachhaltig haushalten. Die globale Umwelt wird es uns danken. Weniger produzieren, außer dem Notwendigsten, und die krankmachenden Dreckschleudern, werden zum Teufel geschickt.
Dazu zwei erkenntnisreiche Zitate:
Vincent van Gogh sagt: Die Normalität ist eine gepflasterte Straße; man kann gut darauf gehen-doch es wachsen keine Blumen auf ihr
Theodor Fontane (1819-1898)
„Gott, was ist Glück! Eine Grießsuppe, eine Schlafstelle und keine körperlichen Schmerzen.“
Sollten wir uns bei unserer vom ungehemmten Fortschritt verkomplizierten Lebensanschauung zu Herzen nehmen…

Hätte ich mehr Geld...

... würde ich es auch aus einem Umverteilungssystem nehmen wollen - zumindest in Österreich mit einer Abgabenbelastung jenseits von "Gut und Böse".

ist ok wie ich meine

kein staat dieser welt hat den herrschaften in dem ausmass zu ihrem vermögen geholfen, in dem er sich an ihnen bedienen möchte. das steuersystem ist auf das melken der massen ausgelegt, von daher kann ich die forderungen in manchen ländern nach niedrigen steuern für sehr reiche menschen, die meistens auch gleichzeitig arbeitgeber für hunderte, tausende oder noch mehr menschen sind, sehr gut verstehen. immerhin bezahlen ja bereis diese arbeiter und angestellten steuern ohne ende...

bitte keine antworten von leuten, die das nicht checken. vielleicht einfach nochmal lesen - und dann posten? merci.

3 1

Re: ist ok wie ich meine

Glauben Sie wirklich dass ein einzelner Mensch so viel Arbeitsleistung erbringen kann dass er es verdient zig Milliarden zu besitzen?

Ist Ihnen nicht bewusst dass sowas ohne kriminelle Ausbeutung der Massen unter Korruption der Politik und teils ganz offener Ausübung von Gewalt gar nicht möglich sein kann? Wem gehören denn Ihrer Meinung nach die Bodenschätze an denen die Tyrannen der dritten Welt so vorzüglich verdienen? Diesen Einzelpersonen und den Konzernen an die die Ausbeutung verschachert wurde, oder allen Bürgern?

Und der Staat will sich gar nicht übermässig "bedienen"sondern nur den selben Anteil an Steuern von diese Individuen wie er auch von den armen Massen einnimmt.

Vielleicht gehn's jetzt mal in sich und denken nochmal über den Müll nach den Sie da geschrieben haben.

Re: ist ok wie ich meine

Der Staat bedient sich bei den Bürgern...........dann kommt lang, lang nix...........seeeeeehr lang.
Nicht dass ich was gegen verdienten Wohlstand hab- nur...
tun Sie nicht so !
Ich möcht gar nicht wissen, woher dieses ganze Geld kommt, glauben Sie mir- nur ein Bruchteil dieses Geldes ist legal erwirtschaftet!

Gast: Raffzahn Schani
22.07.2012 20:54
1 0

1% schuldet 1%?

Zitat

Die Reichen der Welt haben einer Studie zufolge Finanzvermögen von 21 bis 32 Billionen Dollar (bis zu 26.230 Mrd. Euro) in Steueroasen gebunkert. Dadurch seien den Staaten Einkommensteuern in Höhe von bis zu 280 Milliarden Dollar entgangen
#########

Die Steuerquote für die Superreichen wird demnach bei etwa 1% (in Worten:ein Prozent) angesetzt?

Oder wie ist das zu verstehen?

1 0

Re: 1% schuldet 1%?

Nein, das ist ja nur die Steuer auf den Kapitalertrag. Wenn also die Verzinsung durchschnittlich 4% sind und die Kapitalertragssteuer 25% ist, dann ist das halt 1% vom Kapital. Das Einkommen wurde vorher ja schon besteuert. Die wollen halt auch ihren Anteil haben, wenn man das Geld auf einem Konto hat und es sich dort verzinst.

Antworten Gast: Treichl
23.07.2012 00:51
0 0

Re: 1% schuldet 1%?

Die Zahl errechnet sich bei moderaten 3% Zinsen und auf den Ertrag anfallende 30% Steuer.

Gast: Vampirismus
22.07.2012 19:31
1 1

Reiche parken bis zu 32 Billionen Dollar in Steueroasen

Klingt nach toten Kapital.

Re: Reiche parken bis zu 32 Billionen Dollar in Steueroasen

klingt mehr nach totalem Kapital...

Re: Re: Reiche parken bis zu 32 Billionen Dollar in Steueroasen

.. und falls jemand mit dem Geld europäische Staatsanleihen kaufen möchte, ist das Geld auch flugs schon wieder von irgendeiner Schuldenmacherregierung enteignet. Zu 100% in Beamte und Pensionisten geflossen. Ist doch auch schön...

Hobbyökonom