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Krise lässt Arbeitslosenzahl in Deutschland steigen

31.07.2012 | 10:43 |   (DiePresse.com)

Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 Punkte auf 6,8 Prozent, liegt aber noch unter dem Vergleichswert des Vorjahres. In Italien erreicht die Arbeitslosigkeit ein neues Rekordhoch.

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Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juli saisonbedingt um 67.000 auf 2,876.000 gestiegen. Das waren 63.000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 Punkte auf 6,8 Prozent an. Vor einem Jahr hatte sie bei 7,0 Prozent gelegen.

"Die Grundtendenz am deutschen Arbeitsmarkt ist im Juli weiter insgesamt positiv, es zeigen sich aber Anzeichen einer schwächeren Entwicklung. Die Arbeitslosigkeit ist in der Sommerpause vor allem aus saisonalen Gründen gestiegen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur, Frank-Jürgen Weise.

Saisonbereinigt stieg die Arbeitslosenzahl in Deutschland im Juli um 7000 auf 2,888 Millionen an. Die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl nahm im Vergleich zum Vormonat im Westen Deutschlands um 11.000 zu, im Osten hingegen nahm sie um 4000 ab.

Italien: 10,8 Prozent

Unter dem Druck der Rezession nimmt in Italien die Arbeitslosigkeit stark zu. Im Juni 2012 kletterte die Arbeitslosenrate auf 10,8 Prozent, das waren um 0,3 Prozentpunkte mehr als im Mai 2012 und um 2,7 Prozentpunkte mehr als im Vergleichsmonat 2011, teilte Italiens Statistikamt Istat am Dienstag mit.

In einem Jahr sei die Zahl der Arbeitslosen um 761.000 gestiegen, so Istat. 2,792 Millionen Italiener sind demnach auf Jobsuche. Die Arbeitslosigkeit erreichte damit den höchsten Stand seit Jänner 2004 und belastete sowohl Männer als Frauen. Die Beschäftigungsrate in Italien liegt bei 56,9 Prozent.

Hoch bleibt auch die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen, die jedoch leicht sinkend ist, geht aus der Erhebung hervor. Im Juni 2012 fiel die Zahl der Joblosen Italiener im Alter zwischen 15 und 24 Jahren auf 34,3 Prozent, das ist ein Prozentpunkt weniger als im Mai 2012. 608.000 Jugendliche sind in Italien auf Jobsuche.

(APA/dpa)

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6 Kommentare

Das Argument von Rettungsschirmbefürwortern von steigenden Arbeitslosen bei einem Eurozerfall ist insofern falsch,

als die Arbeitlosenzahlen sowieso ansteigen werden, weil sich wichtige Märkte wie Spanien, Frankreich oder Italien in der Rezession befinden bzw. auf den Weg dorthin sind. Die Sparprogramme die notwendig werden, wenn die maroden Staaten ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, werden die Arbeitslosenzahlen massiv in die Höhe treiben.

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/475558_Milliardengrab-Eurorettung.html

Gast: lalelunurdermannimmond
31.07.2012 15:55
0 0

mir ist das zu hoch. kann das vielleicht mal jemand erläutern? Danke

.....saisonbedingt um 67.000 auf 2,876.000 gestiegen.

Saisonbereinigt stieg die Arbeitslosenzahl in Deutschland im Juli um 7000 auf 2,888 Millionen an......

Antworten Gast: Ibiíkus
31.07.2012 18:20
0 0

Re: mir ist das zu hoch. kann das vielleicht mal jemand erläutern? Danke

Denken Sie sich eine Zahl zwischen 2 und 3 Mio., multiplizieren Sie diese mit dem Hunderstel der Wattzahl der Ihnen am nächsten gelegenen, leuchtenden! Energiesparlampe... voila: Saisonelle Schwankung. Irrtum garantiert nicht nachweisbar. Denn jede Willkür geht bei dem Wust an Willkür einfach unter. Wird auch in späteren Jahren keiner mehr prüfen....

Schlecker hat Saison, Opel hat Saison, Deutsche Bank hat Saison, Neckermann .... Die vielen namenlos Gefallenen haben Saison.


Gast: 1. Parteiloser
31.07.2012 11:42
2 0

Ein Erfolg des "einnahmenseitigen Sparens"!

Das einnahmenseitige Sparen geht ja überall in Europa um sich, wie die steigenden Staatseinnahmequoten / Staatsausgabenquoten deutlich aufzeigen. Auch wenn Deutschland kaum Steuererhöhungen durchgeführt hat, so hat die kalte Progression diesen Effekt automatisch gebracht.

Das einnahmenseitige Sparen brauchen die Entscheidungsträger, um deren riesige geschützten Bereiche zu finanzieren, auch den Förder- und Frühpensionswahnsinn zur verwirklichen. Das musste zwangsläufig zu steigenden Arbeitslosenzahlen führen. Das kommt daher, weil die diese Bereiche ja keine Leistung bringen und meist auch nicht erbringen dürfen. Das kommt aber auch daher, dass die Menschen der Realwirtschaft noch höher belastet werden und damit deren Wirtschaften noch viel schwieriger wird, teilweise sogar unmöglich. Begleitet wird das noch, dass die Leistungserbringung zunehmend uninteressant wurde und die Menschen die Leistungserbringung reduzierten, teilweise ganz eingestellt haben.

Das Wirtschaften, die Arbeit, Arbeitsplätze und damit Leistungen zur Versorgung der Gesellschaft wurden also erfolgreich von den Entscheidungsträgern unterdrückt.

Offensichtlich wollen die Entscheidungsträger das so, die haben es ja so gemacht!

Europa wird wegen dem Leistungsmangel noch in ein Massenelend rutschen. Gelddrucken nutzt doch nichts, weil es die Versorgung der Gesellschaft niemals sicherstellen kann. Die wollen das offensichtlich genauso!

Antworten Gast: 2. Parteiloser
31.07.2012 14:33
0 0

Re: Ein Erfolg des "einnahmenseitigen Sparens"!

... nun sind sie auch schon Deutschland-Experte.

Hut ab, sie müssen aber ein richtig gscheiter sein, da sie ja zu ausnahmslos Allem eine genau gegengesetzte Lösung parat haben

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
31.07.2012 14:56
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Re: Re: Ein Erfolg des "einnahmenseitigen Sparens"!

Bin in Deutschland geboren und habe daher ein Recht zu Deutschland Stellung zu nehmen!

Zu wem habe ich eine gegengesteuert Lösung?

Zu den Kommunistem?
Zu den Planwirtschaftern?
Zu dem Umvertilungswahnsinnigen?
Zum durchgeknallten Finanzwesen?
Zu den Gleichmachern?
Zu den Nichtleistern?
Zu den grausigen Beamten?
Zu den grausigen Lobbyisten der Gesetzgebung?
Zu den Frechen Parteibonzen, welche das eigene Land und dessen Bevölkerung nur noch ausrauben?
Zu den Verbrechern an den Menschenrechten?

Wenn Sie diese Gruppen meinen, dann habe ich eine gegensätzliche Meinung.

Sind Sie ein Teil dieser Gruppen?

Hobbyökonom