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Deutschland: Zahl der Arbeitslosen im Juli gesunken

31.07.2012 | 16:55 |   (Die Presse)

Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich weiter stabil. Damit steht er in Europa weitgehend allein da. Besser als Deutschland schneiden in der EU nur Österreich (4,5 Prozent) und die Niederlande (5,1 Prozent) ab.

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Nürnberg/APA/Reuters. Im Juli suchten in Deutschland 63.000 Menschen weniger einen Job als ein Jahr zuvor. Derzeit sind 2,876 Millionen Deutsche arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote stieg gegenüber Juni saisonbereinigt um 7000 Menschen auf 6,8 Prozent. Nach Eurostat-Methode liegt die Quote bei 5,4 Prozent. Sie ist traditionell niedriger, weil sie auf Befragungen beruht und nur Menschen berücksichtigt, die in den nächsten zwei Wochen eine neue Arbeit aufnehmen können.

Besser als Deutschland schneiden in der EU nur Österreich (4,5 Prozent) und die Niederlande (5,1 Prozent) ab. In der Eurozone liegt die Arbeitslosenquote bei durchschnittlich 11,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Zunahme von gut zwei Millionen Menschen oder 1,2 Prozentpunkten. Insgesamt suchen in der Eurozone 17,8 Millionen Menschen einen Job – ein Rekordwert. Trauriger Spitzenreiter ist Spanien mit einer Arbeitslosenquote von 24,8 Prozent, gefolgt von Griechenland mit 22,5 Prozent im April (aktuellere Daten sind nicht verfügbar).

Auch der italienische Arbeitsmarkt stimmt bedenklich. Im Juni kletterte die Arbeitslosenquote auf 10,8 Prozent. Das sind 2,7 Prozentpunkte oder 761.000 Menschen mehr als im Vorjahr. Die Zahl der unter 24-Jährigen ohne Job fiel gegenüber Mai nur leicht auf 34,3 Prozent.

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6 Kommentare

Das Argument von Rettungsschirmbefürwortern von steigenden Arbeitslosen bei einem Eurozerfall ist insofern falsch,

als die Arbeitlosenzahlen sowieso ansteigen werden, weil sich wichtige Märkte wie Spanien, Frankreich oder Italien in der Rezession befinden bzw. auf den Weg dorthin sind. Die Sparprogramme die notwendig werden, wenn die maroden Staaten ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, werden die Arbeitslosenzahlen massiv in die Höhe treiben.

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/475558_Milliardengrab-Eurorettung.html

Gast: lalelunurdermannimmond
31.07.2012 15:55
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mir ist das zu hoch. kann das vielleicht mal jemand erläutern? Danke

.....saisonbedingt um 67.000 auf 2,876.000 gestiegen.

Saisonbereinigt stieg die Arbeitslosenzahl in Deutschland im Juli um 7000 auf 2,888 Millionen an......

Antworten Gast: Ibiíkus
31.07.2012 18:20
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Re: mir ist das zu hoch. kann das vielleicht mal jemand erläutern? Danke

Denken Sie sich eine Zahl zwischen 2 und 3 Mio., multiplizieren Sie diese mit dem Hunderstel der Wattzahl der Ihnen am nächsten gelegenen, leuchtenden! Energiesparlampe... voila: Saisonelle Schwankung. Irrtum garantiert nicht nachweisbar. Denn jede Willkür geht bei dem Wust an Willkür einfach unter. Wird auch in späteren Jahren keiner mehr prüfen....

Schlecker hat Saison, Opel hat Saison, Deutsche Bank hat Saison, Neckermann .... Die vielen namenlos Gefallenen haben Saison.


Gast: 1. Parteiloser
31.07.2012 11:42
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Ein Erfolg des "einnahmenseitigen Sparens"!

Das einnahmenseitige Sparen geht ja überall in Europa um sich, wie die steigenden Staatseinnahmequoten / Staatsausgabenquoten deutlich aufzeigen. Auch wenn Deutschland kaum Steuererhöhungen durchgeführt hat, so hat die kalte Progression diesen Effekt automatisch gebracht.

Das einnahmenseitige Sparen brauchen die Entscheidungsträger, um deren riesige geschützten Bereiche zu finanzieren, auch den Förder- und Frühpensionswahnsinn zur verwirklichen. Das musste zwangsläufig zu steigenden Arbeitslosenzahlen führen. Das kommt daher, weil die diese Bereiche ja keine Leistung bringen und meist auch nicht erbringen dürfen. Das kommt aber auch daher, dass die Menschen der Realwirtschaft noch höher belastet werden und damit deren Wirtschaften noch viel schwieriger wird, teilweise sogar unmöglich. Begleitet wird das noch, dass die Leistungserbringung zunehmend uninteressant wurde und die Menschen die Leistungserbringung reduzierten, teilweise ganz eingestellt haben.

Das Wirtschaften, die Arbeit, Arbeitsplätze und damit Leistungen zur Versorgung der Gesellschaft wurden also erfolgreich von den Entscheidungsträgern unterdrückt.

Offensichtlich wollen die Entscheidungsträger das so, die haben es ja so gemacht!

Europa wird wegen dem Leistungsmangel noch in ein Massenelend rutschen. Gelddrucken nutzt doch nichts, weil es die Versorgung der Gesellschaft niemals sicherstellen kann. Die wollen das offensichtlich genauso!

Antworten Gast: 2. Parteiloser
31.07.2012 14:33
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Re: Ein Erfolg des "einnahmenseitigen Sparens"!

... nun sind sie auch schon Deutschland-Experte.

Hut ab, sie müssen aber ein richtig gscheiter sein, da sie ja zu ausnahmslos Allem eine genau gegengesetzte Lösung parat haben

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
31.07.2012 14:56
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Re: Re: Ein Erfolg des "einnahmenseitigen Sparens"!

Bin in Deutschland geboren und habe daher ein Recht zu Deutschland Stellung zu nehmen!

Zu wem habe ich eine gegengesteuert Lösung?

Zu den Kommunistem?
Zu den Planwirtschaftern?
Zu dem Umvertilungswahnsinnigen?
Zum durchgeknallten Finanzwesen?
Zu den Gleichmachern?
Zu den Nichtleistern?
Zu den grausigen Beamten?
Zu den grausigen Lobbyisten der Gesetzgebung?
Zu den Frechen Parteibonzen, welche das eigene Land und dessen Bevölkerung nur noch ausrauben?
Zu den Verbrechern an den Menschenrechten?

Wenn Sie diese Gruppen meinen, dann habe ich eine gegensätzliche Meinung.

Sind Sie ein Teil dieser Gruppen?

Hobbyökonom