Die kürzlich an die Börse zurückgekehrte Hamburger-Kette Burger King trifft den Geschmack der Kundschaft. Neue Angebote jenseits von Whopper und Co. lockten im zweiten Quartal mehr Gäste an. Es zahle sich aus, dass Burger King seine Menüs, das Aussehen seiner Restaurants und seine Werbung überarbeitet habe, erklärte Firmenchef Bernardo Hees am Mittwoch.
Burger King verdiente unterm Strich 48 Millionen Dollar (39 Mio. Euro) - das waren satte 60 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Konkurrent McDonald's enttäuschte unterdessen die Anleger mit einem Gewinnrückgang ("DiePresse.com" berichtete). Allerdings schrumpfte bei Burger King der Umsatz um 9 Prozent auf 541 Mio. Dollar. Das lag vor allem daran, dass Burger King hunderte früher selbst betriebene Filialen in die Hände von Partnern gelegt hat - die sogenannten Franchise-Nehmer.
300 Restaurants mehr als im Vorjahr
Weltweit gibt es nun 12.600 Burger-King-Restaurants und damit fast 300 mehr als vor einem Jahr. Nur 800 davon werden vom Unternehmen selbst betrieben. Genauso arbeitet auch McDonald's. Der wesentlich größere Konkurrent musste jedoch zuletzt einen Gewinnrückgang hinnehmen und kämpfte mit einem sich verlangsamenden Wachstum. Unter anderem belasteten ungünstige Wechselkurse.
Burger King dagegen scheint im Aufwind - mit einer Kopie des McDonald's-Erfolgsrezepts. Kaffee und Salate zielen auf neue Kunden jenseits der Whopper-hungrigen Jugend ab. Erst im Juni war die Kette an die New Yorker Börse zurückgekehrt. Davor war Burger King fast zwei Jahre lang im Besitz des Finanzinvestors 3G Capital, der weiterhin einen großen Anteil hält.
(APA/dpa)
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