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US-Arbeitslosenquote steigt trotz Plus an neuen Stellen

03.08.2012 | 15:36 |   (DiePresse.com)

Die Firmen üben große Zurückhaltung bei Neueinstellungen. Deshalb verharrt die Arbeitslosenquote seit mehr als zwei Jahren auf über acht Prozent.

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Die US-Wirtschaft hat im Juli überraschend viele Jobs geschaffen. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 163.000, teilte das Arbeitsministerium in Washington mit. Von Reuters befragte Ökonomen hatten ein Plus von 100.000 erwartet. Trotzdem kletterte die Arbeitslosenquote von 8,2 auf 8,3 Prozent. Sie verharrt damit seit mehr als zwei Jahren über der Marke von acht Prozent - das hat es seit der Großen Depression in den Dreißiger Jahren nicht mehr gegeben.

"Es gibt keine großen Entlassungen", sagte der Chefvolkswirt von Raymond James & Associates, Scott Brown. "Das Problem ist die Zurückhaltung bei Neueinstellungen." Die werde angesichts des ungewissen Ausgangs der US-Präsidentschaftswahlen im November und der Schuldenkrise in Europa anhalten.

Die US-Wirtschaft war im zweiten Quartal nur noch um 1,5 Prozent gewachsen. Um neue Jobs zu schaffen, ist ein Wachstum von mehr als 2,5 Prozent notwendig.

(APA/Reuters)

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1 Kommentare
Gast: modskue
05.08.2012 08:12
0 0

Ach nee?

Die sogenannten "Arbeitslosenzahlen" in den USA sind ohnehin ein einziger Schwindel! Wenn da immer von 8% bis 9% die Rede ist dann kann ich nur lachen!
Die tatsächliche Zahle ist wenigsten doppelt so hoch, und zwar deshalb weil die Amis das anders berechnen. Da ist man nur arbeitslos solange man beim "Arbeitsamt" gemeldet ist, und das sind je nach Bundesstaat 4 oder 6 Wochen. Danach ist man eben nicht mehr arbeitssuchend, und fällt aus der Statistik!
Ganz einfach. Langzeitarbeitslose gibt es da nicht, und die Zahl bleibt hübsch niedrig!

Wer kann die tatsächliche Zahl schon genau beziffern, und wen interessiert es, dass immer mehr in den USA arbeits- und obdachlose werden bzw. sind?

Ja, der amerikanische Traum ist schon längst ein Alptraum!

Hobbyökonom