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Börsenpanne: In Tokio stand Derivatehandel still

07.08.2012 | 09:05 |   (DiePresse.com)

Die Serie technischer Pannen an den Börsen setzt sich fort. Erst vor wenigen Tagen brachte ein Softwarefehler Knight Capital an den Rand des Bankrotts.

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Die Serie von technischen Problemen bei Börsenbetreibern reißt nicht ab. In der Nacht zum Dienstag musste der Derivatehandel in Tokio gestoppt werden. Terminkontrakte auf den Topix-Index, japanische Staatsanleihen sowie auf alle Optionen konnten fast zwei Stunden nicht gehandelt werden. Inzwischen läuft der Handel wieder. Wegen einer Panne in dem erst vor kurzem neu installierten System hätten Händler die offenen Positionen nicht einsehen können, sagte ein Sprecher der Börse am Dienstag.

In der vergangenen Woche hatte ein falsch programmiertes System eines Brokers Chaos an den US-Börsen ausgelöst (mehr dazu...). An der spanischen Börse musste am Montag der Handel für mehrere Stunden ausgesetzt werden.

Zweite Panne in Tokio in diesem Jahr

Die Tokioter Börse setzte bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr wegen technischer Probleme den Handel mit einigen Produkten aus. Anfang Februar stand der Handel mit 241 Aktien, darunter Papiere der Schwergewichte wie Sony oder Hitachi, für dreieinhalb Stunden still.

Auch wenn der aktuelle Fall in Japan erst einmal nicht mit dem in den Vereinigten Staaten vergangene Woche oder Madrid am Montag zu tun hat, dürfte dies für schwindendes Vertrauen bei Anlegern sorgen. Eine stabile Technik ist eine der wichtigsten Faktoren im Wettbewerb der Börsenbetreiber, die ohnehin damit kämpfen, dass viele Investoren einen Teil ihres Handels in alternative Plattformen verlegen.

(APA/dpa)

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SPASS

Macht doch Spass auf dem Börsenparkett Roulett zu spielen und damit Arbeitsplätze zu gefährden, Hungersnöte zu erzeugen oder ganze Staatengruppen in den Ruin zu treiben. Schliesslich setzt man doch sein ehrlich

Hobbyökonom