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Juncker: Austritt Griechenlands „beherrschbar“

07.08.2012 | 18:25 |   (Die Presse)

Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker kritisiert den Ton der Eurodebatte in Deutschland.

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Washington/Ag. Der Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker meint zu einem Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone: „Es wäre aus heutiger Sicht ein beherrschbarer Vorgang.“ Es sei aber kein wünschenswerter Vorgang. Ein solcher Schritt brächte erhebliche Risken mit sich, vor allem für die einfachen Menschen in Griechenland.

Juncker kritisierte zudem den Ton der Diskussion über dieses Thema in Deutschland. „Die Deutschen, viele Deutsche, auch die überregionale deutsche Presse, auch die bebilderte Presse, reden über Griechenland so, als ob dies ein Volk wäre, das es nicht zu respektieren gilt. Das ist nicht so“, sagte der Luxemburger.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.08.2012)

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4 Kommentare
Gast: donso
07.08.2012 19:01
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Juncker: Austritt Griechenlands „beherrschbar“

Auf einmal wäre der Austritt Griechenlands also auch aus Sicht Junckers beherrschbar, nachdem Geld von den griechischen Wohlhabenden ins Ausland geschafft wurde und das Volk in anderen Staaten wie Deutschland, Österreich schon zahlen durfte und auch per ESM dann sicher weiter zahlen darf, nachdem wohl auch hier die Wohlhabenden deren Geld in Sicherheit gebracht haben.

Gast: donso
07.08.2012 19:00
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Juncker: Austritt Griechenlands „beherrschbar“

Auf einmal wäre der Austritt Griechenlands also auch aus Sicht Junckers beherrschbar, nachdem Geld von den griechischen Wohlhabenden ins Ausland geschafft wurde und das Volk in anderen Staaten wie Deutschland, Österreich schon zahlen durfte und auch per ESM dann sicher weiter zahlen darf, nachdem wohl auch hier die Wohlhabenden deren Geld in Sicherheit gebracht hat.

Gast: 1. Parteiloser
07.08.2012 18:52
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Der Bankenlobbyist hat betreffend Griechenland seine Ziele erreicht!

Die Staatsschulden von Griechenland sind doch fast alle bei staatlichen Organisationen gelandet, die Banken konnten ohne Verluste aussteigen.

Der Schuldenschnitt von Privaten war doch eine Riesenshow für die Bürger Europas, weil von diesem Schuldenschnitt doch die verstaatlichten Banken wie HRE und Kommunalkredit betroffen waren. Die meisten Schulden, ohnehin nur noch fiktive Zahlen, die liegen doch heute bei der EZB, den lokalen Notenbanken (ca. 2 Mrd. bei der OeNB), bei den Mitgliedsstaaten, beim EFSF und IWF.

Für den Bankenlobbyisten Junker muss es also nur logisch sein, dass der Austritt Griechenlands für "seine Interessensgruppe" verkraftbar sein wird.

Leider ist es immer mehr so, dass die Bürger Europas die Politik der grausigen Planwirtschafter (planwirtschaftliche Umverteilung in den jeweiligen Interessensbereiche!) immer weniger aushalten. Die Realeinkommen steigen seit mehr als 10 Jahren und sind real schon um etwa 30% gefallen. Die Millionen armutsgefährdeter und armer Menschen wurden um viele Millionen mehr. Das gilt für Griechenland genauso wie für Italien, Spanien, Deutschland und Österreich.

Es sind die grausigen Lobbyisten, Planwirtschafter, Beamten und Korrupten, welche Europa kaputt gemacht haben.

Gast: Breidenich
07.08.2012 18:39
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Junker

Der allwissende aus Luxemburg, der schlaue
Mann der alles im Griff hat, außer das Chaos
was er selbst mitveranstaltet hat.

Hobbyökonom