Washington/Ag. Der Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker meint zu einem Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone: „Es wäre aus heutiger Sicht ein beherrschbarer Vorgang.“ Es sei aber kein wünschenswerter Vorgang. Ein solcher Schritt brächte erhebliche Risken mit sich, vor allem für die einfachen Menschen in Griechenland.
Juncker kritisierte zudem den Ton der Diskussion über dieses Thema in Deutschland. „Die Deutschen, viele Deutsche, auch die überregionale deutsche Presse, auch die bebilderte Presse, reden über Griechenland so, als ob dies ein Volk wäre, das es nicht zu respektieren gilt. Das ist nicht so“, sagte der Luxemburger.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.08.2012)
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