Der Preisdruck in China lässt immer stärker nach: Die Jahresteuerung fiel im Juli nach amtlichen Daten vom Donnerstag auf 1,8 Prozent von 2,2 Prozent im Juni auf den tiefsten Stand seit 30 Monaten. Experten zufolge bieten die Zahlen der Führung in Peking Spielraum, um die Geldpolitik nach den Zinssenkungen im Juni und Juli zur Stützung der abflauenden Wirtschaft weiter zu lockern.
"Es scheint nun eindeutig, dass die Inflation in diesem Jahr wahrscheinlich unter der offiziellen Zielmarke von vier Prozent liegen wird", sagte Nomura-Analyst Zhang Zhiwei. "Damit kann die Regierung ihren Fokus ganz klar auf das Wachstum legen."
Zumal auch aus der Industrie kein Inflationsdruck kommt: Die Erzeugerpreise fielen sogar binnen Jahresfrist um 2,9 Prozent. Das ist mehr als von Analysten erwartet und der stärkste Rückgang seit Oktober 2009.
(APA/Reuters)
Inflation, Hyperinflation oder Deflation?Mag. Zareh Mossessian, Trainer der Wiener Börse Akademie
Wenn Ökonomen irren ''Nach Öl bohren? Verrückt''
KreativDie Welt der Werbung
Cash-KaiserDiese Firmen horten am meisten Bargeld
''Plagiarius''Dreisteste Fälschungen ausgezeichnet
UrlaubÖsterreicher im EU-Ranking voran