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Lebensmittelpreise steigen weltweit stark an

09.08.2012 | 16:29 |   (DiePresse.com)

Getreide und Zucker sind besonders betroffen. Auch die Ernteaussichten für Mais in den USA haben sich verschlechtert.

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Die Preise für Lebensmittel ziehen weltweit wieder an: Nach drei Monaten des Rückgangs stiegen die Preise im Juli um sechs Prozent an, besonders betroffen waren Getreide und Zucker, wie die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) am Donnerstag in Paris mitteilte. Dennoch lagen die Lebensmittelpreise im Durchschnitt noch deutlich unter den Rekordmarken vom Februar 2011.

Seit mehreren Wochen steigen die Preise für Getreide und Ölsaaten in Europa und an der US-Börse von Chicago vor allem wegen Wetterfolgen wieder stark an. So haben sich die Ernteaussichten für Mais in den USA wegen der anhaltenden Dürre und Hitze so sehr verschlechtert, dass die Preise im Juli um 23 Prozent anstiegen. Die Weizenpreise stiegen wegen schlechter Ernteaussichten in Russland um 19 Prozent. Der Reispreis blieb hingegen praktisch stabil.

Der FAO-Index für Getreide erreichte einen durchschnittlichen Wert von 260 Punkten und damit 38 Punkte mehr als im Juni. Der Wert ist damit 14 Punkte von seinem bisherigen Rekord vom April 2008 entfernt, als es weltweit wegen der hohen Preise zu Hungerrevolten kam. Die Preise für Fleisch gingen hingegen im dritten Monat in Folge zurück.

 

(APA/AFP)

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3 Kommentare
Gast: Karl der Kleine
27.08.2012 16:48
1 0

und sie werden nie mehr fallen

sind die Preise einmal gestiegen, werden sie nie mehr fallen, egal welch tolle Ernten es in Zukunft noch geben wird. Die Menschen auf der ganzen Welt sollen arm gemacht werden. Schön langsam glaube ich den Verschwörungstheorien.

Gast: 1. Parteiloser
09.08.2012 19:57
4 0

Muahahaha, die EU hat die Zuckerrübenbauern Förderungen fürs Nichtproduzieren bezahlt!

Der Wahnsinn der Förderungen fürs Nichtproduzieren bei den Zuckerrüben war also noch viel größer als der Wahnsinn bei den Förderungen für die Zuckerrübenbauern.

Die Entscheidungsträger gegen Europa müssen doch alle einen Vollhuscher haben.

Die aktuelle Entwicklung bei den Zuckerpreisen zeigt deren totalen Wahnsinn wieder einmal deutlich auf!

Wie wäre es endlich mit einem freien Europa samt freien Märkten für freie Menschen?

Kann es sein, dass die komischen Planwirtschafter davor ein Grausen haben, weil diese Wissen dass deren eigene Leistung in einem freien Markt für freie Menschen niemals bestehen könnten und diese die ersten Mindestsicherungsempfänger sein würden?

Die globale

Klima-Abkühlung sorgt eben für Dürre und Kälte!

Hobbyökonom