19.05.2013 15:10 Merkliste 0

Österreichs Jugend hat zweitbeste Jobchancen in der EU

10.08.2012 | 11:23 |   (DiePresse.com)

Musterschüler Deutschland steht mit der niedrigsten Arbeitslosenquote ganz vorne. In Spanien und Griechenland hat sich Jugend-Arbeitslosenrate seit April 2008 mehr als verdoppelt.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Während in Griechenland und in Spanien bereits mehr als die Hälfte der Jugendlichen keine Arbeit haben, steht diese Altersgruppe auf dem Arbeitsmarkt in Österreich verhältnismäßig gut da. Die Alpenrepublik verzeichnete nach den jüngsten Daten des EU-Statistikamts Eurostat im Juni eine Jugend-Arbeitslosenrate von 8,8 Prozent. Dies ist hinter Deutschland mit 7,9 Prozent der zweitniedrigste Wert in der EU. Auf Platz drei liegen die Niederlande mit 9,3 Prozent. Zum Vergleich: Vor der Wirtschaftskrise belief sich die Jugend-Arbeitslosenrate im April 2008 in Griechenland auf 22,1 Prozent und in Spanien auf 22,3 Prozent.

Die Tendenz bei der Jugendarbeitslosigkeit ist aber auch in Österreich steigend. So wies Österreich noch vor gut einem Jahr im Juni 2011 eine Jugend-Arbeitslosenquote von 7,9 Prozent auf. Im Mai dieses Jahres betrug sie 8,5 Prozent.

In der Eurozone stieg die Arbeitslosenrate bei den unter 25-Jährigen innerhalb von zwölf Monaten von 20,5 Prozent im Juni des Vorjahres auf 22,4 Prozent im Juni dieses Jahres. Rückläufig war sie nur in Deutschland, Malta, Finnland und - außerhalb des Euroraumes - in Litauen, Polen und Schweden.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

1 Kommentare
0 0

Aber nicht beim Bund

Der Bund bildet Lehrlinge zum "Verwaltungsassistenten" aus.
In der Privatwirtschaft kaum gebraucht und kaum vermittelbar.
Nach erfolgter Ausbildung wird KEIN einziger fertiger Lehrling übernommen - auch nicht von denen, die wirklich was können
---> AUFNAHMESTOPP!
Wird für die "Nueanfänger" heuer auch nicht anders sein, wenn diese in 3 Jahren fertig sind.

Ein wirklich fürsorglicher und gerechter Arbeitgeber mit Zukunftsausichten.

Was sagt eigentlich Heinisch-Hosel dazu?

Hobbyökonom